Dischkrian:Gai

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Wortbedeutung[Am Quelltext weakln]

Oiso uns Owaésdaraicha keman baim Woat 'Gau' ois olla eastas amåi oage Nazi-Assoziazionen in Kopf (Donau- und Alpengaue, statt Österreich). I woas zwoa das in Nidabaian und in Såizbuag dés hisdoarische Regionalaindailungen san, de doat a iwahaupst ned komisch glingan, åwa bai uns is håid ãndas. In Owaésdaraich hoasn de Untadailungen fum Lãnd 'Fiatl' (Innfiatl, Hausrukfiatl, Müfiatl, Trãufiatl), oda a s Landl und s Såizkãmaguad.

Es gibt übrigens bai uns a a Woat, wås fum ahdt. 'gouwe' åbschdãmd, nemlich 's Gai', wås so fü wia s Lãnd (im Gégnsåz zua Schdåd) hoast. A da Beka, wãn a s Brod ausfian foad, foad 'ins Gai'. Und i mõan de Nidabaian schbrechan eh zB in Gäubodn a aso aus.

Déswéng dad i foaschlång, das da Artikl in Gai umbenãnt wiad. Oda a weng a difarenziade Begrifseaklearung aigfügt wiad. --El bes 21:08, 15. Aug. 2007 (CEST)Beantworten[Antwort]

Nâ, dés is wås åndas, s'Gai. Néd a jéds Wort, wås amåi d'Nàzis hergnumma håm, is déswéng schlecht. Außadem haßt's håid Cheamgau, Rupertigau, Flåchgau, Dennagau, Pongau, Pinzgau, Lungau und so weida ... und af kàn Fåi -gai! --Maxx82 00:44, 17. Aug. 2007 (CEST)Beantworten[Antwort]
Da stimm i zua. Im Salzburger Raum (und im Cheamgau) war des lang scho da Gau, bevor de Nazis kemma san. Und Gau und 's Gai (hochdeitsch in ebba Gegend oda Land) san meina Meinung net s'gleiche ... --Lou.gruber 00:58, 17. Aug. 2007 (CEST)Beantworten[Antwort]


Nazi-Asoziazion[Am Quelltext weakln]

S Woat "Gau" is wiakli fu de Nazi, åwa a schã foahea fu ãndane Nazionale, auf a Oat fawent woan, das ma si haid goa neama aso sång draud. Wås åwa wéniga bekãnt is, is das dés Woat in deara Ausschbråch sowiso a Kunstwoat is, dés fu daidschnazionale Hisdoarika naich konsdruiad woan is. Auf Boarisch und in de alemanischn Dialekt hoasts a Gai, wås oft Gäu gschrim woan is. S "Gai" fia "Lãnd" is oiso dé boarische Foam und dés håd kõane negatifn Asoziazionen. Oiso kintad ma in Artikl wiakli auf dés endan. --El bes 23:55, 10. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

A Gau is a Gau und a Gai is a Gai. Mid dera Assozaiation miassma lem. Da ADAC hod ja aa no sein "Gau Südbayern". Säibst wennst ma jetzt hundat Dokument aussekramst, de beweisen, daß dei Gau von Gai kimmt, is de heitige Variantn "-gau" gsprochane Realität in Bayern. Daß des säibst in da standarddeitschn Schreibweis berücksichtigt wead, zoagt ja schon de Schreibung "-gäu" und "-gau". Zuadem is mia dea Begrif Gai no in am andan Zsammahang bekannt, weshoib i an deina Interpretation scho gwoitige Zweife hob. "S' Gai is in dem Zsammahang so ebbs wia as "Revier": Geh ma ned ins Gai! oda "I ziag me auf mei Gai z'ruck". Wia gsogt, es is intressant, wo de Wöata herkumma, ohne Zweife, aba mia soitn ned, blos weil de irgand an Begriff voa 60 Johr füa an rechtn Krampf heagnomma hom, de Tatsachan vadrahn. Drum lass bittscheen soichdane Beispui wia "Cheamgai" draussn. Dankschee.192.109.50.10 12:34, 11. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
A Gau is Gau und s'Gai is s'Gai, sågtst du. Då wa I ma an daina Schdö néd aso sicha. Ois negsdas kimt õana und sågt a Ros is a Ros und a Pferd wa wås ãndas. Oda a Sessl wa a Sessl und a Schdui wås ãndas. Oda a Schdiang wås ãndas wia a "Treppe". Draussen lås is dãn, wãnst ma du mid Sichahaid sång kãnst, das de Laid im åidn Dialekt fum "Chiemgau" fria NED "Gai" sondan "Gau" gsågt hãm. Filaicht håst a gschaids Dialekt-Weatabuach aus deara Gégend, dãn kina ma nåchschaun. Und de Schraibwais im Hochdaidschn mid "Gäu" beziagt si oiwai auf Gégendn wo Alemanisch grét wiad (zB Allgäu).
Dé maisdn haiding Gau-Nãmen san aussadém kõane 100 Joa åid, so wia Gäuboden, Flåchgau oda Nibelungengau (sic!). I ziag ma soichane Såchan jå ned aus da Nåsn, sondan håb mearane Biacha iwa s'Boarische glésn, foa oim soichane aus da Barok-Zaid san då am bésdn, wai in deara Zaid håd's nu kõan Ainflus fum Hochdaidsch gém. Åb'n 19. Joahundat gibt's oiwai baide Foamen oda iwahaupt neta dé Hochdaidsche, wai dåmåis ole Foascha und Schriftschdöla mea oda wéniga daidschnazional woan, fum Ludwig Thoma bis zum Peter Rosegger. Déswéng wü I dés aussa oawatn, wås aigentli oaginal Boarisch is und wås néd. --El bes 14:29, 11. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Es urspringliche boarische Wort is des Gai (das Gäu verhòuchspròuchlicht), mit da Bedaitung vo 1) der Gau = gròußer låndschåftlicher Bezirk oder Gechad (òlte Forma hàn beispülsweise Chiemgäu (boarisch Kêaga), Nordgäu, Pinzgäu, Vintschgäu), 2) es Gebiet, da Bezirk, wòu ebber sei Gewerb treim derf (a Metzger usw.), 3) es flåche Lånd, in Gechasoz zu da Stod oder zu de Berch.

