Féklabruk

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Der Artikl is im Dialekt Owaöstareichisch gschrim worn.
Féklabruk
Wappen von Féklabruk
Féklabruk
Östareichkartn, Position vo Féklabruk hervorghoben
Baasisdaaten
Bundeslaund: Owaöstaraich
Politischer Bezirk: Féklabruk (VB)
Flächen: 16 km²
Koordinaten: Erioll world.svg Koordinaten: 48° 1' N, 13° 39' O 48° 1' N, 13° 39' O
Heechen: 433 m y. A.
Eihwoner: 11.928 (31. Juli 2007)
Bevökerrungsdichten: 746 Eihwoner pro km²
Postlaatzoi: 4840
Vurwoi: 07672
Gmoandvawoitung: Klosterstraße 9
4840 Féklabruk
Netzseiten:
Politik
Burgermaaster: Herbert Walter Brunsteiner (ÖVP)
Gmoandroot: (2003)
16 ÖVP, 14 SPÖ, 5 Grüne, 2 FPÖ
Bild
da Untare Schdådtuam

Feklabruk, oda a "Fébruk" oda "Fökes" ausgschbrocha, (Hochdeitsch: Vöcklabruck) is a klõane Schdod im südwestlichn Owaöstareich und is d'Beziakshauptschdod fum glaichnãmign Beziak, dea wo zan Hausrukfia'l dazua ghead. Se is, wia a da Nom schã sogt, diarekt am Fluss Vöckla (auf Dialekt Fékla), dea wo doatn dãn mid da Aga zãmrind. Feklabruk is im nöadlichn Oipnfoalãnd, oiso genau doat wo de Beag aufhean und s'Flochlãnd ãfãngt und ligt auf 433 m Hächn. Es is fu doat a ned waid zan Attasee und zan Drãsee, wiaso mas a s'Dia'l zan Soizkaumaguad nend.

Feklabruk wogst oiwai meara mid de Nochbaoatschoftn zãm, des hoast mid Attnang, Dümmikãm, Lenzing und Regau und de Region rund um de Schdod is desweng neman owaesdaraichischn Zentralraum a de zwoatwichdigsde Wiatschoftsregion fu Owaesdaraich, mid an Haufn Fiamen im Beraich fu da Industri, im Hãndl und a Tourismus, wobai in da Schdod söwa foa oim d'öffentliche Fawoatung, Gschefdn und Âikaufszentren, sowia a gãnze Rai fu faschidane Schuin zan findn san. Noch da Foikszelung fu 2001 wonan in da Schdod söwa 11.715 Laid.

Geografi[VE | Weakln]

S'Zentrum fu Feklabruk ligt auf'n Schwemlãnd zwischn da Fekla und da Aga, de nu innahoib fu da Gmõa a weng waida untn zãmrinan. In deara Senkn, de fria a Auwoid woa und auf 433 m ligt, blaibt im Heabst und im Winta oft da Nöwi henga, wos a da Grund is warum ma de Schdod a "Nöwiloch" nend. Hecha gleng is des Schêdoafa Plato, wo d'Schêdoafa Kiachn om schded und des said a boa Joa a fost komplet fabaud is, mid Wonhaisa, Supameakt und wo said 2004 a des naiche Lãndeskrãnknhaus schded.

Hintam Schêdoafa Plato unt Richdung Aga is t'Dianau (Dürnau), a Schdodtail dea eascht nochn Zwoatn Wödgriag entschdãndn is und wo haid fost d'Höfde fu ole Laid wonan. Auf da ãndan Sait fu da Fekla is s'Deafi (Dörfl), s'Industrigelende und rund ums ehemolige Schlos da Oatsdail Wagrõa (Wagrein), wo haid s'Schuizentrum is. Richdung Noadn schliassn an d'Feklasenkn Hügin ã und doat ling de Oatsdail Frailaidn (Freileiten), Dömilaidn (Demmelleiten) und Buachlaidn (Buchleiten) und s'Bfoaraföd (Pfarrerfeld), a Naibausidlung de eascht in de 1980a Joa entschdãndn is. Nöadlich dafã san da Pfoarawoid und da Õawoid. Richdung Noadwestn is da Oatsdail Europahof, fu wos waida am Oidmãnsbeag (Altmannsberg) ged, wos owahoib fum Six Wiat nu amoi a Sidlung gibt, de Deafi (Dörfl) hoast.

