Kelheim

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Kelheim
Wappn vo Kelheim
Kelheim
Deitschlandkartn, Position vo Kelheim heavoghom
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regierungsbeziak: Niederbayern
Landkroas: Kelheim
Koordinatn: Koordinaten: 48° 55′ N, 11° 52′ O 48° 55′ N, 11° 52′ O
Hechn: 343 m ü. NN
Flächn: 76,79 km²
Eiwohna: 15.656 (31. Dez.. 2006)
Bevejkarungsdichtn: 204 Eiw. pro km²
Sonstige Datn
Postleitzoi n: 93301–93309
Vorwoi: 09441
Kfz-Kennzeichn: KEH
Gmoaschlissl: 09 2 73 137
Adress vo da
Stådvawoitung
:
Ludwigsplatz 16
93309 Kelheim
Hoamseitn:
Politik
Buagamoasta: Fritz Mathes (FWG)
Log vo da Ståd Kelheim im Landkreis Kelheim
Karte

Kelheim is de Kreisståd vom gleichnamign Landkreis im Regierungsbezirk Niedabayern und liegt an Donau und Main-Donau-Kanal zwischn Ingolståd und Rengschburg.

Inhoitsvazeichnis

[drå werkln] Geographie

De Ståd liegt am Ausgang vom Donaudurchbruch, oiso kurz hinter da Stell, an der de Donau de Fränkische Alb durchquert, unterhoib vom Michelsberg, an da Mündung vo da Altmui in de Donau. Do red a jeder Bairisch.

[drå werkln] Historie

Duach Ausgrabungen ko a durchgehende Besiedelung vo da Umgebung seit de Neandertaler nachgwiesn wern. Im Stådgebiet finden si bronzezeitliche Grab- und Siedlungsfunde (in ebba 2.000 v. Chr.), a bedeitendes Urnengräberfeld (in ebba 800 v. Chr.) und hallstattzeitliche Gräberfelder. Zwischen dem dritten und ersten vorchristlichen Jåhrhundert war auf dem Michelsberg a spätkeltisch' Oppidum namens Alkimoennis. Mit a Flächn vo 650 Hektar war's das zwoatgreßte im Südn vo Deitschland. Ebenso gibt's Funde aus da Römerzeit und Ausgrabungen vo a bajuwarischen Siedlung (in ebba 600 n. Chr.).

De erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jåhr 866. 879 war Kelheim Sitz da Kelsgaugrafen. De Stådrechte san Kelheim (Cheleheim) 1181 durch Otto vo Wittelsbach valiehn worn; bis zua ungeklärten Ermordung vo seim Buam Ludwig am Kelheima 1231 auf da Donaubruck war de Ståd aa sei liabste Residenz.

[drå werkln] Wappen

Des Kelheimer Wappn zoagt in Roat üba blaue und suibane Welln a suibane Burg mit offna Doaa und zwoa spitzbedachte Zinnentürm; zwischn eana schwebend a gelehntes Schuidl mit de bayerischen Rauten.

[drå werkln] D Entwicklung vo de Eiwohna

Im Joa 1880 woan des 3.004 Leit, 1925 woans 3.954 und 1939 sans dann 6.346 gwesn. Diarekt nach m 2. Weatkriag bsonders durch d Imigration von Hoamatvetriemna (Heimatvertriebenen) so ogstiegn, dass des 1950 scho 10879 Eiwohna woan. 1960 hot die Stod dann scho 11.921 Bewohna ghabt. Duach die drauf foigndn Oagmoandunga hod si die Zoi af 14.165 eahöht, des is da Stand vom 31.12.1980.

[drå werkln] Öffentliche Eirichtunga

[drå werkln] Vawoitung

Kelheim is Sitz vo da Kreisvawoitung vom gleichnamigen Landkreis. Zur Kreisståd Kelheim ghern de zehn Ortsteile Affecking, Gundelshausen, Herrnsaal, Kapfelberg, Kelheimwinzer, Lohståd, Staubing, Stausacker, Thaldorf und Weltenburg.

[drå werkln] Grichte

In Kelheim is a Amtsgricht. Es ghert zum Landgrichtsbezirk Rengschburg und zum OLG-Bezirk Nürnberg.

