Bariolage

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Mit da Streichinstrumententechnik Bariolage is a schnöa Wechsel zwischn ana gleichn Notn und ana si änderndn Notn, de a Melodie entweda üwa oda unta da gleichbleibandn Notn formt, gmant. De Technik wead heifig a da Barockmusi hergnumma, wo de gleichbleibande Notn normalerweis a Leersaitn is. Des hat des Züü, a Maximum vo Resonanz an Instrument zan erreichn.

Da untare Ausschnitt, gschriem fia Geign, enthoit Bariolage an zweitn Takt. A dem Beispüü wead a A (Leersaite auf da Geign) ois gleichbleibende Notn und a F und a E ois si ändernde Notn hergnumma.

A Musiausschnitt mit an Beispüü fia Bariolage

A sehr bekonnts Beispüü fia Bariolage is Bachs Präludium aus da E-Dur Partita fia Solo Violine, a dea sogoa drei Saitn invoiviert san (a Leersaitn und zwoa griffene Saitn). Ondare Beispüü sand da dritte Sotz van Somma aus de Vier Jahreszeiten vo Antonio Vivaldi oda des Präludium vo da ersten Cello Suite vo Bach, wo Bariolage a teilweise vokimb.

Bariolage ku owa a bedeitn, dass de gleiche Notn, normalerweis a Leersaitn, griffn auf da naxt tiafan Saitn gspüüt wead. Joseph Haydn hot den Effekt an Menuett seina 28. Sinfonie hergnumma und a an Finale vo seim 6. Streichquartett, Op.50. Da schnöe Wechsel zwischn da Leersaitn und da griffnan Notn mit gleicha Tonhech, owa ondara Tonfoab gib an Quartett sein Spitznom "Da Frosch".