Es Wort der Gau hom ower niat de Nazis dafunna, ner a naie, zousetzliche Bedaitung homs dean Wort geem, nemle òls Organisationsbezirk vo da NSDAP in daitschn Reich. Ånsunstn is der Gau hòlt a niat-owerdaitsche Form, wòu sölwer schòu òlt is, ölter wej d Daitschnationaln und erst reecht ölter wej d Nazis, und wòu se in Sidn schòu seitn 19. Jòrhundert gecha es öltere Gäu/Gai durchgsetzt hòut.

Haintzudooch hòut se ower àà in boarischn Raum der Gau fir dej Låndschåftn wej Chiemgau usw. durchgsetzt. Des Wort vameidn (àsser ebber tàlt mit dean Wort Daitschlånd haintzatooch nu in de NSDAP-Gaue àà), ner wàls de Nazis fir sich braucht hom, hòlt i ower firn vakèjertn Weech, wàl asuu lòutma se des Wort quàse stöhln. Und wos da El Bes dout, des gèjt nu weiter in de vakèjerte Richtung: Er schreibt de Nazis und de Daitschnationaln spròuchlich ebbs zou, wos dej weder gschåffa nu vadejnt hom, und er vazwirlt a "Vahòuchdaitschung" oder a "Vanerdlichung" mitara daitschnationaln Gsinnung.

Weiters sooche nix mèjer. Wos sunst nu Såch is, des mejßts sölwer àsgèj. -- Sinnierer 21:26, 11. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Naaa, ElBes, fang ned scho wieda oo, midm vadrahn. I behaupt ned daß a Roß koa Roß is. Eh i des mitm Gai/GAu gschreim hob, hobe ma den Artikl vo de Grimms oogschaugt. Des gäht ja üwahaupt ned drum, daß e da dei Kompetenz oosprich, wod de Bedeitung und den Ursprung vo dem Woat oogäht. Es geht ma drum, daß'd ned oofangst, a Schreiwarei ei 'zführn, des deazeit ned gredt wead. Blos weils voa hundat Johr oda no lenga so gredt worn is - oda bessa gschriem, hoasst des no lang ned, daß's heid no so is. Mia hom ma ausgmacht, daß ma de Ortsnam a so schreim, wia's im jeweilign Oatsdialekt gredt wead. Nacha schaug amoi, wia se d'Cheamgaua säim schreim? Oda hoasst ma Wean heid ned aa no "Vindobona" in Wean? Ii wui nua, daß'd ma de Gai Gai sei lasst (de Allgaia dankas da) und de Gau an Gau. Schließle machma ja unsa Wiki füa Leid de heid lem. Daß de awa des nacha aa wissn, wia s zum "Gai-gau" kemma is, bitte de recht schee drum, daß dein Artikl, dea ja wia üble qualitativ guat ausschaugt, dahingähad z berichtign. Dankschee 84.151.66.251 21:42, 11. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Ois cheamgaua/rupertigaua Ureiwohnarin muas i am IPla beipflichtn: Cheamgai sogt heidzdog koa Mensch. Cheamga wia da Sinniera schreibt ko i ma scho vorstejn, obwoi i des ned kenn. Mid Cheamgau samma oba gwies ned foisch. Analog Rupertigau, Tennengau, Gaumeistaschoft, Gaupreisplattln (bei de Trachtla is eh oisse in Gaue organisiat - hods de ned aa scho voa de Nazis gemm?), etc. Gai kenn i exakt in da sejm Foam wia da IPla, nemli fia "Revier", vage begrenzte "Gegend" und es werd duachaus heagnumma im lebending Dialekt. Hochdeitsch Gäu wead in meina Aussproch alladings zu Gai (Allgäu, Gäuboden = Allgai, Gaibonn). --Libellulia 00:21, 12. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Ois neutrales Nåchschlågweak gibt's jå God sai Dãng in Schbråchatlas fu Owabaian fu da Uni Passau, dea is goa ned aso schlecht. Då kintad ma nåchschaun und dãn wiss ma's genau. D'Fråg is nemli ob ma a Wikipedia auf Umgãngsschbråch måcha woin, oda a richdige Boarisch-Wikipedia. Es kãn e a jéda aso schraim wiar a wü, I håid mi håid an dn åidn Dialekt, dén haid neama fü Laid rén oda iwahaupt kenan. --El bes 01:20, 12. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]


Artikl schraim oda dischgrian?[Am Quelltext weakln]

Oiso, I griag oiwai õane am Döki, wai I an Artikl schraib, oda õan ausbau, dea schã éwig lãng a Stub is. Sobåid ma iagend an Wég aischlågt und zum Artikl wås dazua schraibt, keman auf õa Måi ole dahea, dé foahea monatelãng néd intressiad woan und fãngan zan kritisian ã. Wiaso schraibz és aigentli néd söwa am Artikl mid, sondan neta in da Diskusion?

