De Nuraghen

Aus Wikipedia
Wexln zua: Navigation, Suach
Der Artikl is im Dialekt Owaöstareichisch gschrim worn.
Santu Antine
So hod amoi da gaunze komplex vo da Nuragh Santu Antine ausgschaud

De Nuraghen is a bsundre Kuitua, de wos se ob da Brozezeid af Sardinien entwückid hod (uma 1500 bis eppa 750 v.Chr). Da jo aus dera Zeid koane Afzeichnungan do san, is noch de vo ehna eabautn Tüam, de Nuraghn, gnennt woan. De Tiam woan a Eafindung vo de oidn Sardn. Af da gaunz Insl san uma 7000 Tuamalagn gfundn wuan. De san a vo da UNESCO ins Wödkuituaeab afgnumma wuan.

Gschicht vo de oidn Sardn[VE | Weakln]

Dohi homs se de Sardn zruckzogn vua de Phenizia/Karthaga
Sardischa Kriaga aus da Brozezeid

Agfangd diafads mid de Tüam scho in da Bonnanaro-Kuitua hom ( uma 1800 - bis 1500) de in de Nuraghn - Kuitua iwagonga is ( bis uma 750 v.Chr.) De Brozezeid hod af da Insl bis uma 500 dauad. De Tiam san owa nu bis in da Zeid vo da phenizisch - karthagischn Eaobarung baut wuan (ab uma 900) vaoanzlt a no fosst bis zua Earobarung vo de Rema (ab 238 v.Chr.)

Neolithische Voakuituan hom scho af da Insl glebd ois uma 2000 v.Chr. de Glocknbechaleid af d`Insl kema san. Vo dena san a de Gigantngrewa. De san daun iwa de Bonanaro Kuitua zu de Nuraghnleid wuan.

De hom a scho Kontakt midn estlichn Middlmea ghobt. Es san Ochsnhautboan (Barren?) und Keramik vo de Mykena und vo Züpan san a af da Insl gfundwuan wuan. A med de Pheniza homs Haundl triem. De hom se jo daun a af da Insl festgsezt.

De Pheniza (aus da Stod Tyros) san uma 900 af de Insel kema und uma 540 vo de Punia aus eanara Tochtastood Karthago oglest wuan und de san a bis za de Rema blim (uma 238 v.Chr)

De Bauweis[VE | Weakln]

De Nuraghn san noch da Zyklopnbauoat earicht wuan. De untan Reian san mid gressare Stona afgschlicht wuan de noch obn a wengl kloana wuan san. Des Mauweak is ohne Meatl afbaut wuan. Se vaschlaunkn se noch obn zua und san in da foischn Gwöbbauoat (Kraggwöb) noch obn zua, enga wuan. Se hom a a oarunde Fuam hobn kena, daun woa da de Innankaumma natiali a wengl gressa

Obn homs a aa luka freihoid kena, de owa a mid an Hoizbredl zugmocht wean kena und daun hods a wia Plotfuam deand.

De Kloanan hom drinan nua Oane oda goa kane Mauanischn. De Gressan hom a zwoa oda drei Stockweak ghobt.Entweda san de Deckngwöb in da Kraggwöboat baut wuan. Ma hod owa a Hinwois gfundn das Oanige a Obn a Tramdeckn ghobt hom. In de owan Stockweak san bei de kloanan mid Loatan afstign. Bei de Gressan san rundum af da Innanseitn Stiagn afigaunga.

In de Eingäng hods a moast Oan oda Zwoa sognaunnte Wochtanischn gem. Ob de za Vateidigung deant hom oda an rituön Zweck ghobt hom woas ma ned.

A wengl a Licht is duachs Loch in da Deckn und duachn Eigaung einakema. Sunst homs mid Öliachtl gleicht.

Eana Zweck[VE | Weakln]

Eigentli wos ma heit eana Funkzion nu owa ned. Es gibd do de vaschidnste Thesn vo de owa Koane fia olle Nuraghn passad. Da de moastn Eigäng in Südn aglegd san is oa Vamutung das se de Muaddagöddin simbolisian soin und eana Innanraum de Gebäamudda sei soi und des Sunnaliacht des vo Südn durchn Eigaung einakimt wa de Bfruchtung duach de Mauna. Und so hed ma de Fruchtboakeitszyklen aubet und widagem. Ma hod a festgsöd das a , famutli zuafölli , af Schteanankonstellationan ausgricht wan , wia da Alpha Zentauri odas des Kreiz des Südns.

