Maya Mythologie

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Seitn ausn Kodex Dresdensis, dea Oana vo drei oanzign iwakeman Mayakodizes is

De Maya Mythologie umfossd de Gschichtn vom Kosmos, vo Geddan und Hödn vo de Maya. Owa a eana rituös Boischpü in Mesoamerica.

De Maya woan da Moanung, dass voam jetzign Eadzeidoata no aundare Wötn bstaundn hom. Se hom eanan Kosmos in a Owawöd, Middlwöd (Mitmal) und Untawöd (Xibalba) eideut, de midn Wötnbaam Wacah Chan untaanaund vabundn woan. Se hom aa glaubd, dass de easchtn Leid ausn Gugaruzmöh gmocht wuan san und desweng hom sa se söwa aa de Gugaruzmenschn gnennt.

De easchtn Hinweis[VE | Weakln]

Weu noch da Bekearung vo de Maya zan Kristndum no vü vo eana no de oidn Ritn duachgfiad und eanane oidn Gedda aubet hom, san olle eanae oidn Büdabiachl (Kodizes), de wos daglanga hom kena vo de katholischn Prista vabrennd wuan. Weu ses jo oisa Teufisweak augseng hom.

De Maya-Hieroglyphen hod ma jo eascht bruchstickhoft entziffan kena und maunchmoi aa nu foisch. Dahea hod ma nua auf de faschidanan Ausgobn vom Popol Vuh oda vom Chilam Balam (16/18 Joahundat) zruckgreifa kena. Des Problem dabei woa owa das de Ausgobn olle eascht im 17./18. Joahundat gschrim wuan san. Oiso üwa 100 Joa spoda noch da Eaoburung duach de Spania. Und daun san de Popol Vuh-Ausgobn aa no mid lateinischa Schrift in da K`iche Mayasproch gschrim wuan. De K`iche san owa eascht spod, im Hochlaund, in da Mayagschicht aufdaucht. Dahea homs a eanane Gschicht und religiesn Vuastöllungan da nohan Vagaungheid afzeichnt, und de hod bis maximeu in de middlare Spodklassik zruckroacht (uma 1250). Owa in dera Zeit hod se bei de Maya, duach zentralamerikanische Eifliss eana Gettahümmi und eanane Vuastöllungan vaendat. Bessa is eascht mid da oiwei gnauan Entzifarung vo de Mayaahieroglyphn wuan. Weu iazt hod ma de Schriftn af de Gschialn, de Tempön und Stelen lesn kena. Und do hod se daun a recht vüfötige und bunte Wöd aufdau, vom Kosmos und vo da Geddawöd da Maya.

De Enstehung vo eanana Iaztzeit[VE | Weakln]

Izamnå, Fresko aus da klassischn Zeid
De Mondgdgeddin Ixchel

De Maya hom augnumma, dass scho aundare Eadzeitwötn vua da iazign gem hod. In Deanan aa scho Leid glebd hom und de soin aus Loam oda Hoiz gmocht wuan sei. Und deswegn sans a nixe gscheids wuan.

Anhaund vo de leztn Fuaschungseagebniss san eanane religiösn Fuastöllungan stoak vo da La Venta Kuitua (Oimekn) beiflusst wuan. Anhaund eanan Kalenda hod de Iaztzeid am Dog 13.0.0.0.0., des woa da 4 Ajaw 8 Kumk`m, augfaungd . In insan Kalenda umgrechnt woa des da Dog vom 28. Septemba 3113 v.Chr. Dea Iwagaung vo da vurign in de Iaztzeid is in Inschriftn oft aa so bschrim wuan: "...es is da Ofn aufgricht wuan..., oda ...es hod se des Obbüd so aufdau..."

Se hom se de Eadn wi a im Ozean schwimmade Schüdkrotn vuagstöd. Eana God Izamnå, hod a in easchtn mythischn Oat easchofn, indem a de drei Ofnstoana gsezt hod. Des woa fia de Maya a sea wichtige Haundlung, weu da Head es Zentrum vo jedn Haus gwen is. A jede Famülie hod an Head ghobt und dea is aus da Headstö mid de drei Ofnstona bstaundn. Af de drei Staona san daun de Kochgschirl draufgstöd wuan.

Des easchte Geddapoa dea Izamnå und sei Weiwal Ixchel, se soin 13 Kinda midanaund ghobd hom. Oanige moanan, dass de Zwoa aa no an Iwavodda ghobd hädn, den Hunapku. Dea soi da Owagod gwen sei. Es is owa a guad megli, dass easchd de Kristlichn Prista eam dozua gmocht hom, um denan Maya in Glaam anan aloanign God leichta zmocha.

Owa olle Zwoa/Drei soin no im vorign Eadzeitoata gebuan wuan sei. Doss jo scho in de aundan Eadzeitoita Vasuach gem hod, de Meschn aus Hoiz oda an Loam za easchoffn. De Vasuach san owa imma misslungan, bis es easchde Geddapoa midm Gugaruzumöh vasuacht hod. Des woa nacha glunga und deswegn hom se de Maya söbst de Gugaruzumenschn gnennd.

