Staawold

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Der Artikl is im Dialekt Nordoberpfälzisch gschrim worn.
Lage des Naturparks Steinwald
Ruine Weißenstaa

Da Staawold is a Middlgebiach in Bayern südesdli vom Fichtlgebiach und gleichzeiddi a 246 Quadratkilomeda groussa Naduaboag, der wou im Joua 1970 grind woan is. Er liegd in da Oberpfalz, südli vo da owerfränkischn Kreisschdood Rawads und nöadli vo Aanduaf im Landgreis Diascharaad.

Da haichsde Bungd im Schdaawold is die 946 m houche Bladdn. Dou druam schdaid da Owerpfalzduam, oda wai da Volksmund sagd, da Bladdnduam. Er is 35 Meda houch und im Joua 2000 aagweihd woan. Da alde Duam asn Joua 1971 is 1998 oobrochn woan, waala zammgfaald woa. Vo dou druam aas houd ma aa wundaboare Aassichd rundummi.

Geologie[VE | Weakln]

Am heifigstn findma im Staawold an Granit. Der is oft zu grouße Felsfoamadsionen aafgschuam. A boa vo deane sann oach goud zum Gleddern geeigned, wai zum Beischbl da Reiwa- oda da Vuaglfälsn. Aafs Kadsadreggl oda am Reisneggafälsn genga aa Drebbm affi und sann aa rechd beliebt vo Wanderer.

Bekannt is da Staawold aa fia sein Wasserreichtum, ma find ganz vül Gwälln.

Klima[VE | Weakln]

As Klima im Staawold houd Houchgebiagsmeakmale. Aiaschd im Mai isa schnaifrei. Aafaran kuazn Frölling, meisd mid schain Weda, folgd a ofd varengda Summa. Da Heasd wiad dann meisdns wieder schai und müld. Die midlare Dembaradua im Joua liegd vo ungefäa fünf Grad, da midlare Niederschlooch vo ungefäa 15 cm.

Literadua[VE | Weakln]

  • Steinwaldia Pullenreuth (Hrsg.): Wir am Steinwald, regelmäßig erscheinende Bücherrreihe im Verlag E. Bodner Pressath
  • Steinwaldia Pullenreuth (Hrsg.): Aus dem Sagenschatz des Steinwaldes, 1978
  • Hermann Braun: Im Banne der Berge - Sagen aus dem Sechsämter-, Stift- und Egerland, 1978
  • Johann Baptist Lehner: Den Grenzbach entlang. Land und Leute am Steinwald., 1926, Reprint 1991, Verlag E. Bodner, Pressath, ISBN 3-926817-13-5
  • Anton Schmidt: Wald- und Forstwirtschaft im Naturpark Steinwald, 1995 in „Oberpfälzer Heimat 39“
  • Erich Schraml: Die Walpoten im Steinwald?, 1997 in „Der Siebenstern. Vereinszeitschrift des Fichtelgebirgsvereins 66“
  • Harald Stark: Grenzkonflikte im Steinwald. Kurpfälzische Übergriffe auf die Herrschaft Weißenstein im 15. Jahrhundert, 1998 in Oberpfälzer Heimat 42
  • Dietmar Herrmann: Der Hohe Steinwald im Fichtelgebirge; in: Unser Fichtelgebirge 1/2008, S. 17-32

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Steinwald – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 49° 55′ N, 12° 03′ O