Kaspar Hauser

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Kaspar Hauser

Kaspar Hauser, aa Hausa Koschba, (* angeblich 30. April 1812, † 17. Dezember 1833 in Ansbach) wor a Findlkind vo dem ma ned woass, wos heakemma is.

Da Hauser is am 1828 ois 16-Jähriger in Nürnberg auftaucht. Er hod wenig gredt und wor anscheinend a weng geistig zruckbliem. Späda hod ea behauptet, dass ea sei ganzes Leben lang bei Wossa und Brod in an dunkln Zimma gfangen gwen war. So hod dea Foi a groß', wäidweits Afsehn ealangt. Aus heitiga medizinischa Sicht is des „buchstäblich vastandn“ so owa ned voastäibor.

Späda is des Gerücht afkemma, dass da Hauser da Erbprinz vo Baden wa, den ma gegn an sterbendn Seigling vatauscht hätt, um ana Nebnlinie vo dera badischn Fiaschtnsippschoft de Thronfolge zu ermeglichn. Bishea is des owa ned bewiesn. Bekannt is owa, dass da Hauser oiwei bloß boarisch gredt hod, obwoi er die letzten fünf Joar in seim Lebn in Frankn war und davor angeblich ganz aloa in an dunkln Zimma.

1833 is da Hauser mit ana tedlichn Stichwundn hoamkemma. Er hod gsogt, dass ea angriffn worn wa. Seine Anhänga glaam, dass des a politisches Attentat wor. Andere sogn, dass des bloß a Säibstvaletztung gwen wa, um wieda im Mittlpunkt zstähn.

1974 hod da Werner Herzog an Fuim ibars Lebn vom Kaspar Hauser draht ("Jeder für sich und Gott gegen alle").

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Spruch: Kaspar Hauser – Zitat af Boarisch
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