Eana Kosmos[VE | Weakln]

Hunab Ku

De Maya hom se ena Univeasum a so fiagstod: A Owawöd de aus 4 Hümmin bsteht und deran Ekliptik vo zwoa kosmische Unviecha, im Ostn und in Westn trogn wiad. Des viateide Hümmisgwöb wiad vo via Gedda, de Bacabs (Bahwatun), in Itzamná seine Buam trogn wuan sei, des woan da Hobnil, da Cantzicnal, da Saccimi und da Hosanek. Obnaf da Owawöd hod da Izamnå ois Hümmisvogl thront.

De Untawöd Xibalba (Oat vo da Aungst) wiad a midn Sidn gnennd. Se is aa dea Oat wo olle Vastumna zeascht hikeman.

In Yucatan is mid de Wossa vo da Untawöd bgrenzt. Im Hochlaund is ma duach Höin einekema.

Eanane Stoodn san ned nua aus ekonomische Grind, an eanane Oat auglegt wuan, sundan ma hod a Platzal vo heilige Stöin gsuacht. Des haum Fösn, Quöin oda a Höin sei kena. Bevuazugt san owa Höin gwen, de jo in Iwagaung in de Untawöd simbolisiad hom.

Natialige Höin homs sogoa valengad. In eanane Pyramidn haums höinoatige Labyrinth ois Höineasoz eibaut. Und wos koane Höin ghobt hom, wia in Noadyucatan, do hom de Cenote de Funktion vo de Eingäng zua Untawöd Iwanumma. In eanana Untawöd hom a olle Doppöwesn vo de Viecha und vo de Menschn glebt (Doppögenga). Se woa a zglei a Doppöwöd. Se is mid da Foab Göb bzeichnt wuan.

In da Mittn woa de Middlwöd, de Eadn. Und olle Drei sans midn Wötnbaam Wacah Chan vabundn gwen. Dea is a Yax Cheel Cab gnennt wuan, dea easchte Baam dea Wöd.

De Middlwöd - d`Eadn[VE | Weakln]

Oft wiad de Middlwöd ois Quadrad obüdlt, mid de via Foabn, de Wödgegandn. In da Middn vo de via Seitn is a Eahebung mid ana Höin de an Eigaung zu Untawöd büdt. Da Westn wos de Foab Schwoaz (Bóox), do wo de Sun vaschwindt. Se symbolisiad aa de Dunklheid und de Nocht. Da Sidn hod de Foab Göb (k’áan k’an) und is aa mid da Untawöd vabund. Ea stähd aa fian Schteananhümmi owa aa fiad Venus, de wos da Kriagsschtean vo de Maya gwen is. Da Ostn hod de Foab Rot (Chak). Ea stähd aa fiad Sun und an höliachtn Dog. Da Noadn hod de Foab Weiss (Sak) und stähd a fian Mond und de Owawöd. De Ost-Westachsn hod aa in Fuatbstaund vom Zeitoata ausdruckt, weu de aa fian oiwei widaholandn Umlauf vo da Sun stähd.

Im Popol Vuh vo de K´che hom de Gedda eana Univeasum genauso in Viaeckn afbaut, so wia de Maya spoda eanane Milpa Föda, oda aa eanana Haisln und Tömpi aglegd hom. Wauns de Topographie zuaglossn hod, san aa de Stodzentren noch eanana Kosmologie auglegd wuan.

Eana Geddawöd[VE | Weakln]

Eanane Gedda woan sea vamenschlicht und se woan weid ned so fuadand wi de vo de Aztekn. Se san aa fia aundare Breich, ois eanare Uaspringliche, zuaständig gwen sei. Monchmoi san a zwoa Gedda midanaund vaschmoizn. Se hom se aa in de vaschidna Mayavöka und Kuituanfoign vaändan kena. Eana Zuaständigkeitsbreich hod se a ändan kena oda a aundra God hod eanan Plotz eignumma.

De Stoodn hob drei bis via Stoodgedda hom kena, de wos im Eiflussbreich vom Stoodstoot bsundas vaäaht wuan san. Owa oans davo woa eana da Wichtigsta.

Se san gboan wuan um a z oitan und widagboan zwean.

Af faschiedanan Büdnissn san a Heascha vo de Stoodstootn mid oan kloan Kindal am Oam, des wos a Godheid doastöd. Dea God wiad vom Godkini bhiat und is fia sei Eanäarung zuaständi. Dafia bschizt da Godd in Heascha, de Sein und a in Stodstoot.

