Turau

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Turau
Тураўа
Coat of Arms of Turaŭ, Belarus.png Flag of Turaw, Belarus.svg
Basisdatn
Stoot: Weißrussland
Woblast: Homel
Eiwohna: 3.100 (2006)
Turau im Woblast Homel, in Weißrussland
Statue vom Kyrill von Turau, Blick vom Schloss zum Fluss Prypjat
Statue vom Kyrill von Turau,
Blick vom Schloss zum Fluss Prypjat
Orthodoxe Kiachn in Turau

Turau (aa Turow; weißrussisch: Тураў; russisch: Turov; litauisch: Turava) is a Stod im Süden vo Weißrussland am Fluss Prypjat bei Schitkawitschy im Woblast (Beziak) Homel. Des Gebiet gheat zu de Prypjazsümpf (Polesien), des wos des gresste Sumpfgebiet vo Eiropa is.

Turau is de oide Hauptstod vo de slawischn Dregowitschn und is da Legendn noch vom Herzog Tur gründt wuan. Noch aundara Aunsicht kennt Tur owa aa vo da slawischn Bezeichnung fia Auerochs kumma. Des Fluss-System vom Prypjat iwan Dnäipr zum Schwoazn Meer woa aa a wichtige Streckn von de Wikinger aufm Weg noch Konstantinopel.

Um 900 is Turau unta de Herrschoft vo de Rjurikiden vom Kiewer Rus kumma und is 1054 Residenz vom Teufiaschtntum Turow-Pinsk wuan, des wos 1319 an Litauen gfoin is.

1005 is Turau da easchte remische-katholische Bischofssitz im heitign Weißrussland wuan. Ana vo de easchtn Bischöf vo da orthodoxn Kiachn woa da Kyrill von Turau.

1502 und 1521 is Turau vo de Tataren plündat wuan; im 17. Joahundat is im Valauf vo de Kriag mit Moskau zua Klastod owegsunkn.

Literadua[VE | Weakln]

  • Zaprudnik, Jan: Historical Dictionary of Belarus. — Lamham. — London: Scarecrow Press, 1998.— 338 p. ISBN 0-8108-3449-9.

Im Netz[VE | Weakln]

52.06944444444427.735277777778Koordinaten: 52° 4′ N, 27° 44′ O