Suizbåch-Rosnberg
| Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch (Cheamgau) gschrim worn. |
| Wappen | Koartn |
|---|---|
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| Basisdaten | |
| Bundesland: | Bayern |
| Regiarungsbeziak: | Obapfalz |
| Landkroas: | Amberg-Sulzbach |
| Heh: | 388–567 m ü. NN |
| Fläch: | 53,19 km² |
| Einwohna: | 20.409 (31. Dez. 2006) |
| Dichtn: | 384 Einwohner je km² |
| Postleitzoi: | 92237 |
| Voawoi: | 09661 |
| Kfz-Kennzoachn: | AS |
| Gmoaschlissl: | 09 3 71 151 |
| Adress vo da Stadtvawoitung: |
Luitpoldplatz 25 92237 Suizbåch-Rosnberg |
| Hoamseitn: | |
| Bürgermeister: | Gerd Geismann (SPD) |
Suizbåch-Rosnberg oda aa Suizbach-Roasnberg (hoachdeitsch:Sulzbach-Rosenberg) is a Ståd im Obapfäiza Landkreis Amberg-Sulzbach, in ebba 50 km östlich vo Nürnberg. De Ståd is 1934 aus da Zsammalegung da Ståd Sulzbach und da Gmoa Rosenberg und war bis 1972 Kreisståd vom gleichnamigen Landkreis Sulzbach-Rosenberg.
Inhoitsvazeichnis |
Geographie[dro werkln]
Geographische Lagn[dro werkln]
Suizbåch-Rosnberg liegt am Ostrand da Fränkischen Alb im Obapfäiza Jura. Des historische Stådzentrum vo Sulzbach, mit der greßten Schloßanlage Nordostbayerns, liegt erhöht auf am Felsen. Unterhalb da Ståd fliaßt da Rosenbach, da vor Amberg in de Vils mündet.
Stådgliadarung[dro werkln]
Des Stådgebiet erstreckt si in West-Ost-Richtung; im Westn de Stådmitte, der Stådteil Sulzbach, im Ostn da Stådteil Rosenberg.
Gschicht[dro werkln]
Bis vor kurzem guit des Jåhr 1024 ois Datum da Stådgründung: nåch da Legende stillte Graf Gebhard nåch am Jagdunfall sein Durst an a da zoireiche Quellen am Fuaß des Schloßfelsens und beschloss, da a Ståd zu gründen. Archäologische Ausgrabungen da Jåhr 1992 bis 2004 beleng aba a Besiedlung, de bis in's friare 8. Jåhrhundert zruckreicht. Nåch den Ergebnissen da Grabungen im Oberen und Unteren Schloß war de Burg Sulzbach bereits im 9. Jåhrhundert oans vo de politischen Zentren des "baierischen" Nordgau. De heitige Ståd entwickelt si aus da friahmittelalterlichen Vorburg und spadmittelalterlichen Ståderweiterungen, während des "Ur-Sulzbach" des Frühmittelalters in da Bachniederung war und de zua Burg gehörigen Curtes (Höfe) bezeichnet. Schon in karolingischer Zeit entstengan auf da Burg Sulzbach erschte Steingebaide und Steinbefestigungen, drunta de Burgkirche (um 800), de no heit in groaße Teilen im Baubesteht des sog. Kapellenbaus im Oberen Schloß erhoitn is, und a guat 22 m langer Steinsaal. Nem da Burgkirche san unta a zwoaten (Memorial-)Kira gemauerte Sarkophaggräber des 9. und 10. Jåhrhundert entdeckt. Des äideste Grab vom 9. Jåhrhundert barg de Überreste vo am üba 70jährigen Herrn, bei dem's si um den 865 verstorbenen (Nordgau-) Grafn Ernst handeln kunnt. Der war a da einflussreichsten bayerischen Adligen unta Ludwig dem Deitschen. Im 10. Jåhrhundert war de Burg woi "Hauptsitz" und z. T. Bestattungsplatz da Grafn "von Schweinfurt", de aba erst ab 1033 nåch Schweinfurt benannt wern und bis ca. 1003 offensichtlich in Sulzbach an wichtigen Bezugspunkt fia ihr entstehendes Familienbewusstsein ham. Wohl nåch da sog. Schweinfurter Fehde vom August 1003 is de Sulzbacher Burg dera Familie duach Kine Heinrich II. entfremdet und