Kråcha

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Der Artikl is im Dialekt Weanerisch gschrim worn.

Kråcha san a Haufn estareichischn Gschurlat, meist Weana, des's etwa seit 2007 ois Jugndszene gebn soit.

Des Wuat leit' si vom weanerischn einikråchn å und is vom estareichischn DJ Stefan Berndorfer (Stan Wee Bee) geprägt wuan, sogt à zumindest. [1]

[drå werkln] Verbreitung

Des Gschulat, des si söbst ois Krocha bezeichnt, gibt's seit 2007 in Wean, Graz und Linz und da jöweilign Umgebung. Da Oat wia se de Gigerln ånziagn, is owa scho iwa de Grenzn vo de Städt ausgschwabt [2] Duach Medien wia Youtube, Netlog oda MyVideo is de Tånzoat und de Mode gschwind verbreitet, wobei de meistn Büdln und Füme mit Kamerahandys gmåcht wuan san.

Des Gschultat definiert si duach de Verwendung und Erfindung eigana Wörta und Verwendung eines eignen Språchstils, de si im Großn und Gånzn aus da Weaner Umgangssprache und zum Teil vo da Språch vo Dahergråster ableit't.[3] Zum Beispü steht „Kråch' ma' eini“ gånz oafoch fia Gaudi håm oda oafoch nua fia des Einigehn in a Disko gefolgt vom abviechăn auf'n Tånzparkett. Zur Betonung und Bejahung is des Wuat „Fix“ gebräuchlich. Oigemeina Ausdruck vo Gefühlserregung is des Wuat „Bam“. [3] „Pock i net“ is a Ausdruck der Fassungslosigkeit; is „Oida“ wird à ohne sichtbaren Zusammenhang bei fåst jedn Såtz vua- oder hint'ãngstö't.

  1. Falter: bAM oIDa!, 2. April 2008
  2. Ostheimer im Netz: Krocha, Styla, Zerlega – ein Trend geht um, 9. Februar 2008
  3. 3,0 3,1 Die Presse: Die Invasion der Neonkappen, 12. Februar 2008
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