Eisriasenweyd

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Eisriasnweyd
Posselthoin
Eisriasnweyd, de Beleichtung stommb vo Magnesiumfoucken (tenk hinter ner Eiswond)

Eisriasnweyd, de Beleichtung stommb vo Magnesiumfoucken (tenk hinter ner Eiswond)

Log: Tennengebirg ba Werfen, Soizburg (Esterreich)
Häch: 1.656 m ü. A.
Geografische Log: 47° 30′ 10″ N, 13° 11′ 23″ OKoordinaten: 47° 30′ 10″ N, 13° 11′ 23″ O
Eisriasenweyd (Österreich)
DEC
Eisriasenweyd
Katasternummer: 1511/24
Geologie: Douchstoakoik
Typ: Eishoin
Endeckung: 1879
Schauhoin said: 1920
Beleichtung: Karbidlompm / Magnesiumfoucken
Gsåmtläng: 42 kmdep1
Läng vom Schau-
hoinbereich:
ca. 1 kmdep1
Bsunderheitn: gresst Eishoin vo da Weyd
Webseitn: www.eisriesenwelt.at

De Eisriasenweyd (Hochdeitsch: Eisriesenwelt) is a Hoinsystem im Tennengebirg im Lond Soizburg in Esterreich, in da Nachernt zan Ort Werfen.

De Eisriasnweyd (aa Posselthoin, Erschtbschrijb Anonym 1879, Posselt 1880; K.Nr. 1511/24) gijt mid ner Gsomtleng vo 42 km ois d'gresst Eishoin vo da Weyd. Endeckt wourn iss 1879 durch'n Soizburger Naturforscher Anton vo Posselt-Czorich. Heit is d'Hoin a beliabs Ausflugszij.

Inhoitsvazeichnis

[drå werkln] Loug & Bschrijb

De Bestottungsurne vom im erschten Weydkriag gfoianen, moussgeeblich beteiligten Forscher Alexander von Mörk steet ywerm Hoineigong im Innern vo da Hoin, de se ywer Kilomeeter inn Berg dastreckt. Netter just da erschte Kilomeeter is vaeist und durch a Fyrung zan besichteng.

As Eigongsportoi befindt se auf 1.640 m ü. A. Seeheechen. Nouch'm Eispaloust gibs koane zommhengerschte Eisplottner mer, durt endt aa da Fyrungstoae. Vom Eispaloust fyrscht a stoaener Bockstoin zan U-Tunney. Danouch foigt as Midgards. Der Gong dou is da gresst vo da Hoin (de Breaden is zwischn 8 und 30 Meter). Vo durt aus gengan in oie Richtunger Vawzeigunger ou. As End vo da Hoin is d'Noiche Weyd auf 1595 m.

's Eis woxt durch'n Kamineffekt in da Hoin, der im Winter koide Luftmassen bis auf epper 1 km ins Hoininner transportirscht. As Gstoanert speicherscht d'Keyden bis ins Friajour eiche, wonns donn drausst a wengai wermer werscht und d'Schneeschmeyz eisetzt, ko as Wosser druch Spoitner und Riss im Feysen in d'Hoin eichesickern und za Eis gfreasen.

Im Summer dawormt se aa as Hoininner; 5 - 10 cm vo da Boneisdecken schmeyzen wijder weckert. Im drauffoigerschten Friajour woxt ower oiss wijder nouch. Insgsomt werscht as Eis oiso nid wenger, es werscht sogour eher a Poisai mer.

[drå werkln] Gschicht

Endeckt wourn is d'Hoin im Jour 1879 vom Soizburger Naturforscher Anton vo Posselt-Czorich. Eam is doumois glunga zirka 200 Meeter ins Hoininner vurzandringa. Waider is a ower nid kemma. De Eisdeckner is z'stoae fyr eam gween; sei Ausrystung is z'schlecht gween. Sein Umkerbunkt houd a mid am schworschzen Kreiz am Feysen markirscht, 'm Posselt-Kreiz. Nouchernt is d'Hoin wijder weitgehert vagessen wourn.

An Jour 1913 iss oanige Forscher glunga, unter eaner da Alexander von Mörk, as stoaeste Stickai vo da Eisdecken, 'n Grossen Eiswoi, z'bewzinga. Alexander von Mörk is zuadem aa da erschte Forscher gween, der 's gwougt houd, an Sturmsee, an kloan Durchgong, der doumois unter Wosser gstonden is, zan passirn. Doudahinter houd er a riasige Hoin gfunden, de spaader nouch eam benonnt wourn is. 1914 houd da Alexander von Mörk in Erschten Weydkriag ziachen miassen. Durschten is er aa donn im Oiter vo 27 Jour gfoin. Sei letzter Wijn iss gween, in da Eisriasnweyd begroum z'wern. Der Wunsch is eam decht dafijt wourn und er is in da Mitten vo de 20er in dem vo eam endeckten Alexander-von-Mörk-Dom beigsetzt wourn.

Ob 1919 houd da Soizburger Rechtsoowoit Dr. Friedrich Oedl (1894 - 1969) de Forschung vurootriam, houd de erscht Unterkunft darichtt: as Forscherhittai.[1]

Grundeingtymer vo da Eisriasenweyd sant dia Esterreichischen Bundesforste. Mid eaner houd da Soizburger Varei fir Hoinkunde a vurleiffige Poucht vaeiborscht, de 1928, nouch da Gryndung vo ner oagan Eisriasenweyd-Gseyschoft m.b.H. (vo derer da erschte Gscheftsfyrer da Dr. Oedl gween is),[1] in an longfristeng Vatroug ywergonga is. De Eikynft deanan za da Erforschung und Daschliassung vo da Hoin, de Bundesforste (ois Eingtymer) dahoitend an jourlichan Prozentsoutz vo de Eitritsgebyrn.

[drå werkln] Daschliassung & Turismus

De erschten Fyrunger in da Eisriasenweyd homd im Jour 1920 stottgfunden. Heit bring a Soaeboo bis za 2.500 Gäst pro Toug in d'Nachernt vom Hoineigong (Dr.-Friadrich-Eedl-Heisl, im Jour sands eppers 150.000 Bsuacher. Fyr d'Fyrunger kriangd d'Bsuacher Karbidlompner. De Fyrer leichten d'eidruckvoin Eisfigurn mid Magnesiumliacht aus.

Heit is d' Eisriasenweyd gweenlech zwischen am 1. Mai und am 26. Oktower fyr Bsuacher geffnat. In d'Wintermonad is da Hoineigong weng da hochoipinan Loug und Laa-Ougongsgfor nid zan daglonga.

[drå werkln] Bijdlgalarij

[drå werkln] Weblinks

Commons: Eisriesenwelt – Buidl, Videos und/oda Audiodatein

[drå werkln] Oazlnouchweis

  1. 1,0 1,1 Karl Georg Kreiter: Dr. Friedrich-Oedl-Haus. In: Namensgeber der Schutzhütten - Berghütten und deren Geschichte – Was uns die Namen dieser Schutzhütten im Alpenraum sagen. Obgruafn am 2010.
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