Bad Kissingen

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Wappm Koartn
Woppm vo Bad Kissingen} Koordinaten fehlen
Huif zu Koartnp1
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Untafrankn
Landkroas: Bad Kissingen
Häh: 220 m ü. NHN
Flächn: 69,42 km²
Eiwohna: 21.066 (30. Juli 2007)Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Noch nicht auf Metavorlage umgestellt
Dichtn: 303 Eiwohna je km²
Postleitzoi: 97688
Voawoi: 0971
Kfz-Kennzoachn: KG
Gmoaschlissl: 09 6 72 114Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Fehler in Gemeindeschlüssel
Stadtgliedarung: 9 Stodeile
Adress vo da
Stadtvawoitung:
Rathausplatz 1
97688 Bad Kissingen
Hoamseitn: www.badkissingen.de
Obabuargamoasta: Kay Blankenburg (SPD)
Bad Kissingen (um 1900)
Burgruine Botenlauben oberhalb da Kurstod (2007)

Bad Kissingen is Grouße Kroasstod vom gleichnamign Landkreis im bayerischn Regierungsbezirk Untafrankn und liegt an da Fränkischen Saale sidlich vo da Rhön. Da wödberiamte Kurort is bayerisches Staatsbad.

Geografie[VE | Weakln]

Stodgliadarung[VE | Weakln]

  • Albertshausen (594 Eiwohna)
  • Arnshausen (1224 Eiwohna)
  • Bad Kissingen (9656 Eiwohna)
  • Garitz (4104 Eiwohna)
  • Hausen (1605 Eiwohna)
  • Kloabrach (366 Eiwohna)
  • Poppenroth (880 Eiwohna)
  • Reiterswiesen (1992 Eiwohna)
  • Winkels (1282 Eiwohna)

Gschicht[VE | Weakln]

801 erstmois urkundlich ois chizzicha erwähnt, is da Ort vor oim duach seine Heilquelln, de bereits im Joa 823 nochgwiesn worn san, bekannt. Im Joa 1279 is Kissingen erstmois ois „oppidum“ (Stod) erwähnt worn. Da erschte nochweisbare Kurgast is scho 1520 verzeichnet, im selbn Joahundat festigt si da Ruf ois Heilort. Im 19. Joahundat avanciert Kissingen zu am mondänen Badeort und is in da Regierungszeit vom Ludwig I. vo Bayern gezielt ausbaut worn. Krönte Häupta wia Kaiserin Elisabeth vo Östareich, Zar Alexander II. und Kine Ludwig II. vo Bayern, der Kissingen am 24. Aprü 1883 zum Bad erhom hot, fiahn in dera Zeit de Gästelistn oo.

Grabmal preißischer Soldaten auf dem Kapellenfriedhof
(Schlacht bei Bad Kissingen
am 10. Juli 1866)

Im Mainfeldzug 1866 kimmts am 10. Juli 1866 in da Schlacht bei Bad Kissingen zu am verbissen gfiahtn Gfecht zwischn bayerische und preißische Truppen. Reichskanzler Fürst Otto vo Bismarck bsuacht Bad Kissingen eftas zua Kur (schaug aa unta: Kissinger Diktat), 1874 entgeht er dort nur knapp am Anschlag, den Eduard Franz Ludwig Kullmann auf ihn veribt hot. In Bismarcks damaliger Unterkunft, da Obern Saline, is heit des Bismarck-Museum. Aa Künstler wia da Schriftsteller Leo Tolstoi und da Maler Adolph Menzel zäin zu de Bsuacha. Im 20. Joahundat wandelt si des Gästepotential. Statt Adel und ghoomem Biagatum bsuachan allawei mehr Sozialgäste de Stod. Des Joa 1945 bliem is ois oanzigs Joa gänzlich ohne Kurbetrieb. Danach errichtn Sozialversicherungsträger in da Stod Klinikn. In den neunziger Joa, oogfanga mit der Gesundheitsstrukturreform vo 1996, fiahtn Änderungen im Bereich da Gesundheitsgesetzgebung zu Arbatsplatzverlustn. De Zoi da Iwarnachtungen sinkt vo 1,9 Milliona (1995) auf nur no 1,4 Milliona (1997 und 1998) bei 140.000 Gästeankinftn. Nach Umwandlung da vormois staatlichn Kurvawoitung und vom kommunaln Bäderbetrieb in de privatwirtschaftlich ausgrichte Bayerisches Staatsbad Bad Kissingen GmbH klappts, neie Gästepotenziale zum Erschliaßn. Im Joa 2003 zäit ma domois ois neien Rekord 1,55 Milliona Iwanachtungen bei knapp 190.000 Gäste, zua Zeit (2007) liegt da Wert bei in ebba 1,54 Milliona. Noch de Ergebnisse vo mehra repräsentative Emnid-Umfragen (oi Joa seit 1999) derf si Bad Kissingen „bekanntester Kurort vo Deitschland“ nenna. Mit da KissSalis-Therme hot Bad Kissingen seit Feba 2004 aa a Heilbadelandschaft. Im Dezember 2004 is de DCFA (deutsch-chinesische Fuaßboiakademie) in da Stod grindet worn. In da Akademie trainierte im Joa 2005 des chinesische 08-Star-Team“, um si auf de Olympischen Spui 2008 in China vorzumbereiten. Zur Fuaßboi-Weltmoastachaft 2006 logiert und trainiert des Team aus Ecuador mehra Wochn in Bad Kissingen.

