Landkroas Amberg-Suizbåch
Aus Wikipedia
| Der Artikl is im Dialekt Owapfölzisch gschrim worn. |
| Wappn | Deitschlandkartn | ||
|---|---|---|---|
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Bayern | ||
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | ||
| Vawoitungssitz: | Amberg | ||
| Flächn: | 1.255 km² | ||
| Einwohna: | 107.794 (30. Sep. 2006) | ||
| Beväikarungsdichtn: | 86 Eiwohna je km² | ||
| Kfz-Schuidl: | AS | ||
| Landkroasschlissl: | 09 3 71
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| Landkroasgliadarung: | 27 Gmoandn | ||
| Adress vo da Landkroasvawoitung: | Schlossgraben 3 92224 Amberg |
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| Hoamseitn: | |||
| Landrat: | Richard Reisinger (CSU) | ||
| Log vom Landkroas Amberg-Suizbåch in Bayern | |||
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Da Landkroas Amberg-Suizbåch (amtlich:Landkreis Amberg-Sulzbach) liegt im Westn vum bayrischen Regiarungsbeziak Owapfalz. Nachbarkreise san im Norden da Landkroas Bayreith und da Landkreis Neistód an da Waldnaab, im Osten da Landkreis Schwandorf, im Südn da Landkreis Neimorkt in da Owapfalz und im Westn da Landkreis Nirnbercher Land. D'kreisfreie Stód Amberg, da Vawoitungssitz, is ganz vum Landkroas Amberg-Suizbåch umgém.
Inhoitsvazeichnis |
[dro werkln] Geografie
As Kreisgebiet wird vu da Vils und ihrene Nebenflüss durchzóng. D'Vils entspringt im Nordn vum Landkreis, gäid ower z'erscht aweng nau Nordn, dann nau Westn und danau nau Südn, bevor's nördlich vu Kallmünz as Kreisgebiet verlaud und in d'Naab fläißt. Da Fluss teilt as Kreisgebiet in zwoa guad gleich grouße Stickln. Da Kreis hód Anteil an da sog'nannten Oberpfälzer Alb und an dé Ausläufer vum Naabgebirge im Süden. Nördlich vu Amberg erstreckt si a abwechslungsreiche Weiher- und Moorlandschaft.
[dro werkln] Städte und Gmoandn
- Ammerthal
- Auerbåch in da Owapfalz
- Birgland
- Ebermannsdorf
- Edlsfeld
- Ensdorf
- Etzelwang
- Freihung
- Freudenberg
- Gebenbåch
- Hahnbåch
- Hirschau
- Hirschbåch
- Hohenburg
- Illschwang
- Kastl
- Kenigstoa
- Kümmersbruck
- Neikira bei Sulzbåch-Rosenberg
- Poppenricht
- Riaden
- Schmidmühlen
- Schnaittenbåch
- Suizbåch-Rosenberg
- Ursensollen
- Vilseck
- Weigendorf
[dro werkln] Gschicht
As Gebiet um Amberg g'hert scho seit im 14. Jahrhundert zu Bayern bzw. zu dé wittelsbachischen Linien Pfalz-Neuburg und Pfalz-Suizbåch. 1803 san áf'm Gebiet vum heidigen Landkreis Amberg-Suilzbåch d'Landg'richter Amberg und Suizbåch erricht worn. Dé g'hern ab 1808 zum Regenkreis (Hauptstód Straubing, ab 1810 Rengschburg). 1809 is Amberg a kreisunmittelbare Stód worn. 1838 is zusätzlich as Landg'richt Vilseck bilt worn. Alle drei Landg'richter hom dann zur Owapfalz g'hert. 1862 san aus dé Landgerichter Amberg und Vilseck as Bezirksamt Amberg und ás'm Landgricht Suizbåch as gleichnamige Bezirksamt worn. Nachdem 1934 d'Stód Suizbåch mit da Nachbarstód Rosenberg zammg'legt worn is und seitdem an Doppelnamer fihrt, is á as Bezirksamt umbenannt worn und hoaßt seitdem Bezirksamt Suizbåch-Rosenberg. De zwoa Bezirksämta (Amberg und Suizbåch-Rosenberg) wern ab 1939 ois Landkreise bezeichnet. Bei da Gebietsreform 1972 san de zwoa Landkreis unta Einbeziehung vu a boa Gmoandn ás dé Landkreise Neimorkt in da Owapfalz und Escherbóch in da Owapfalz zum neier Landkreis Amberg vereinicht, dem sei Sitz dé kreisfreie Stód Amberg worn is. 1973 hód da Landkreis sei heidige Bezeichnung „Landkreis Amberg-Sulzbach“ erhaltn.
[dro werkln] Verkehr
D'AG der Bayerischen Ostbahnen hód scho 1859 ihr erste Verbindung vu Nírnberg nau Rengschburg durch's oberpfälzische Industrierevier um Amberg und Sulzbach-Rosenberg erbaut. Erst 1875 is dé Zweigbahn Neikirchen–Vilseck–Weiden dazou kumma.
Dé bald dráf – 1877 – vu dé Bayerischen Staatseisenbahnen eröffnete Hauptbahn Nírnberg–Bayreith hód nur an äußersten Ásläufer vum Kreis im Westen bei Michelfeld g'streift. Vu ihr zweing seit 1903 in Ranna a Stichbahn zu da Berchstód Auerbach ó.
D'Kreisstód Amberg is Ausgangspunkt vu drei Lokalbahnen in d'Umgebung worn, dé leider niad bis zu oaner benachbarten Hauptbahn weiterg'fihrt worn san:
- 1898 nau Schnaittenbach iwer Hirschau,
- 1903 nau Lauterhofen iwer Kastl,
- 1910 nau Schmidmühlen iwer Ensdorf.
As vu Personenzích befoahrene Netz hód etz 154 km Strecken umfasst und hód si in dé letzten Johr durch d'Stilllegung vo alle Lokalbahnen áf 80 km reduziert. Allerdings spüllt d'Streck Amberg–Schnaittenbach im Gütavakehr vu dé Kaolinwerke nu a grouße Roll'n. D'stillg'legten Verbindungen im oanz'lnen:
- 1962: (Amberg–)Drahthammer–Kastl–Lauterhofen 24 km
- 1966: Amberg–Drahthammer–Ensdorf–Schmidmühlen 21 km
- 1970: Ranna–Auerbach 7 km
- 1976: Amberg–Hirschau–Schnaittenbach 22 km
[dro werkln] Zum Lesn
- Ursula Pfistermeister: Im Herzen der Oberpfalz. Das Amberg-Sulzbacher Land. Buch & Kunstverlag Oberpfalz, Amberg 1998, ISBN 3924350515
[dro werkln] Weblinks
| Commons: Landkroas Amberg-Suizbåch – Buidl, Videos und/oda Audiodatein |
- Landkroas Amberg-Suizbåch: Wappengeschichte vom Haus der Bayerischen Geschichte
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