Dés wås da Sinnierer då sågt is nemli goa ned so schlecht, dés kintad ma fåst genau aso glai in Arikl aini schraim und so wås in dé Richdung hed I ma sowiso nu dåcht das I untam Bunkt "Da Begrif Gau in Hochdaidsch" hîschraib.

Und das dés hochdaidsche Woat a Naikonstrukzion is, sågt übrigens a da englische Artikl, dés håb I néd eafundn. Zitat en.Wikipedia:

  • The term Gau was revived in the 1920s as the name given to the administrative regions of the Nazi Party.

Auf da hochdaidschn Wikipedia schded dés a weng detailiada:

  • Die Bezeichnung der Gau, ohne Umlaut, für eine bestimmte Landschaft ist eine Historikerbildung des 17.-19. Jahrhunderts, die durch ihre Aufnahme in den Wortschatz des Dritten Reiches in Misskredit geriet.

Im Hochdaidschn is oiso dés Woat iagendwãn im Mitlåita ausgschdoam wai aus dé Gai im Feudalsisdém Gråfschåftn woan han und easchd schbéda aus åide Dext is dés Woat naich ausgråm woan, dawai's åwa im Boarischn und a im Alemanischn oda Frisischn waida exisdiad håd (doat gibts haid a dé moasdn Regionen dé aso hoassn). D'boarische Ausschbråch woa ãnschainend do so wås wia "Gai" und kõa "EU" oda "AU". Und komischawais hoast dé åid-frenkische Foam "gouwe" auf gotisch "gawi", wås filaicht da Uaschbrung fum Boarischn "gai" sâi kintad. Blos das soichane Såchan nu néd eafoascht han. Zu mindest ken I kõa linguisdisches Buach oda Paper driwa. --El bes 13:47, 12. Feb. 2008 (CET) s geht doch ix üwa de Wikipedias ;-)). Hob moi a weng im Grimm glesn: * http://www.woerterbuchnetz.de/woerterbuecher/dwb/wbgui?lemid=GG02173 drauf kemma bine duach den Artikl:Beantworten[Antwort]

Wia gsogt, ganz kunnte deine Ausführungan ned foing, awa de Quiäiin san vielleicht füa dei Foaschung recht intressant.

I find, a weng dischkriern wead ma ja no deaffa. Voa allem weil de Wikipedia ja koa Forschungslabor und a manch andas ned, is. Wos ollewei schlimm aufstässt moan i, is de Tatsach, daß oana heakimmt und sogt: Des is a bessas (oda richtigas) Boarisch! Weil meine Großäitan so gredt hom, weil de ganz Oidn so gredt hom. usw. usw. Ma erhebt an Anspruch auf s Wissn, wia ma z.B. Chiemgau korrekt ausspricht, und hodt vamuatle no ned amoi mid oam dea do heakimmt gredt. Nacha denk e mia, muass ma aa damid rechnen, daß a Dischkurs losgeht, weil se ja de, de do heakemma logischaweis a weng deppad voakemma miassn, wann oana heakimmt und eana vazäiht, daßs eanan Oatsnam eana Lem' lang foisch ausgsprocha hom. Wann de Behauptung neutral is, nach bassierd so ebbs eha weniga.