kimmt an de Grafn vo Sulzbach, de da bis in's Jåhr 1188 eanane Stammburg ham. De archäologisch erfasste Bebauung fia des 11. und 12. Jåhrhundert belegt emfois höchste Wohnkultur und Wohnkomfort, u. a. duach aufwändige Heizanlagen innahoib vo weiterne Steinbauten. De Sulzbacher Grafn ghern zu de bedeitendsten Familien vom salischen und friahstaufischen Reiches. Graf Berengar II. vo Sulzbach war maßgeblich am Sturz Kaiser Heinrichs IV. und da Einsetzung vo sei Bua Heinrich V. beteiligt. Er war a da wichtigsten Berater Heinrichs V. Sei Kinda heirateten in höchste Kreise ein: Gertrud vo Sulzbach is ois Gemahlin Kine Konrads III. deitsche Kenigin, Luitgart vo Sulzbach war Herzogin vo Niederlothringen, Gebhard II. vo Sulzbach war mit der bayerischen Herzogstochter Mathilde verheiratet und Bertha vo Sulzbach is ois Gemahlin Manuel I. Komnenos Kaiserin vo Ostrom (Byzantinisches Reich). Nåch'm Aussterben da Sulzbacher Grafn 1188 glangan Burg und Ståd üba de weibliche Linie an de Grafn vo Hirschberg-Grögling und am End 1305 an de Wittelsbacher Herzöge. Burg und Ståd erlangten unta Karl IV., da 1349 Anna, de Tochter des Pfalzgrafn Rudolf heiratete, zwischn 1353 und 1373 ois Hauptståd vo Neuböhmen wieda groaße Bedeutung. Dabei kemman Burg und Ståd wia bereits im Früh- und Hoachmittloita eanane vakehrsgünstige Lage an da so ghoaßnen Goldenen Straß vo Nürnberg nåch Prag und aa de reichen Bodenschätze (Eisenerz) zugute. Karl IV. macht si verdient um de Ståd. An mindestens 89 Tagen stellt er auf da Burg Sulzbach Urkundn aus, da damit de Funktion a Pfalz zukam. Dass si da Kaiser nia auf da Burg aufgehalten hätte, is a neizeitliche Erfindung da Lokaltradition. Karl IV. laßt an Kirchenneibau errichten, und aa de Burg ausbauen, bereicherte des Spital und förderte den Bergbau. Doch Sei Bua Wenzel verpfändete de Grafschaft an Bayern. Duach den Landshuter Erbfolgekriag geht sie 1505 an de pfälzischen Wittelsbacher; nåch dem Doad vom letzten Kurfiarsten aus da sog. "äidan Kurlinie", Kurfiarst Ottheinrich im Jåhr 1559 kimmt sie an des Haus Pfalz-Zwoabruckn. Herzog Wolfgang vo Pfalz-Zwoabruckn bestimmte in seim Testament, daß Sei jüngster Bua de Obapfoiz erben soi. So kimmt Sulzbach 1582 ois Fiarstntum an den Wittelsbacher Ottheinrich II. Pfalzgraf vo Neuburg. Nåch Ottheinrichs Doad kimmt des Fiarstntum an sein Bruada Philipp Ludwig. Dessen zwoata Bua August is des Haupt des pfalz-sulzbachischen Haus. Mit Kurfiarst Karl Theodor erlöscht de Sulzbacher Linie vom Haus Wittelsbach. Zuletzt is des Schloß vo da Pfalzgräfin Franziska Maria Dorothea (Urgroßmutter vo Prinzregent Luitpold) bewohnt. A weiterne Blütezeit erlebt Sulzbach unta da Pfälzischen Linie vom Haus Wittelsbach. Es ghert nåch 1504 zum "jungpfälzischen" Herzogtum Pfalz-Neuburg, vo 1656 bis 1790 war de Ståd Hauptståd des Fiarstntum Pfalz-Sulzbach, des seinerseits aus da 1614 buidten pfalz-neuburgischen Teilherrschaft Sulzbach hervorgangen gwen is. Da seit 1644 regierende Pfalzgraf Christian August fiahrt 1652 des Simultaneum ei, de damois in Deitschland fast oanzigartige Gleichstellung vo Katholiken und Lutheranern. Da nahe Annaberg, zu dem a Allee mit Kreuzstationen emporführt und auf sei Gipfel Christian August 1656 zum Gedächtnis