Benutzer:Hellsepp/Südafrika
| Der Artikl is im Dialekt Bairische Buechspraach gschrim worn. |
| Republic of South Africa (englisch) Republiek van Suid-Afrika (kansisch) |
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| Woispruch: ǃke e: ǀxarra ǁke (ǀXam für: Verschidne Völker – veraint) |
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| Åmtssproch | wie obn, mit Englisch als wichtigster Arechtsspraach | ||||
| Hauptstod | Reichnum: Pretoria Geding: Kappstat Obergricht: Bloemfontein |
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| Regiarungssitz | Pretoria | ||||
| Stootsform | Vorsössnleutstaat, tailweis bundesstaatlich | ||||
| Stootsowahaupt | dyr Zuma Jacob | ||||
| Regiarungsschef | dyr Zuma Jacob | ||||
| Flächn | 1.219.912 km² | ||||
| Eiwohnazoi | 48.782.756 (Nebling 2008) | ||||
| Beväikarungsdichtn | 40 Eiwohna pro km² | ||||
| BIP | 255 Mrd. $ (2006) | ||||
| BIP/Eiwohna | 5.384 $ (2006) | ||||
| HDI | 0,674 (121.) | ||||
| Währung | Rand | ||||
| Unobhängigkeit | 31. Wunnmaands 1910 | ||||
| Nazionalhymne | Nkosi Sikelel’ iAfrika (O Herrgot, ünser Duistern sögn!) |
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| Zeidzone | UTC +2 | ||||
| Kfz-Kennzeichn | ZA | ||||
| Internet-TLD | . za | ||||
| Telefonvurwoi | +27 | ||||
D Sunderduistern, amptlich (übersötzt) dyr Leutstaat Sunderduistern, ist ayn Staat an dyr Sunderspitzn von dyr Duistern °Afrika°. Maint myn dönn gantzn Raum, spricht myn von dyr sundlichnen Duistern.
Inhoitsvazeichnis |
[drå werkln] Wie si s Land selbn seght
De bewögte Getaat wie aau die groossn Hartsln, wo s heutztags durchzsteen haat, habnd s mitbrungen, däß myn meerer als wie bei Anderne d Ainigkeit und s wechslseittige Verstöndniss vürherhöbt. Yso spricht d Raiserwerbung von ayner "Welt in ainn Land", und dyr Mandela haat dönn Ausdruk "Rögnbognburtum" °-nation° praecht, als Sinbild für d Vilfaltt. Ubuntu, was von daadl stammt, wiewol aigntlich auf s Naehst ayn Zaltterbetribsgebäu, sötzt nonmaal ains drauf: Dös +haisst nit grad "Menschlichkeit", sundern tritt aau mit dönn Anspruch an, d Welt menschlicher z machen.
[drå werkln] D Leut
[drå werkln] Rässn
Seit n End von dyr Sünderung 1991 ist s an sir d Absicht von n Staat, Bürger niemer naach Rässn z unterscheidn. Vorher hiet myn de (herrschetn) Weissn, de gleichlaauffet mit de Burn entstanddnen Färbignen, d Auchter (bsunders Inder) und de Schwartzn bzw. Wäntn, d Meerheit. Ietz werdnd s in dönn Sin niemer zölt. Mit dyr "Aufwürdigung" °"pos. Diskriminierung"° allerdings, der was aynn hoehern Antail von Schwartze in de ien ennenher weitgeehet verschlossnen Pfräich zo n Zil haat, ist aau in dyr Sunderduistern der Begrif durch d Hintertür wider zo n Zug kemmen.
