Golling

Aus Wikipedia
(Weidagloadt vo Golling ån da Soizoch)
Wexln zua: Navigation, Suach
Der Artikl is im Dialekt Soizburgarisch gschrim worn.
Golling on da Soizoch
Bild
Wappen von Golling on da Soizoch
Golling on da Soizoch
Östareichkartn, Position vo Golling on da Soizoch hervorghoben
Baasisdaaten
Bundeslaund: Soizburg
Politischer Bezirk: Hallain (HA)
Flächen: 82,18 km²
Koordinaten: Erioll world.svg Koordinaten: 47° 36' N, 13° 10' O 47° 36' N, 13° 10' O
Heechen: 476 m y. A.
Eihwoner: 4022 (31. Dez. 2005)
Bevökerrungsdichten: 49 Eihwoner pro km²
Postlaatzoi: 5440
Vurwoin: 0 62 44
Gmoandvawoitung: Markt 80
5440 Golling
Netzseiten:
Politik
Burgermaaster: Anton Kaufmann (ÖVP)
Gmoandroot: (2004)
11 ÖVP, 7 SPÖ, 3 FPÖ
Bild
s Schloss vo Golling
Bild
s Zentrum vo Golling

Golling (Hochdeitsch: Golling an der Salzach) is a Gmoa im Bundesland Soizburg im Bezirk Hallain (Tennengau) in Österraich mid 4.122 Eiwohna.

Da Ort ligt direkt on da Dialektgrenzn vom Westmittlboarischn zum Sidwestmittlboarischn (Iwagongsdialekt).

Geografie[VE | Weakln]

De Gmoa ligt im Soizochtoi im Tennengau im Soizburga Land, runde 25 km sidlich vo da Stod Soizburg.

Es is da letzte Ort, bevurs vo Soizburg kemmad direkt ins Gebirg aine get. D' Log vo Golling am Nordfuass vom Honggebirg und Tennengebirg bringan unbeständige Weedervoöitnisse midsich, wails in Golling haiffiger rengt ois wia in de närdlichn Nochbargmoan. Desweng wird da Ort aa oft ois Weederloch bezaichnet.

De Gmoa ligt direkt on da Tauernautoboh und vafigt iwer an aiganen Bohhof, vo dem aus de Londeshauptstod aus schnöi mid EC-Züge, Soizochsprintern und da Linie S3 vo da Soizburger S-Boh z' daraichn is.

Katastralgmona[VE | Weakln]

Oatsteile vo da Gmoa san da Morkt (Markt), Owergai (Obergäu) und Torren (Torren). Owergai und Torren san friarer aingständige Gmoan gwesn, san ower im Lauf vo da Zaid on Golling ogliadert worn. Mid dem is da domolige Ort Golling ois Ortstail „Morkt“ benonnt worn.

De hochdeitsche Schraibwais vo Torren betont ma ned aufs doppete „r“ sondern spricht ma mid am longan gschlossanen „e“ aus.

Nochbargmoana[VE | Weakln]

D' Nochbargmoana vo Golling san:

Gschicht[VE | Weakln]

Pfeil rechts.svg Schau aa unter: Struawer Sepp

Da Ortsnom zoagt a Besidlung duch d' Slawn auf (Slow. golica = mid Gros bewoggsaner Berg).

1241 hod de erschte urkundliche Nennung vom Ortsnom ois „Golingen“ (domois no mid oan „l“) in ner Urkundn vom Erzbischof Eberhard II., 1284 de erschte Nennung vo Golling ois Morkt. De Burg Golling is vo 1438 bis 1803 Sitz vo am Soizburger Pfleggricht gwesn.

1809 hods Kämpfe zwischn de midanond vabindatn Franzosn und d' Boarn geng d' Östareicha und d' Soizburger Londesschitzn am Poss Luag gem. Vo 1810 bis 1816 hod da Ort zum Kinigraich Boarn ghärt. 1820 is donn zur Widerdarichtung vom Pfleggricht ois „K.K. Pfleggricht“ kemma und da Ort is wider esterraichisch worn. 1896 hod de Grindung vom politischn Bezirk Hallain (Tennengau) dafoigt und Golling is in dem aigliadert worn.

