Haimandl

Aus Wikipedia
Wexln zua: Navigation, Suach
Der Artikl is im Dialekt Hausrukfiatlarisch gschrim worn.
In Rumenien wiad a haid nu s Hai mid da Haund gmocht und grosse Haimandl aufgschdöd
dailwais wiad s Hai a so bis in Winta glogat

Haimandl sogt ma in Bayern, Esdaraich und Siddiaroi zu Konsdrukzionen, de ma am Wisn zan Hai drikan aufschdöd. Nochn man wiad s'Hai oda s'Groamad mid da Haigowi auf a hüzans Gschdö aufgschlicht und zan drikan in da Son auf da Wisn schdee lossn. Es gibt Haimandl-Gschdö mid 3 oda 4 Gweaschdeka, efda siagt ma owa piaramidnfeamige Haimandl wo s'Gschdöö aus drai aufrechde Schdeka bschded, fost wia a Indiana-Tipi. S'faichde frisch gmade Gros wiad auf des Gschdöö draufglegt oda aufi gschlicht und soid so s Hai schnøla drikan. Fia d Bauan is nemli wichdi, dass Hai oda s'Groamad druka wiad, wais eana sunst dafaid und oisa faichde kau mas a ned in Haischdo'l ailogan.

Haimandl san oft recht kunstfoi aufgschlicht und schaun recht schee aus. Se hoidn s'Gros a daun druka, wauns amoi lenga rengt und fria haum maunche kloan Bauan, de goa koan Schdodl gobt haum, s'Hai sogoa auf de Oat bis in Winta aini glogat.

Mandl hoassns desweng wai de Haihaufn "maunshoch" san und fu da Waidn wia Mandl ausschaun und ma glaum kintad, do schded wea auf'n Föd.

Haid siagt ma Haimandl neta nu södn, wai s'Haimocha maisdns maschinel min Drakdoa gmad wiad. Oft wiad s Hai nochn drikan mid da Bünkimoschin zu Hai-Boin brest oda s'Gros wiad glai so wias is aisiliad. In Lenda, wo d'Laundwiatschoft nu dradizionela orend, siagt ma owa a haid nu fü Haimandl in da Gegend schdee, bsondas natiali im Heabst.

Nochdems bai ins fost koane Haimandl mea gibt, sans in ana Oat Retro-Trend wida modean woan und maunche Laid haum "Deco-Haimandl" im Goatn schdee, neta wais guad ausschaud. Soichane Dekoarazions-Haimandl gibts dailwais sogoa oisa featige zan kaufn. De oidn Haimandl-Gschdöö wean a maunchmoi ois Dekoarazion fia an Bauangoatn fawent und Goatnutensilien wiar an Aumpa oda a Goatnschlauch wean drauf ghengt, oda ma lost Bleeampi aufi wogsn.

In Slowenien hoast ma d'Haimandl, bzw. s'Haimandl-Gschdöö a Kozolec. Fu dem kimd a s'Keantna Woat "Köse" fia s'Haimandl-Gschdöö, wo ma sunst im Dialekt a "Harpfn" dazua sogt.