Tacherting

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(Weidergloatt voh Tachading)
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Der Artikl is im Dialekt Obaboarisch (Cheamgau) gschrim worn.
Tacherting
Wappn der Gemeinde Tacherting
Markierung
Deitschlandkartn, Position vo Tacherting hervorghom
Koordinaten: 48° 5′ N, 12° 34′ O
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Obabayern
Landkroas: Traunstein
Hechn: 473 m ü. NN
Flächn: 50,24 km²
Eiwohna: 5623 (31. Dez. 2006).
Beväikerungsdichtn: 112 Einwohner je km²
Sonstige Datn
Postleitzoi en: 83340–83342
Vorwoi: en 08621 (Tacherting)
08622 (Em./Pet.)
08634 (Wiesmühl)
Kfz-Kennzeichn: TS
Gmoaschlissl: 09 1 89 149Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Fehler in Gemeindeschlüssel
Gemeindegliederung: 8 Ortschaftn
Adress vo da Gmoavawoitung: Trostberger Str. 9
83342 Tacherting
Hoamseitn:
Politik
Buagamoasta: Johann Hellmeier (CSU)
Log vo Tacherting im Landkroas Traunstein
Koartn

De Gmoa Tacherting (boarisch aa Tachading) is de neintgreßte Gmoa im Landkreis Traunstoa. Sie besteht aus de Ortsteile Tacherting, Wajon, Emertsham, Peterskira, Reit, Schalchen, Neischalchen, Degernfeld und fast 100 kloanare Weiler.

Inhoitsvazeichnis

[drå werkln] Geographie

Tacherting liegt im Regierungsbezirk Obabayern. Da Ortsteil Tacherting selba is ca. 75 km östli vo da Landeshauptståd Minga gleng (Luftlinie). Ca. 50 km Luftlinie südöstli vo Tacherting is des östareichische Såizburg.

[drå werkln] Geografische Besonderheiten

Tacherting liegt an da Alz. De Alz is da oanzige Abfluss vom Cheamsee.

[drå werkln] Nachbargmoandn

De Gmoa Tacherting grenzt an Folgende Gmoandn: Troschtberg, Engelsberg, Schnoatsee, Keanberg , Feichten a.d.Alz

[drå werkln] Historie

735 war de wahrscheinlich erschte Erwähnung vo Tacherting ois "takahartinka" in anara Schenkungsurkundn an de Domkirch z'Passau. 788 werd "Tahardinga" in da Notitia Arnonis ois dem Erzbischof Arno vo Såizburg ghörige Kira erwähnt. In da 2. Hälftn vom 15. Jåhrhundert is de heitige Pfarrkira erbaut worn. 1818 is de heitige politische Gmoa entstandn. 1972 san de Gmoandn Emertsham und Peterskirchen da Gmoa Tacherting beitretn.

[drå werkln] Politik

[drå werkln] Buargamoasta

  • 21. Oktober 1994 - 20. Oktober 2006: Rudolf Schenkl (SPD)
  • seit 21. Oktober 2006: Johann Hellmeier (CSU)

[drå werkln] Ehrnbiarga

  • 1. Dezember 1989 Verleihung an Gerhard Moasta
  • 1. Juli 2005 Verleihung an Rudolf Urbanek
  • 18. Mai 2008 Verleihung an Irmgard Schwoshuber

[drå werkln] Wappn

Beschreibung: In Blau zwoa kreizte goidne Halme mit goidne Ährn; oom a suibanes Zahnradl, untn a suibane vorgschichtliche Urne. Ursprung: De Getreideähren und des Zahnradl san heraldische Symbole fia Landwirtschaft und Industrie und deitn auf de Bedeitung vo dene zwoa Wirtschaftsbereiche im Gmoagebiet hi. De vorgeschichtliche Urne symbolisiert de prähistorischen und römerzeitlichen Bodenfunde im Raum Tacherting und unterstreicht de Tatsach, daß de Gengad bereits seit da Bronzezeit besiedelt gwen is. Darauf deitn de Grabhügl bei Unterbrunnham hi. A bedeitende Römasiadlung is in Lohen bei Tacherting gwen. Seit'em 8. Jåhrhundert is Tacherting in schriftliche Quellna nåchweisbar.