seines Übertritts zua katholischen Kira a da Hl. Anna gweichte Kapelln erbauen ließ, bietet a umfassende Fernsicht auf des Fichtelgebirge und den Böhmerwald. Unta Christian Augusts bis 1708 währender Herrschaft is de kloane Residenz zu am kulturellen Zentrum vo europäischem Rang. Er gewährte aa den Juden weitgehende Glaamsfreiheit und Gleichberechtigung. Während in benachbarten Gebieten entweder scho seit dem Mittloita koane Juden mehr glebt ham oda aba sogar no im 17. Jåhrhundert jüdische Eiwohna vertriem worn san, kinnan si in Sulzbach und andern Orte des Fiarstntumes (Floß, Weiden) bedeitende jüdische Gmoandn nei bilden. Sulzbach avancierte zu am da bedeitendsten jüdischen Druckorte vo Eiropa und bliem is dies bis in's 19. Jåhrhundert nei. 1729 is de scheene Allee da Ståd ooglegt. 1791 löst da Kurfiarst Karl Theodor den Regierungssitz mit Residenz in Sulzbach auf. Des Fiarstntum kimmt zua bayerischen Provinz Obere Pfalz. 1807 geht des Residenzschloss duach Kauf in den Besitz des Kommerzialrats J. E. vo Seidel üba. Der rettete es vor dem Verfall und gründtden "Kalender fia katholische Christen". 1822 legte a verheerender Stådbrand a Drittel da Oidståd in Schutt und Asche. 1850 is Sulzbach Garnisonsståd da königlichen Armee und bliem is' bis 1942. 1859 hielt des Eisenbahnzeitalter in da Ståd mit der Eröffnung da Ostbahn vo Nürnberg nåch Rengschburg Einzug. 1862 geht des Schloß wieda in Staatsbesitz üba und is zua Frauenhaftanstalt. Um 1900 kriagt de Ståd Strom und a zentrale Wassaversorgung. Anfang vom 19. Jåhrhundert glebt ham in da Ståd Sulzbach rund 350 Juden, was bei a Eiwohnazahl vo in ebba 2.300 am Anteil vo in ebba 15 Prozent entspricht (der mitunter fia de Zeit ghoaßne jüdische Bevölkerungsanteil vo 30 Prozent beruht auf veralteten Angaben.). Ab den 1850er Jåhr wanderten allerdings vei Juden aus Bayern und damit aa aus Sulzbach aus, weil de bayerische Regierung de Niederlassungs- und Gewerbefreiheit fia jüdische Eiwohna in einschränkender Weise reglementierte. 1861 war's mit den Restriktionen zwar vorbei, und de Juden warn iatz aa in Bayern gleichberechtigt. Doch geht de Abwanderung da Juden aus Sulzbach aa iatz weiter, wobei iatz wirtschaftliche Gründe ausschlaggebend und greßere, industriell aufstrebende Städte wia Nürnberg oda aa Amberg de Ziele da Abwanderer warn. 1875 san in da 4.200-Einwohner-Ståd Sulzbach no 164, 1890 no 101 Eiwohna mosaischen Bekenntnisses (bei 5000 Eiwohna) gezäit und bis 1925 war de jüdische Bevölkerung da Ståd auf 17, bis 1933 auf 9 Leit geschrumpft. Nåch den Erinnerungen da jüdischen Zeitzeugin Charlotte Stein-Pick war Antisemitismus im Sulzbach da Weimarer Zeit net zu verspüren; de letzten Juden geniaßn Achtung bei de christlichen Mitbürgern. Doch unta dem Druck da judenfeindlichen Politik des NS-Regimes verließen aa de letzten Sulzbacher Juden bis 1937 de Ståd, übawiegend in Richtung USA. 1936 löst si de israelitische Gmoa auf; de Synagoge foit zu am symbolischen "Kaufpreis" an de Ståd, de dort a Museum einrichtete. Nåch'm Kriag muaß de Stådverwaltung des oide Gotteshaus aba wieda aufgem. Da de Synagoge fia religiöse Zweck nimma benötigt worn is, is sie vo da Treuhandorganisation JRSO Anfang da 1950er Jåhr an Privatleit verkauft.