[drå werkln] Spraachn
Seit n End von dyr Sünderung haat d Sunderduistern de obignen ainlyf Spraachn aau als Amptsspraachn, freilich mit Englisch als dyr Haauptarechts- und Verbindungsspraach. Dyrbei ist s Englische nöbn dyr Spraach von 40 % von de Weissn (die was aber oft ayn anderne Herkumft habnd) bsunders aau bei de Auchter °Asiaten° starch vertrötn, zmindest als Bildungs- und Verkeersspraach. S Kansische haat si von seinn Ruef als "Spraach von de Unterdrucker" dyrfangt und ist d Haauptspraach bei de Weissn und eerst recht bei de Färbignen, Naachkemmen von all müglichnen Völker, wo si in n Verlaauf von dyr Vor-Sünderungszeit vermischt habnd. Nöbn de neun groossn wäntischn Spraachn, an dyr Spitzn Zulisch und Xosisch, geit s aau non klaine Gruppnen von dyr Ur-Ur-Bevölkerung, wie d Sännen, aau als Buschmannen bekannt. Die seind heut arg bedroot. Dyrsait werdn mueß aau non, däß syr de verschaidnen Völker allweil wider aynmaal aau Mishspraachn zuer Verstöndigung zrechtglögt habnd, wie öbbenn s Fanakalo, aau Fanagalo, dös was grooßtails auf einhaimische, z. B. zulische, Grundlaagn beruet und recht erfolgreich in n Bergbau eingsötzt werd, daa wo d Arechter nit zammgwürflter sein känntnd.
[drå werkln] Träun
Zölungen ergöbnd in dyr Sunderduistern ayn Meerheit, wo si als Kristner einstueffend. Dyrbei ghoert aber ayn Viertl von dyr Bevölkerung zo "unabhöngige", "duisterische", Kirchenn, was dös Verschäidnste bedeuttn kan: von ain, die wo s bsunders auf d Einzaaffung °Inkult.° anlögnd, öbbenn aau d Vilee verfechtnd, über ayn Anhöngerschar von aynn Weissagn older Wunderhailer hinst yn strenge Richtungen, strenger, als wie myn s sünst oft kennt. D Niderlandkalfinger finddnd si bei de Burn wie bei de Färbignen, und de Allmainen °Kath.° habnd ienern Schwaerpunt bei de Wäntn wie aau zo n Beispil bei Portn und anderne weisse Gruppnen. Starch ist aau dyr Musl, und zwaar unter de Färbignen bei de Kappmalei'n wie aau bei de Inder.
[drå werkln] S Land, d Uret, dyr Merml
Mit seiner Laag um önn sundlichnen Wenddkraiß und praecht von vil Hoohland verfüegt d Sunderduistern über de verschäidnstn Landschaftsformenn, von n Winterrögngebiet (in +ienern Winter) um Kappstat über ayn afersunwenddischs °subtrop.° Ganzjaarsrögngebiet in n Sundoostn und d Summerrögngebieter in n Nordn hinst eyn d Wüestn auf Nämbing zue. In de Dracknberg (hoehster Berg ist dyr Mafadi mit 3450 Metter) ist Schnee gib und gaeb.
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Dyr Swartberg bei Oudtshoorn
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Ayn Blüemlwisn in n West Coast National Park
[drå werkln] Getaat
De ursprünglichen Einwoner von dönn Land seind de Koisännen, ayn Zammenfassung von dönn, was myn aau als Buschmannen und Hottntottn kennt. Dös Volk ist nit schwarz, sundern gelbbraun, und dös haat si als Untergstraeu, netty wie ienerne Schnalzlautt, aau auf de schwartzn (öbn aau nit wirklich schwartzn), wäntischn, Völker übertragn. Die widerum seind angfangt vor ainige Jaarhunderter aus n Nordoostn eyn s Land kemmen. Wie d Niderlönder 1652 an n Hoffnungskapp glanddnd, fanddnd s Eersterne vor, die was ainsting bei Kömpff und durch Kranketn aft starch gschrumpfend, aber aau gan Nordn ausgwandernd und si aau in n Land gvermischnd. Aus n Niderlöndischn von de Sidler, beinflusst von de Ureinwoner und Bsaessn °Sklaven° und Langer bsunders aus n Oostn entstandd in n Laauf von dyr Zeit s Kansische °Afrikaans°. 1795/1806 übernaamend de Brittn d Herrschaft an n Kapp; und spaetestns wie die in de 1830er d Abschaffung von n Bsaessntuem durchgadruckend, war dös für vil Burn ayn Grund, si gan Nordn aufzmachen, daa wo s aft gsidlnd und "Burnleutstaatn", unter Andern Transvaal und önn Oranjefreistaat gagründdnd. In de 80er Jaar drangend Goldsuecher ein, und yso grietnd de Burnleutstaatn unter Druk, was zo n Burnkrieg gfüert (1899-1902), auf dönn hin was syr de Brittn die Lönder eingverleibnd. Aber schoon 1910 wurd d Ainung Sunderduistern ausgrueffen, dö was aau yn de Burn grundsötzlich aynn Antail an dyr Macht germüglicht. In n Eerstn wie aau Zwaittn Weltkrieg war d Sunderduistern voll auf dyr Seitt von de Wöstermächt betailigt, aau wenn s von dyr burischn Seitt mannige Widerständd gaab.