Zu da Gmõa Feklabruk ghead a de hisdoarische Oatschoft Oid- und Naiwartnbuag, Owadoihãm und Kiachbeag. Schã a weng aussahoib ghean a nu de lendlichn Oatschoftn Wegschaid (Wegscheid), Züagiwis (Zeiglwies), Foanbuach (Vornbuch) und Owahaus (Oberhaus) dazua.

D'Nochbagmõa fu Feklabruk han im Noadn hintan Woid Ungenåch und Büsbåch, im Osdn Attnang, im Sidn Regau und im Wesdn Dümmikãm. Duach Feklabruk duache gengan sowoi d'Schinen fu da Westbã und a d'õasa Bundesschdrossn (B1). D'Westautobã ged a guads Schdüki südlich duach Regau und Auråch an Feklabruk foabai.

Gschicht[VE | Weakln]

Prehisdoarische Zaid[VE | Weakln]

Wãn genau de easchdn Laid in de Gegend fu Feklabruk zong san, woas ma ned genau. Noch da lezdn Aiszaid, wo de Gletscha fu de Soizkãmmaguadbeag bis ins Flochlãnd gãnga san, is de Region wida fia de Menschn intressant woan und de ödasdn archeologischn Schbuan schdãman aus da Zaid um 5.000 foa Grisdus, oiso fum Aufãng fu da Jungschdõazaid. An kultureln Höhepunkt hods dãn in da Zaid zwischn 2.500 und 1.800 foa Grisdus in da Pfalbaukultua gem, wo ma bsondas am Attasee und am Mondsee an Haufn archeologische Schbuan gfundn hod. Doat wo haid Feklabruk is, oiso doat wo d'Fékla und d'Aga zãmrinan, woa zu deara Zaid a dichda Auwoid dea a oiwai wida iwaschwemd woan is. Ob do owa a schã Laid gwond hãm woas ma ned, wai ma aus deara Zaid im Gebid fu Feklabruk kõane prehisdoarischn Fund gmocht hod, blos em 10 km waida am Attasee.

Römazaid[VE | Weakln]

Da römische Mailnschdõa aus da Zaid fum Septimus Severus

Genauas woas ma eascht aus da Römazaid. Said'n Kaisa Augustus is nemli des ehemolig keltische Kiniraich Noricum im Joa 15 noch Grisdus a Dail fum Römischn Raich woan und de Röma hãm zwischn Oipn und Donau an Haufn naiche Schdet baud, oda aus ana keltische Sidlungen a römische Schdod gmocht, so zum Baischbü Iuvavum, wos haid Såizbuag is und Ovilava, s'haidige Wös. Dazwischn hãm de Röma Schdrossn baud und ma woas das de Römaschdrossn fu Iuvavum noch Ovilava duach Feklabruk duachgãnga soai muas, wai ma sowoi in Owadåihãm ois a in Åid-Attnang an Mailnschdõa fu deara römischn Via gfundn hod. Wo owa de Schrossn genau iwa d'Fekla gãnga is und obs domois schã a Brukn gem hod oda neta a Fuat, des hod ma dawai nu ned genau aussa findn kina. Õana fu de Mailnschdõana, dea a Inschrift fu da Renoviarung fu deara Konsularschdrossn untam Kaisa Septimus Severus aus'n Joa 201 noch Grisdus hod und den ma in Feklabruk gfundn hod, schded said 1934 baim Hõamadhaus in da Hintaschdod. Do drauf schded: Lucius Septimus Severus, 40 Mailn fu Iuvavum