De Entwicklung da Ståd is duach Bergbau und Stahlherstellung geprägt, de lang Zeit den Groaßteil da Bevölkerung ernährten. Vor oim des 1853 gründtStahlwerk Maxhütte im benachbarten Rosenberg bringt wirtschaftlichen Aufschwung. 1934 fusionierte auf Druck da Nationalsozialisten (insbesondere des NSDAP-Kreisleiters Paul Arendt) de Bergbau- und Hüttengemeinde Rosenberg mit der Ståd Sulzbach; 1935 is mit der erzwungenen Angliadaung da Gmoa Groaßalbershof de 10.000-Einwohner-Marke übaschritten. Zum End vom 2. Weltkriag is da Stådteil Rosenberg bombardiert, da Stådteil Sulzbach vo US-Panzern beschossen und eingenommen. Üba 5.000 Hoamatvertrieme kemman nåch dem Kriag in de 11.000-Einwohner-Ståd Suizbåch-Rosnberg. Duach de Zsammalegung da Landkreise Amberg und Sulzbach im Rahmen da bayerischen Gebietsreform gengan da Ståd 1972 wichtige Behörden verlorn (Landratsamt, Amtsgricht, Ausgleichsamt, Gesundheitsamt, Veterinäramt, Landwirtschaftsamt und staatliches Schuiamt). Weiterne dramatische Veränderungen bringt da Wegfall vo rund 1.000 Arbatsplätz duach den Niedergang des Bergbaus und Schliaßung da letzten Erzgrube Eichelberg (1977) und aa duach des End vo da Stahlherstellung. 1987 war da erschte Konkurs da Maxhütte (Stahlherstellung), de ois oanziger Groaßbetrieb in Suizbåch-Rosnberg zu Hochzeiten alloa 7.500 Arbatsplätze botn håt. Da zwoate Konkurs, der de endguitige Schliaßung 2002 zua Folge håt, setzt dann den Schlusspunkt da historisch bedeitenden Stahlindustrie in Nordostbayern. aba arbat des ausgegliadate Maxhütten-Rohrwerk allawei no profitabel. De Ståd versuachte neie Arbatsplätze duach Ansiedlung neier Betriebe auszugleichen. De Erschließung neier Industrie- und Gewerbegebiete ziagt vei Firmen oo, unta andam Prägefolien Kurz und Stahlgruber.
Religion[dro werkln]
In Suizbåch-Rosnberg gibt's je Konfession zwoa Kirchengmoanden. Sulzbach is Dekanatssitz vom evangelischen wia aa vom katholischen Dekanat. Oamoi im Jåhr, um St. Anna (Ende Juli) findt a groaß Woifahrtsfest am Annaberg statt, des vei Bsuacha und Pilger anzieht.