Ziag e jetzt an Vagleich mid deina Ändarung in na Begriffsklärung (vom Stui), nacha liese aus de Quiäijn, daß des füa di scho guit, daß a oafachs Sitzgerät a Sessl is, des muass awa ned füa de guitn, de ned soweid südle san wia du. (zum Begriff "Stuhl" ausm Grimm: ...im süden des deutschen sprachgebiets herrscht heute umgangssprachlich stellenweise, z. b. in teilen des österreichischen, sessel als bezeichnung für den einfachen sitz, nicht stuhl, vgl. KRETSCHMER wortgeogr. 509; K. J. SCHRÖER weitere mitth. ü. d. ma. v. Gottschee (1870) 219; sonst bezeichnet sessel gegenüber stuhl immer das gröszere, prächtigere und bequemere möbel,...) Nix füa unguad, awa des is oiwei des säim Prinzip, des dene Dischkurs z'grund liegt. Beobacht i. No wos andas hob e beobacht: Du konnst des a andas. Und des gfoiat ma bessa. Denk moi drüwa noch. Mia woin ja do koane "Distriwars". Griaßde 84.151.113.80 22:20, 12. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Pfiad mi God, es is echt a lãnga Wég, bis dé Laid faschdengan wås zeascht woa, s'Hendl oda s'Oa. De Grimm Briada ghean åwa zu da Frankzion "Deutschnationale Philologen", a wãns bai eana nu a hoamlosa, romatischa Nazionalismus woa. Drozdém is eana gãnze Oawad politisch gfeabt und tendenziös und déswéng is ma dés egal wås dé in eanam Buach aini gschim hãm. Dad mi ned wundan, wãn's e dé zwoa gwén wan, dé s'Woat "Gau" naich ins Hochdaidsch âigfiad hedn.
Wiaso schauz aich ned in "Sprachatlas Oberbayern" oder in "Sprachatlas Niederbayern" an, då schded ois drin und is 1000x béssa wia de pseudo-Wissenschåft fu de Grimm Briada. I håb söwa mid a boa Foascha fu da Uni Passau grét, dé doat midgoawad hãm und fu dénan kimd a dés Baischbü mim "Stui". Da M.A. Alois Dicklberger håd zu mia in am Intaview gsågt: "Früher håb söwa glaubt, das ma in Niederbayern Stui (Schdui) sågt im Dialekt, eascht duach de Oawad am Sprachatlas bin I draufkema, das da Sessl oaginal niederbayrisch is und erst in de letzten 50 Joa fum hochdaidschn Schdui fadrengt woan is ... wia fü ãndane Wörter a".
De Saitn historisches-lexikon-bayerns.de daischd si übrigens, wãns sågt, das a dés Woat "Chiemgau" in saina néd latainischn Foam im 19. Joahundat eafundn woan is. Ãndane Gau- und Gäu-Nãmen filaicht, åwa néd s Keamgai, dés is fü fü öda. Måi schaun, filaicht find I online a boa Primärquellen. --El bes 22:35, 12. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Intressant is scho mit'm "Gai" und "Gau". In de Werter Allgai und Gaibodn hot se des "Gai" odar "Gäu" auf jedn Foi erhoitn...--Roland 23:23, 12. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Intressant. Olle han politisch gfarbt? Nua du und deine Foascha ned? Grundsätzle glab i gor neamd ebbs, wos "richte" oda "foisch" is. I hobs weid om scho gschriem: Es is narrisch wichtig, daß ma des wos du do woast festhoit. Awa bittschee ned weatnd. Voa 50 Hohr mog ma in Niedabaiern no Sessl gsogt hom, des is wia gsogt gschichtle intressant. Awa hod nix mid na Wahrheid z'doan. Wo wuist n do oofanga und aufhean? Nacha kimmt oana und sogt: awa voa hundat Johr! und dann da nachste: Awa voa 200 Johr. Vastehst wos i moan? Es geht drum daß ma des lewendige Boarisch festhoitn UND wia's dazua kemma is. A Weatung hod nix in na Wikipedia z'doan. Fois untaschiedliche Meinungan gibt, konn ma de dischkriern. 84.151.88.16 18:59, 13. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