Ma hod a glaubt das Heibtlingssitz gwen wan. Des kaus owa ned sei, weu de Nuraghn im Mittl nua uma 2 km voanaund stengan. Und so vü Heibtling hods domos sicha af dera Insl ned gem. Oa hom a gmoand das des Wohnsitz gwesn san. I kaun mas ned fuastön, den do drin woas eng, finsta und ungmidli. Da homs sis jo in eanane Hittn danem fü gmidliga ghobt.

Oa Monigung wa a, das de Nuraghn de Grenzn vo de Stammesgbiat makiat hetn? Bkauntaste Thesn is a , das zua Vateidigung baut woan san, weu oanige af mülitarische, markante Punkt stengan. Des kau owa fia de Kloanan ned gödn, den da se jo nua oan Eigaung ghobt hom, waradn de Vateidiga, mid a bao brennade Buschn schnö ausgreichad gwen. Bei de Gressan is scho megli, den de sognauntn Nuraghenkomplex, san scho buagnehnliche Alogn mid bis zu 11 Tüam und Nebnalogn mid oana Ummauarung.

Sicha is nua Oans, das a religiöse oda oa kuituröln Zweck ghobt hom miassn, den umasunzt hom se de oidn Sardn a soa Plogarei mid den Afschlichtn und Eipassn vo de vün Stoana ned autau. de Nuraghn hom a oan tiafn Brunn drin ghobd, bis za 20 m Tiafn. Des sprechad wida fia an Vateidigungsbau. De Brunn kenatn owa a oan religiösn Zweck ghobt haum und ma hod des Wossa fia eana Lithuagi braucht.

  • Albucciu (Provinz Olbia-Tempio) (Protonuraghe)
  • Antigori (Provinz Cagliari)
  • Ardasai (Provinz Ogliastra)
  • Arrubiu (Provinz Cagliari) (größter Komplex)
  • Asoru (Provinz Cagliari)
  • Brunku Madagui (Provinz Medio Campidano - Protonuraghe)
  • Friarosu (Provinz Oristano - Protonuraghe)
  • Front'e Mola (Provinz Sassari) (Protonuraghe)
  • Is Paras (Provinz Nuoro)
  • Izzana (Provinz Olbia-Tempio) (Protonuraghe)
  • La Prisgiona (Provinz Olbia-Tempio) Großnuraghe
  • Losa (Provinz Oristano) (Komplex)
  • Madrone (Provinz Nuoro)
  • Orolo (Provinz Nuoro)
  • Palmavera (Provinz Sassari) (Komplex)
  • Santu Antine (Provinz Sassari) (Komplex) im Valle dei Nuraghi
  • Seneghe - (Provinz Oristano - Protonuraghe)
  • Su Mulinu (Provinz Medio Campidano)
  • Su Nuraxi (Provinz Cagliari) (Komplex)

Noch Fuascha Paolo Melis wean de Nuraghn in merare Baufuaman und Zeiträum eiteud:

  • 1a Sa Turricula oder Bonnanaro III oder B
  • 1b San Cosimo oder ceramica metopale
  • 2 Ceramica pettine / grigia
  • 3 Ceramica pregeometrica
  • 4a Geometrico
  • 4b Orientalizzante
  • 4c Arcaico
  • 5a Punico
  • 5b Romano

Ehnliche Bauweak[VE | Weakln]

Megawal41.jpg

De Torre Kuitua af Koisika is vamutli späda vo de Sardn beoaflusst wuan. Und af de Balearen hods de Talayot Kuitua gem. Und de schottischn Broch san a nochn söwn System baut wuan. Owa vü spada in da Eisnzeit.

Litaradua[VE | Weakln]

  • Giovanni Lilliu, Raimondo Zucca: Su Nuraxi di Barumini. Sassari 1988
  • Paolo Melis: Nuraghenkultur. Carlo Delfino editore, Sassari 2003, ISBN 88-7138-276-5
  • Joseph W. Michels & Gary S. Webster: Studies in Nuragic archaeology:
  • Gustau Navarro i Barba: La Cultura Nuràgica de Sardenya. Edicions dels A.L.I.L., Barcelona 2010. ISBN 978-84-613-9278-0
  • David Trump: Nuraghe Noeddos and the Bonu Ighinu Valley. Excavation and Survey in Sardinia. Oxford 1990, ISBN 0-946897-20-4
  • Jürgen E. Walkowitz: Das Megalithsyndrom. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas Bd. 36, 2003. ISBN 3-930036-70-3

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Nuraghen – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien