Dazlwuam

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So schaud a aus, sång de Laid

Da Dazlwuam is a Fabl-Viech aus da åipmlendischn Sagenwød fu Ésdaraich und Boarn bis in de Schwaiz und Frãnkraich. Ãndane Nãmen fian Dazlwuam han: "Brazlwuam", "Schbringwuam", "Schdõakåz", "Schdoinwuam" oda "Beagschduzn". In de franzesischn Åipm nenan s n a "Arassas".

Da Dazlwuam in Sagn[VE | Weakln]

Da Dazlwuam kimd in fü Sagn fu da gãnz Åipmgégend fia und soid a Fich sâi dés hoch om in de Beag wond, in Schdoin oda Gruam hausd und des hauptsechli dãn zum seng is, wãn s im Suma lãng hoas und druka is und s Wéda drauf gach umschlågt. Ea wiad beschrim ois 80 Zantimeta bis an õanadhåib Meta lãngs Reptil, mid Schupn und Dazl oda Brazl ois Hénd und Fiass. Ea ligt gean auf an grossn Schõa und sond si duat in Rua. Wãn a åwa fu am faiadn Wãndara, am Jaga oda an Wüdara aufgschaicht wiad, reagiad a oft agressif und graift ã. Sunst schaicht a d Laid und faschdégt si liawa.

Ausgschdoams Åipmreptil?[VE | Weakln]

Da Dazlwuam fum Dåchschõa, dea im 18. Joahundat an jungan Beasch fu Gosau ãngschbrunga håm soi und eam bissn håd. (Büd fu 1835)

Im Géngsåz zu de Ainhearna, de Sfinxn und Zentauren, miassn de Gschicht fum Dazlwuam ned umbedingt kompet aus da Fantasi fu de Laid fria entschbrunga sâi. Es kintad duachaus sâi, dass fria in de Åipm soichane Reptilien glébt hãm, dé filaicht eascht in jingana Zaid ausgschdoam san. Dafia schbréchn foigende Argument:

dafia[VE | Weakln]

  • fia a Fich aus da Sagnwød is da Dazlwuam håibwegs unschbekdakulea
  • fia a Fich aus da Sagnwød glingan de Beschraibungen fu dém Fich realisdisch (zu mindest deoretisch)
  • in ãndane Kontinent gibt s duachaus Reptilien de so oda so enlich ausschaun
  • es gibt bis zum Ãnfãng fum 20. Joahundat an Haufn Laid de in Dazlwuam gseng hãm woin
  • nãmhåfde Biologn und Zoologn hãm si mid da Suach nåchn Dazlwuam bschefdigt

Ném Hoizgnecht und Wãndara, Hiatnkinda und Senarinen, dé ãngeblich dés Fich gseng hãm, gibt s im 19. Joahundat a fü guad-biagaliche Laid wia Apodeka, Leara und Brofessoan, dé behaupt hãm, eana is so a Dazlwuam in de Beag iwa n Wég grend. Drozdém håd nia õana an âifãnga kina oda sunst an Bewais midbringa.

Im 1935 håd åwa a berlina Fotograf, dea wéng Lãndschåftsaufnãmen in de schwaiza Beag untawégs woa, zufelig an Schnåpschus fu am Dazlwuam gmåcht. Ea håd bericht, das a an intresantn Åst fotografian woit, wia dea si auf õa Måi zum rian ãgfãngd håd. Då håd a nu gåch åbdrukt, õa õanzigs Foto gmåcht und is dãn wéga grent, wai eam da Dazlwuam nåch is und eam baissn woit. Auf dém Foto ('schau bai de Gwøn unt) siagt ma schã a Drum, dés a diks Reptil mid Fiass sâi kintad. Bewais is dés åwa a kõana.

dagéng[VE | Weakln]

Iwahaupt gibts fü Argument, dé dagéng schbrechan, das iagend amåi so wås wia a Dazlwuam wiakli gém håd:

  • es gibt kõane Skeletfunde oda Fossilien
  • neamt håd jémåis an Dazlwuam âifãnga kina
  • es gibt kõan aindaitign Bewais fia de reale Exisdenz fu so am Fich
  • es kintad si bai de gãnzn "Sichtungen" fu so am Dazlwuam a um Fawegslungen mid ãndare Ficha gãndl håm, de wåss wiagli gibt - zum Baischbü mid am Fischota (Lutra lutra), oda ana Graizzota (Vipera berus). Laid mid ana Schlãnganfobi keman soiche Ficha oft gressa und bedrohlicha fia, ois wia s wiakli san.

Konklusio[VE | Weakln]

Fåis da Dazlwuam jémåis exisdiad håd, is a woaschainlich genau foa Eafindung fu da Fotografi, Infrarotkamaras und Nåchtsichgeret ausgschdoam. Auf jédn Fåi wean de ãngeblichn Sichdungen im 20. Joahundat oiwai wénga und ma håd a niangs an archeologischn Bewais gfundn.

Gwøn[VE | Weakln]