[drå werkln] Schuin

  • 3 Grundschuin (GS Kelheimwinzer, GS Kelheim/Nord, GS Hohenpfahl)
  • Wittelsbacher Hauptschui
  • Donau-Gymnasium Kelheim (Naturwissenschaftlicha und neisprachlicha Zweig)
  • Staatliche Berufsschui
  • Staatliche Berufsoberschui
  • Staatliche Fachoberschui (Technischa, wirtschaftlicha und soziala Zweig)
  • Bayerische Woidbauernschui, zur Schulung vo Woidbesitza und Forstarbata
  • Volkshochschui
  • Musikschui
  • Förderzentrum (ehem. Sonderschui) Thaldorf
  • Berufsfachschui fia Krankenpflege
  • Institut fia Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen

[drå werkln] Wirtschaft

Blick vo da Befreiungshoin auf Kelheim

[drå werkln] Vakehr

In Kelheim mündet de Oidmui und damit da Main-Donau-Kanal in de Donau, vo Kelheim abwärts is de Donau Bundeswasserstraße. Oi zwoa Gwässa wern kurz vor eanam Zsammafluß vo da Eiropabruck übaspannt. Im Binnenhafen Kelheim/Saal san 2004 749.000 Tonnen Giata umgschlang worn. Da ehemalige König-Ludwig-Kanal, der üba Neumarkt in da Obapfoiz und Nürnberg nach Bamberg gführt håt und damit emfois Main und Donau verbundn håt, is nach'm Zwoaten Weltkriag aufgem worn.

An den überregionalen Straßnverkehr is Kelheim durch de B 16 (RodingFüssen) und de Autobahn A 93 (Autobahndreieck Hochfranken (A 72) – Autobahndreieck Holledau (A 9) ) oobundn.

Durch Kelheim führt aa de „De Straß vo de Kaisa und Kinen“ – de verläuft vo Frankfurt/Main bis Budapest.

Wei de Führung vo da Donautalbahn Ingolståd - Rengschburg üba Kelheim den Bau vo am Tunnel erfordert hätt, is Kelheim östlich umganga und nur durch a 5,5 km lange Stichbahn zum Bahnhof Saal oobundn gwen. Da Personenverkehr auf dera Streck is seit'm Jåhr 1986 eigstellt. Seither is Kelheim nem Tirschenreuth oane vo de zwoa bayrischn Kreisstädt ohne Bahnanschluß.

[drå werkln] Osässige Unternehmen

  • Private Weißbierbrauerei G. Schneider & Sohn, greßta Bräi in Kelheim und übaregional bekannt durch de Schneider Weiße
  • PCO AG, entwickelt und produziert hochauflösende Hochgeschwindigkeits-CCD-Kameras fia wissenschaftliche Oowendunga und Vafahrn
  • H. vo Gimborn, Herstellung u.a. vo Katznstrei
  • Heidolph Elektro GmbH & Co. KG, Entwicklung und Produktion vo Elektromotoren, hauptsächlich fia de Labortechnik
  • Kelheim Fibres GmbH, produziert u. a. Viskosefasern und is seit de 1930er Jåhr a da greßte Arbatgeba in Kelheim.


[drå werkln] Städtepartnerschaften

[drå werkln] Kuidua und Sengswürdigkeitn

Befreiungshalle
Kelheim mit da Befreiungshalle um 1900

[drå werkln] Kiachan

Katholisch:

  • Mariä Himmelfahrt (Innenståd)
  • Hl. Kreuz (Affecking)
  • St. Pius (Bauersiedlung)
  • St. Jakobus (Kelheimwinza)
  • St. Maria Immakulata (Kapfelberg)
  • Benediktinerabtei St. Georg (Kloasta Weltenburg)

Evangelisch:

  • Matthäuskira (Innenståd)
  • Markuskira (Affecking)
  • Lukaskira (Bauersiedlung)

[drå werkln] Museen

Seit 1981 is des scho im Jåhr 1908 gründete Museum im spätgotischn Herzogskasten am Rand vo da Kelheima Oidståd. De archäologische Tätigkeit vom Historischen Vereins, da groaße Fundanfall bei de Ausgrabungen im Bereich vom Main-Donau-Kanal und aa Schenkungen prähistorischer Sammlungen begründen den Schwerpunkt vom Museum, der aa in da Namensgebung zum Ausdruck kimmt. Fia de lebendige Darstellung vo da Vergangenheit zeichnet da Eiroparat 1983 des Museum mit am Eiropäischn Museums-Sonderpreis aus.
Da gemeinnützige Förderverein Orgelmuseum Franziskanerkirche Kelheim e.V. håt ois Träga vom Museum bisher de Denkmal-Orgeln aus Bruck i.d.OPf. und Geiselhöring (pneumatische Instrumente) und aa Allersdorf und Köfering (mechanische Werke) spuibar wiedaaufstelln lassen. De Instrumente san aufeinanda abgstimmt, um Konzerte im Zusammenspui mit mehra Orgeln durchführn zum kinna. Weitere historische Orgeln soin folgen. Drei Orgelmodelle (Schleifladenorgel, Klangfarben a Orgel und a kombinierte Taschen- und Kegellade) im Obagschoss vom Kreizgang buidn derzeit des Herzstück vo da Sammlung.

[drå werkln] Persönlichkeiten

[drå werkln] Buam und Dechta vo da Ståd

[drå werkln] Weblinks

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