Johann Wolfgang von Goethe

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Johann Wolfgang von Goethe
1828, gmoit vo Joseph Karl Stieler
Untaschrift vom Goethe

Johann Wolfgang vo Goethe, gadelt 1782 (* 28. August 1749 z Frankfurt am Main; † 22. Meaz 1832 z Weimar), is ois Dichta, Dramatika, Theataleita, Naturwissenschofta, Kunsttheoretika und aa ois Staatsmo oana vo de bekanntesten Vatreta vo da Weimara Klassik. Sei Weak umfoasst Gedichte, Dramen und Prosa-Literadua, aba aa naturwissenschoftliche Abhandlunga. Er guit ois da bedeitendste deitsche Dichda und ois a ganz wichtige Persenlichkeit vo da Wäidliteradua.

Lem[VE | Weakln]

Am Goethe sei Vadda is da Kaiserliche Rat Johann Kaspar Goethe gwen, sei Muadda Katharina Elisabeth Goethe, borane Textor, wor de Dochta vo am Stodschuitheiss. 1765 verlosst a Frankfurt, um in Leipzig as Studium vo da Rechte afznehma. 1768 bis 1771 wor a zum Tei z Frankfurt, aba aa in Straßburg und Darmstadt. Er mocht easchte literarische Vasuache. 1772 is a ois Praktikant in Wetzlar, es kimmt zua easchten Begegnung mit seina Liabstn Charlotte Buff. Durch an Götz vo Berlichingen werd Goethe auf oan Schlog ois Dichta berihmt. 1774 entsteht da Werther-Roman. 1775 kimmt Goethe iwa de Schweiz noch Weimar und werd dort Minister. Er lernt dort aa Charlotte von Stein kenna. 1786 bis 1788 is Goethe in Italien, nacha hod a ois Dichdafiascht z Weimar glebt. Er lernt dort Christiane Vulpius kenna, de a aba erscht 1806 heirat. Scho im Dezember 1789 werd da Bua August geborn, der ois oanzigs von finf Kinda as Kindesalter iwalebt. 1791 ibanimmt a de Leitung vom Hoftheata z Weimar. Wichtig is in dera Zeit aa de Freindschaft mitm Friedrich Schiller. Zwischn 1806 und 1809 entstengan de Wahlverwandtschaften und a easchte Version vom Faust. 1816 stirbt sei Frau Christiane noch ana lengan Krankheit. 1817 werd er de Leitung vom Hoftheata los, de Schwiagadochta kümmert si ab iatz um sein Woi. 1823 erkrankt er an a Herzbeitlentzündung, vo der er si aba erhoid. Er nimmt de Orbat am zwoatn Tei vom „Faust“ auf, wora 1831 fertigstejt. 1832 am 22. März stiabt a nach oawechiga Krankheit. Seine letztn Worte soin „Mehr Licht!“ gwen sei. Ea wead am 26. Meaz in da Fiaschtngruft bestottet.

Literarisches Weak[VE | Weakln]

Oanzlausgobm zu seine Lebzeiten (Easchtausgobm)[VE | Weakln]

Gedichte, Liada und Balladen

  • Prometheus 1774
  • Geistesgruß (Gedicht), 1774 Burg Lahneck
  • Vor Gericht (Gedicht), 1774/1775
  • In allen guten Stunden (freimaurerisch' Bundesliad), 1775
  • An den Mond, 1777
  • Der Erlkönig (Balladn), 1782
  • Xenien (Gedichte, zsam mit Friedrich Schiller), 1796
  • Die erste Walpurgisnacht (Ballade, von Felix Mendelssohn Bartholdy vertont in Form vo a Kantatn fia Soli, Chor und Orchester), 1799
  • Totentanz, 1815
  • Vom Sänger hat man viel erzählt (freimaurerisch' Gedicht zum Dank des Sängers), 1815
  • Wenn die Liebste zum Erwidern (freimaurerisch' Gedicht zur Verschwiegenheit), 1816
  • West-östlicher Divan (Gedichte), 1819

Versepen

  • Reineke Fuchs (Tierepos), 1794
  • Hermann und Dorothea (Idylle in Hexametern), 1798

