Weinmischdranggl

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Unta am Weinmischdranggl vastehd ma a Gmisch auf da Grundlag vo am Wein. Dabei kimmts natiale drauf oo, wäichdana Wein vawendt wead, weil ned jeda füa a jeds Tranggl geeigned is.

Weinmischdrangln mid an Soft, an Wossa odar an Krachal[VE | Weakln]

Suichane Mischdrangln san oigemein vabreitet, weu s in Duascht recht guat leschn und ned goar a so vü Euk haum wia da pure Wei. A waun de Drangln im großn und gaunzn oft des sööwe san, gibts je noch Laund und Region vaschiedane Ausfiarungan und Nauman:

Deitschlaund
Schorle
Da oigemeine Begriff fia Weimischdrangln mit Soft, Wossa oda Krachal in Deitschlaund is Schorle. Des Wuat kaun owar aa fiar an aufgspritzn Fruchtsoft steh. Weinschorle gibts in siaß oda saua, wobei jeweils a heaba Weißwein ois Grundlag gnumma wiad und mid am weißn Kracherl (siaß) oda eafrischnda mid am Sprudlwassa hoiwe-hoiwe vadünnd wiad.
Afmirka mouma aa bo de Noman: Minerolwosser is houchsprouchle und ko a stads (one Kulnsaire) oda a hupfads (mit Kulnsaire) Wossa saa. A Sprudl is in Bayern tradionöll a Krachal (ondere Noman: Springal, Windshaimer, Limo), in iweringa Daitschlond ejer a hupfads Wossa, desweng hoißts daitlicher Sprudlwosser, wemma a Wossa moant. A Sodawosser ko in Daitschlond aa a sauers, hupfads Wossa mit an Natron saa.
Schorle-Morle, des Getränk war im 19. Johrhundat as Voabuid und vamuatle aa da Namensgeba füa de Schorlen. Drunga hom des de Franzosn, de in Siddeitschland stationiad warn. Dea Nam soi vom Drikspruch vo dene Soidatn „Toujours l'amour“ kemma, des se zu Sorle-Morle vaschliffa hädd. A aktuells Rezept füan Schorle-Morle is a Flaschn Wein in am Bowlnglas mid na Zidronaspiraoin 2 Stundn ziang lassn und mid 2 Flschn Minaralwassa auffuin .
G(e)spritzter
In sidlinga Daitschlond wern Waimischtrankla aa Gespritzter ghoißn. Des is ower niat iweroll essölwe. In Hessn is a Gespritzter a 2:1 bis 3:1 Mischung as an Opflwai (hess. Äbbelwoi) und an Minerolwosser. Hainzatoch gitsn durtn ols Sauergespritzen mit an Wossa und ols Süßgespritzten mit an Krochal. In Rhainhessn is a Gespritzter a Mischung as an Waiß- oda an Routwai mit an Minerolwosser. In da Pfolz wird zwischa an Gspritztn und an Waischorle unterschidn, wals onderscht gmischt han, a Waischorle 2:1, a Gspritzter 3:1 bis 4:1. In Oidbayern is a Gspritzter normolerwais essölwe wej in Esterraich, worschains vo Esterraich su iwernumma, wals in Oltbayern saitn 19. Joarhundert praktisch koa Waibautradition nemmer git.
Östareich
Des heifigste Weimischdrangl mit an Anti-Euk is da Gspritzde - aa Spritza oda Mischung gnennt. Des Gaunze is a Wei (weiß oda rood) aufgmischt mid an Minareu oda Sodawossa, zmeist im Vahöötnis 1:1. Bei an Summaspritza is wengl meah Wossa dabei. Ma nimmd fia des vuawiegend a wengl an sauan Wei. Bein Kaisaspritza is no a Schuß Hollasoft dabei. Is Wuat "Gspritzta" kaun in Östarreich owar aa ois Beleidigung fiar an Menschn heagnumma wean, es haaßt daun so vüü wia "affektiade, eingebüdete oda neireiche Peason". A Liftla is a Weiß- oda Roodwei aufgspritzt mit an Oimdudla.
Italien
Im Noadostn vo Italien gibts in Spritz (aa Spriz, Spriss oda Sprisseto gnennt), dea wos sein Nauman vom östareichischn Gspritzn hod und aa des sööwe is.
Ungarn
In Ungarn haaßt mar a Mischung aus Wei und Wossa Fröccs[1]. Bein Fröccs gibts a poa Untakategorien. Da Naum hängt vo dem oo, wia da Wei und des Soda zaummgmischt san:
  • Kisfröccs: 1 dl Wei + 1 dl Sodawossa
  • Nagyfröccs: 2 dl Wei + 1 dl Sodawossa
  • Hosszúlépés: 1 dl Wei + 2 dl Sodawassa
  • Házmester: 3 dl Wei + 2 dl Sodawossa
  • Viceházmester: 2 dl Wei + 3 dl Sodawassa

Weinmischdrangln mid aundare Alkoholika[VE | Weakln]

Laterndl
A Laterndl is a Liter Spritzer-Süß (hoib Weißwein (heab), hoib Almdudler bzw. Weiß Kracherl) wo ma a doppeltes Stamperl Kirschlikör mid zomt Glasl einestöt. Des soid donn wie a Laterndl ausschauen. Dea Kruag wird dann umd Reihe gegeben bei wem des Glasl beim Trinkn andn Kruag glöckelt, der zoit de nexte Rundn.
Sangria
Feiazangenbowle/Krambambuli
A Feiazangenbowle is a Punsch, meistns a Roudwein dea in am Kessl eahitzd und üwa m Hofa a Zuckahuad langsam mid am houchprozentign Schnaps (Rum oda Arrak) flambiad wead. Dea gschmoizne Zucka tropfd in den Kessl und aromatisiad den Wein genauaso wia dea Schnaps, dea zvui auffegossn wead beim flambian. Zusätzle wead dea Trank oft no mid Gwiaz ähnle am Gliahwein (Zimtstanga, Näjkn, Oranschnsaft) aromatisiad[2].
Gliahwein
A Gliahwein is a rouda (ganz säitn aa weißa) Wein dea mid Zucka und "tippische" Gliahweingwiaza (Z.B. Zitronaschoijn, Zimt, Näjkn) zsamm eahitzt (awa ned kocht!) oogsetzd wead [2]. Da Gliahwein wead hauptsächle in da koitn Zeit um Weihnachtn drunga. Um de wäamade Waikung zum eahähn, dean manche no an Schnaps (Konjak oda Rum) dazua, manche gem an Oranschnsaft mid nei, daß sa fruchtiga wead.
Punsch
  1. Webseitn: Was essen die Bauern in Ungarn
  2. 2,0 2,1 Das neue Küchenlexikon - DTV 1994, ISBN 3-423-36008-9
Dea Artike „Weinmischdranggl“ is leida nu a wengal kuaz!
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