Adelschlag
Aus Wikipedia
| Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch (Cheamgau) gschrim worn. |
| Adelschlag |
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| Basisdatn | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Obabayern | |
| Landkroas: | Eichstätt | |
| Vawoitungs- gmoaschaft: |
Nassenfels | |
| Hechn: | 435 m ü. NN | |
| Flächn: | 51,98 km² | |
| Eiwohna: | 2772 (31. Dez. 2006) | |
| Beväikerungsdichtn: | 53 Eiw. pro km² | |
| Sonstige Datn | ||
| Postleitzoi : | 85111 | |
| Vorwoi: : | 08424 | |
| Kfz-Kennzeichn: | EI | |
| Gmoaschlissl: | 09 1 76 111 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Haupt-Ortschaftn | |
| Adress vo da Vabandsverwaltung: | Schuistr. 9 85128 Nassenfels |
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| Hoamseitn: | ||
| Politik | ||
| Buargamoasta: | Michael Spreng (Freie Wählergmoaschaft) | |
| Lage im Landkreis | ||
| Datei:Adelschlag - LageimLandkreis.png | ||
Adelschlag is a Gmoa im Regierungsbezirk Obabayern und ghert, obwoi aa mit Frankn historisch vabundn, no zum boarischn Sprachraum. Sie is Teil vom Landkreis Eichstätt und aa Mitglied vo da Vawoitungsgmoaschaft Nassenfels.
Inhoitsvazeichnis |
[dro werkln] Geographie
Adelschlag liegt in da Planungsregion Inglståd südlich vom Oidmuihdoi auf da Hochflächn vo da Südlichen Franknalb im Naturpark Oidmuihdoi. De gesamte Flächn vo da Gmoa war am Stichtag 1. Jänner 1999 51,98 km². Eiwohnaaufteilung nåch Gmoateile (Stand 30. September 2006):
- Adelschlag 630 (1800: 200; 1912: 381; 1950: 599; 1973: 503)
- Möckenlohe 600
- Ochsenfeld 707
- Pietenfeld 873
Zua Gmoa Adelschlag ghern ois weiterne Ortsteile: Fasanerie, Forsthof, Moritzbrunn, Prielhof (1186 "Brule", nåch ahd. bruil = Sumpfwiese), Tempelhof, Untermöckenlohe, Woidhütte, Weißenkirchen und Wittenfeld.
[dro werkln] Historie
893 war de erschte urkundliche Erwähnung vom Ort unta dem Nama Adeloltesloh in da "Vita S. Walburgis" vom Wolfhard vo Herrieden. Da Nam is zsammagesetzt aus'm althochdeitschn lōh fia Hain und dem Leitnama Adelolt. Im 12. Jåhrhundert erfoign Erwähnungen ois Adelesloch und Adalsloch, im 14. Jåhrhundert ois Adelsloh. Ab 1544 übawiegt de Bezeichnung Adelschlag. Des Kirchdorf - 1313 war des Patronatsrecht vo Fiarstbischof Philipp vo Rathsamhausen dem Augustinerchorherrnstift Rebdorf übagem worn - war a Amt vom Hoachstift Eichstätt, des 1803 zuagunstn vom Erzherzog Ferdinand vo Toskana säkularisiert worn is. Seit am Friedn vo Pressburg 1805 ghert da Ort zu Bayern bzw. ghert 1817 bis 1833 zum Fiarstntum Eichstätt da Herzög vo Leuchtenberg. Zu dera Zeit (1821) håt da Ort Adelschlag 210 Eiwohna. Mit da Gebietsreform 1971 kimmt's zua Zsammalegung vo Adelschlag, Möckenlohe, Pietenfeld und Ochsenfeld zua Einheitsgmoa mit Gmoasitz in Adelschlag.
[dro werkln] Eiwohnaentwicklung
Auf'm Gebiet vo da Gmoa san 1970 2.051, 1987 dann 2.280, 2000 2.604 und Stand 30. Juni 2005 2.752 Eiwohna zäit worn.
[dro werkln] Politik
[dro werkln] Gmoarat
Da Gmoarat vo Adelschlag håt 14 Mitglieda.
- CSU 7 Sitz
- SPD 2 Sitz
- Freie Wählergmoaschaft 5 Sitz
(Stand: Kommunalwoi am 3. März 2002)
[dro werkln] Buargamoasta
Buargamoasta is seit dem 1. Mai 1996 Michael Spreng vo da Freien Wählergmoaschaft.
