Semjon Iwanowitsch Deschnjow

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Da Semjon Iwanowitsch Deschnjow (russ. Семён Иванович Дежнёв, wiss. Transliteration Semën Ivanovič Dežnëv; * um 1605 in Weliki Ustjug in da Oblast Wologda; † 1673 in Moskau) wor a russischa Kosak, Entdecka, Obnteira, Pöztiahaundla, Endecka und Seefoara. Ea hod oanigs zua Eafoaschung vo Noadostsibirien beidrogn.

Sei Lebm[VE | Weakln]

Semjon Iwanowitsch Deschnjow (russische Markn, 2010)

Da Semjon Iwanowitsch Deschnjow (russisch: Семён Иванович Дежнёв) is uma 1605 in Weliki Ustjug in Oblast Wologda gboan. Gstuam isa uma 1673 in Moskau. Ea woa a Kosak, Pöztiajaga und Haundla, Endecka und Seefoara.

Seine Entdeckungsroasn[VE | Weakln]

Sei Zar, da Peta da Grosse hod eam noch Ostsibirien gschickt ums Laund und de Küstn za eafoschn. Ea hed scho 1645 sei Roas noch Ostsibirien eini mocha woin, owa weis Wedda so schiach woa, hoda wida umdraan missn. Owa 1648 hods daun passt. Ma hod dmois glabt das a Laundvabindung zwischn Sibirien und Alaska gibd oda wenigstns a Boa gressane Insln lingan. Weu da Poatogis João da Gama, oisn amoi so weid nochn Nuadn otrim hod vo oan Gamalaund (Terre de la Compagnie) gschwaföt hod, des doat im Nuadn lign soat. Zeascht hod ea, da Deschnjow mid sein Kolega Fedot Alexejewitsch Popow de Tschuktschnhobinsl entdeckt ( midn Ostkap) und nochand hod ea vo da Kolymamündung bis zua Anadyyrmündung die Ostspizn vo Asien umrund, waun ma vo da Ratwanow Insl amoi olost.

Mid seina Seefoat hod ea ois easchta weissa Mau bwisn das Alaska und Sibirien ned vabundn woan.

De Roasafzeichnung[VE | Weakln]

Iwa sei Roas hod ea an Bricht gschriebn. Dea is owa von Gouvaneua ned weida noch St. Petasbuag gschickt wuan und so is dea in Irkuzk lign blim und vastaubt. Eascht 1736 is dea Roasbricht vum deitsch-russischn Historika Gerhard Friedrich Müller ( Fjodor Iwanowitsch Miller) 1705-1783 entdeckt wuan. Da Müller wiad a ois Votta da sibirischn Gschichtsschreiwung gnennd.

Damid hod ea bwisn das da Deschnjow da easche Umsegla woa, nu uma 80 Joa vuam Vitus Bering und uma 130 Joa vuam James Cook.

Des Ostkap is daun eam zua Eahr s`Deschnjow Kap gnennd wuan. Owa eigentli missads heid a Deschnjowsee und a Deschnjowstrossn und ned Beringsee oda Beringstrossn hoassn.

Schaug aa[VE | Weakln]

Litaradua[VE | Weakln]

  • Salentiny, Fernand: DuMonts Enzyklopädie der Seefahrer und Entdecker. S. 144-145. Monte von Dumont, Köln 2002, ISBN 3-8320-8718-4
  • Peter Littke, Vom Zarenadler zum Sternenbanner. Die Geschichte Russisch-Alaskas, Essen 2003, ISBN 3-88400-019-5. [mit interessanten biografischen Fakten über Deschnjow]
  • Semionov, Youri, La conquête de la Sibérie du IXe siècle au XIXe siècle. Payot, Paris 1938. - Deutsch: Jurij N. Semjonow: Die Eroberung Sibiriens. Berlin : Ullstein 1937.
  • Müller, Gerhard Friedrich, Nachrichten über Völker Sibiriens (1736-1742), hrsg. von Chelimskij, Evgenij A. Institut für Finnougristik/Uralistik der Universität Hamburg, Hamburg 2003.
  • Walter Krämer (Hrsg.): Die Entdeckung und Erforschung der Erde, Brockhaus, Leipzig 1949

Im Netz[VE | Weakln]