Politik[VE | Weakln]

Stodroud[VE | Weakln]

Da bis 2014 gwäite Bad Kissinger Stodroud bsteht aus

Wappn[VE | Weakln]

Blasonierung[VE | Weakln]

In suiber a rote Torburg mit drei gezinnten Türmen, vo der des mittlerer blau behelmt und mit am vo Schwarz und suiber aufteilt n Schuid belegt ist; da drin a abgeschnittene Greifenklaue in verwechselten Farben

Wappngschichte[VE | Weakln]

Kissingen kriagt de Stodrechte bereits während da Herrschaft vo da Grafn vo Henneberg vor 1280. Es war seit 1234 in dene eanam Besitz. Leider san koane Siegel fia de Zeit vor dem 16. Johrhundert bekannt. Des äideste bekannte Siegel zoagt bereits des heitige Wappn: A Torburg mit geschlossenem Tor und drei Türmen, da mittlere Turm belegt mit am Schuidchen mit dem Wappn a Nebenlinie da Truchsesse vo Henneberg. Zu dera Zeit ghert Kissingen bereits zum Hoachstift Würzburg, zu dems 1394 duach de Grafn Swantibor aus Pommern und de Burggrafn vo Niamberg keema war und bis zum End vom oidn Reichs 1803 verblieb. Oanzelheiten da Wappndarstellungen änderten si öfter im Verlauf da Joahundate. De Wappnfarbn bleim aba oiwei unverändert.
Wappnführung seit dem 16. Joahundat.

Städtpartnerschoftn[VE | Weakln]

Kuidur und Sengaswiadigkeitn[VE | Weakln]

Rosengarten und Regentenbau, Wahrzeichen da Stod. Im Vordergrund da „Flötenspuia“ vo Helmut Bourger.

Museen[VE | Weakln]

  • Bismarck-Museum in da Oberen Saline
  • Kardinal-Döpfner-Museum in Bad Kissingen-Hausen
  • Jüdisches Lem, Dauerausstellung im Jüdischen Gmoahaus
  • Echte Körper - Vo de Toten lernen, Wanderausstellung im Alten Schlachthof (seit September 2007)
  • Da Schönheit vabundn. Bader, Barbiere und Friseure, Dauerausstellung in da Berufsschui Bad Kissingen

Musi[VE | Weakln]

Aus dem kulturellen Angebot da Stod ragt des Klassik-Musikfestival Kissinger Sommer mit Auftrittn international bekonnte Orchester und Solistn aussa. Des Gengstück da dazua fia den Winta stellt da Kissinger Winterzauber dar. Des weiterne zu erwähnen sei des Rákóczi-Fest. Des is des jährliche Stodfest am letztn Juli-Wochenende, des zu Ehren all da historischn Prominentn abgehaltn werd, vo der des Biografie im Zsammahang mit Bad Kissingen steht. Höhepunkt is da Festumzug am Sunnta Nochmittag. Des ganze Wochenende wern de historischen Persönlichkeitn vo Biargan da Stod dargstellt und nehma am städtischen Lem teil.

Bauwerk[VE | Weakln]

Zu den bedeitenden Gebäide da Stod ghert des Oide Rathaus, a Renaissance-Bau aus'm Johr 1577. Zwischn 1838 und 1913 entstengan rund um den heitign Kurgarten da Arkadenbau vo Friedrich vo Gärtner und noch Pläne vo Max Littmann de Wandelhalle und de Brunnenhalle. A weiteres Gebaide vo Max Littmann is da Regentenbau. Vo eam stammt aa des bereits 1905 fertiggstellte Kurtheater im Jugendstil. Des Bahnhofsgebaide mit seiner klassizisiertn Neurenaissance-Fassade is 1874 unta da Leitung vo Friedrich Bürklein fertiggstellt. Üba da Stod thront de um 1180 entstandne Burgruine Botenlauben im Stodei Reiterswiesen. An modernen Akzent setzt de 2004 eröffnet KissSalis-Therme. De is oans vo de greßtn eiropäischn Wellnessbäder und aa des greßte städtische Bauprojekt nachm Zwoatn Wödkriag. No a Anziehungspunkt is des Luitpold-Spielcasino im Kurpark.

Parks und Naturdenkmäler[VE | Weakln]

Spoat[VE | Weakln]

Bad Kissingen zeichnet si duach a grouße Anzoi vo Sportvaeine und anbotene Sportartn aus. Ois hechstklassiga Fuaßboiverein is da 1. FC 06 Bad Kissingen in da Bezirksliga vatretn. Da Schützenverein Edelweiß Reiterswiesen trett in da Bayernliga Luftpistole oo.

Vaeine[VE | Weakln]

In Bad Kissingen gibts a Veizahl vo Vaeine. Fia de Jugend werd in Bad Kissingen de Jugendarbat da Pfadfinder oobootn. Aa de KjG (Katholische junge Gmoa) engagiert si fia de Gmoa und de Jugend, bsunders duach des oi Johr stattfindende traditionsreiche Zeltlager zu Beginn da Sommerferien, des gemeinsam mit de Ministranten ausgrichtet werd.

Regelmäßige Veranstaltungen[VE | Weakln]

  • Kissinger Summa, vierwöchigs internationals Musikfestival (Mitte Juni bis Mitte Juli)
  • Kissinger Wintazauber, vierwöchigs internationals Musikfestival (Anfang Dezember bis Anfang Jenna)
  • Rákóczi-Fest, historisches Stodfest mit Festumzug (letztes Wochenende im Juli)
  • Kissinger KlavierOlympiade, internationaler Klavier-Wettbewerb fia junge Talente (September)
  • Minnesang und Schwerterklang, mittelalterliches Spektakel auf Burg Botenlaube (Wochenend Mitte September)
  • Umsonst & Draußen, Musik-Festival fia de jingare Generation
  • Abenteuer & Allrad, vo Eiropa greßte Offroad-Messe (Mai/Juni)

Ökonomie und Infrastruktur[VE | Weakln]

Vakea[VE | Weakln]

Da Bahnhof Bad Kissingen liegt an da Fränkischen Saaletalbahn Gemünden am MainEbenhausen. Dort vakeaen Züg vo da Erfurter Bahn, de üba Ebenhausen hinaus bis Schweinfurt fahrn. Mehrere Stodbuslinien erschliaßn alle Stodeile. Duach des Stodgebiet verlaffa de B 286 (Schweinfurt–Bad Brucknau) und de B 287 (HammelburgMünnerstod). De nachstn Autobahnen san de A 7 (KasselWürzburg) und de A 71 (Erfurt–Schweinfurt).

Öffentliche Eirichtunga[VE | Weakln]

In Bad Kissingen is a Außenstelle vom Medizinischen Dienst da Krangaversicherung, bei der Arbatsunfähigkeitsmeldungen und Rentenanträge auf de Berechtigung geprüft wern kinnan

„Bad Kissinger“ Mineralwassa

Ansässige Firmen[VE | Weakln]

Buidung[VE | Weakln]

  • Anton-Kliegl-Voiksschui
  • Staatliche Realschui Bad Kissingen.
  • Jack-Steinberger-Gymnasium.
  • Staatliche Berufsschui Bad Kissingen mit Berufsfachschui fia gastgewerbliche Berufe

Persönlichkeitn[VE | Weakln]

Ehrnbiarga[VE | Weakln]

'schaug aa unta: Liste da Ehrnbiarga vo Bad Kissingen

Weiterne Persönlichkeitn[VE | Weakln]

Literadua[VE | Weakln]

  • Thomas Ahnert, Peter Weidisch (Hrsg.): 1200 Johr Bad Kissingen, 801-2001, Facetten a Stodgschichte. Festschrift zum Jubiläumsjahr und Begleitband zua gleichnamigen Ausstellung. Sundapublikation des Stodarchivs Bad Kissingen. Verlag T. A. Schachenmayer, Bad Kissingen 2001, ISBN 3-929278-16-2

Im Netz[VE | Weakln]



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