Soizburg (Bundeslånd)
| Der Artikl is im Dialekt Soizburgerrisch gschrim worn. |
| Bundeslånd Soizburg Soizburger Lånd • Lånd Soizburg |
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| Flaggen & Woppm | |
|---|---|
| Baasisdaaten | |
| Låndeshauptstod | Soizburg |
| Greessde Stod | Soizburg |
| ISO 3166-2 | AT-5 |
| Webseiten | www.salzburg.gv.at |
| Pólitik | |
| Låndeshauptfrau | Burgstoier Gabi (SPÖ) |
| Regiernde Partein | SPÖ und ÖVP |
| Sietzvateilung im Lånddog (36 Sietz) |
SPÖ 15 ÖVP 14 FPÖ 5 Greane 2 |
| Létzde Woi | 1. März 2009 |
| Naxde Woi | 2013[1] |
| Bevökerrung | |
| Sproochen | Deitsch, Boarisch (WMB, OMB, SMB) |
| Eihwóner | 531.721 (01.01.2011) |
| – Rång | 7. voh 9 |
| - Bevökerrungsdichten | 72 Eihw./km² |
| Geograafie | |
| Flächen | 7154,23 km² |
| – Lånd | 7054,07 km² (98,6 %) |
| – Wosser | 100,16 km² (1,4 %) |
| – Rång: | 6. vo 9 |
| Heechsder Bunkt | Gróssvenediger 3.674 m |
| Vawoitungsgliaderrung | |
| Bezirke | 1 Statutarstod 5 Bezirke |
| Korten:Bezirke | |
| Gmoanden | 119 |
| – Stéd | 10 |
| – Morktgmoanden | 25 |
| Schuibezirke | 6 |
| Grichtsbezirke | 16 |
| Lånddogswoikroas | 6 |
's Bundeslånd Soizburg, óder aa Soizburger Lånd gnånnt (Deitsch: Bundesland Salzburg, Salzburger Land), is a Bundeslånd in Ésterreich. Seih bsundre historische Entwigglung und seih Stöjung ois söjbständigs Fyrstentum im Heiling Rémischen Reich bis 1806 unterscheidt dés Lånd voh da Gschichd her voh dé ånnern ésterreichischen Bundesländer.
Inhoitsvazeichnis |
Geograafie [dro werkln]
Soizburg hod a Flächen voh 7.154,23 km². 's Lånd vafiagt ywerra 174 km långe Aussengrenz, dé's zum oiergreessden Tei mid Boarn (im Norn) und mid am kloanern Tei mid Sydtiaroi (im Sydwesten) teit. Weiders grenzt 's im Nordósten ans Bundeslånd Ówerésterreich, im Westen an Nordtiarói sówia im Syn an Ósttiarói im Sydósten ans Bundeslånd Kärnten und im Ósten ad Steiermork.
Låndschoften [dro werkln]
Låndschoftlich werds Lånd Soizburg in fynf Gai teit, voh dé d' Grenzen identisch han mid dé pólitischen Bezirke vom Lånd (schaug unter Vawoitung).
Da nerdliche Tei vom Lånd teit sé in zwoa Gai:
- Da Flochgau is as nerdlichste Gebiat vom Lånd, zua dém aa dé oiernaxte Umgeewung im Syn voh da Stod Soizburg gherd. Seih Nåm is in Ålénung ad Bezeichnung voh dé ånnern Gai „im Gebirg“ erscht spaad gschoffer worn und druggt dé geograafische Bschofferheid vom Gebiat aus. Dé bsteet aus 'm Soizburger Vuroipmlånd und kloane Tei der zua d' nerdlichen Koikoipm ghererden Osterhorngruppm.
- Da Tennengau schliasst sé siadlich ann Flochgau drå und umfosst gróssraimig 's Gebiat um d' Stod Hallein und dé siadlich dodavoh bfindlicher Gmoandner. Eam seih Nåm loatt sé vom Tennengebirg her oo, voh dém da erschte Nåmernstei aufs Wort Tånner zruggégeet. Er umfosst im Weesentlichen dés do broade Soizochtoi sówia dé boaderseits dodavoh bfindlichen Berg voh d' nerdlichen Koikoipm.
Da siadliche Tei vom Lånd Soizburg werd in drei Gai gliaderd:
- Da Pongau büjdt 'n mittlern voh dé drei siadlichen Gai. Dé Bezeichnung loatt sé voh Pongo oo, 'm heiding Bischófshófer.