Entlãng fu deara Konsularschdrossn hãm de Röma a gãnze Rai fu Villae Rusticae ãglegt, auf denan Droad und ãndane Lemsmitl ãbaud woan san, mid denan de Laid in de Schdet und foa oim de Legionea am Donaulimes fasoagt woan san. Õa bsondas guad eahoidene Villa Rustica hod ma in Schwãna gfundn, glai nem da Pausinger Villa. Aussadem woa iagendwo do an deara Römaschdrossn a Bostschdazion, de Tergolape ghoassn hod und an dea de Kuariare d'Ressa gwegslt hãm oda iwanochtn kina hãm. Des woas ma fu da Tabula Peutingeriana, wo drai soichane Schdazionen zwischn Wös und Soizbuag oaizainet san. Archeologisch hod ma des Tergolape owa dawai nu ned findn kina und ma glaubt, dasss entweda auf da hearentan Feklasaitn woa, ungefea do wo haid Feklabruk is, oda zwischn Attnang und Schwãna, doat wo haid Braidnschizing is.[1]

Bajuwarn[VE | Weakln]

Am End fum 5tn Joahundat is de römische Heaschoft an da Donau lãngsãm zãmbrocha und wia auf õa Moi fum Balkan hea de Gotn Richdung Italien zong san, hãm de Röma eana fablibns Milidea fum Donaulimes ozong damids schdod deara fazichtboan Brovinz Italien söwa fataidign. So is im Joa 486 noch Grisdus d'römische Heaschoft in Noricum unbluadig z'Énd gãnga und mid de Legionea is a da gressare Dail fu da römischn Zivübefökarung noch Italien ozong.

Iwa d'Schêdoafa Kiacha is fu 823 nåch Grisdus s'easche Måi wås gschriwans iwalifat

Auf des aufi san faschidane geamanische Grupn in de Gegend zwischn Donau und Oipn oaizong und hãm si doat ãgsidlt. Dabai hãm si si foa oim doat nidalossn wo foahea de Röma woan, oiso auf denan eanare Villae Rusticae, wais doat grodetes Okalãnd gem hod auf dem ma Woaz und ãndas Droad ãbau kina hod. Aus denane Geamanen und da fablibanen römisch-keltischn Befökarung san dãn do in da Gegend im 6tn Joahundat de Bajuwarn ois naiche etnische Grupn entschdãnd. Fu archeologische Fund und fu de Oatsnãmen woas ma, das da Attagau und de Gegend entlãng da Fekla und da Aga zu de easchdn Regionen ghead hãm, wo de Bajuwarn glebt hãm. Zu da glaichn Zaid san a fu Osdn slawische Laid kema, de si ungefea bis zu da Drã ãgsidlt hãm. Des woas ma wais im Beziak Kiachdoaf und Gmundn a gãnze Rai fu slawische Oatsnãmen gibt, im Beziak Feklabruk owa kõa.[2]

Unkloa is owa bis haid ob da Nãm fu da Fekla a bajuwarischa is, oda ob dea nu fu da römisch-keltischn Befökarung schdãmt. De õan song ea kimd fum bajuwarischn Peasonennãm Vechela zãmgsezt mim Woat Ache fia an schnöfliassadn Boch. De ãndan song es kintad a des keltische Woat Fechil drinan schdeka, wos so fü wia Fisch hoast. Wos ma woas is das im Joa 748 des Glosda Mondsee fum Bajuwarnheazog Odilo grünt woan is, wos schnö õans fu de wichdigsdn grisdlichn Zentren in da Region woan is. Fu doat schdãmt a de easchde schriftliche Gwön iwa Feklabruk. Im Tradizionsbuach fu Mondsee is aufgschrim woan, das a Mã aus'n Attagau 40 Dogweak Lãnd sowia an Woid im Oat Puhilesphah (haid Büsboch/Pilsbach) in Glosda iwaschrim hod und da Fadrog dazua am 26.12.823 in da Kiacha fu Scugindorf (haid Schêdoaf/Schöndorf) untaschrim woan is. Schêdoaf is haid a Oatsdail fu Feklabruk.