Dramen

  • Die Laune des Verliebten (Schefaspui), vafosst 1768, im Druck 1806
  • Die Mitschuldigen (Lustspui), ogfangt 1769, im Druck 1787
  • Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand (Schauspiel), 1773
  • Ein Fastnachtsspiel vom Pater Brey, 1774
  • Jahrmarktsfest zu Plundersweilern, 1774
  • Götter, Helden und Wieland (Farce), 1774
  • Clavigo (Trauaspui), 1774
  • Egmont (Trauaspui), ogfangt 1775, im Druck 1788
  • Erwin und Elmire (Schauspui mit Gsang), 1775
  • Die Geschwister. Ein Schauspiel in einem Akt, 1776
  • Stella. Ein Schauspiel für Liebende, 1776
  • Der Triumph der Empfindsamkeit (Eine dramatische Grille), 1777
  • Iphigenie auf Tauris (Drama), Prosafassung 1779, im Druck 1787
  • Torquato Tasso (Drama), ab 1780, im Druck 1790
  • Faust. Ein Fragment, 1790
  • Der Groß-Cophta (Lustspui), 1792
  • Der Bürgergeneral (Lustspui), 1793
  • Faust. A Tragedie (entspricht am Faust I), ab 1797
  • Die natürliche Tochter (Trauaspui), 1804
  • Pandora (Festspui), entstanden 1807/08, im Druck 1817
  • Faust II. (2. Teil vom Faust), 1833 (nach seim Doad vaeffentlicht)

Romane und Novelln

Iwasetzunga

  • Das Leben des Benvenuto Cellin] (Iwasetzung, 1797)
  • Mahomet, Iwasetzung und Beorbatung vo da Tragedie vo Voltaire, 1802

Afzeichnunga und Aphorismen

  • Maximen und Reflexionen, 1833 (noch seim Doad vaeffentlicht)

Ästhetische Schriftn

Naturwissenschoftliche Schriftn

  • Über den Zwischenkiefer der Menschen und der Tiere, 1786
  • Beiträge zur Optik (Abhandlungen, 2 Bde.), 1791/92
  • Zur Farbenlehre (wiss. Abhandlung), 1810

Redn

  • Einleitung zu den Trauerreden (freimaurerische Trauerrede zum Ablem vom Moasta vom Stuhl Ridel), 1821
  • Rede zum brüderlichen Andenken Wielands (freimaurerische Trauerrede), vo Goethe vortragn am 18. Feba 1830
  • Dem wiadigen Bruderfeste: „Fünfzig Jahre sind vorüber“ (poetischer Dank fia a Ehrenurkundn zu seim fuffzgjahrign Maurerjubiläum), 1830

Autobiographische Prosa

Sunstigs

  • Römische Elegien, entstandn 1788–90
  • Venezianische Epigramme, 1790
  • Die guten Weiber, 1817

Ausgobm[VE | Weakln]

  • Sämtliche Werke. Briefe, Tagebücher und Gespräche, Frankfurter Ausgabe – dees Flaggschiff vom Deutschen Klassiker Verlag in 40 Bände, ISBN 3-618-60213-8
  • Sämtliche Werke, Münchner Ausgabe in 20 Bände, neieste Aflog 1986 im Carl Hanser Verlag erschiena, Minga, ISBN 3-446-13285-6
  • Goethes Werke, Hamburger Ausgabe in 14 Bände, textkritisch durchgseng und kommentiert vo Erich Trunz, 13. Aufl. 1982 bei C. H. Beck, Minga, ISBN 3-406-08495-8
  • Karl Eibl, Fotis Jannidis und Marianne Willems (Hrsg.): Der junge Goethe in seiner Zeit. Zwoa Bde. mit a (Windows-)CD-ROM, 1998.

Literadua iwan Goethe[VE | Weakln]

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Goethe – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien
Spruch: Goethe – Zitat af Boarisch
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Boarischa Text: Goethe – gmoafreie Originaltext
Wikisource
Boarischa Text: Johann Wolfgang von Goethe – gmoafreie Originaltext (lat.)
Normdatn: GND: 118540238 | LCCN: n 79003362 | VIAF: 24602065