Schwerin

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Disambig-dark.svg Fia andane Bedeitunga schau: Schwerin (Begriffsklearung).
Wappm Koartn
Woppm vo Schwerin}
Schwerin
Koartn, Position der Stadt Schwerin hervorgehoben
53.63333333333311.41666666666738Koordinaten: 53° 38′ N, 11° 25′ O{{#coordinates:53,633333333333|11,416666666667|primary
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Basisdatn
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Häh: 38 m ü. NHN
Flächn: 130,46 km²
Eiwohna: 91.583 (31. Dez. 2013)[1]
Dichtn: 702 Eiwohna je km²
Postleitzoien: 19053, 19055, 19057, 19059, 19061, 19063
Voawoi: 0385
Kfz-Kennzoachn: SN
Gmoaschlissl: 13 0 04 000
Stadtgliedarung: 18 Ortsteile
Adress vo da
Stadtvawoitung:
Am Packhof 2-6
19053 Schwerin
Hoamseitn: www.schwerin.de
Buagamoasta: Angelika Gramkow (Die Linke)
Lage von Schwerin in Mecklenburg-Vorpommern
Kortn

Schwerin (meckl.-schwerinerisch Swerin) is d Landeshauptstod vo Mecklenburg-Vorpommern. D kroasfreie Stod is noch Rostock de zwoatgresste Stod und oas vo de vier Obazentren vom Bundesland. Laud da Hauptsatzung vo da Stod fiads d Bezeichnung „Landeshauptstod“ voam Stodnam.[2] Mid a wengal wenga ois wia 100.000 Eiwohna is d gleanste deitsche Landeshauptstod.

D Stod hod se im Lauf vo da Zeid am West- und Siadufa vom Schweriner Innensee ausdehnt. Insgsamt hand 12 Seen im Stodgebiet. Da Ausgangspunkt vo da Stodentwicklung woa d Stei, wo heid as Woazeichn vo da Stod, as Schweriner Schloß, stehd. As Schloß woa bis 1918 a Hauptresidenz vo de mecklenburgischn Herzöge und Großherzöge und ist seit 1990 da Sietz vom Landdog.

Namensbuidung[VE | Weakln]

D Stod is um 1012/18 ois Zuarina as erscht beim Thietmar von Merseburg erwähnt won. Da Helmold von Bosau hods Anno 1170 Zuerin, Zwerin gnennd. D Pöhlder Annalen song zu dem Ort Anno 1160 Zuarin (-ensis) und d Steterburger 1174 Zvarin. Seit am 15. Joahundat hamds Swerin gsogt und seit am 16. Joahundat dann Schwerin.

Da Nam soi mim polabischn zvěŕ fia wuids Viech oda zvěŕin fia Viechagehege, Viechagoatn oda Pferdegestüt zamhänga. Spekulationen ibara Ostamung vom slawischn God Svarog (Swarzyn, Ort vom Svarog) hand ned belegboa.[3]

Persehnlichkeitn[VE | Weakln]

Ehrenbiaga (Auswoi)[VE | Weakln]

Buam und Dechta vo da Stod[VE | Weakln]

Schaug a: Liste der Söhne und Töchter von Schwerin

Persehnlichkeitn, de wos z Schwerin ebs da hamd[VE | Weakln]

Biachl[VE | Weakln]

  • Friedrich Schlie: Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin. Band 2. Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin. Schwerin 1898, 1992 (Repr.), S. 521–630, ISBN 3-910179-06-1.
  • Wilhelm Jesse: Geschichte der Stadt Schwerin. Von den ersten Anfängen bis zur Gegenwart. 2 Band, Schwerin (Bärensprung’sche Hofbuchdruckerei) 1913/1920, Reprint Schwerin (Stock & Stein) 1995, ISBN 3-910179-38-X.
  • Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Band 1. Nordostdeutschland. Im Auftrag der Konferenz der landesgeschichtlichen Kommissionen Deutschlands mit der Unterstützung des Deutschen Gemeindetages hrsg. von Erich Keyser. Stuttgart 1939.
  • Klaus-Henning Schroeder: Davids' Enkel. Eine Jugend in Schwerin. Schwerin (Demmler) 1991.
  • Walter Ohle und Horst Ende: Schwerin (Berühmte Kunststätten). 3. überarbeitete Auflage, Leipzig 1994.
  • Sabine Bock: Schwerin. Die Altstadt. Stadtplanung und Hausbestand im 20. Jahrhundert. Thomas Helms Verlag, Schwerin 1996, ISBN 978-3-931185-08-4
  • Dieter Greve: Schweriner Straßennamen. Ihre Herkunft und Bedeutung, hrsg. vom Schweriner Kataster- und Vermessungsamt, Schwerin (Club Wien/cw Obotritendruck) 2001, ISBN 3-9805165-5-5.
  • Bernd Kasten und Jens-Uwe Rost: Schwerin. Geschichte der Stadt. Thomas Helms Verlag, Schwerin 2005, ISBN 3-935749-38-4.
  • Antje Sander, Bernd Kasten, Daniel Stracke: Schwerin (Deutscher Historischer Städteatlas Nr. 2, hrsg. von Wilfried Ehbrecht, Peter Johanek und Jürgen Lafrenz), Münster (Ardey) 2007, ISBN 978-3-87023-273-3.

Im Netz[VE | Weakln]

Boarisches Weatabuach: Schwerin – Bedeitungserklärunga, Woatheakunft, Synonyme und Ibasetzunga
 Commons: Schwerin – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien

Beleg[VE | Weakln]

  1. Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2013 (Huif dazua)
  2. Hauptsatzung der Landeshauptstadt Schwerin
  3. Ernst Eichler: Städtenamenbuch der DDR. Leipzig 1988, S. 252