Veclabrucce[VE | Weakln]

Iwa Feklabruk söwa song de schriftlichn Gwön aus'n Mitloita eascht drai Joahundat schbeda wos. Eahoidn is a Uakundn aus'n Eazschdift Soizbuag fum Joa 1134, wo gschrim schded das da Grof Adalbert fu Regau in Edlmã Pilgrim fu Weng de Brukn iwa d'Fekla gschenkt hod und dea si dafia fablicht hod, das as gengiwa de Aunschbrich fu ãndane bschizt. Dea Uakundn is in Aunwesnhaid fum Eazbischof Konrad I. fu Soizbuag untaschrim woan und de Bruka hoast im Dext Pons Veckelahe, oiso Feklabrukn. Des Datum is a ois Grund dafia heagnuma woan, das Feklabruk im Joa 1984 soai 850jarigs Jubileum gfaiat hod.

Des easche Moi fu ana Oatschoft mid dem Nãm wiad in ana Uakundn fum Joa 1143, wo da Bischof Reginbert fu Båssau im Doaf Veclabrucce a naiche Kiara fia'n Sankt Egid oaigaid, de wo da Pilgrim fu Weng zãm mid an Schbidoi baun hod lossn und an Haufn Grund dazua gem hod, das des ois a dahoidn wean kã. Des Kiachal und s'Schbidoi woan auf da drentan Sait fu da Fekla, doat wo haids Deafi is und wos oiwo nu a Sankt-Egid-Kiacha gibt, nemli d'Deafikiacha.

Zu deara Zaid hod Feklabruk und da gãnze Attagau zum boarischn Heazogtum ghead und kiachlich zu da Diezesn Bossau und de negsde iwalifate Uakundn hengt a damid zãm. Wia nemli da Bischof Reginbert im Joa 1146 zan Graizzug ins Hailige Lãnd aufbrocha is, fu dem a übrigens nia zrukkema is, hod a dem Schbidoi de Pfoagmõa Scovendorf dazua gschenkt, auf des dass de Pfleg fu de Oidn und Grãngn damid finanzian kinan. Da Bfoara is auf des aufi zum Schbidoi ins Deafi zong und sait dem iss aso, das da Bfoahof doatn iwa da Feklabrukn is und ned nem da Bfoakiacha wont, sondan a hoiwe Schdund b'Fuas dafã weka.

S'Hospiz fum Pilgrim[VE | Weakln]

T'Sãnkt-Egid-Kiacha (Deafikiacha) so wias haid ausschaud, im barokn Stil fu 1688

Des Hospiz wos da Pilgrim fu Weng 1134 baun hod lossn, woa des easchde Schbidoi im haidign Owaesdaraich und noch Frisach in Keantn des zwoate imheitingÉsdaraich. A de Brukn iwa d'Fekla, wo a Maut kassiad woan is mid dea si des Schbidoi dahoidn hod, woa dazua a nu fakeasdechnisch bsondas wichdig, wai da gãnze Hãndl fu Linz und Wös noch Soizbuag do driwa miassn hod. Wia da Pilgrim 1158 schã am Schdeam woa, hod a nu bewiakt das soai Schdiftung untam Schuz fum Bobst Hadrian IV. in Rom gschdöd wiad und dea hod in ana Bulle sogoa eawiakt, das õan Kilometa owahoib und untahoib fu deara Brukn, neamt a zwoate baun deaf. Im Joa 1183 hod dãn da Bischof Dietpold fu Bossau des Hospiz mid sãmt da Brukn und da Bfoa Schêdoaf, zu dea a nu Attnang, Regau und Dümmikãm dazua ghead hãm, in de Augustina-Koahean fu Sãnkt Floriã zu da Fawoitung iwagem.

Wia wichdig de raiche Bfoa woa, zoagt si a in am Schdraid um de Naibsezung fum Bfoarabosdn, dea im 1417a Joa sogoa s'Konzil fu Konstanz bscheftigt hod. Es is owa dabai blim das Feklabruk, bzw. Schêdoaf bai de Augustina fu Sãnkt Floriã blaibt, wos kiachlich a haid nu dazua ghead.