Eiwohnaentwicklung[dro werkln]
In den 1990er Jåhr steigt de Eiwohnazahl, u. a. dank des Zuzugs vo Aussiedlern, de inzwischn knapp 15 % Anteil an da Bevölkerung ham. In den letzten Jåhr sinkt de Eiwohnazahl allerdings wieda, woi aa duach de Auswirkungen da Schliaßung da Maxhittn.
- 1999: 21.063
- 2001: 21.162
- 2003: 20.868
- 2004: 20.750
- 2005: 20.702
Politik[dro werkln]
Stådrat[dro werkln]
- CSU 13 Sitz
- SPD 12 Sitz
- Greane 1 Sitz
- F.D.P. und Freie Wähler FW 3 Sitz
- FWU 2 Sitz
Wappn[dro werkln]
Des Sulzbacher Stådwappn besteht aus sechs weißen heraldische Lilien in am rotem Schuid. Es soi si - was aba net eindeutig geklärt is – um a Wappnbuidl da oidn Grafn vo Kastl-Sulzbach handeln, des da Ståd vo Graf Berengar I. vo Sulzbach (ca. 1080–1125) verliehen worn Sei soll. 1938 übanehman es de vier Jåhr zuvor gschaffene "Doppelståd" Suizbåch-Rosnberg ois Hoheitszeichen. Des Rosenberger Gmoawappn aus'm Jåhr 1927, des a heraldisch stilisierte Rose auf am Berg und aa de Bergbausymbole Schlägel und Eisen zeigte, entfoit ersatzlos. Im Wappn vom Landkreis Amberg-Sulzbach nimmt des Sulzbacher LilienWappn den rechten oberen Teil ei.
Patenschaft[dro werkln]
- 1963 übanimmt de Ståd Suizbåch-Rosnberg de Patenschaft fia de aufgrund da Beneš-Dekrete vertriemen Bewohner da Ståd und des Kreises Rumburg im Sudetenland, 1988 fia de deutschstämmigen ausgwiesenen aus'm egerländischen Dotterwies (Tatrovice).
- Patenschaft fia des 10. Minenjagdboot Klasse 332 M 1062 "Sulzbach-Rosenberg".
Kultur und Sengaswürdigkeitn[dro werkln]
Museen[dro werkln]
- Erstes Bayerisches Schuimuseum
- Stådmuseum
Bauwerk[dro werkln]
- Schloß Sulzbach (erhoitne, no aufrecht stehende Bauteile ab dem 9. Jh., Befestigungsmauern, Burgkirche, Saalbauten, de aba heit im Baubesteht vom Schloß nimma ohne weiteres zu erkennen sind)
- Gotisches Rathaus
- Historische Oidståd
- kath. Stådpfarrkirche St. Marien
- evang. Christuskirche
- Woifahrtskirch St. Anna (Festwoche um den 26. Juli)
- Integriertes Stahl- und Hüttenwerk da Neuen Maxhütte
Kultur[dro werkln]
Vo übaregionaler Bedeitung is des 1977 auf Initiative vo Oswald Heimbuacher und Walter Höllerer gründte Literaturarchiv Suizbåch-Rosnberg. Seit 1984 is de Berufsfachschui fia Musik vom Beziak Obapfoiz in Suizbåch-Rosnberg. Im März 1990 is in Suizbåch-Rosnberg de „Internationale Christian Knorr vo Rosenroth-Gesellschaft“ gründet, de seit 1991 de oi Jåhr erscheinende Zeitschrift „Morgen-Glantz“ herausgibt. Im Juli 2007 findn zum erschtn Moi de „Knorr vo Rosenroth-Festspuie“ statt, in dene eana Zentrum de erstmalige Aufführung vo am Theaterstückes vo Christian Knorr vo Rosenroth steht. Seit März 2005 is da Weltrekord-Osterbrunnen mit 16.500 Oa in Suizbåch-Rosnberg. De Ståd Suizbåch-Rosnberg verfügt mit dem Ensemble da Maxhittn üba a einmaliges industriehistorisches Denkmal, dem seine Wurzeln bis weit in's 19. Jåhrhundert reichan. De herausragende Bedeitung da Anlage ergibt si unta andam daraus, daß si dort zwoa da weltweit leistungsstärksten Kolbendampfmaschinen warn, de de oanzigen no in Deitschland vorhandnen OBM-Konverter (schaug aa unta: Stahl) warn und no a Hoachofen mit Setzkübelbegichtung existiert hat. Drüba hinaus hat de Maxhittn ois letzte Anlage ihrer Art de Demonstration vom gesamten Produktionsprozess vom Eisenerz bis zum fertigen Stahlprofil auf relativ enga Raum meglich gmacht. A weiterne Sengaswürdigkeit is des Naturschutzgebiet im Ortsteil Groaßnfalz.
Ökonomie und Infrastruktur[dro werkln]
Buidung[dro werkln]
Mit da Gebietsreform san nahezu alle Vawoitungseinrichtungen in de kreisfreie Nachbarståd Amberg verlegt. 1990 is de VII. Bereitschaftspolizeiabteilung, a reiner Ausbildungsstandort fia de Bayerische Polizei, eröffnet worn. De Bereitschaftspolizeiabteilung is de greßte Abteilung in Bayern. Auf dem Gelände da Bereitschaftspolizei is no dazua aa a zwoata Standort da Fachhochschui fia Öffentliche Vawoitung und Rechtspflege - Fachbereich Polizei - nem Fiarstnfeldbruck entstandn. In dera "Schui da Kommissare" wern de zukünftigen Beamten vom ghooma Polizeivollzugsdienst fia den nordbayerischen Raum, und aa Jungkommissare (sogenannte "Direkteinsteiger") ausbildet.
Weiterne Schuin:
Förderschuin
- Sundapädagogisches Förderzentrum
Grund- und Hauptschuin
- Krötensee-Voiksschui (Hauptschui)
- Pestalozzi-Voiksschui (Grundschui)
- Jahn-Voiksschui (Grundschui)
Realschuin
- Walter-Höllerer-Realschui
Berufsschuin/Berufsfachschuin/Fachschuin
- Staatliche Berufsschui
- Berufsfachschui fia Musik
- Staatliche Berufsfachschui fia Hauswirtschaft
- Staatliche Berufsfachschui fia Kindapflege
- Staatliche Berufsfachschui fia Sozialpflege
- Fachschui fia Oidnpflege
Gymnasium
- Herzog-Christian-August-Gymnasium
Energieversorgung[dro werkln]
Ab Ende 2006 werd de Gmoa teilweis mit regenerativer Energie aus am Biomasseheizkraftwerk (frischholzbefeuerte Kraft-Wärme-Kopplungsanlage) mit 22 Megawatt Wärme- und 4,5 Megawatt elektrischer Leistung versorgt.
Freizeit[dro werkln]
Des im Stådteil Rosenberg glenge Woidbad (ein Freibad) werd mit Fernwärme (bis 2002 aus da Maxhütte) beheizt.
Vakehr[dro werkln]
- Autobahn A 6, Ausfahrt Sulzbach-Rosenberg.
- Bei Suizbåch-Rosnberg kreizn si de Bundesstraß 14 und de Bundesstraß 85.
- De Ståd liegt an da Bahnlinie vo Nürnberg nåch Furth im Woid.
- Radlwege: Radfernweg Bayern–Böhmen, Fünf-Flüsse-Radlweg.
Persönlichkeitn[dro werkln]
Buam und Dechta vo da Ståd[dro werkln]
- Joseph Anton Liber (* 1732 in Sulzbach; † 1809 in Rengschburg), Komponist, Musiker in da fürstl. Thurn und Taxis'schen Hofkapelln in Rengschburg
- Peter Bedall (*1. Juli 1778 in Sulzbach; † 10. Feba 1842 in Sulzbach) Stådpfarrer
- Heinrich Bedall (*11. September 1779 Sulzbach; † 12. April 1849 München) Landrichter in Sulzbach, Vorstand des Landgrichts
- Franz Seraph Bedall (* 10. Feba 1781 in Sulzbach;† 6. August 1851 München), Generalmajor in da bayerischen Armee
- Jakob Caspar Andreas Bühling (*24. November 1785 in Sulzbach; † 30. April 1882), Cantor und Komponist, 1811 - 1817 in Sulzbach tätig, dann in Rengschburg.
