Adelschlag

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Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch (Cheamgau) gschrim worn.
Wappm Koartn
Woppm vo Adelschlag} Koordinaten fehlen
Huif zu Koartnp1
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Obabayern
Landkroas: Eichstätt
Vawoitung-
gmoaschoft:
Nassenfels
Häh: 435 m ü. NHN
Flächn: 51,98 km²
Eiwohna: 2772 (31. Dez. 2006)Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Noch nicht auf Metavorlage umgestellt
Dichtn: 53 Eiwohna je km²
Postleitzoi: 85111
Voawoi: 08424
Kfz-Kennzoachn: EI
Gmoaschlissl: 09 1 76 111Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Fehler in Gemeindeschlüssel
Gmoagliedarung: 4 Haupt-Ortschaftn
Adress vo da Vabandsvawoitung: Schuistr. 9
85128 Nassenfels
Hoamseitn: Gmoa Adelschlag
Buagamoasta: Michael Spreng (Freie Wählergmoaschaft)
Lage im Landkreis

Adelschlag is a Gmoa im Regierungsbezirk Obabayern und ghert, obwoi aa mit Frankn historisch vabundn, no zum boarischn Sprachraum. Sie is Teil vom Landkreis Eichstätt und aa Mitglied vo da Vawoitungsgmoaschaft Nassenfels.

Eadkund[VE | Weakln]

Adelschlag liegt in da Planungsregion Inglstod südlich vom Oidmuihdoi auf da Hochflächn vo da Südlichen Franknalb im Naturpark Oidmuihdoi. De gesamte Flächn vo da Gmoa war am Stichtag 1. Jenna 1999 51,98 km². Eiwohnaaufteilung noch Gmoateile (Stand 30. September 2006):

Zua Gmoa Adelschlag ghern ois weiterne Ortsteile: Fasanerie, Forsthof, Moritzbrunn, Prielhof (1186 "Brule", noch ahd. bruil = Sumpfwiese), Tempelhof, Untermöckenlohe, Woidhütte, Weißenkirchen und Wittenfeld.

Gschicht[VE | Weakln]

893 war de erschte urkundliche Erwähnung vom Ort unta dem Nama Adeloltesloh in da "Vita S. Walburgis" vom Wolfhard vo Herrieden. Da Nam is zsammagesetzt aus'm althochdeitschn lōh fia Hain und dem Leitnama Adelolt. Im 12. Johrhundert erfoign Erwähnungen ois Adelesloch und Adalsloch, im 14. Johrhundert ois Adelsloh. Ab 1544 übawiegt de Bezeichnung Adelschlag. Des Kirchdorf - 1313 war des Patronatsrecht vo Fiarstbischof Philipp vo Rathsamhausen dem Augustinerchorherrnstift Rebdorf übagem worn - war a Amt vom Hoachstift Eichstätt, des 1803 zuagunstn vom Erzherzog Ferdinand vo Toskana säkularisiert worn is. Seit am Friedn vo Pressburg 1805 ghert da Ort zu Bayern bzw. ghert 1817 bis 1833 zum Fiarstntum Eichstätt da Herzög vo Leuchtenberg. Zu dera Zeit (1821) hot da Ort Adelschlag 210 Eiwohna. Mit da Gebietsreform 1971 kimmts zua Zsammalegung vo Adelschlag, Möckenlohe, Pietenfeld und Ochsenfeld zua Einheitsgmoa mit Gmoasitz in Adelschlag.

Eiwohnaentwicklung[VE | Weakln]

Auf'm Gebiet vo da Gmoa san 1970 2.051, 1987 dann 2.280, 2000 2.604 und Stand 30. Juni 2005 2.752 Eiwohna zäit worn.

Politik[VE | Weakln]

Gmoarat[VE | Weakln]

Da Gmoarat vo Adelschlag hot 14 Mitglieda.

(Stand: Kommunalwoi am 3. März 2002)

Buagamoasta[VE | Weakln]

Buagamoasta is seit dem 1. Mai 1996 Michael Spreng vo da Freien Wählergmoaschaft.

