Samnaun
| Samnaun | |
|---|---|
| Basisdatn | |
| Stoot: | Schweiz |
| Kanton: | Graubünden |
| BFS-Nr.: | 3752 |
| Postleitzoi: | 7563 |
| Koordinatn: | (821653 / 202140)Koordinaten: 46° 56′ 0″ N, 10° 21′ 0″ O; CH1903: (821653 / 202140) |
| Heh: | 1'846 m i. M. |
| Fläch: | 56.18 km² |
| Einwohna: | Expression-Fehler: Unerkanntes Satzzeichen „[“Expression-Fehler: Unerkanntes Satzzeichen „[“Expression-Fehler: Unerkanntes Satzzeichen „[“Expression-Fehler: Unerkanntes Satzzeichen „[“Expression-Fehler: Unerkanntes Satzzeichen „[“Expression-Fehler: Unerkanntes Satzzeichen „[“Expression-Fehler: Unerkanntes Satzzeichen „[“ (Fehler: Ungültige Zeitangabe)[1] |
| Einwohnerdichte: | 14 Einw. pro km² |
| Hoamseitn: | www.gemeindesamnaun.ch |
| Koartn | |
Samnaun (romanisch Samingnun) is a Gmoa im Kreis Ramosch, Bezirk Inn am Ostrand vom Kanton Graubünden in da Schweiz an da Grenz zua Tiaroi. De Gmoa besteht aus de finf Fraktiona Compatsch, Laret, Plan, Ravaisch und Samnaun. Samnaun is a Zollausschlussgebiet.
Inhoitsvazeichnis |
Wappen [dro werkln]
Blasonierung: In Rot a duarchgehendes silbernes (weißes) Kreiz, obn begleitet vo zwa silbena Muschln
De Muschln san die Symbole des Heilign Jakobus des Oilteren, des Patrons von da Pfarrkurch vo Compatsch. Sie san vabundn mit am Kreiz ois Hinweis auf die Grenzgmoa.
Geschicht [dro werkln]
De erstn Siedla san zwischn 800 und 1000 n. Chr. ausm Unterengadin in des Tal kemma. Des Samnaun wår a Fraktion vo da Gmoa Ramosch. Deswegn is de Samnauner Gschicht fast de Gleiche wia de des Unterengadins. De oitn rätoromanischn Kultur is voar ållem in de Orts-, Fluar- und Bergnåma erholtn bleam.
De oanzign Verbindunga zua Außnwelt stoiltn die Päss zum Engadin und Paznaun sowia ann Ochsnkarrnweg iber Spiss nach Pfunds hea. Iber den Ochsnkarrnweg entwickelte sich a reger Handel mit dem benachbarten Tiroul. Disa Handl håt 1848 aufghert, weil in dem Jahr a neis Zollwesn in da Schweiz eigfiart wordn is. Des hat fiar de Einwohna finanzielle Probleme mit sich bracht. Deshalb hat de Gmoa 1888 und 1892 an Antrag bei de Bundesbehördn eigreicht, damit Samnaun aus dem schweiza Zollgebiet ausgschlossn wiard. Da Bundesrat hat dem Antrag zuagstimmt, mit der Begründung, dass a direkte Stroß iber schweiza Gebiet fehlt und dadurch sich die Lebnshaltungskostn im Tal verteuert.
Dieser Status galt nuar bis zua Errichtung vo dera Stroßn, die bis 1912 baut wordn is. Diesa Status wurde bis heit no net aufghobn, a net, als in da Schweiz die Mehrwersteier eigfiart wordn is. Um ned Milliona vo Frankn in neie Zollanlagn zu investiern, weard die Summe aus den Erträgn der Zollfrei-Produkte gschätzt (Gmoa erhebt eigene Abgabn) and an die Eidgnössische Steuerverwaltung nåch Bern pauschal abfiart.
Sprachn der Einwohna [dro werkln]
Samnaun ghert ois oanzige Gmoa in da Schweiz zum Boarischn Språchraum. Bis ins 19. Jåhrhundert håbn de Leit an rätoromanischn Dialekt (Vallader) ghobt. De Gmoa war scho imma bessa an Tiaroi ogschlossn. Im Laufe dea Zeit håbn die Leit den Obainntaler Dialekt ognomma.
| Sprachn in Samnaun | ||||||
| Sprachgruppn | Volkszählung 1980 | Volkszählung 1990 | Volkszählung 2000 | |||
| Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | Anzahl | Anteil | |
| Deitsch | 569 | 95,31 % | 619 | 97,02 % | 695 | 93,54 % |
| Rätoromanisch | 4 | 0,67 % | 10 | 1,57 % | 6 | 0,81 % |
| Italienisch | 1 | 0,17 % | 3 | 0,47 % | 6 | 0,81 % |
| Einwohna | 597 | 100 % | 638 | 100 % | 743 | 100 % |
Tourismus [dro werkln]
Samnaun betreibt a üba den Berggrat und de Grenz zsammgeschlossens Skigebiet mit da Gmoa Ischgl im Bundesland Tiroi in Östareich. Es is oans vo de gresstn Skigebiete vo de Ostalpn.
Im Netz [dro werkln]
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