I faschde di wåsd mõanst, du wüst a Wikipedia de in da aktueln Umgãngsschbråch fu Bayern gschrim is, wai dés de Foam fu da Schbråch is, dé dia peasönlich am liabst is und dé dia fadraut is. In deara modeanen iwaregionaln bayerischen Umgãngsschbråch san fü Weata und Foamuliarungen noamal, dé aigentlich ausn Hochdaidschn keman, åwa dé junge Genarazion empfind soichane Såchan néd ois importiert sondan ois normal. Bsondas rurale Dialekt oda åide Foamen fum Boarischn, wia's nu wéniga fum Hochdaidsch beainflust woa, san fia haidige junge Bayern genau so fremd und komisch, wia fia an Tourist aus Düsseldorf. --El bes 19:37, 13. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Des hod gor nix damid z'doan, wos i gwohnt bin. Es gäht drum, a glebte Sprach zum schreim. Wos huiftn uns a konstruiert aufrecht ghoitne Oidboarische? Damid kennan se de wenigstn identifiziern, wails a vo de oidn koana meah redt. Du säim redtst ja aa ned in am Dialekt des 100 Johr oid is, oda? Worums mia geht is daß ma gscheide Artikl hom. Und in dene Artikl soid de urpreissische Art vom Bessawissn, Bessamacha und Bessasei ganz und gor ned drin sei. Wissn is neitral. Sannsd zum Beispui formulierst: Noch da Sprachforschung hoassats eigantle Cheamgäi, es is awa seid ungefahr 200 Johr de gängige Ausspach Chiemgau..., nacha host des säim gsogt, awa koana fuiht se aufn Schlips dredn, im Gengdail, eah gfreid se, weil a wos neichs erfahrn hod. Denk a moi dro, wia de du aufreng datsd (und a scho doo host) wann oana heagäht und deine Artikl umändat weil a sogt, des is ned boarisch, des is estreichisch. Des soi genauso wenig sei wia da Niedabayer dea am Owabayern ebbs umschreibt. Weil grod des wos du gsogt host, daß i a BAYERISCHE Umgangssprach hom wui, stimmt ned. Wos du damid nämle sogst, is genau des worüwa se de mehran de do middrischkriern aufreng. Du akzeptierst ned wann wos regionals ned a so is wia da s du vorstäist. Schuid san awa bei dia oiwei de andan (oiso mia) de z bläd san dassas vastenga. Und wenn nacha oana Quäiin bringt, nacha kimmst midm nächstn Nationalistnhamma: de san ja nacha politisch gfarbt. Und des gheat hoid ned in an Artikl. Genau so weng wia deine Voawürf, jemand woit a Bayerische Wikipedia. Mia gehts um a boarischsprachige Wiki in dea a jeds Boarisch gleichberechtigt is, egal obs a Bayer, a Tirola oda a Estreicha redt. Daß dea Dischkurs üwa s "bessane Boarisch" (liegt irgandwo im Archiv vom Stammdisch maon e) agratt mid oam dea se so füa de Sprach intressierd wia du glei gor koa End findt wundat me doch scho. 84.151.88.16 22:17, 13. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Liawa IP'la, I bin übrigens Ésdaraicha und kõa Y-Bayer, fåist dés ned woast. Und mia ged's a um a offenes Projekt wo jéda midmåcha kã wiar a wü. I steck åwa sicha néd so fü Energie in a quasi-Hochdaidsche-Wikipedia, wai dãn kãn I glai doatn schraim! Und wås de Gwön bedrift. Laida, laida woa de Geamanistik im 19. Joahundat und aigentli bis 1945 a komplet ideologisch gfabte Pseudo-Wissnschåft. Am liabstn san ma Gwön fu 1980 aufweats, wai åb deara Zaid san a de lézdn åidn Nazi-Brofessoren dãn lãngsãm in Pension gãnga und a naiche Genarazion roid said dém ole språchgeschichtlichn Dogmen komplett naich auf. Es wiad oiso e bessa, ma muas blos aufbassn, das ma si néd unwissentlich an åide Gwön klãmat. Fråg amåi a boa junge Geamanistn oda Dialektfoascha, dé wean da dés söwa sång wia I. --El bes 01:23, 14. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
I bin no a bisserl am Nachforschn, wia weit und wo Gai no verwendt werd. Wann ebbas no verwendt werd, na derf ma's aa schreibm find i. Es soit auf jedn Foi koana Ongst hobm, daß sei Boarisch z'oid oder nimmer modern gnua is. I muaß Da obar aa Recht gebm, wann ebbas a boor hundert Joor nimmer gsogt werd, nacha soit ma's aa dazuaschreibm. Wia scho gsogt, i werd schaugn wos i do ausserfind. --Roland 00:16, 14. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Dãng schê Roland, find I guad. Mea nåchfoaschn is oiwai guad und dãn schau ma waida. Wãn mea Indizien fia "Gau" oda "Gai" schbrechn, dãn enda ma's wida oda måchan iwahaupt zwoa Artikl, õan fia "s'Gai (Lãndschåft)" und "da Gau (Region)". Wås mi schdiad is neta wãn Laid sofoat a Mainung hãm, one dass nåchgfoascht hãm. Du gheast néd zu denan. --El bes 01:14, 14. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
I hon ietz zwoa Bekonnte aus'm Pinzgauer und Cheamgau gfrogt wia's des Wort Gai (Gäu) verwendn und wia sas kennan. Koana von de zwoa kennt Gai in de Nama Cheamgau und Pinzgau. Da Trostberger sogt z.B. Khieamgau. Gai werd zwar scho no oft verwendt, obar net fir Gau. As Gai kon a Gengd sei wo z.B. a Hausirer, a Stenz odar a Viktualienhändler ois sei "Revier" oschaugt. De sogn efteramoi "Des is mei Gai". Gai werd a fir a net genau bestimmte Gengd verwendt, oiso wann oana no net woaß wo r'a hiforn soi, sogt er "Fahrn ma ins Gai". (In dem Foi moant ma's Lond)
I werd no a bisserl weiderforschn, obar bis auf Allgai und Gaibodn san woi vui vo de oidn Gainama verdrängt worn. --Roland 22:05, 19. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Ii woass ned, wia i des zsammbringa soi. Dei modeansta Foascha, da Rowley, beruaft se säim aufn Grimm und Schmeller. Und daß'd a Estreicha bist, woas i freile. I mog awa aa de "Estreichischn Preissn" (de maonan se miassn ma vazäihn, wia i ren muass) ned unkommentiert steh lassn. I hobs scho moi oogschprocha: Da Ton macht d'Muse. Es is ja scho recht, wannst "Sprachbolezei" spuist. Brauch ma ja. Awa es geht a andas, wia dea Dischkurs um xxx-Puchheim zoagt. Do wead gfrogt. Und wannst schaugst, wia se da oa User aufgregt hod, daß da Artikl üwa Landhut ned in seim Aardinga Dialekt gschriem worn is, den ea ois Landshuata Dialekt kennt. Nommoi: Da Ton macht Muse. Red mid de Leid statt dagegn. Nacha kimmst vielleicht an Quäijn, mid dene s'd säi gor ned grechnet host. da IP'la

Da Ton måcht dé Musi, då håst recht. Åwa schau da bitschê amoi de Veasions-Gschicht fu dem Artikl ã! Bis foa drai Dåg woa dés a mikriga Artikl mid 3 Zailn, dé fum Mucalexx und fum User Hons gschrim woan han, dé bai da Diskusion då übrigens goa ned dabai san. Said August 2007 håd si dãn kõana mea fia dés Thema intressiad. Dé Diskussion is a fu mia gstart woan und néd recht fü Laid hãm si drãn betailigt. Dãn nim I ma a Heaz und fãng ãn, das I do nu wås gschaidas draus måch ... Bummm, keman fu ole Saitn Laid dahea, dé wås zan kritisian hãm.
Dawai is da Artikl nu goa ned featig und dés wichdigsde schded nu goa ned drin. Dés mid de faschidanen "Gaue, Gäu, Gai, Gowe, Goi, whatever" zu da Ãnfãngszaid fu de Bajuwaren, kãn I a in dén Artikl Bajuwarn aini schraim, und mea håb I dawai nu goa ned dazua gschrim. Dãn kãnst du oda wea ãndana dés "Gai" wida auf "Gau" faschiam und dén Artikl so schraim, wia's és mõanz, das gschaid wa. Då håb I iwahaupt nix dagéng. Und ad Anthony Rowley, håb gråd an Artikl iwa eam gschrim. --El bes 14:37, 14. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Niat entweder-oder, sundern und[Am Quelltext weakln]

