Bixlmadam

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Bixlmadam

Bixlmadam hoasst ma a Ogebarin, oane de mehr Schein ois Sein vakäapat und werd heitzdog ois Schimpfwort vawendt.

Wortgschicht[VE | Weakln]

S Wort kimmt aus da napoleonischen Zeit vo Bayern und bedeit nix andas wia Jagarin.[1] Wann a Frau zua domolign Zeit mit oana Bixn (Büchsn, Gwehr) umadumgrennt is, nacha woas schnäi ois Ogebarin obqualifiziat.

De Behaptung, dass a Bixlmadam a Frau warad, de af dee Spoabixn ogwiesn warad, oba trotzdem renommian wui, foit ins Reich vo da Voiksetymologie.[2]

Zitat[VE | Weakln]

"Ja freili", hots gsogt, "na derfas Eahna schleicha, Sie Bixlmadam sie windige, weil wegn dem einen Ei, wos Sie mir vielleicht obkaffa, do werd i aa net reicha."[3]

Schaug aa[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

  1. Ludwig Merkle, Dees brauchts doch need oder: Brauchtum und Sitten in Bayern. Verlag Heinrich Hugendubel, Minga, 4. Auflog, 1989. ISBN 3-88034-184-2
  2. Ludwig Ringseis: Ringseis' Bayerisches Wörterbuch, Verlagsanstalt Bayerland, Dachau, 2004 (Neuauflage), ISBN 3-89251-350-3
  3. Alfons Schweiggert (Hrsg.), "Das große Buch vom Viktualienmarkt", Verlagsanstalt Bayernland, Dachau, 1987. ISBN 3-89251-007-5 (Seiten 112 bis 121)