Dovid Katz

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Dovid Katz

Da Dovid Katz (* 1956 in Brooklyn, New York) is a amearikanisch-jidischa Schbråchwissnschåftla, dea si bsondas mid da Gschicht fum Jiddischn bscheftigt håd und dea a boa naiche Deorin dazua aufgschdöd håd, dé oft a weng im Widaschbruch schdengan, zu dém wås d'Wissnschåft sunst sågt. Wai as Jidische im Mitlåita oft engen Kontakt zu de boarischn Dialekt ghåbt håd, håd ar a a boa intressante Såchan iwas Boarische aussa gfunden. 1999 is a nåch Litaun gãnga und is said dém in Vilnius Brofessa fia d'Jiddische Schbråch.

Biografi[VE | Weakln]

Ea is in Brooklyn aufgwågsn, doat zeascht in de Foikschui gãnga (1962-63) und dãn in de Etz Chaim Yeshiva (1963-67), schbéda in de East Midwood Day School (1967-70) und in d'Flatbush Joel Braverman High School Yeshiva (1970-74). Doatn håd a a Jiddisch-Englische Schilazaidung aussagém, de "Aleichem Sholem" ghoassn håd. Fum 1974a bis ins 78a Joa håd a auf da Columbia University in New York schdudiad und an Åbschlus in Linguistik gmåcht. Sâi Betschela-Oawad woa "Semantic Classes Resistant to a Yiddish Sound Shift" oiso iwa semantische Woatklassn dé duach de Laudfaschiabung im Jidischn néd faendat woan san. Danå is a nåch Englãnd gãnga und håd a Dokdoaradsschdudium bai de Departments of Hebrew & Jewish Studies und Phonetics & Linguistics aufn University College London gmåcht. Sâi Dissatazion woa 1982 "Explorations in the History of the Semitic Component in Yiddish" oiso d'Eafoaschung fu da Gschicht fu de semitischn Komponentn in da Jidischn Schbråch.

Jiddisch und Boarisch[VE | Weakln]

Da Katz Dovid is unta ãndam a Ãnhenga fu da Deori, das as Jiddische néd aso wia bis jéz oiwai gsågt woan is, im Mitlåita im Rainlãnd entschdãndn is, oiso in da Gégend fu Speyer, Worms und Koblenz, sondan an da owan Deana, oiso imheitingBoarn und in Ésdaraich. Zu deara Ide is a duach'n linguisdischn Faglaich fu de faschidanen jidischn Dialekt mid de faschidan boarischn Dialekt, wos mea Gemainsãmkaidn gibt, wia ma glaubt und zwoa néd neta wãn ma si de haidige Schbråchsituazion ãschaud, sondan a in de åidn iwalifatn Dokument in dénane Schbråchn.

Wås as Jiddische mid'n Boarischn gemainsãm håd, is zan Baischbü de Flexion fu de Veabm in da zwoatn Peason Pluaral auf -ts. Ma sågt zan Baischbü in de jiddischn Dialekt in Boin und in Bemen a:

  • Wohin gejts ets? (װאָהין געיִץ עץ)
  • Wos mochts ets haint? (װאָס מאָכץ עץ האַינט)
  • Hobts ir schoin gehert wos es gibt najchs? (האָבץ איר שױן געהערט װאָס עס גיבט נאַיכס)

Dazua gibts a nu a boa Gemainsãmkaidn im Vokabular, wia zan Baischbü as Woat "Schwajger" (שװאַיגער), wås so fü wia Müchbaua hoast und mim åidn Dialektwoat "Schwoaga" fawãnt is. Nu so a Baischbü wa "Mume" (מומע) auf Jiddisch, wås Dant miatalicha Saits hoast und zan boarischn Woat "Mõam" ghead. A de Diminuitiv-Foamen han im Jidischn aso wia im Boarisch mid Weata wia "Schtetl", "Hoisl", "Kindl", "Stikl", "Iberfirschifl" (איבערפֿירשיפֿל, hochdaidsch: Fähre), etc. Genau so håd as Jidische a de Fadumbfung fum Vokal <a>, genau an de söbm Schdön wo dés a im Boarischn da Fåi is, blos dass in da jidischn Rechtschraibung zwischn <a> und <o> kõa Untaschiad gmåcht wiad und dafia oiwa a Alef <א> gschrim wiad (jo, ober, hobn, kort, schlofn, schodn, sogn, ...).

Mid de konsavativn Dialekt fum Wåidfiatl, im Müfiatl, im Boarischn Wåid und da Owabfåiz ois wia a mid sidboarische Dialekt in Keantn, Såizbuag und Diaroi håd as Jiddische fü oi- und ui-Diftong und gschdiazde Diftong gemainsãm, dé sowoi in de boarischn Dialekt ois wia a in de faschidan jidischn Dialekt in ole méglichn Foamen fia keman (oib, oibn, oich, oif, oifhern, oifmachen, oifstejn, hois, hoich, blois, koifn, näin, schejn, näitik, aroißgang, aroißred, oißtaitschn, oißtaitscher, etc.)

Im Netz[VE | Weakln]

Video[VE | Weakln]