Lait, bå "Gai" und "Gau" gèjts do niat um a Entweder-Oder, sundern um a Und (wos efters àr a Newaranånd und a Nòucharanånd is). Hoom tejma an ertlinga Råma ("wòu hoißts asuu oder asuu?"), an zeitlinga Råma (bis wenn hòuts asuu oder asuu ghoißn oder hoißts nu asuu?), an Ånwendungsråma (wos von gånzn Umfång hoißt ejtz asuu oder asuu?), und ejamòl àr an Gsinnungs-Råma (Spròuchpolitik, Spròuch-Chauvinismus). Und des òllas solltma mit eischreim in Artikl. Ner asuu wirda àf d Letzt neutral. Zwoa trennte Artikl brauchts niat, wàl "Gai", "Gäu" und "Gau" is gsåmthåft gseha dennerscht es Sölwe. A "Àsreißer" is nergrod da "NSDAP-Gau".

An Spròuchwåndl hòuts geem, gits und wirds òllawàl geem - wej se àà d Wölt und d Leemsweisn vaendern. Ower dàß se es Boarische seit a pòr Jòrhundert niat natirle entwicklt hòut, sundern dàß mèjera valorngånga, àsgstorm, vadrengt worn, ersetzt worn is, wejs vonara natirlinga Spròuchentwicklung her gween wàr, des derfad àà klòr sàà. Ower ma mou gschei Owåcht geem, dàßma d Råma (wejes uum beschriim hoo) niat àsblendt, òlso nòu eabba sågt: "Wejs bå uns is, suu is iweròll.", "Wejs söllmòls gween is, suu is àà haint nu.", "Wàl oa eaner Spròuch fir besser hòltn und dej åndere àfdrucka wölln, wölln und tejn des òlle asuu.". Des wose letzing iwer "Gai" und "Gau" gschriim ghått hoo, des gült in Gånzn ner nu firs òlte Boarisch, des wòu haintzatooch nemmer oder vülleicht nu irchadwòu fleckalweis vo òlte Lait gredt wird.

Dàßs Spròuchpolitik schòu seit a pòr Jòrhundert git, des wird koaner launga kinna. Àà niat, dàß es Boarische quase nemmer su guat banånd is. Wos in da weitern Zoukumft wòrscheins weiterleem wird, hàn gròußraimiche Umgångsspròuchn mit Dialektelemente.