Bauwerk[VE | Weakln]

  • De katholische Filialkira St. Andreas, im Mittloita Pfarrkira, is 1707 noch Pläne vom Eichstätta Hofbaumoasta Jakob Engel duach sein Palier Johann Baptist Camesino unta Wiedavawendung äidarer Mauerteile nei erbaut worn. De Barockaltäre san 1717-18 errichtet worn; da Sebastianialtar stammt vo dem Eichstätta Buidhaua Christian Handschuher. Da Kirchturm, sei Untergeschosse aus da Romanik stammen, war mit seiner laternenbekrönten Kuppel mit Schindeln gedeckt. De Barockkirche is unta Beibehaltung vom Turm 1972 abgerissen und im Johr drauf vo dem Architekten Karljosef Schattner nei erbaut worn. Teile vo da barocken Ausstattung san übanumma worn, so de Altäre und de Stuckkanzel vo Franz Xaver Horneis (Horniß) vo 1737. Aa is des 1893 gmoite Hauptaltarbuidl vo Josef Kiener wieda oobracht worn. A Rosenkranzmadonna is a Barockschöpfung vo 1700.
  • Nördlich vo Adelschlag is a ehemaliga remischer Guatshof (Villa rustica) gfundn worn. Im Ostn vom Dorf hot si a Remerstraß in Reste erhoitn.

Ökonomie und Infrastruktur[VE | Weakln]

Wiatschoft mitsamt Land- und Forstwiatschoft[VE | Weakln]

De Gmoasteiaeinahma warn im Johr 1999 umgrechnet 975 000 €, davo warn de Gwerbesteiaeinahma (netto) umgrechnet 52 000 €. Es hot 1998 im Bereich vo da Land- und Forstwiatschoft vier, im produzierenden Gwerbe 69 und im Bereich Handel und Vakea 17 Beschäftigte am Arbatsort. In sunstige Wiatschoftsbereiche warn 22 am Arbatsort Leit beschäftigt, wobei de Arbatslosenquote bei 23 % lag. Beschäftigte am Wohnort warns insgesamt 883. Im verarbatenden Gwerbe hots koane, auf'm Bau finf Betriebe gem. Außerdem warns im Johr 1999 79 Bauanhöf mit a landwiatschoftlich gnutzten Flächn vo 2.500 ha. Davo warn 2.144 ha Ackaflächn und 352 ha Wiesn.

Buidung[VE | Weakln]

Im Johr 1999 ham de foigendn Eirichtunga existiert:

  • Kindagärtn: 100 Kindagartnplätz mit 114 Kinda
  • Voiksschuin: 1 mit 10 Lehra und 193 Schuikinda

Sunstigs[VE | Weakln]

  • 1880 gründt si in Adelschlag a Freiwillige Feiawehr.
  • Da greßte Verein in da Gmoa is da DJK Pietenfeld-Adelschlag, der annähernd 600 Mitglieda zäit und üba Abteilunga fia Dischtennis, Fuaßboi, Gymnastik, Kindaturna und Badminton hot.
  • De Gmoa is vo am weiten Netz vo Radlwege übazong.
  • Im Gmoateil Möckenlohe is in Verbindung mit am remischen Haustierpark a wiedaaufbaute remische Villa, ghoaßn „Villa rustica“, zum besichtigen.
  • Archenbrunn is a abgangener Ort im Gmoabereich.

Literadua[VE | Weakln]

  • Felix Mader (Bearbata): Die Kunstdenkmäler von Bayern. Mittlfrankn. II. Bezirksamt Eichstätt, Minga 1928 (Nachdruck Minga und Wean 1982), S.23-25
  • Zua Gschichte von Adelschlag, in: Heimgarten 20 (1949), Nr. 4
  • Theodor Neihofer: Beiträge zua Kunstgschichte vom Landkreis Eichstätt', in: Sammelblattl des Historischen Vereins Eichstätt 59 (1961/62), S. 54 f.
  • Der Eichstätter Raum in Gschichte und Gegenwart, Eichstätt: 2. verbesserte Auflage 1984, S. 149 (dort ausführliche Bibliographie)

Im Netz[VE | Weakln]

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