Gründung fu da Schdåd[VE | Weakln]

Albertus pater, Rudolphus filius

Im Gengsoz zum Deafi auf da linkn Sait fu da Fekla, iwa des an Haufn kiachliche Uakundn gibt, woas ma aigentli ned so genau wãn de easchde Sidlung auf'n rechtn Feklaufa entschdãndn is, doat wo haid s'Zentrum fu Feklabruk is. Ma woas das dea gãnze Grund fria de Grofn fu Regau ghead hod und wia de 1188 ausgschdõam san, is des ois auf de Babmbeaga iwagãnga. Ma nimt desweng ã, das de Babmbeaga auf des aufi auf eanara Sait fu da Fekla an befesdigtn Schdüzbunkt baud hãm, mid dems eanan Bsiz osichan kina hãm. A das da Schdod so planmessig mid am Schdrossnbloz in da Mit und an Tuam foan und hint ãglegt is, dait auf de Zaid fum End fum 12dn Joahundat. Aus'n Joa 1260 is auf jedn Foi iwalifat, das da Oat Forum Prukke, wias in dea Uakundn gnend wiad, schã in Rãng fu am Moak ghobt hod und aus'n Joa 1215 gibts a Uakundn, in dea am Deanstmã fum Soizbuaga Bischof fraies Gelait duach Schdroswoichn und Feklabruk (locus Vechelaponte) zuagsichat wiad, auf saim Weg zu am Drefn mim esdaraichischn Heazog in Wös. Des is a des ödasde Dokument wos zoagt, das schã domois da Babmbeaga Heazog s'lezde Woat im Attagau zum song ghobt hod.

Zu ana Schdod is Feklabruk owa eascht unta de Habsbuaga woan. In ana Urkundn fum Heazog Albrecht II. fum 1353ga Joa schded drin, das de Schdod Feklabruk 20 Joa kõane Schdaian zoin muas, damid mid dem Göd a gschaida Schdodmaua baud wean kã. Im 1348ga Joa san nemli de Grofn fu Buachhãm, de Nochfoan fum Pilgrim, ausgschdoam und de Habsbuaga hãm denan eanan Bsiz iwanuma und aso hãm jez oi zwoa Saitn fu da Fekla de Habsbuaga ghead (de rechde Sait hãms fu de Babmbeaga iwanuma). Und damid dea Aunschbruch a ogsichat wean kã, hod da Albrecht II. und soai Su da Rudolf Feklabruk ausbaun und befesding lossn und es is a iwalifat, das oi zwoa efda in da Schdod woan.

Aus dem Grund san de zwoa (Albertus pater, Rudolphus filius) a ins Schdodwopm aufgnuma woan, wo ma de zwoa iwa de Brukn in d'Schdod raitn siagt, auf da Flucht foa Faind wia de Legendn sogt. De genauen Umschdãnd fu deara Gschicht woas ma owa ned, zum Baischbü foa wems do genau fafoigt woan han.[3] Es is owa sicha, das da Albrecht II. ned gridn soai kã, wai a said am Giftãnschlog fum 1330a Joa d'Fiass nimma rian kina hod und neta nu in ana Senftn transpoatiad wean kina hod. Aussadem woa de Feklabrukn domois a ned aus Schdõa sondan aus Hoiz. De easchde fesde Brukn is nemli eascht 1924 aus Beton baud woan.

D'mitlåitaliche Schdåd[VE | Weakln]

Da Oware Schdådtuam, a Relikt fum da Beféstigungsãnlåg

S'mitloitaliche Feklabruk is grod amoi auf ana Flechn fu 5 ha gschdãnd und woa fu ana Befestigungsãnlog umgem und da oware und da untare Schdodtuam woan dabai de Toare, wia ma in de Befestigung aini kema is. Innahoib fu de Mauan woa neta da Schdodbloz und de Hintaschdod und ois wos dazwischn is. De Foaschdod wos zua Feklabrukn ged, woa schã aussahoib fu de Mauan und desweng im Foi fu ana Belogarung ned gschüzt. Aus'n Schdodbuach fu 1391 woas ma zimli genau wia de Maua domois falaufn is und a das fum Lãnd rund umadum nu 625 ha zu da Schdod ghead hãm.