[dro werkln] Bauwerk
- De katholische Filialkira St. Andreas, im Mittloita Pfarrkira, is 1707 nåch Pläne vom Eichstätta Hofbaumoasta Jakob Engel duach sein Palier Johann Baptist Camesino unta Wiedavawendung äidarer Mauerteile nei erbaut worn. De Barockaltäre san 1717-18 errichtet worn; da Sebastianialtar stammt vo dem Eichstätta Buidhaua Christian Handschuher. Da Kirchturm, sei Untergeschosse aus da Romanik stammen, war mit seiner laternenbekrönten Kuppel mit Schindeln gedeckt. De Barockkirche is unta Beibehaltung vom Turm 1972 abgerissen und im Jåhr drauf vo dem Architekten Karljosef Schattner nei erbaut worn. Teile vo da barocken Ausstattung san übanumma worn, so de Altäre und de Stuckkanzel vo Franz Xaver Horneis (Horniß) vo 1737. Aa is des 1893 gmoite Hauptaltarbuidl vo Josef Kiener wieda oobracht worn. A Rosenkranzmadonna is a Barockschöpfung vo 1700.
- Nördlich vo Adelschlag is a ehemaliga römischer Guatshof (Villa rustica) gfundn worn. Im Ostn vom Dorf håt si a Römerstraß in Reste erhoitn.
[dro werkln] Ökonomie und Infrastruktur
[dro werkln] Wirtschaft mitsamt Land- und Forstwirtschaft
De Gmoasteiaeinahma warn im Jåhr 1999 umgrechnet 975 000 €, davo warn de Gwerbesteiaeinahma (netto) umgrechnet 52 000 €. Es håt 1998 im Bereich vo da Land- und Forstwirtschaft vier, im produzierenden Gwerbe 69 und im Bereich Handel und Vakehr 17 Beschäftigte am Arbatsort. In sunstige Wirtschaftsbereiche warn 22 am Arbatsort Leit beschäftigt, wobei de Arbatslosenquote bei 23 % lag. Beschäftigte am Wohnort warn's insgesamt 883. Im verarbatenden Gwerbe håt's koane, auf'm Bau finf Betriebe gem. Außerdem warn's im Jåhr 1999 79 Bauanhöf mit a landwirtschaftlich gnutzten Flächn vo 2.500 ha. Davo warn 2.144 ha Ackaflächn und 352 ha Wiesn.
[dro werkln] Buidung
Im Jåhr 1999 ham de foigendn Eirichtunga existiert:
- Kindagärtn: 100 Kindagartnplätz mit 114 Kinda
- Voiksschuin: 1 mit 10 Lehra und 193 Schuikinda
[dro werkln] Sunstigs
- 1880 gründt si in Adelschlag a Freiwillige Feiawehr.
- Da greßte Verein in da Gmoa is da DJK Pietenfeld-Adelschlag, der annähernd 600 Mitglieda zäit und üba Abteilunga fia Dischtennis, Fuaßboi, Gymnastik, Kindaturna und Badminton håt.
- De Gmoa is vo am weiten Netz vo Radlwege übazong.
- Im Gmoateil Möckenlohe is in Verbindung mit am römischen Haustierpark a wiedaaufbaute römische Villa, ghoaßn „Villa rustica“, zum besichtigen.
- Archenbrunn is a abgangener Ort im Gmoabereich.
[dro werkln] Zum Lesn
- Felix Mader (Bearbata): Die Kunstdenkmäler von Bayern. Mittlfrankn. II. Bezirksamt Eichstätt, Minga 1928 (Nachdruck Minga und Wien 1982), S.23-25
- Zua Gschichte von Adelschlag, in: Heimgarten 20 (1949), Nr. 4
- Theodor Neihofer: Beiträge zua Kunstgschichte vom Landkreis Eichstätt', in: Sammelblattl des Historischen Vereins Eichstätt 59 (1961/62), S. 54 f.
- Der Eichstätter Raum in Gschichte und Gegenwart, Eichstätt: 2. verbesserte Auflage 1984, S. 149 (dort ausführliche Bibliographie)
[dro werkln] Weblinks
- Adelschlag: Wappengeschichte vom Haus der Bayerischen Geschichte
- Homepage vo Ochsenfeld - Ortsteil vo da Gmoa Adelschlag
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