An Dialekt - oder iwerhàpps a Spròuch - reen, schreim, pfleeng und fir dej ààtreen find i guat. Ower niat asuu, wejtses in "Muhr'schen ÖD-Bibl" lesn kinnts. I hos schòu spånnt, dàß oa Lait in Esterreich eanere Ideen scheints vo durtn hom, ower wenn ebber moant, des wàr ebbs firn Dialekt, nòu brennta se gånz schej, wàl dòu gèjts um a esterreichischs Daitsch òls nationale Standardvarietät, und in sechtane is koa Ploz fir Dialekte. Ower da El Bes is nu jung, der wirds àà nu lerna, wos nationaler Standard eiggle hoißt. -- Sinnierer 15:02, 14. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Daz bitschê, dad mi gfrain wãn dés fu aich wea in d'Hãnd nimt, entweda da Sinnierer oda da IPla oda da Roland, oda oi drai. Und jå, I woas wås a nationaler Standard is und I ken an Brofessa Muhr peasönlich, bin åwa néd umbedingt õana fu saine Jünga, a wãn I dés guad find wås ea måcht. Ea wü a ésdaraichischs Hochdaidsch und I wü a kodifiziads Boarisch, fia Ésdaraich und Baian gemainsãm. Dés hoast åwa néd, das då kõana Variantn berüksichtigt wean kinan und a ned, das ma ned baides glaichzaitig måcha kã, wia zB a in Norwegen mid Bokmål, Nynorsk und Riksmål. Und zum dazua leana is ma nia z'åid, néd a? --El bes 15:58, 14. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Wos hoißt »kodifiziads Boarisch« fir Di? -- Sinnierer 20:13, 14. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Das ma si in Baian und Ésdaraich und Sidtiaroi iagendwãn amåi, nåch am Kongress filaicht, wo Wissnschåftla, Dialektschriftschdöla, Schournalistn, Wikipediarana und ãndane, dé si fian Dialekt intressian, dabai san und auf demokratische Oat an gemainsãmen Schriftstandard entwükin, dea dãn fia s'gschriwane Boarisch zu ana iwaregionaln, quasi intanazionaln Norm wiad. So wia dés zan Baischbü mim Romantsch Grischun baim Rätoromanisch gmåcht woan is, mim Ladin Dolomitan fia s'Ladinische oda mim Euskera Batua baim Baskischn, oda a mid da haidign katalanischn Schriftschbråch. Dés woan ois Kompromisslösungen oda Koiné, wia ma a sågt. Das so a Prozess a lãnge Diskussion braucht und a lãnge Kompromissfindung is kloa, obwoi's baim Romantsch Grischun blos 6 Wochan dauat håd, bis da Heinrich Schmid a iwaregionale rätoromanische Dåchschbråch konstruiad håd, wås haid dés Romantsch Grischun is. Mia san uns jå néd amåi ainig ob a gschlossns "E" jéz "ä" oda "e" oda "è" gschrim wean soid. Du kãnst da jå amåi auf da hochdaidschn Wikipedia dé Artikl iwa dé 4 ähnlichn Projekt duachlésn.
Dés wa mai Wunsch, das dés mim Boarischn a gmåcht wiad, wai I glaub das ma blos so dé Schbråch foam ausschdeam retn kã und wãn mia in da Wikipedia an Dail dazua baidrång kinan, wa dés supa. Filaicht sama sogoa so wås wia Foaraita, quasi de Avantgarde. Wai sunst ken I bai ins kõa iwagraifends Projekt, wo Ésdaraicha und Baian gemainsãm dabai san, sunst is ois oiwai in de engen nazionaln Kastl drin.
Es gibt zB in Bayern die Mundartkommission fu da Bayrischen Akademie der Wissenschaften, dé dés Bayerische Wörterbuch (BWB) sait Joazentn faschiabt und in Österreich des Institut für Österreichische Dialekt- und Namenlexika fu da Österreichischen Akademie der Wissenschaften wås said 100 Joa am Wörterbuch der bairischen Mundarten in Österreichs (WBÖ) oawat und oiwai nu ned featig is!!! Åwa das dé zwoa amåi zãmoawatn dadn, dés is politisch unmöglich. Dé wean east featig, wãn's e schã z'schbåd is. --El bes 21:57, 14. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Schod, daß de Zsammarwad, de ja scho moi bestandn hod wieda aufghead hod. (hod da "boarische Englända" in seim Intview z'mindest gsogt) As Intresse is zwar wieda gstieng, am Dialekt, und es war aa an da Zeid, jetzt wo d Grenzn gfoin warn, wieda auf na sprachlichn Ebene zsammzrucka, statt auf na Ebene de wo auf a Blattl Bapier gmoit is. Awa stäi da moi voa, mia zwoa dan bei so am Kongress midmacha! ;-) Nixdestotrotz gib e da recht: A gemeinsame Wissnsbasis is ja scho moi a Anfang.84.151.70.217 23:24, 14. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
El bes i bin voi deina Meinung - wengan kodifiziartn Boarisch fir ålle Boarisch-Redendn! In Luxmburg funkzioniarts à!!! Und meina Meinung nåch wern håid a påår boarische Dialekte drã glaum miassn im Sinn vô dém, ãndas is da Dialekt håid a nimma rettbår. Nur d' Politik wird in der hinsicht håid nix untanehma... I glaub es kummt dãnn erst wãnn nur no ebba a påår HUNDATTAUSND Laid no boarisch redn - so wias as mid 'm Plåttdaitschn gmåcht håm... Mucalexx 05:24, 15. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Ner oa Fròuch amòl: Àf wos tàts enk vazichtn vo enkern Dialekt fir a "kodifizierts" Boarisch? -- Sinnierer 20:14, 15. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Auf's Ö in Ésdaraich ;-) --El bes 20:34, 15. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
- Wås is gegn des Ö bei Östareich auszusetzn? Ésdaraich schreibt ebn ned jeda--Ric 20:39, 15. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Auf 's Ö und Ü dàd i vazichtn... Es gibt jå d' Regl Ö und Ü gibts im Boarischn néd...Mucalexx 20:45, 15. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Stimmt a wieda olladings is de Mundart (und damit a des gschriebene) vom Soizkaummaguad (de is a boarisch) hauptsächlich auf Ö und Ü aufbaut--Ric 20:51, 15. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Jå, bai da L-Vokalisazion brauch ma fü Ü und Ö. Göd, Wöd, bön, wön, fön, schdöön, zöön, Schbü, Zü, fü, Büd, Wüdara, ...obwoi da Hubeat fu Goisan dad "Wuidara" sång. --El bes 21:33, 15. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Jo des is schau richtig - oba wie i auf meina Profilseitn schau erwähnt hob, gibts im Soizkaummaguad koan Einheitsdialekt, i ois Emseea hob hoid oiwei nu so drin, das i s' Ü unds Ö vawendt, i muaß ma des erst ogwohna!--Ric 21:39, 15. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