Feklabruk woa zu deara Zaid relativ unobhengig und hod a aigane Grichtsboakaid ghobt. Da Richda, dea uaschbringli fum Lãndesfiascht bschdimd woan is, is schbeda fu de Biaga söwa gwöd woan. Aus ana Uakundn fum Joa 1400 woas ma, das ned amoi da Lãndeshauptmã fu Ésdaraich ob da Enns, dea da Fadreta fum Heazog woa, s'Recht ghobt hod, das a si in de rechtliche Autonomi fu da Schdod oaimischt. 1465 hod d'Schdod fum Kaisa Friedrich III. sogoa s'Recht auf Bluadgrichtsboakaid griagt, wos bedait hod das des Schdodgricht a iwa schware Fabrechn söwa gricht hod. De Grichtsschdod fia zum Dod Fauatailde woa dabai diarekt foam Buagfrid, eascht schbeda iss auf'n Grichtsbeag waid aussahoib fu da Schdod falogat woan. Klêanane Fabrecha han diarekt in da Schdod an'dn Brãnga gschdöd woan, dea in Feklabruk Schraisêun ghoassn hod, wai de Delinquentn doat recht gschrian hãm, wãn eana a Eawaschl oda a Finga ogschnin woan is, oda mãnchmoi a de gãnze Hãnd.

De auf am Schdodsigl fu 1360 doagschdödn Mauan han im 15tn Joahundat oiwai meara fafoin. Eascht wia da Kaisa Friedrich III. gengan Mathias Corvinus fu Ungarn im Griag woa und mim gãnzn Hof aus Wean noch Linz gflücht is, hod a de Feklabruka aufdrong, dass eana Mauan naich aufbaun und hod eana dazua s'Privileg gem, dass zu da Finanziarung a Maut oaihem deafn.

Da Kaisa Maximilian I.[VE | Weakln]

Da Maximilian I., Deo Gratiam Rex Romanorum, mid de Wåpn fu saim niadalendischn und buagundischn Bsiz

Des wia de Schdodtiam haid ausschaun, des kumd aus da Zaid fum Kaisa Maximilian I., dea woa efda in Feklabruk und hod si mid Freskn fu saine Bsizungen de ausauf oi zwoa Schdodtiam faewigt. Des Wapnprogram is fum Joa 1502 und wiad im Diarola Hofbaumoasda Jörg Kolderer zuagrechnt. Am owan Schdodtuam siagt ma dabai ole Wopn fu de esdaraichischn Bsizungen und am untan de niadalendischn und buagundischn Wopn fu de Lenda, wos da Maximilian I. duach soai Hochzaid mid da Maria fu Buagund griagt hod.

Da Maximilian I. woa desweng so oft in da Gegend, wai a mim Wolfgang fu Pollheim guad Frain woa, im Grofn fum benochbatn Wartnbuag. Ea hod sogoa s'Haus diarekt neman owan Schdodtuam kauft und ois Aumtssiz fian Schdaiaaindraiba oairichtn lossn, wobai õa Zimma oiwai fia eam resaviad woa. S'lezde Moi hod da Maximilian I. am 16.11.1518 in Feklabruk iwanocht, auf saina Roas noch Wös, wo a a boa Wochan drauf gschdoam is.

Aus regionalhisdoarischa Sicht kintad ma song das de Regentschoft fum Maximilian a Blütezaid fia Feklabruk woa, wai schã a weng schbeda san auf d'Schdod duach Bauanaufschdend und wüde Religionsgriag schware zaidn kema und a d'Wiatschoft is daduach in Boch owi gãnga. De Freskn auf de Schdodtiam san übrigens eascht bai ana Restauriarung zwischn 1958 bis 1966 naich fraiglegt woan und nochdem da Insbruka Saggenturm 1766 ogrissn woan is, sans haid õans fu de wichdigsdn kunsthisdoarischn Iwablaibsl aus deara Zaid.