- Johann Leonhard Bühling (* 1790 in Sulzbach), ab 1818 Cantor in Sulzbach
- Karl Bedall (* 28. März 1792 in Sulzbach;† 6. April 1853 München), königlicher Generalauditor
- Theodor Bedall (* 28. März 1792 in Sulzbach;† 17. Mai 1854 Pfarrkirche), Vorstand da Rentamtes (=Finanzamt)
- Walter Höllerer (* 19. Dezember 1922 in Suizbåch-Rosnberg in da Obapfoiz; † 20. Mai 2003 in Berlin) war a deitscha Schriftsteller, Literaturkritiker, Literaturwissnschaftla und Mitglied da Gruppe 47.
- Günther Kaunzinger (* 1938 in Sulzbach), deitscha Organist, vo 1974 - 2004 Lehrtätigkeit an da Hochschui fia Musik Würzburg
- Fritz Pirkl (*1925 in Sulzbach † 1993 in Marquardtstein) deitscha Politika (CSU)
- Friedrich Christian Flick (*1944 in Suizbåch-Rosnberg, deitscha Jurist und Kunstsammla)
Weiterne Persönlichkeiten, de mit der Ståd in Verbindung stengan[dro werkln]
- Christian Knorr vo Rosenroth (* 15. Juli oda 16. Juli 1636 in Alt-Raudten bei Wohlau (Schlesien); † 4. Mai oda 8. Mai 1689 in Sulzbach (Obapfoiz)), Dichter, Schriftsteller und Komponist.
- Elias Hößler (* 7. Juli 1663 in Krimmitschau/Sachsen; † 13. Juni 1746 in Sulzbach), nordbayerischer Orgelbauer.
- Christoph Stoltzenberg (* 21. Feba 1690 in Wertheim; † 11. Juni 1764 in Rengschburg), 1711 - 1714 Kantor in Sulzbach, Komponist
- Johann Christoph Zacharias Elsperger (* 26. April 1730 in Rengschburg; † 1790 in Sulzbach), ab 1752 Cantor und Musikdirektor, Komponist
- Jürgen-Peter Schindler (* 25. März 1937 in Berlin; † 17. August 1997 in Sulzbach), 1964 - 1997 Kantor in Sulzbach. Orgelsachverständiger, Forschungen zua Musikgschichte vo Sulzbach, Entdeckung, Edition, Dokumentation, Einspuiung vo Werke vom Stoltzenberg
- Johann Esaias vo Seidel (* 28. April 1758 in Ortenburg / Niederbayern, † 20. November 1827 in Sulzbach). Buchdrucker und Verleger in Sulzbach, Vermittler zwischn Aufklärung und Romantik, Förderer irenischer / ökumenischer Bestrebungen
Zum Lesn[dro werkln]
- Ståd Sulzbach-Rosenberg (Hrsg.): Eisenerz und Morgenglanz. Gschichte da Ståd Sulzbach-Rosenberg. Buach & Kunstverlag Obapfoiz, Amberg 1999, zwoa Bände
Im Netz[dro werkln]
- Luftbilder da Ståd
- PDF-Datei üba de archäologische Funde da Burg
- Schriftenreihe vom Stådmuseum und Stådarchiv Suizbåch-Rosnberg – de wichtigsten Publikationen zua Stådgschichte
- www.literaturarchiv.de
- zu de Ausgrabungen im Bereich des Sulzbacher Schloß und da Burg: [1] und [2]
- Seitn zua jüdischen Gschichte vo Sulzbach
- Suizbåch-Rosnberg: Woppmgschicht vom Haus der Bayerischen Geschichte
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