[drå werkln] D Sünderung
Naach n Zwaittn Weltkrieg übernaam de burisch praechte Burtischburd °Nationalpartei° d Macht und gfüert naach und z naach aau amptlich ayn weitgeehete Rässntrennung ein, auf kansisch Apartheid gnennt. Weil aau unter de Trennungsbefürworter (de meerern Burn und ayn Minderheit von de andern Weissn) nit allsand ainig warnd, wurd aber an dyr Sünderung allweil wider umaynanddoktert. Gieng s yn de Ainn um bloosse Unterdruckung, unterstrichend anderne s "Recht auf Bsunderentwicklung", was lösstlich zo de zeerst Bantustans, aft Homelands gnenntn aignen Gebieter gfüert. D Front war nit ainetlich: Ainsting fanddnd si allweil wider schwartze Füerer, Häuptling z. B., die wo bei ayner mildn Form von Trennung mitzmachen pfrait warnd, öbbenn als Homeland-Reichner; andrerseitts aber gagspürt grad aau de weiß beherrschte Wirtschaft dönn Mangl an Fachkräft und gwenddt si dyrgögn, bildungswillige Nichtweisse auf Dauer niderzhaltn. D Haimetlönder warnd in n Übrignen z klain, z schwach entwicklt (daa haet myn öbbenn aau Nichtschwartze dyrzue braucht), z künstlich zuegschnitn und oft aau zy zsplittert. Für n durchschnitlichnen Nichtweissn auf dyr Straass war dyr Passzwang de groesste Fuxung und Einschrönkung von seiner Würdn. Dös allgmaine Unbehagn in dyr wöstlichnen Welt, d Feindsaeligkeit von dyr Angerbod °3. Welt°, Straafmaaßnaamenn, wirtschaftliche Schwierigkeitn und istig allweil wider neue Aufständd gfüernd dyrzue, däß lösstlich 1990 dyr Vorsöss de Klerk önn Mandela Nelson freiließ und Schrit um Schrit auf s End von dyr Sünderung und von dyr weissn Vorherrschaft und lösstlich auf de freie Wal 1994 hingarechtt, dö was önn Mandela zo n Vorsössn gmacht. Für dös Gantze gakriegnd die Zween aft önn Fridnobelpreis.
[drå werkln] Ausblik
D Sunderduistern haat risige Hartsln, bsunders ayn hoohe Verbröchnsraitt und ainn von de hoehstn Unfain-Antailn °AIDS-° von dyr Welt. Auf dyr andern Seitt haat s ys End von dyr Sünderung bzw. weissn Vorherrschaft guet überstanddn, d Wirtschaft kan si von aynn Krant °Krise° wider dyrfangen, und es kennt kainn Bürgerkrieg. D Fueßballwemm 2010 ist dyr neueste Vertrauensbeweis von dyr Welt für ayn Land in n Aufbruch.
[drå werkln] In n Mangnötz
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