Bauangriag fu 1525 und Refoamazion[VE | Weakln]

Im 1525a Joa iss im Attagau zu am grossn Bauanaufschdãnd kema, genau aso wia in ãndane Regionen fum siddaidschn Raum. A im Müfiadl, im Soizbuagarischn und in Diaroi hãm si in dem Joa de Bauan geng d'Untadrükung und z'hoche Schdaian gwead. Und so wia fost in ole ãndan Regionen is a da Attagaua Bauanaufschdãnd niada gschlong woan. In Feklabruk han de rebellischn Bauan dãn foa s'Gricht gschdöd woan. Se hãm si owa fu da Todesschdrof fraikaufn kina, wãns in Rest fu eanam Lem a jeds Joa 12 Graiza an'dn Eazheazog zoid hãm.

De milidearische Niadalog hod d'Situazion owa ned wiakli beruigt und d'Bauan hãm dafia in da Religion noch da Ealösung fu eanam hoatn Lem gsuacht. Daduach hod si in da Feklabruka Gegend schnö de Red fu de Anabaptistn fabroat. De Daifa, wia mas a nend, hãm geng d'Obrigkaid predigt und gsogt das si a jeda aufrechde Grist auf s'End fu da Wöd foaberaitn soi. Mid da katolischn Kiach hãm si si bsondas in d'Hoa griagt, wais dageng woan, das schã klõane Kinda dauft wean, wai ma si eanara Mainung noch neta noch guadn Iwaleng eansthoft fia a grisdlichs Lem entschaidn kã. Aus dem Grund hãm si de Kindsdauf ned ãneakend und hãm d'Eawogsanen a zwoats Moi dauft, wo a eana nãm hea kimd. Õana fu de bekãntasdn Daifa woa sogoa a Feklabruka, nemli da Leonhard Schiemer, dea im Jena 1528 in Diaroi hingricht woan is. In Feklabruk san z'Bfingsdn 1528 ocht Daifa foa da Deafikiacha aufghengt woan und damid woas mid de Anabaptistn im Hausrukfiatl foabai.

Auf des aufi hod si owa de Refoamazion noch da Lea fum Martin Luther in da Gegend ausbroat, de ned gãns so radikal woa wia de Daifa und sogoa fu mãnche Grofn untschdizt woan is. Fu de Odelign hod si da Protestantismus auf de Schdodbiaga iwadrong und schbeda a auf de Bauan am Lãnd. Im 1570a Joa woas sogoa schã so waid, das de gãnzn Ainwona fu Feklabruk efangelisch woan, wos natiali zu am hãndfestn Konflikt mim Schdift Floriã gfiad hod, wos oiwai nu soai Hãnd iwa da Bfoa und dea iam Grundbsiz ghobt hod. De õanzing wos domoid nu katolisch woan, woa da Bfoara söwa und de Oadnslaid. Zum ofanen Griag iss im 16tn Joahundat owa nu ned kema, a wai da Eazheazog und Kaisa Maximilian II. (1564 bis 1576) in religiöse Sochan relativ tolarant woa, so lãng brav d'Schdaian zoid woan san.

30jariga Griag und Bfãndheaschåft[VE | Weakln]

Da Gråf Adam fu Herberstorff

Nächdem im Joa 1618 de bemischn Schend mim Praga Fenstaschduaz gengan Kaisa revoltiad hãm, woan de Sympatin fu de protestantischn Laid im Hausrukfiatl kloa auf da Sait fu de Bem und ned baim katolischn Kaisa in Wean. Im 1620a Joa hod da Kaiser Ferdinand II. owa a Allianz zãmgschdöd mid dear a de Protestantn in da Schlocht am Waissn Beag bai Prag gschlong hod und Bemen so zruk earowat hod. D'Bedinging dafia, das eam da Heazog Maximilian I. fu Boarn dabai milidearisch ghoifn hod, woa das a eam s'komplete Lãnd ob da Ens bis 1628 fabfent hod. Da boarische Heazog hod auf des aufi in Grof Adam fu Herberstorff ois Schdothoida oaigsezt und den soai Aufgob woa, s'Lãnd wida katolisch z'mocha und glaichzaidig so fü Göd wia megli aus deara auf Zaid zu Boarn ghearadn Region aussa zan hoin.