- Da Pinzgau nimmt an westlichen Tei davoh eih. Seih Nåm loatt sé vom köjtischen Ståmm voh dé Ambisonter oo.
- Da Lungau befindt sé im Sydósten vom Lånd und hod sein Nåm vom Booch Lonka dahoiden. Dé drei siadlichen Gai håm an Åtei ad Houn Tauern sówia im Lungau ad Niadern Tauern, dé boade zua d' Zentroioipm gherig han. Gmoahsåm werns - bsunderst aus da Sicht voh dé wenger gebirging Gegernden vom Lånd Soizburg - ois „Innergebirg“ bzeichnet.
Vawoitung [dro werkln]
Schaug aa: Listen voh d' Gmoanden im Soizburger Lånd
| Bevöjkerrungsentwigglung vom Soizburger Lånd | |
|---|---|
| Jor | Eihwóner |
|
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|
| 1900 | 192.763 |
| 1923 | 222.731 |
| 1939 | 267.169 |
| 1951 | 327.232 |
| 1961 | 347.292 |
| 1971 | 401.766 |
| 1981 | 442.301 |
| 1991 | 483.880 |
| 2001 | 515.327 |
| 2006 | 529.033 |
| 2011 | 531.721 |
Bezirke [dro werkln]
's Lånd Soizburg is in fynf pólitische Bezirke und a Statutarstod (Soizburg) gliaderd.
- Soizburg-Stod (Låndeshauptstod)
- Soizburg Umgeewung (Flochgau, histoarisch: Soizburggau)
- Hallein (Tennengau)
- St. Johann im Pongau (Pongau)
- Zöj am See (Pinzgau)
- Tåmsweeg (Lungau)
Stéd [dro werkln]
- Soizburg (148.078)
- Hallein (19.864)
- Soiföjn am Stoanern Meer (15.954)
- St. Jóhann im Pongau (10.729)
- Bischófshófer (10.290)
- Zöj am See (9.568)
- Seekirer am Wollersee (9.786)
- Mittersü (5.408)
- Ówerdorf ba Soizburg (5.590)
- Neimorkt am Wollersee (5.786)
- Rodstod (4.892)
Vakear [dro werkln]
Strossn [dro werkln]
's Soizburga Lånd wird vo zwaa Autobåhnen durchquert: da Tauanautobåh vo Nordn noch Südn, ois Vabindung zwischn Daitschlånd und Kärntn und da Westautobåh, ois Vabindung zwischn Daitschlånd und 'm Ostn vo Östareich. A guad ausbauds und dichts Netz vo Bundes- und Låndesstrossn üwaziagt 's gånze Låndesgebiet.
De beidn Hauptflusstäla vo da Soizoch und da Saaloch, sowia 's oware Ennstoi büidn d' Grundlog fir d' Hauptvakearsstrossn. Viar Nord-Süd-Oipmüwagäng bewöiting 'n Vakearsfluss: im Südwestn is des da Poss Thurn und in da Valängarung da Föiwatauantunöi, im Südn de Grossgloggna Hochoipmstrossn (vo Mai bis Oktowa göffnet) und im Südostn d' Tauanautobåh sowia da Kotschbergposs (vurglogat da Rodstäda Tauanposs). Im Pinzgau gibt 's no a Ost-West-Oipmvabindung mid da Gerlos-Oipmstrossn üwa 'n Gerlosposs.
Durch d' bsundane geografische Log is Soizburg vakearstechnisch und wirtschoftlich mid d' boarischn Låndkroas Berchtsgona Lånd und 'm Låndkroas Traustoa vazåhnt. D' kürzastn Strossnvabindungen zua de Städ und Gmoandn vom Pinzgau firn üwa 's sognånnte Daitsche Egg (aa klaans Daitsches Egg gnånnt; Soizburg - Bod Raichnhoi - Lofa). Wirtschoftlich san bsundas Freilassing (friara unta da Bezeichnung Soizburghofn a Vurort vo Soizburg) und Bod Raichnhoi mid Soizburg vabundn.
Seid 1995 besteht d' Euregio Soizburg - Berchtsgona Lånd - Traustoa, a Zåmmschluss auf kommunala Ewane zur Vabessarung vo da vüivöiting zwischnstootlichn Zåmmorweit in da Umsetzung vom eiropäischn Gedånknguat.[2] [3]
Eisnbåh [dro werkln]
De Westbåh fiahrt durch 'n Flochgau, 'm Soizochtoi bis Zöi am See und bei Soiföin üwa 'n Griassnposs noch Tiaroi. Bei Schworzoch-St. Veit gobet se d' Westbåh und fiahrt ois Tauanbåh durch 's Gostoanatoi und 'n Tauantunöi noch Kärntn. Vo Bischofshofn fiahrt a Båhvabindung durch 's Fritzbochtoi und Rodstod in d' Staiamork.