Da Heascha woa nia scho vo da Gbuat au geddli. Ea hod zwoa im Hochodl augheat, moast da Heaschafamüli und woa eppa aa da Suhn vom vorign Kini, owa vageddlicht is ea eascht duach sei Inthronisazion wuan (Eisezung ins Amt); waun eam de sakraln, vageddlichtn Heaschainsignian iwagem wuan san. Weu mid de is a zan Middla zwischn im Diasseits (Mitnal) und im Jenseits (Xibala) wuan. De Kasteiungan und de peasenligan Bluadopfa, de wos a reglmassi mochn hod miassn, hom nua zua Eanäarung da Gedda deant.

Oanige vo eanana Gedda[VE | Weakln]

  • Hunabku: Ea wiad oanign moa oas God iwa de Gedda gnennd. Ea is aa fiad Enagie gstaundn. Des is owa a wengli ungwis.
  • Izamnå: (Izamnaaj): Ea wiad a oft ois Izam Ye (da Hümmisvogl) obüdld. De Mayas hod eas Schreim und in Kalenda gleand und ea woa da Hea vom Wissen. In Gugaruz und in Gaugau (Kaukau) hod a eana a brocht. Ea ehnld a wengal im aztekischn God Tonacatecutli.
  • Ixchel: Se woa des Weibaleid vom Izamnå und woa de Ead und Mondgeddin. Maunchmoi wiads aa mid da Fruchtboakeitsgeddin Ixcanleon vatauscht. De Zwoa woan sa de Ötan vo de Via Bacabs (Bahwatun), de wos de via Wödgegandn vom Hümmisgwöb gstizt hom.
  • Chaac (Chac): Des woa eana Regngod. Maunchmoi a da Gwittagod. Und ea woa a aa Bua vo de Uaötan.
  • Huracan: Dea woa da Windgod, Stuamgod und a vom Feia. Es hod owa a nua an aundan Windgod gem. Dea woa a da God fia de Zoi Drei, deran Wuat fia de Zoi in maunche Mayaschprochn, se wia des Wuat fian Odem, den Geist und den Duft auhead. Ea is fia de Duft von Kopal und der Blamal gstaundn und a dem Odm da Söh. Owa a fia de Klaung vo da Musi. Auf de Inschriftn wiad ea ois weisses Bleaml obüdld Sak nik oda a ois da Wind Ik bschrim. Des weisse Bleamal hod a den Lebnszykus vom Menschn, vo da Gbuat bis zan Tod. Damid woa a ea a fias Schteam zuaständi, den midm entweichn vom Odm da Sö, hod a da Mensch sei Lebm auskaucht.
  • K`inich Ajaw ( Kinich Ahau): Ea woa da Schiamhea vo vün Heaschadynastien und a da Sunnagod und aa da God van Griag und vo de Opfarungan. Oft wiad ea a mid Izamnå gleigstöd. Merare Kini hom a sein Nam ois Eantitl trogn.
  • Hunahu: Bei de K`iche hoda aa Kimi ghoassn. Ea woa da Todesgod. Bei de ritualn Boischpü hod da Boi sein Kopf doagstöd.
  • Ixtab: Des woa da God vo de Söbstmeada.
  • Camazotz: Da Fledamausgod, dea woa recht gfiacht, den ea hod de Leid in da Nocht mid seine schoafn Zahn den Kopf obeissn kena.
  • Kukulcan, Cucumatz, de san da zentreumexikanische God Quezalcoatl: Ea is vamuatli eascht mid da Klassik, aus Zentralmexico ins Mayalaund kema.
  • De göddliachn Zwülling: Xb`alanke (junga Jagua] und Junajpu (Hunapu - Blosroa). De Zwoa hom de Menschn vo de Besn Gödda vo da Untawöd (Xibalba) darett.
  • Tohil: Da God da Opfa und a vom Fiua.
  • Ah Mucen Cab: Da God da Bean und an Hauni.
  • De Briada Juan B`atz und Juan Chuwen: Se woan de ödan Sön vo Jun Junajpu und sein Weiwal Xp`ik und a de ödan Hoabbriada vo de geddlichn Zwülling.
  • Ah Puch: Ea woa a aa Todesgod und is meisd ois a Boanahaufn obüdld gwen. Vo de Vastubma hod ea deran Odm da Sö in de Untawöd brocht.

Schau aa[VE | Weakln]

Biacha[VE | Weakln]

  • Nicoiai Grube, u.A.: Maya - Gottkönige im Regenwald. h.f.Ulmann im Tandem Verlag, Potsdam 2006/7. ISBN 978-3- 8331-4447-9
  • Hanns.J.Prem: Geschichte Altamerikas. R. Oldenburg Verlag, Minga 2008. ISBN 978-3-486-53032-2
  • Rudolf Pförtner/Nigel Davids: Alte Kulturen der neuen Welt. Econ Verlag, Wean 1980.
  • Berthold Riese: Die Maya. C.H.Beck-Wissen, Minga, 6.Auflage 2006. ISBN 13 - 978-3-406-462641
  • Cordan Wolgang: Popol Vuh. Eugen Diderichs Verlag, Regnschburg. Überarbeitete Ausgabe 1973. ISBN 3-424-00016-7

Im Netz[VE | Weakln]