No jo, und wos dan dãn mia Ostla? Ohne "öö" und "üü" gehts bei uns net, und áá des "êu", wos i ma sööwa ausdengt hob, wêul i net wás, wia ma des sunsta schreim suit, is wichtig. :-) I mán, fiar a "Kodifiziads Boarisch" lãngt scho in Sinnierer sei Taböön vo da Umschrift ois Grundlåg. Das mar aus dem Gãnzn a eiheidliche Schriftschbråch måchn, samma scho 100 Joah zschbäd drã. Duad ma sööwa lád, owa so is. Gscheida wárat, Östareicha und Oidbayarn dadn si auf a gemeinsãms Schdandartdeitsch einign.(So lãng das no a Grundlågn gibt). Und aussadem: mia san do scho a wengl metaphysisch, wos hotn des midn Artikl zduan?!?--Zwentibold 21:41, 15. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Håst à wieda recht Zwentibold... Drum im Boarischn wàrads à wieda so, dass â Dialekt d' Hochspråch wern dàd und d' ãndan assimiliart wern dàdn, so wia mir håid vôm Hochdaitschn irngd wãnn vaschluggt wern... Eingtlich wãnn ma d' Àrtikl vô d' Laid ãschaut, dé sé nåch da Umschrift håitn, dãnn merkt ma eingtlich, dass sé d' Dialekte im gschriewanen går néd so stårk untascheidn... d' untaschiedlichn Dialekte san mid da Umschrift - fir mi håid - sehr guad lesbår... Auf wöichana Seitn soid ma jetzt weida dischgariarn??? :-)))) Mucalexx 21:53, 15. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]
Mia dan dawai a jéda so wiar a mõand und dãn seng ma e, ob dés mid da Zaid zãmwågst då hearin. Filaicht bassiad dés e fu gãns alõa. Und dés "êu" is wiakli a Hund, I håb schã lãng iwalegt wia ma dés schraim soid und mia is nix wiakli gschaids âigfåin, déswéng schraib I jéz aso wia's dé Boan und d'Såizbuaga sång (zB wai, schdåd weöi, weu, wêi, waö, wêu ...). So an Laut gibt's sunst in kõana Schbråch dé I ken, åwa dai Schraibwais is e goa ned so ungschikt. --El bes 21:56, 15. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

De boarische Wikipedia-Umschrift is wenger a Kodifizierung, sundern mèjer a System. Dej gèjt jå nòun Motto: Einichkeit in Vülfòlt und Freiheit, wos fir mi àà firs Boarische iwerhàpps gült. A Kodex, a Standard, a Norm gàngad jå àf Kostn vo dera Vülfòlt und dera Freiheit, und des tauchad nix. I find, dàß a konstruierts Standardboarisch tàlweis des valorn hòut, wosma einggle dahòltn wollt. Dòu homma nòu zwòr ebbs, wos wej a Boarisch àsschaut, wos ower an Hàffa Lait wòrscheins nemmer reecht taugt, und wòus niat wirkle dahinterstèj kinna.
P.S.: zu enkern wàl: Wej wàrs mit wöü, wàl hèjert se des niat bòl wej a Iwergångsmischung às de Laute wej in Göd und Büd åå (und des kåma se àà leicht mirka: el --> ö, il --> ü, eil --> öü)? -- Sinnierer 23:43, 15. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Dãn miassad ma åwa Öüropa schraim fia Airopa. --El bes 01:29, 16. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Puuuh - jetzan wiads scho gfeanzt :-); El Bes, wos du mánst, is a nasals "ei", schbrich, a Mischung ausn schdandartdeitschn "ei" und "ä". Da Vuaschlåg midn öü wárat zan iwalegn; mia kummt owa so vua, ois wia wãn mei "êu" a Mischung aus "ö" und "eu" wárat. Im Brinzip is des owar áá wuascht, wia mas schreibt, wichtig is, das ma si auf á Umschrift einigt, und das a jeda wás, wos gmánt is. --Zwentibold 09:18, 16. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

Du hòustme amòl gfròugt ghått, wej i des schreim tàt, dòu is ejtz mei Vorschlooch. Entscheidn, obs fir enkern Dialekt pàsst, mejts enk des, i kenn jå niat an jeen oanzlna Dialekt. Ob es ai in Airopa (wenn oaner niat a weng standardspròuchlicher Oiropa sågt) und in wai dasölwe Laut is, des kummt àfn Dialekt åå. Grob gsågt: In sidlinga Òltbayern is asuu, in nerlinga Òltbayern nemmer, dòu tàlt se des in ai (des hèjert se in de nordboarischn Dialekte àà vaschiedn åå: vo ää bis ai gits òllas) und in àl àf, in estlinga Esterreich nòu in ai und in öü. Und d Schreibweisn kinna nie hundertprozente genau sàà, mei Göld und Büld wern àà niat wej in Standarddaitschn àsgsprocha. Firs akkràtte Schreim mejßade extra Zeichn dafinna, und i woiß jå niat amòl, weje dej Laute in IPA einggle schreim soll. Mir kinna da gsprochana Wòurat in da Schrift nergrod nèjchter kumma, drum is d Umschrift quase zejchad. Àf wos solltn se òlle Boarn eining, soongmaramòl bå viel --> vui, vèi, vül, vl̩l̩, vüi, vüü, vil usw. oder bå Geld --> Gèid, Geid, Gòid, Göld, Göid, Gööd, Gàld, Gèld usw.? Oder bå nur, ner, blòuß, sched, netter, lei usw.? Des is òllawàl a Und. Wer des zu an Entweder-Oder måcha mecht, der mou àà ebbs diktatorisch wegkeia, wàl a denkts Gsåmtboarisch krejgtma demokratisch niat zåmm. Und owe ejtza a boarische (wàl wos wirds ånders sàà òls wej a Gròußmingarisch-Gròußwejnarisch-Bihnaboarisch?) oder a standarddaitsche Diktatur ho, des is ghupft wej tupft. -- Sinnierer 12:33, 16. Feb. 2008 (CET)Beantworten[Antwort]

sched Wortbedeutung, Ableitung[Am Quelltext weakln]

Woher kommt das Wort "sched" 2003:F7:5702:4401:24F1:33D9:AA66:DB1 13:42, 6. Dez. 2021 (CET)Beantworten[Antwort]