Flug [dro werkln]
Ån 's nazionale und intanazionale Flugnetz is Soizburg durch 'n Flughofn Soizburg (Airport Woifgång Amadèus Mozart) åbundn. In Zöi am See gibt 's an Sportflughofn und in Mautandorf an Seeglflughofn.
Gschicht [dro werkln]
Hauptartike: Gschicht vom Lånd Soizburg
De Bsiedlung vo Soizburg raichd bis in de vurgschichtliche Zaid. Vo de Köitn ståmmd da öidaste Nåm vo da Stod Soizburg : Iuvavum. Unta de Röma is Iuvavum a Vawoitungsbezirk innahoib vo da Prowinz Noricum Ripense gwesn. Said 'm 6. Joarhundat hod 's Gebiet vom spaadan Lånd Soizburg (oone am Bezirk Lungau) zum Herzogtum Baiern gherd. Durch d' Åloog vom Stift St. Beeda (696) und vom Benediktinen-Fraunstift Nonnberg (713), in de Ruinen vom römischn Iuvavum, hod da hl. Rupert vo Soizburg (Låndespatroon vo Soizburg) d' Grundloog fir a Bistum (739) und 's Erzbistum (798) gschoffm. Soizburg is durch dees zum Mittlbunkt vo da boarischn Kirchnprowinz worn, de nohezua 'n gsåmtn oidboarischn Raum umfossd hod.
'm Erzbischof Ewahard II., am entschaidndn Partaigänga vo de Staufa, is 's 1200 bis 1246 glunga aus de Groofschoftn, Grichtsbezirke und Vogtain a gschlossns erzbischöflichs Herrschoftsgebiet aufzbaun. Mid da Ådakennung vo d' Grenzn durch 'n Baiernherzog im Joar 1275 hod d' lezzde Faasn vo da Oblösung vo Soizburg vom Herzogtum Baiern ågfånga. 1328 is Soizburg durch d' Erlossung vo ana aiganen Låndesvaordung zum waidgehatn söibständing Stoot innahoib vom Hailing Römischn Raich worn. Ois Fürsterzbistum hod sa se zu am kirchlich-wöidlichn Buffastoot zwischn Baiern und d' Hobsburga-Lånde entwigget. 1462 und 1525/26 is zua de Bauanaufständ kemma. Da Fürsterzbischof Leopoid Anton Groof vo Firmian hod d' Auswåndarung vo runde 20.000 Soizburga (1731/32), de zum Protestantismus konwertiard san, dazwunga.
Wirtschoftlich is im 16. Joarhundat ned nur da Soizhåndl vo Bedaitung gweesn, sondan aa da Goidobbau im Gostoana Toi. D' Obbaumengen san domois d' gresstn in gånz Mittlairopa gweesn.
1803 is 's Fürstntum ois sekularisiarts Kurfürstntum ån an Grossherzog Ferdinånd III. vo da Toskaana, 1805 gmoasåm mid da Fürstprobstai Berchtsgoon zum 1804 nai gründtn Koasaraich Östaraich kemma. 1810 is 's wieda zu Bayern kemma, noch 'm Weana Kongress 1816 is 's (oone Berchtsgoon) wieda (endgüitig) zu Östaraich kemma, is owa vurerst a Tail vo Owaöstaraich (klaanare Taile vom Lånd san ån Tiaroi ågschlossn worn) gweesn. Da Soizburga Rupertiwinke mid de Pfleegrichte Staffmegg und Taisndorf san domois noch Bayern kemma. 1849 is Soizburg a aiganes östaraichischs Kroonlånd in da k.u.k. Monarchie und 1920 a Bundeslånd vo da nai entståndanen I. Repubblik worn.
Kuitur [dro werkln]
Schau aa: Soizburga Låndeshümne • Rainamarsch
De untaschiedlichn Låndschoftn beherberng a Vüizoi vo vaschiadane Braich, vo denen månche oft nur no ån am aanzing Ort pfleegt wern. In da Vurwainochtszaid kummt mid 'm Nikolaus da Kraampal. A naiare Entwigglung san d' organisiartn Kraampallaife, bai denen se de Kraampalfigurn eha ån d' Fantasykostüme vo da Füimindustrie orientiarn. In d' Raunächt noch da Wainochtszaid kemman d' Glöggla und Perchtn. Lebendige Summabraich, speziell im Lungau san d' Prångstånga und d' Samsonumzüg. Da Rupertikirdoog in Soizburg is aans vo d' tradizionöistn Voiksfestln in Östaraich und wird jäarlich vo mear ois 100.000 Laid, vataild auf fünf Doog, bsuachd. Da Rupertikirtåg in Såizburg is àns vô dé tradizionellstn Voiksfestln in Östareich und wird jährlich vô mehr åis 100.000 Leid, vateilt auf fünf Tåg, bsuacht.
Kuiturfördarung [dro werkln]
Zoiraiche kuiturelle Fördarungen hod as Lånd Soizburg aigrichtt mid 'm bsundan Schwaabunkt vo da Untastüzzung da zaidgnössischn Kunst. Im Beraich vo da Litaratur san dees da Raurisa Litaraturprais, da Georg-Trakl-Prais fir Lirik und Joaresstipendien fir Litaratur. In de Beraiche Musi, Füim und Büidende Kunst gibts eemfois Joaresstipendien, dodrüwa ausse 'n Grossn Kunstprais fir Musik, 'n Musikprais Soizburg und vaschiedane Låndespraise fir Architektur, Keraamik, Moolarai und Graafik.
Politik [dro werkln]
Schau aa: Listn vo de Låndeshauptlaid vo Soizburg
D' Politik im Soizburga Lånd is noch 'm End vom Kriag vuroim vo da ÖVP bestimmt worn, de d' Låndeshauptlaid vo 1945 bis 2004 gstöid hod. Erst bai de Woin zum Soizburga Låndtog am 7. März 2004 hod 's an politischn Weggsl hi zur SPÖ, mid da Woi vo ana Låndeshauptfrau geem, da Burgstolla Gabriele (Burgstaller Gabriele). Stöivadreta vo da Låndeshauptfrau san da Haslauer Wüifried vo da ÖVP und da Brenner David vo da SPÖ. Außadem sitzn in da Låndesregierung fir d'SPÖ nu da Blachfellner Wåita und d'Scharer Erika, fir d'ÖVP nu da Eisl Sepp und d'Eberle Doraja.
Wirtschoft [dro werkln]
Im vagleich mid 'm BIP vo da EU, ausdrüggt in Kaufkroftstandards daraichd Soizburg an Index vo 133.3 (EU-25:100).[4]
Partnaschoftn [dro werkln]
Schau à: Nähare Informazionen zua de Partnaschoftn
- Litaun: Said 1970 vabindt 's Bundeslånd Soizburg und d' Repubblik Litaun a Partnaschoft.
- Treant: Im Joar 1999 is mid da Prowinz Treant a Partnaschoftsvatroog untazaichnet worn.
Büidlgallarie [dro werkln]
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Bligg auf d' Stod Soizburg vo da Festung aus
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Bligg auf d' Wenedigagrubbm in de Hoon Tauan mid 'm Grosswenediga (hechsta Berg im Soizburga Lånd)
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Da Pongau bai Werfm in Richtung St. Johann/Pg.
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Da Grossgloggna vom Südn aus gseeng
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D' Kapruna Stauseen
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Bligg vo da Middoogsschortn, im Hintagrund auf da linkn Saitn da Hochtroon
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Da Goasberg vo Leopoidskron aus gseeng
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Da Krimmla Wossafoi
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D' Aisriesnwöid in Werfm
Im Netz [dro werkln]
- Soizburga Låndesregiarung
- Geoinformazionssisteem vo Soizburg (Luftbüidln ez.)
- Soizburga Lånd Turismus Gsöischoft
- Hauptsaitn vo da Soizburg-Wiki (vo de Soizburga Nochrichtn)
Quöin [dro werkln]
- Brettenthaler, Josef: Salzburg Synchronik, Verlag Alfred Winter, Salzburg 2005.
- ↑ http://www.salzburg.gv.at/20003stat/wahlen/ltw/index.htm
- ↑ "Information zur Euroregio". EuRegio Salzburg - Berchtesgadener Land - Traunstein. http://www.euregio.sbg.at/. Retrieved on 17. Dezember 2008.
- ↑ Fritz Koller, Hermann Rumschöttel: Bayern und Salzburg im 19. und 20. Jahrhundert, vom Salzachkreis zur EUregio, Samson 2006, ISBN 3-921635-98-5
- ↑ Eurostat News Release 63/2006: Regional GDP per inhabitant in the EU 25[1]
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