Wia da Herberstorff 1625 in Frãngabuag gengan Wün fu de doating Laid an naichn, schdreng katolischa Bfoara oaisezn woit, iss zu ana ofanen Revoitn kema. D'Frãngabuaga Bauan hãm zwoa in naichn Bfoara fadrim und s'Schlos Frãngabuag belogat, owa schã drai Dog schbeda hods d'Kuarasch falossn. Auf des aufi hod da Herberstorff am Haushãmafod 5.000 Bauan zãmdraim lossn und hod im Frãngabuaga Wüafischbü 17 Aunfiara fu deara Revoitn aufhenga lossn. Daduach hod si de Soch owa ois ãndane wia beruigt und schã a Joa schbeda iss im gãnzn Lãnd ob da Ens zu an grossn Aufschdãnd kema, den ma a in Owaésdaraichischn Bauangriag nend.

Dabai is a Bauanhea foa Feklabruk aufmarschiad und hod d'Biaga fu da Schdod zwunga, das si si in Aufschdãnd ãschliassn. Dea Eafoig hod owa ned lãng ãndauat, wai da kaisaliche Heafiara Gottfried Heinrich zu Pappenheim mid saim Küarassiaregiment in Richtung Feklabruk aufgmocht hod und am 18. Nofemba 1626 iss auf de Hügin östlich fum Schlos Wagrõa zu õana fu de bluadigsdn Schlochtn fum Bauangriag kema. Dabai san de Trupm fum Pappenheim auf ungefea 3.000 aufschdendische Bauan drofn, de geng de professioneln Söldna kõa Schãns ghobt hãm. 600 Bauan san bai deara Schlocht umkema, unta eana da Schdudent Casparus, dea õana fu de Aunfiara woa.[4]

1628 is de boarische Bfãndheaschoft ogrend und Feklabruk is mim Rest fu Owaesdaraich zruk an de Habsbuaga kema. Fia de Laid hod si owa ned fü gendat, wai da Herberstorff waida da Lãndeshauptmã blim is. Nochdem da Schwednkini Gustav Adolf oiwai waida in Sidn foagrukt is, hãm de Bauan 1632 an naichn Aufschdãnd gmocht. Am 7. Septemba fu dem Joa hod a Bauanhaufn d'Schdod belogat, d'Foaschdod nidabrent und im Nãm fum schwedischn Kini d'Üwagob gfoadat. Da Schwednkini woa owa z'waid weka das a eana höfn kina hed und schã 10 Dog schbeda is a kaisaliche Arme untam Grof Khevenhüller foa Feklabruk aufmarschiad und hod de Bauan zãmghaud. D'Aunfiara san auf des aufi am Grichtsbeag mim Schweat kebft woan, unta eana da Kurz Wolfgang, da Huebmer Abraham, da Gattermayer Abraham und da Felleitner Wolfgang. De lezdn drai is gnedigawais s'Zwikn mid hoasse Zãngen dalossn woan is.

Damid woa da Griag in da Feklabruka Gegend fias easchde foabai, owa wia da Kaisa im 1644a Joa a naiche Arme geng de Protestantn aufgschdöd hod und wida z'weng Göd dafia ghobt hod, hod a Feklabruk gemainsãm mid Öngihartszö a zwoats Moi an de Boarn fabfent und zwoa des Moi auf unbeschdimte Zaid.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Féklabruk – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Fuasnotn[VE | Weakln]

  1. Forum OÖ Geschichte: Römerstraßen in Oberösterreich
  2. Richard Reutner, Helen Bito u. Peter Wiesinger: Die Ortsnamen des Politischen Bezirkes Vöcklabruck; unter Mitarbeit von Hermann Scheuringer; Wien: Verlag d. Österr. Akademie der Wissenschaften, 1997, 295 S., ISBN 3-7001-2617-4 (Ortsnamenbuch des Landes Oberösterreich 4)
  3. Sagen.at Das Stadtwappen von Vöcklabruck
  4. Paleczek, Engelbert: Zwei Berichte über die Schlacht bei Wagrein. 2. Jahresbericht des Bundesrealgymnasiums Vöcklabruck, 1958-1960 (Vöcklabruck 1960) S. 6-12. Mit Vorbemerkungen von Karl Schalberger (S. 5). Im oö. Bauernkrieg 1626.