Gejd

Aus Wikipedia
Wexln zua: Navigation, Suach

Gäid (vom indogermanischn ghel=Goid und dem Oidhochdeitschn gelt, Vagejtung, Vagitung, Eikommen oda Weat[1]) is a Begriff fira Weatquivalent. Im praktischn Brauch is Gäid a Zwischntauschmiddl, damit ko ma Socha und Leistunga kaffa.

Gäid ko in materiella und immateriella Foam existian. Gäidminzn und Banknotn san beispuisweis materielle Foamen vo Gäid, Bankguthabn und Kreditzuasogn san immaterielle Gäidfoamen.

Gschicht[VE | Weakln]

Lydische Minzn vo 640 v.Chr.

De Grundidee vom Gäid kimmt vom Tauschhandl. Bevoa s Gäid gem hod, is a Soch oda Leistung mit oana andan Soch oda Leistung tauscht woan. Wea mea Droad ghobt, ois wiara braucht hod, hod des beispuisweis fia a Goass eitauschn kina, vo oam, wo mea Goass ghobt hod ois wiara fia sei Vasoagung nedig ghobt hod. Mit da Zeit san Zwischntauschmittl imma beliabta woan, weis leichta z Transportian und z Handhom woan, wiar z.B Goid, Suiba, Schmuck, Gwiaze usw. Draus hod si des Gäid entwicklt.

Des easchte Land, wos Gäid gem hod, woa s Land Lydien, wo in da heitign Tiakei glegn is. Des is ebba 650 Joar voa unsara Zeitrechnung gwen. De Gäidminzn woan kloane Stickln vo am weatvoin Metoi mit am genau festgletn Gwicht, af des wo a Lew drauf prägt gwen is.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Gäid – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 18. Aufl., Walter de Gruyter & Co. Berlin 1960, S. 244.)