Gejd
Gejd (vom indogermanischn ghel=Goid und dem Oidhochdeitschn gelt, Vagejtung, Vagitung, Eikommen oda Weat[1]) is a Begriff fira Weatquivalent. Im praktischn Brauch is Gejd a Zwischntauschmittl, damit ko ma Socha und Leistunga kaffa.
Gejd ko in materiella und immateriella Foam existian. Gejdminzn und Banknotn san beispuisweis materielle Foamen vo Gejd, Bankguthaben und Kreditzuasogn san immaterielle Gejdfoamen.
[drå werkln] Gschicht
De Grundidee vom Gejd kimmt vom Tauschhandl. Bevoa s Gejd gem hod, is a Soch oda Leistung mit oana andan Soch oda Leistung tauscht woan. Wea mea Troad ghobt hod, ois wiara braucht hod, hod des beispuisweis fiar a Goass eitauschn kina, vo oam, wo mea Goass ghobt hod ois wiara fia sei Vasorgung nedig ghobt hod. Mit da Zeit san Zwischntauschmittl imma beliabta woan, weis leichta z transportian und z handhom woan, wiar z.B Goid, Suiba, Schmuck, Gwiaze usw. Draus hod si des Gejd entwicklt.
Des easchte Land, wos Gejd gem hod, woas Land Lydien, wo in da heitign Tiakei glegn is. Des is ebba 650 Joar voa unsara Zeitrechnung gwen. De Gejdminzn woan kloane Stickln vo am weatvoin Metoi mit am genau festgletn Gwicht, af des wo a Lew drauf prägt gwen is.
[drå werkln] Im Netz
| Commons: Gejd – Buidl, Videos und/oda Audiodatein |
- Gejdmuseum vo da Deitschn Bundesbank
- Gejdmuseum vo da Esterreichischen Nationalbank
- World Paper Money
- Federal Reserve Bank of Chicago
[drå werkln] Beleg
- ↑ Friedrich Kluge, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 18. Aufl., Walter de Gruyter & Co. Berlin 1960, S. 244.)