Sans

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S' Wetzn vo na Sans

A Sans is a Werkzeig zum Mahn vo Gras und Droad.

S'Wort kimmt ausm Althochdeitschn, do hoast 'segensa de Schneidende.

Wo ses'd Leid leistn kenna, wern heitzdog zum Mahn Maschina hergnumma. Nur fia unzugänglichs Geländ wia steile Häng und enge Stelln werd do oiwa no a Sans heagnumma. A'd Leid, de se um'd Strassn kiaman, hom adiam a Sans dabei, zum Mahn vom Strassnrand. In ärmare Gengdn werd Sans aba weidahin in da Landwirtschaft gnutzt.

Fia a Sans bracht ma a Sansbladl aus Metall und an Sansbaam mit zwoa Griff. S'Bladl is krumm und laft spitz zua. De oa Kantn is gfoidn, des huift gegas vabiang. Des Stückl nend ma an Rückn vom Sansbladl. De anda Seitn is d'Schneid. Wei ma s'Blech in da Nah vo da Schneid denglt nend ma des an Dengl. Da Sansbaam und de Griff keana aus Hoiz, aba a aus Metall sei. Da Sansbaam mit seine Griff is so gformt, daß as Sansbladl in na schwungvolln Bewegung iaban Bodn gfiart wern ko, ohne daß ma se bucka muaß. Wei'd Schneidkantn vo dem Bladl krumm is, dagibt se a Schnittbewegung, bei der se de Halma eha entlang vo da Schneid beweng, ois das de Schneid druckt. So schneids bessa. Wenn ma mit da Sans mehra ziagt, wia das mas im Kreis bwegt, oda wenns stumpf is, druckt ma de Halma nua um, schneids aba ned ob.

Damit d'Sans oiwai guad schneit, muaß mas recht oft wetzn, adiam gheards a dengld. Drum hod a jeda, der mit a Sans arbat an Wetzstoa dabei. Am besdn in am Kumpf mid an Wassa drinn.

In de Bauarnkriag im Mittloiter han Sansn a ois oafache Waffn eigsetzt worn. Außadem is ois Symbol am Boandlkramma zuagoardnet, der mit ihr d' Menschn erntet.

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