[drå werkln] Kultur und Sengaswürdigkeitn

Tacherting liegt im scheena Alztal, des si in dem Bereich oft no in recht naturnahem Zustand befindt. De Gmoa liegt mitten im Cheamgauer Voralpnland, vo wo im Umkreis vo 25 km da Cheamsee mit seiner Frauninsl und de berühmte Herrninsel, aba aa de umgebende Cheamgauer Seenplattn oda de bekannte Oidståd vo Wassaburg am Inn zum erreicha san. Aa in da Nachan findn si weidane reizvolle Innstädt und Salzachstädt wia in ebba Burghausen mit da längstn Burganlage vo Eiropa.

De Tachertinger Pfarrkira hoaßt: "Zua da Liabn Frau"

[drå werkln] Museen

In Tacherting is des Cheamgaua Schuimuseum.

[drå werkln] Sport

Tacherting ko auf a lange sportliche Vagangenheit zruckschaun. Dazua trang vor oim de vein Vareine bei. SV LINDE TACHERTING SV Linde Tacherting is 1949 ois SV Tacherting gründt worn. 1969 is da Vareinsnam in SV Linde Tacherting gändert worn. Zua Zeit bestengan 10 Abteilunga mit üba 1100 Mitglieda. Des neie Vereinsheim is am 19. August 2008 nåch a Bauzeit vo 1 1/2 Jåhr eigweicht worn. Unta andam wern oobootn: Fuaßboi, Leichtathletik, Schi, Stockschiaßn, Seniorensport, Tennis, Dischtennis, Turnen, Tae Kwon Do und Volleyboi. FSG - TACHERTING (Schütznvarein, Bogensport, Luftgwehr, Luftpistoln...) Deitscha Moasta - Bundesliga 2002 und 2004 - im Bogenschiaßn

[drå werkln] Wirtschaft

Tacherting is im Südostbayerischen Chemiedreieck. Wichtige Arbatgeba san de Linde AG (Werk Schalchen) mit ca. 800 Mitarbata und aa de Evonik (Werk Schalchen – vormois Degussa, davor SKW Trostberg Werk Schalchen) mit ca. 100 Mitarbata. Es existiern weidas a ganze Reihe vo mittlständische Unternehma.

[drå werkln] Infrastruktur

Tacherting biat a recht guade Infrastruktur. Mit zwoa groaße Gwerbegebiete in Lengloh und a no am kaam bebautn nei ausgwiesena Gewerbegebiet (9,2 ha) biat da Ort optimale Bedingunga zua Ansiedlung vo no mehra Betriebe jeda Art und Greß. Des Gewerbegebiet liegt direkt zwischn da Bundesstraß 299 und da Bahnlinie Traunstein - Garching.

De Voiksschui Tacherting, sie bsteht aus zwoa trennte Schuihäusa (Grund- und Hauptschui), werd inoffiziell aa Dr.-Leo-Mol-Schui ghoaßn, wei der bekannte kanadische Künstla håt aufgrund vo guade Kontakten mit Biargan vo da Gmoa a Bärngruppn und aa a Bronzefigur im Schwimmbad da Schui bzw. da Gmoa geschenkt.

In da Gmoa Tacherting gibt's derzeit vier Kindagärtn: an Pfarrkindagartn Tacherting, an Kindagartn St. Vitus in Emertsham und an Arbatawohlfahrt- und Woidkindergarten Tacherting.

Dazua gibts guade Eikaffsmeglichkeiten und Gastronomie.

[drå werkln] Vakehr

Des Gmoandegebiet Tachertings werd hauptsächlich üba de in Süd-Nord-Richtung im Alztal vo Trostberg nåch Oidäding verlaffade B 299 erschloßn. Ebenfalls vo Trostberg aus führt de Staatsstraß 2091 duach de westlichen Gmoateile Emertsham und Peterskira Richtung Waldkraiburg. Mit da 1910 auf da gesamtn Streckn fertiggstellten Traun-Alz-Bahn ham Tacherting, Schalchen und Wiesmühl üba de Knoten Traunstein und Mühldorf üba Garching an da Alz Anschluss an übaregionale Netze.

[drå werkln] Weblinks

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