Politik[VE | Weakln]

Da Gmoaroot bestet aus 21 Midgliadern und setzt se said da Gmoarootswoi 2004 aus Mandatn vo de foigandn Partain zomm:

  • 11 ÖVP – stöid an Birgermoaster Kaufmo Anton (Kaufmann Anton)
  • 7 SPÖ – stöid de Vizebirgermoastarin Priawosser Alexandra (Priewasser Alexandra)
  • 3 FPÖ

Woppm[VE | Weakln]

As Woppm vo da Gmoa is: „in an tailtm Schüid om in Blau da noch rechts gwendate Kirchnpatron St. Johann Evangelist, in am greanem Klaidl mid rodm Montl, aus da Tailungslinie woggsnd, mid da linkn Hond an goidanen Köich hoitnd, de de rechte segnet; untn in Rod auf greanem Bodn a noch rechts gwendater schworzer Roob, der an goidanen Ring im Schnowe hoit.“

Saga[VE | Weakln]

Wia da Roob ins Woppm kemma is: „Vur launga Zaid is auf da Hiasnwaund a Burg gstaundn. Wia de Burgfrau se gwoschn hod, hods'n Brillantring aufs Fenstersims glegt. Da Ring is spurlos vaschwundn. Da Kaumadeaner is vadächtigt worn, 'n Brillantring gstoin z' hom. Ma hod'n vaurtailt und is spada higrichtt worn. A Schofehirt hod irngdwonn den Ring vo da Burgfrau in am Roobnnest gfundn. Saidher is da Roob mi'm Ring im untern Tail vom Gollinger Woppm obbüidt.“

Sengswiadigkaitn[VE | Weakln]

Gollinger Wossafoi[VE | Weakln]

Da Gollinger Wossafoi oder aa Schworznbochfoi gnonnt hod a Hächn vo 76 Meter, wobai de letzte Stufm a Hächn vo 25 Meter hod. Da Wossafoi ko iwer an Weg (tailwais Treppm) saitlich dasting wern.

Soizochäfm[VE | Weakln]

Soizochäfm

D' Soizochäfm (Hochdt.: Salzachöfen) san da klaumoatige Duachbruch vo da Soizoch durch d' närdlichn Koikhochoipm zwischn Hong- und Tennengebirg.

Durch an Staig mid Treppm is d' bis zu 90 Meter tiafe Schlucht fir Fuassgänger guad daschlossn. Scho said'm Ofong vom 19. Joarhundert iss ois Natursenganswirdigkait ser beliabt.

Ois extrems Wüidwosser (bai ner Fliassgschwindigkait vo bis zu 30 km/h) is d' Klomm bai Kanusportlern ser beliabt, wobai ollerdings scho oanige Kanuforer eaner Leem lossn hom miassn. Da erschte Kanuforer, der im Joar 1931 d' Schlucht beforn hod is da Adolf Aderle gwesn.

D' Soizoch ko on da engstn Stöi vo da Schlucht a Wossatiafm vo bis zu 60 Meter kriang.

Museen[VE | Weakln]

Familienattrakzionan[VE | Weakln]

  • Mittloiterfestl vom „Forum Castelli“ (järlich am End vom August)
  • monte mare (s ehemolige Hoinbod vo da Gmoa is umbaut worn und im Feba 2007 ois Wellness-Therme mid Familienbod unter am naichm Nomen widerdaäffnat worn).

Medien[VE | Weakln]

Sender Golling-Hoarberg[VE | Weakln]

Auf'm Hoarberg bai Golling stet a Sendemost vo da Telekom Austria. Er deant ois Füisenderstondort, der vuroim private Stazionan ausstroit. Er hod aa zur Vabraitung vom Privatfernseng, bis Esterraich s DVB-T aigfirt hod, deant. s Sendegebit raicht bis in d' Innenstod vo Soizburg und is aa firn Tennengau vo Bedaitung. Im Sidn get da Sender in etwoa bis Rodstod. Er wird aa föischlicherwais ois „Sender Hallain“ bezaichnet. Am Sender Hoarberg wern zur Zaid foigande Sender ausgstroit:

Programmnom Frequenz Stroiungslaistung
Antenne Salzburg 102,8 MHz 0,2 kW

Litaratur[VE | Weakln]

  • Robert Hoffmann, Erich Urbanek (Hg): Golling. Geschichte einer Salzburger Marktgemeine, Golling a. d. Salzach 1991.

Büidlgallarie[VE | Weakln]

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Golling an der Salzach – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien