Dischkrian:Kina

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Dischkuas[Weakln]

Kina versus China: Oiso I woa amåi frech und håb õafåch amåi dén Artikl ãgfãngt, hauptsechlich wai I gean hed, das dés Kina hoast und ned China. I woa néd, obs és då da søm Mainung saz. Dés kina ma jå diskutian und wãn de mearan sång Kina mid K is dépad, dãn enda ma håid in titl fum Lemma wida.

Apropos: Auf Islendisch, a klõane Schbråch dé si åwa energisch emanzipiad håd und unåbhengig fu ãndare sai wü, hoast China a Kina, mid K gschrim! --El bes 23:06, 19. Aug. 2007 (CEST)

Oiso i kenns aa nur mit "K" und bei Chemie daat i aa "Kemi" sogn. I glaab des kannt im gonzn siddaitschn Sprochraum aso sei (in da Schweiz hob i aa "Kemi" und "Kina" gheart) oba irgendwo werds gwiis Schina oda Hina hoaßn...--Roland 00:29, 20. Aug. 2007 (CEST)

Dass ma bai uns iwaroi Kina sågt is e kloa, de Fråg is, ob ma uns draun, dés a so schraim? --El bes 00:35, 20. Aug. 2007 (CEST)
In de Interwikis schaugts in dera Hisicht aa "wuid" aus. Xina, Tsina, Cina, Sina, Kina, China, oiss zum ham. Kina übrings sogar recht oft. Des gfeite an dera Diskussion is hoid: soitt ma uns noch Meglichkeit am Hochdeitschn orientiern (leichte Vastendlichkeit is koa unwichtigs Argument) - oda is es vielleicht wirkle bessa fir d' Wahrnehmung ois eingständige Sproch, wamma se bewusst a weng distanziert vo da "Hoch"sproch... Nachad werds natiarle scho philosophisch *g* --Libellulia 01:25, 20. Aug. 2007 (CEST)
genau um dés geds. I dad sång, låss ma s amåi a Zaidl und dãn schdima ma åb. --El bes 02:00, 20. Aug. 2007 (CEST)
I dàd a Kina schreibm :-) trau di ruhig!!! Schene Griass--Mucalexx 08:00, 20. Aug. 2007 (CEST)
Blòuß ånderscht schreim, damit ma se osetzt vo da Stàndardspròuch, des brauchts in meine Aung niat umbedingt. Dòu zöhlt fir mi mèjer, dàß ma se niat z hàtt dout bån Lesn. Und bå Länder- und Ortsnåma bin i eh èjer fir d Stàndardschreibweis, wàl sunst gits amend a "Åzwirerei", òlso dàß de vaschiedna Forma d Lait durchanånd bringa. Und: Dàts enk songmar amòl "Kiemsee" und "Kiemgau" schreim? -- Sinnierer 10:10, 20. Aug. 2007 (CEST)
I håb då de gleiche Meinung dazua åis wia da Sinnierer. Wånn a Wort im Boarischn und af Standarddeitsch gleich ausgsprochn wird, soid ma's à gleich schreim. Régün wia Groß- und Glâschreiwung, Zsåmm- und Ausanåndschreiwung, Zeichnsétzung und so weida soitn in meine Aung à gleich seî wia af Standarddeitsch. Bei echte Fremdwerta find i üwahaupt, daß dé so gschriem ghern åis wia im Originàl. --Maxx82 11:24, 20. Aug. 2007 (CEST)
Blos andas schreim, damit ma se vo da Standardsprach untascheidt, des brauchts in meine Aung aa net unbedingt. Des håt nur des Ergebnis, das ma den Artikl net gscheit lesn kon und das se des Ganze recht lustig oheart, ab i woaß net, ob dees des Ziel vo uns sei sollt. --Lou.gruber 12:21, 20. Aug. 2007 (CEST)
Argumente pro Kina: Schauts aich amåi a boa ãndare Dialekt-Wikipedias ãn, oda Wikipedias fu ãndare klõane Schbråchn. Ma muas si schã a weng åbgrenzn, wai sunst meakt ma goa ned, das ma im Moment néd auf da Hochdaidschn Wikipedia is. Ma soid dés schãn am Schriftbüd eakena, wöcha Schbråch dés is. Auf Pennsylvania Deisch schraims zB: Tscheine; auf Dänisch Folkerepublikken Kina; auf Afrikaans Volksrepubliek van Sjina; auf Scots Fowkrepublic o Cheenae ... und dés san neta dé fawãndtn geamanischn Schbråch. In ãndare Scbhråchfamilien gibt s nu wüdare Beischbü.
Bai da Kodifizierung fum Katalanischn håd ma si zB åbsichtlich dafia entschidn, das ma s zflais ãndas schraibt wia auf Spanisch/Kastilisch, so zum Baischbü s Lãnd søwa is Cataluña (span.) und Catalunya (katalan.), obwoi s doat sogoa komplet glaich ausgschbrocha wiad! --El bes 13:32, 20. Aug. 2007 (CEST)
I ind dés à a so wia das El Bes! I find ma kã ruhig zB Fisik, Filolofie, Kina, Kiemsee, Kàm (Cham), Kemie usw. schreibm... hebt uns a bissi åb vô da Standàrtspråch und bedient sé a noch da Ausspråch...--Mucalexx 14:31, 20. Aug. 2007 (CEST)
De Aufregung hom ma scho moi ghabt. Und domois is eigantle a Einigung zsammkemma, de hauptsächle de Oatsnam betroffa hod. Do war de Regelung, de zum schreim wia da örtliche Dialekt is vo de meistn ognomma worn. Bei Fremdwöata und ausländische Oatsogamb und de Kategorien hom ma uns auf des Standardvariantn geinigt mit am jewilign #Redirect vo da boarischn Aussprach. Gfoin duat mia des aa ned, awa es duat se a jeda leichta, wanns a so is. Bei de Ortschaftn hobe in da englischn ebbs gseng, des i guat find und do herin zum Teil a scho heagnomma wead. In da Orts-Box, wo de Angabn drinstenga is da Ortsnam in boarisch und in Standardsprach drunta (schaug: Minga). Des kunnt ma ja generell a so macha und bei Kina zum kinesischn Nam no statt da boarischn Variantn, de ja scho im Text voakimmt, no de Standardsprachliche dazua. (Bläd is blos da Redirect, weils ja no a Republik Kina gibt. Do miassat a Begriffsklärung hea). I fand, mia soitn scho a jeds Lemma auf bairisch oleng - nua kemma do wieda bei da oidn Frog raus: wäichas Bairisch? Bei Kina deaffats no oafach sei. Awa es gibt andane Baispui grod gnua...
192.109.50.10 16:04, 20. Aug. 2007 (CEST)
i bin zwar fia a selbständige boarische Wikipedia aba trotzdem find i soidat ma China schreim und ned Kina. In da allemanischn, luxenburgischn, niedaländischn, plattdeitschn und niedasächsischn Wikipedia schreims aa China! Und zu dem find i, is des a schmarn Kiemsee, Kemie oda Fisik und Filosofie zum schreim, es hoast hoit moi Chiemsee, Chemie oda Phisik und Philosophie, grod im boarischn! Ansonstn dat ma ja a Kiemsee schreim, aiso lasts hoit Ph und Ch wia´s im deitschn is, des hoast ja no lang ned das dann des boarische nimma eigenständig is! --Seelenwind
I fandad de Schreibung ok, wann ma des nachad konsequent durchziang. Des hoasst, mir miassadn dann aa Kemie, Kiemsee, Kieming, Kiemgau, Karakter, Kor, Kristntum etc. schreim. Und des in da Umschrift festleng. Es is hoid scho a Karakteristikum vo de obadeitschn Sprochn, oiso warum ned dazua steh? Oanaseits, klar, d'Lesbarkeit, andraseits - wo bleibt unsa Sejbstbewusstsei? --Libellulia 16:43, 20. Aug. 2007 (CEST)

Jå dés find i à! Und bei da Schreibung mid "K" find i kennt sé troztdem no a jeda aus wånna zum Beispüi Keamsee, oda Keaming, Kàm schreibt... Dé hochdeitsche Bezeichnung find i damma eh schã prinzipiell dazua oda? I gàngad jå sogår no weida und dàd zum Beispüi s

  • ck zu gg måchn
  • pp zu bb
  • Ch wånns åis K gsprochn wird zu K
  • dés Ph prinzipiell zu F (is eh laut neia Rechtschreibung à schã)

dés y in Fremdwörta wia Fysik, Hydro, Psychiatrie usw. zu î oda i (bessa wàrad î, weng da Nasaliarung, weil mirs à so aussprechn--Mucalexx 17:07, 20. Aug. 2007 (CEST)

Tschuldigung, i find ihr bringts da was durchanander. Wiso soll i Keamsee schreim, wenn de Leit seid 1000 Jahr des mit "Ch" gschriem ham. Das ma des Ch im boarischen wia des hochdeitsche k ausspricht, hoaßt ja ned, dass ma des dann mit hochdeitschem k schreim muaß. Es is ja woi klar, wia ma des Ch im boarischen ausspricht, Schemie sagt koana. I fia mei Person hoit de Lautmalerei zum Fleis net für sinnvoi, wei je mehr Lautmalerei ma betreibt, desto mehra lokale Feinheitn miaßat ma berücksichtigtn. Sovui (sovei miaßat i ois Drauwoina eigentlich sang) dazua. Aba mia solltn des akkzeptiern, dass manche weniger und manche mehra "Lüftlmalerei" betreim woin, a einheitliche Umschrift-Regelung wern ma net so schnell findn und sollt ma aa net forciern. Fia mi spricht a nix dageng, dass andane des anders machan. Aba Keamsee schreib i ned --Lou.gruber 19:51, 20. Aug. 2007 (CEST)
Im oberdaitschn Sprochraum is des "K" bei Chemie, China, Chiemsee und Chirurg bekannt. Man soit oba aa glei seng, daß ma's aso ausspricht. Des find i as wichtigste. Bei "Chiemsee" fangts scho oo. Vui junge Leit (<30 Joor) in Mingara Umland hom no nia net Keamsee gheart. De kennan grod no as hochdaitsche "Kimsee" und mit da intoleranten Aussprachenorm vom Dudn werst oiwei mehra "Normdaitsch" hearn. Bei Chirurg heart ma oft scho Schirurg... --Roland 22:13, 20. Aug. 2007 (CEST)
Niat "Normdaitsch" mit "Norddaitsch" vawechsln. "Normdaitsch" laut Duden wird des "ch" in "Chirurg" òls "ch" gsprocha. De "sch"-Àsspròuch dageng is Norddaitsch.
Ortsnåma hàn ower wos ånderscht. Du kånnst niat fordern, dàßma òls Ortsfremder de Lokalnåma in da Ortsdialekt-Form kennt. -- Sinnierer 23:29, 20. Aug. 2007 (CEST)
'Schirurg' is koa Beispui fir de Dudenaussproch. Es is oba auf jedn Foi a Beispui wo ma sigt, daß de "K" Aussproch zruckgeht und daß wichtig is, daß ma's dazuaschreibt.
Ortsfremde kennan de Lokalnama freili net wissn, oba leider trifft des aa auf de Leit zua, de scho efter amoi z.B. am Chiemsee gwen san. Des mit'm Chiemsee is aa net dragisch/wichtig, oba schlimm is hoit, daß aa des Mingarische im mingara Umlond bei vui junge Leit fremd werd. Vui Eltern schaugn, daß eanare Kinder entweder de nord-, mittldaitsche oda de Dudnaussproch lernan. Des Nord- oda Mittldaitsche werd oft besser ogschaugt wia de siddaitsche oda boarische Variantn...--Roland 01:31, 21. Aug. 2007 (CEST)

Kompliment an ole[Weakln]

Oiso I mechad amåi a Kompliment an ole måcha, dé wo då middiskutian und si in Kopf iwa dés Problem zabréchan. Wai dés is a wiaklich kompliziade Gschicht. Mia deafn néd fagéssn, das si schã Genarazionen fu Dialektfoascha und Dialektschriftschdöla iwa dés eanare Gedãnk gmåcht hãm und aigentlich nix wiakli gschaids dabai aussa kema is. Es gibt zwoanzg oda mea faschidane Schraibwaisn und kõane håd si iagendwia überregional duachsézn kina.

  • im 18. Joahundat håd da Maurus Lindemayr a aigene Schraibwais ghåbt
  • im 19. Joahundat hãms wida wås naichs eafundn (Franz Stelzhammer zB)
  • im 20. Joahundat håd woaschainli iagend a Skandinawist dés å-Zaichn aufbråcht
  • in Wean oarientian si fü am H.C. Artmann
  • in Bayern gibt s in Ludwig Zehentner
  • in Owaésdaraich oarientian si fü am Stelzhammer und Gottfried Glechner
  • in Såizbuag is da Karl Heinrich Waggerl a Foabüd
  • mãnche oarientian si am Mitlhochdaidsch (foa oim Germanistn)
  • mãnche oarientian si am Hochdaisch (foa oim Laien und Newbies)
  • mãnche woin a möglichst phonetische Schrift (wia zB Spanisch)
  • ãndare woin a etymologische Schrift (wia zB Englisch)

Ned amåi dé Asterix-Heftl auf Dialekt sain iagendwia ainhaitlich gschrim. Da Ostbahn Kurti håd in Asterix auf Weanarisch mid saina aigenen Schraibwais gschrim (wida ãndas wia da H.C. Artmann), da Well Hans (fu de Biermösl-Blåsn) schraibt ãndas wia da Carl-Ludwig Reichart und da Udo Wachtveitl, da Felix Mitterer schraibt ãndas Tirolarisch wia da Günter Heidegger Sidtirolarisch schraibt, usw.

Wãn mia dés schåffa dadn, das ma a håibwegs ainhaitliche iwaregionale boarische Schrift då hearin im Wikipedia duachsézn kinan, dé a fu de User und Leser akzeptiad wiad, dãn warad dés fåst a risngrosse Sensazion und dé Linguistn auf da Uni und de Foaschungsinstitute daradn gschaid bled schaun, das mia so wås schåfn, wås eana néd gelungen is. --El bes 18:57, 20. Aug. 2007 (CEST)

P.S.: Wia és filaicht schã midkriagt håbz ghea i zua radikal-fonetischn Frakzion ;-) --El bes 19:10, 20. Aug. 2007 (CEST)

El Bes, oan Klick entfernt liegt Wikipedia: Boarische Umschrift, a Umschriftsystem, wos Deiner radikål-phonetischn Schreibweis niat widerspricht, wos flexibl is, wos àsklüglt is, wos a IPA-Umschrift mit eischlejßt, àf des wòuma uns dòu herinn von Grundsoz her hom einign kinna, àf des wòuma weiter àfbaua kinna. Wennst a rein phonetischs System hom mechst, nòu kånnst dràf àfbaua. Àrwa Dei Erweiterung às, stölls in Diskussion: Boarische Umschrift eine, nòu kimma driwer dischgriern. Vo nix kummt nix ;) -- Sinnierer 20:17, 20. Aug. 2007 (CEST)

Griasde Sinnierer, de Umschrift, wost du gãns fü Oawad aini gschdekt håst is wiaklich a guade Grundlåg. I honoria dés a foi. Mãnche Såchan san åwa nu goa ned diskutiad woan, wia ém dés. Schraim ma 100% phonetisch oda gråd aso fü, dass néd komplet hochdaidsch ausschaud. Schraim ma Vogel V, oda schraim ma F, schraim ma Doppelkonsonanten, schraim ma Doppelvokale (?!?), schraim ma Ä und schoafes ß? I bin a waida dafia, das ma jédn so schraim låssn wiara wü, åwa i mõan mia kintadn de Umschrift (néd neta dé Sondabugschdåbn, sondan a dé Orthographie und Grammatik) nu a weng waida entwikln. Oiwai håid ois unfabindliche Empfelung. --El bes 21:34, 20. Aug. 2007 (CEST)
Dàß a jeder schreim derf, weja moch, und dàß koaner irchadwej zwunga wird, des is eh klòr.
Und a weiterer Grundsoz vo mir is: Koa Politik niat. D Umschrift und d Phonetik is Wissnschaft fir mi. Òlso wej stòrk oder niat des wej in da Hòuchspròuch àsschaut, zöhlt niat. Genauso weng ob a boarischer Dialekt às Òltbayern, às Esterreich, oder às Sidtiroul kummt.
Und wej da Lou.Gruber weiter oom schòu gschriem hòut, trennt a gnauere phonetische Schreibweis Dialekte vonaranånd. Beispüle (ohne Sunderzeichn gschriem): Oaner àsn Sidwestn sågt èjer "Akkar", oaner àsn Ostn èjer "Agga". Òlle zwoa kànntn ower niat gånz so phonetisch "Acker" schreim. Oaner in an öltern Dialekt sågt "mit" mit an långa "i", oaner in an modernern Dialekt "mitt" wej in da Hòuchspròuch. Òlle zwoa kànntn "mit" schreim. Sunderzeichn und Differenzierung: "ä" stèjt in da gnaua Umschrift fir an Laut ehnlich wej in englisch "cat". A offans e is "è". Schaudar amòl d Lautreihan å: Wikipedia: Boarische Umschrift#Iwersicht iwer de oafachn Vokale. In an Dialekt, wòus an Laut "ä" und an Laut "è" git, mouma gnauer sàà, in oan, wòus ner "è" git, brauchtma niat umbedingt es Sunderzeichn "è", "ä" glångad, wàr ower ungenau. Oder "å" und "ò". In mein Dialekt gits dej zwoa Laute reglmässe, drum empfindes à òls zwoa daitlich vaschiedne Laute. Òlso schreiwe òlle zwoa. D Sòlzburcher nehma es "ò" niat her, ner es "å". Wenns in deane eahnern Dialekt blòuß oan davu git, nòu iss niat so wichte, wos fir oan ma nimmt, es is ower ungenau, wenns a "ò" is, ower ma "å" schreibt.
Noja, siahst schòu, dàß des òllas niat oafach is, ower aso mouma denka, damit wos wirkle Guats àssakummt, bòlma se mit da Phonetik und da Umschrift bschäfticht. -- Sinnierer 23:15, 20. Aug. 2007 (CEST)
Wås du néd bedåcht håst, is das a Graphem (Bugschdåb) fia untaschiadliche Phoneme (Laute) schdê kintad, das zB ole å schraim, d Ésdaraicha schbreachans a weng dumpfa aus, dé Baian a wéng mea zum noamaln A hin, åwa schraim dama ole glaich. Dés is zum Baischbü auf Schbanisch so, mim C und Z zwischn Latainamearika und Schbanien. Kãnst néd amåi wo a Audio-File aufelådn, wai i wiakli ned woas fia wås dés (ò) und s (ä) und (èè) und s (à) schdê soid. --El bes 23:33, 20. Aug. 2007 (CEST)
Des woiße jå. Ower dej Umschrift soll ideålerweis leistn, dàß oa Zeichn ner fir oan Laut stèjt, und des à zwischa de Dialekte. Ejtz moue zousätzle wissn, dàß in enkere esterreichischn Dialekte es Zeichn "å" firn Umschrift-Laut "ò" stèjt. Des sollad oan d Umschrift onehma. Des òllas niat òls Vorwurf, sundern òls Beispül firn dejfern Sinn vo da Umschrift. I sölwer vawend jå a firn Normåltext a oafachere Schreibung, ner fir Wissnschaftlichers wej in Boarische Dialekte im Vagleich a genaue Umschrift. -- Sinnierer 00:01, 21. Aug. 2007 (CEST)

Amòl a åndere Denkweis.[Weakln]

In Wikipedia:Boarische Umschrift howe in de Schreibhinweis jå schòu a bòr Såchan ågsprocha ghått. Vorschreim mecht i nix, a jeder kå schreim, weja moch. Ner denk i, a Schreiber hòut àr a Veråntwortung gengiwer de Leser. Wemma se bån Lesn òllamòl blòung mou, nòu hòut ma irchadwenn koa rechte Fraid mèjer drå.
De phonetische Schreibweis is nu a Argument, wos i ånerkenna kå. Ower von Ogrenzn òls Sölbstzweck hòlte nix. Fir mi is Stàndarddaitsch do koa Feind niat. Des min Englischn òls Bezugsspròuch (wejs da El Bes vorgschlong hòut und ejtz fir seine Tabölln hernimmt) finne iwerdriem. Nòu iwerlèjn mir nemle d Stàndardspròuch de Norddaitschn. Dej sprecha "China" èjer òls "Schina" às. Ower schauts amòl in Duden eine, dòu stèjt drinnat, dàß d Àsspròuch "ch" is, und in Siddaitschlånd und Esterreich "k". Bòl mir ejtz "Kina" schreim, gem mir "China" quase frei fir "Schina". De daitsche Stàndardspròuch is a Gemeinschaftswerk fir Daitschschweizer, Esterreicher, und Sid-, Mittl- und Norddaitsche. Wenn da Sidn se ejtz zruckzejgt davu, nòu erkenna mir å, dàß des Stàndarddaitsche ner d Spròuch vo de Mittl- und Norddaitschn is. Gschichtlich gseha is es Gechadàl da Fòll. De Norddaitschn hom obm 16. Jòhrhundert eahner Niederdaitsch àfgeem firs Hòuchdaitsch àsn Sidn. De boarischen Dialekte ghèjern zåmma mit de alemannisch-schwäbischn und de ostfränkischn Dialekte zun Owerdaitschn und zåmma mit de Mittldaitschn zun Hòuchdaitschn. Wobei Hòuchdaitsch in de boarischn Dialekte òls Gechasoz vaståndn wird, nemle Dialekte gecha Stàndardspròuch. Dawàl is mit Hòuchdaitsch einggle da Gechasoz Hòuchdaitsch gecha Niederdaitsch gmoant. Des is doch a weng komisch, wenn mir uns haintzadoch gecha unsere eingne gschichtliche Spròuchfamilie wehrn, gö? -- Sinnierer 20:02, 20. Aug. 2007 (CEST)

Du host scho Recht, Boarisch gheart zua de hochdaitschn Dialekte. As Problem is oba de "Idealnorm" vom Aussprochedudn, net as "Hochdaitsche". De is quasi auf da Hochlautung von Siebs aufgsetzt worn und da Dudn hot sei Idealnorm nacha sejm ols Standard definiert. Dabei is aus meina Sicht oanfach ignoriert worn, daß Daitsch und a Hochdaitsch a plurizentrische Sproch is. I glaab, da letzte Siebs loßt mit seiner gemäßigten Hochlautung aa a boor regionale Variantn zua, oba de normierte Standardaussproch vom Aussprochedudn geht soweit i woaß net drauf ei. I woaß net wo Du des mit da "K" Aussproch fir Siddaitschland, Esterreich und Schweiz im Dudn gfundn host?? Es daat mi freili gfrein, oba im Aussprachedudn hon i's bei "Chemie" und "China" net gfundn. Aa wenn "K" bei de "Ch"-Werta ois hochsprochlich onerkannt is, soit ma auf jedn Foi glei seng, daß im Boarischn aa mit "K" ausgsprochn werd. Ob ma des mit Lautschrift, Weiterleitungen ... mocht, is ma wurscht ;) --Roland 23:10, 20. Aug. 2007 (CEST)
"Des Nord- oda Mittldaitsche werd oft besser ogschaugt wia de siddaitsche oda boarische Variantn...": Nojå, es Ostmittldaitsche wenger, wàl d Lait vo durtn stenga in da "spròuchlichn Håckordnung" niat oom. Woißt scha, "Gänsefleisch" und so. Und dòu kumme ejtz zum Kernproblem, wejs i siah: Dàß òllawàl und iweròll eidàlt wird in "oom" und "untn", durtmòls und haintzadoch. In de Städt hàn d Lait vom Lånd hòlt "dej Gschertn". Fir d "Weißwurschtäquatorianer" hàn d Nordbaiern schòu "hòlwate Breißn". Àf oan às da nòutinga Stoapfòlz wird oragschaut im göldinga Sidn (frejers). Ower à d Nordboarischn hàn dòu mit Schuld, wennsa se immer nu schàma fir eahnern Dialekt und koa Schneid niat hom, und eahnern Mund niat àfmåcha und hainzadoch à niat in d Tàstn haua. Da Herr Pfòrrer und da Herr Lehrer, wòu èjer Hòuchdaitsch reen, wòrn söllmòls åm Lånd Reschpektspersona. Und vor da Obrichkeit hòutma eh iwer d Jòhrhunderte buglt, nòuchdem dej mordiàlisch durchgriffa hòut. Nòuch da Reformation vor 500 Jòuan hàn an Hàffa Lait zerscht evangelisch worn, hàn ower nòucha wieder zwångskatholisiert worn. Und de Bauernàfständ in Sid- und Mittldaitschlånd hàn iweròll niedergschlong worn, da Martin Luther, der wòu mit seiner Bibl-Iwersetzung des haintiche Daitsch mitgschåffa hòut, hòut se gecha d Bauern gwendt. Gleichzeite hàn d Norddaitschn evangelisch worn und hom zåmma mit da Luther-Bibl es Mittl-/Owerdaitsche ågnumma und eahner Niederdaitsch fòlln lòun, und hom deam Hòuchdaitsch eahnern Stömpl àfdruckt. À de Gelehrtn im Nordn homs nòu fir se sölwer vawendt. De Gelehrtn im Sidn hom weiter Lateinisch vawendt, es Daitsch wòr d Spròuch vom "dumma niedern" Volk. Dòu is im 17./18. Jòhrhundert a spròuchlicher Entwicklungsvorsprung im Nordn entståndn. Da Sidn hòut blòuß àfhuln kinna, indem dàßa im 18. Jòhrhundert d Hòuchspròuch àsn Nordn iwernumma hòut. Im Mittlòlter wòrn de siddaitschn Städt Augschburch und Nirmberch mim Bouchdruck nu vorndrå, spèjter homs dej Führung ån Nordn valorn. Nirmberch wòr im Mittlòlter a bedaitsame Reichsstod und spròuchlich rein Nordboarisch. Dean Stàtus hòuts spèjter in da Naizeit verlorn zåmma mit seiner boarischn Spròuch. Dòu homma wieder en Stàtus: Da Ludwig Zehetner und åndere hom in Untersouchunga festgstöllt, dàß umso wenger Dialekt gredt wird, umso hèjcher da soziåle Stàtus is. Des hàn òlso unsere eingna Lait, wòu en Dialekt òls "minderwerticher" eiordna. De gsöllschaftlichn Àfsteicher, wòu se sölwer durch a guats Stàndarddaitsch àfwertn wölln und se vo de "Gschertn" ogrenzn wölln, hàn efters d Schlimmstn. Und bugln vor da Obrichkeit dejn d Lait immer nu. Is da Àspròucheduden ebba a Gsetz, und ma wird eigspirrt, bòlma se niat drå hòlt?
Nàà Lait, niat d "Breißn" und d "Piefkes", en Duden und n Siebs òls Sindnböck hernehma, sundern bå sich sölwer und im Umföld åfånga. Wenn se a jeder drå hòltad, nòu wàrs mit da Zeit à in de "òllmächtinga" Medien ånderscht. Dej hàn nemle vo Menschn gmåcht, dej hàn nix unvaänderlich vo Gott Geems. -- Sinnierer 12:41, 21. Aug. 2007 (CEST)
Des mit'm sprochlichn Vorsprung im Nordn Daitschlands sig i net aso. Daitsch is im Sidn net nur Dialekt gwen oda de Sproch vom dummen Volk. Es hot aa a hochsprochlichs Daitsch (z.B. de Kanzleisproch ...) scho gebm. I mecht aa net sogn, daß nur mir in Sidn a guats Daitsch redn, oba de sid- oberdaitsche Aussproch is aa net schlechter wia de vom Dudn, von Mittl- oda von Norddaitschland.
Da Zehetner is glaab i da letzte, der an Dialekt ols minderwertig obduat. I kenn ietz de Untersuachung net, oba wann ma de Aussage a wengerl onders hischreibt, nacha kannts scho bassn z.B. "In Bayern werd umso weniger Dialekt gred, umso heher der soziale Status von da Region is". Oiso in a Region wo's letz mit da Orbat ausschaugt ziagts koane neien Lait hi und de Mundart konn se besser hoitn wia onderswo.
Na, da Aussprochdudn is koa Gesetz net und is aa net ollgemein verbindlich. In manche Betriebe werd oba de Aussproch nach'm Aussprachedudn durchdruckt. Gott sei Donk is bei mir in da Orbat net aso und i buckl a net vor de Aussprocheregln ;)Trotzdem oda akrat desweng daat i des "K" bei "Chemie" und "China" festhoitn. --Roland
Dé Luxmburga wårn zum Beispüi in dé 40a oda 50a Jåhr gånz radikàl und håbm eanan Mittldeitschn dialekt glei so orotografiart, dass sé sogår s' Voik drüba aufgregt håd, erst dånn is dé Ortogràfie firs Luxmburgische in heitiga Form kemma. Dés Beinhåitet à dé Groß- und Klàschreibung wia in da deitschn Språch. Då find i san mir eh sehr modaràt. Mir schreibm in Grund gnumma nåch dé Regln da hochdeitschn Ortogràfie, wås sicha a so seî soid, schliasslich san dé zwà Språchn vawåndt. Åba a bissi traun wås åndas zm Schreibm kenna ma uns scho find i... I würd jå a gern Fremdwörta wia an Computer zum Beispüi åis Kompiuta oder Kompjuta wiedagebm.... usw...--Mucalexx 09:58, 21. Aug. 2007 (CEST)
Dòu schreibt nòu a jeder ånderscht. Ohne långs Iwerleng schreiwad i: Kombjuder, Nordik Woking, Tschoggn, Bodigard, Njusledder, Njusgrup, Mauntnbaik, Jusnet, Bebisidding, Softwär. Òlso nàà... -- Sinnierer 16:02, 21. Aug. 2007 (CEST)
Und wos måchast, Roland, wenn Dir a niatboarische Àsspròuch in da Àrwat vorgschriem werad?
Klòr dout da Zehetner Ludwig an Dialekt niat òls minderwertich o. Des hàn jå Untersouchungsergebnisse. Des hòut niat blòuß wos mit de Regiona zum Dou, sundern des is a òlldegliche Erscheinung in unserer "sauwern" Gsöllschaft. Und des min "dumma Volk", dòu howe d Hòltung vo da reaktionärn Owerschicht àfzoing wolln. De absolutn Herrscher, wòu Àfständ gnådnlòus niedergschlong hom und òlle Freiheitsbestrebunga dastickt hom, de mächtiche Kirch, wòu Lait òls Ketzer bestròuft hòut. Wòus hòlt um Måcht gèjt. Ower woißt wos: Informier Di hòlt sölwer weiter iwer de daitsche Spròuchgschicht. I mecht niat enker Lehrer sàà.
Und wecha da Schreibung: Wemma de Werter àsn Òltgriechischn wej "Chemie", "Chirurg" òls "Kemie", "Kirurg" schreim, nòu mejssadma à d Werter às åndere Spròuchn "bajuwarisiern": Frånzesisch "ch" --> "sch", "Chef", "Chance" òls "Schef", "Schãs". Englisch, Spanisch "ch" --> "tsch", "Chips", "Chile" òls "Tschips", "Tschile".
Jå und de Ortsnåma hàn wieder a åndere Såch: "China" is wos ånderscht, ower bå Nåma àsn Boarischn dòu moane, dàß mir de Schreibweis de Ortseinwohner iwerlòun solltn. I finn, mir solltn deana eahner Meinung zu eahnere Ortsnåma reschpektiern. Bòl òlso Lait vo "Cham" song: "Mir schreims "Cham", nòu derfma niat song "Nàà, àf 'echt Boarisch' schreibtmas "Kam". Oder bòl Sidtirouler kumma und song, dàß eahner Lånd "Sidtiroul" hoißt, nòu derfma niat "Südtiroi" schreim (is a tåtsächlicher Dischkurs àf da Hàptseitn). -- Sinnierer 14:58, 22. Aug. 2007 (CEST)
Oiso, I daat mi auf jeden Foi fir a regionals Hochdaitsch eisetzn. Des hoaßt, daß ma de siddaitsche Aussproch zualosst. Ma muaß hoit schaugn, daß ma verstandn werd oba mit Gwoit aa debberte Norm durchsetn, da gaabats scho an längern Dischkurs.
Oiso, i werd ietz amoi schaugn wia ma des am "Chemie" Artikl umsetzn kon wos i moan. Du konnst'as na oschaugn und sogn obs guat is oda net. Bei da Sidtirol Gschicht waar i aa net aso verbissn. De Hauptsaitn is glaab i in an ostmittlboarischn Dialekt gschribm. Do sogt ma aa Tiroi. Im Sidboarischn und bei ins dahoam sogt ma mehrer "Sidtirol" oda "Sidtiroul" ...--Roland 23:59, 22. Aug. 2007 (CEST)
A regionåls Hòuchdaitsch - oder richticher: regionåle Hòuchdaitschvariàntn - gits doch. Bòle in Duden (da gölwe Rechtschreibduden) eineschau, siahe dòu, dàß Chemie, China, Chinin, Chitin mit da Àsspròuch "ch-, siddaitsch, esterreichisch: k-" drinstenga. Vo "sch-" is nix zum Seha. Fir mi is dej Àsspròuch Norddaitsch. Interessànterweis stèjt ower "Chirurg" blòuß mit "ch-" drinnat. Wòhrscheins, wàl àr a Dàl vo de Baiern "Schirurg" song.
Und Dei Zousoz: I glàb niat, dàß des iweròll im Owerdaitschn Raum mit "k" àssprocha wird. Im Hòuch- und Hèjchstalemannischn wird doch a jeds "k" åm Åfång òls "ch" àsgsprocha ("Chuchichäschtli" == "Kuchakåstn"). I hos amòl im Artikl hinters Wort gschriem. -- Sinnierer 14:58, 23. Aug. 2007 (CEST)
I red vom Aussprochdudn und net vom Rechtschreibdudn. Interessant is oba scho, daß da Rechtschreibdudn do auf de regionaln Variantn eigeht und da Aussprochdudn net. Der is wohl no net aso ausgreift wia da haintige Rechtschreibdudn ;) Des "K-" werd in de schweizerdaitschn Mundartn oft "ch" gsprochn. Im schweizer Hochdaitsch werd oba scho "K" gsogt. Noch "Die Aussprache der Standardsprache in der deutschen Schweiz" von Ingrid Hove werd z.B. Chemie aa mit "K" gsprochn. Im Dialekt kannts freili onders ausschaugn...--Roland 23:04, 23. Aug. 2007 (CEST)
Nojå, Du hòust jå "owerdaitsch" gschriem ghått, des howe àf de Dialekte bezung. An Àsspròuchdudn howe koan dahoamstèj, drum kånne niat song, wos dòu drinstèjt. Woißt, da Àsspròuchdudn hòut es Àsspròuchwerterbouch vom Siebs òls Grundloch. Und dòu is urspringle a Bühnenàsspròuch àf norddaitscher Lautgrundloch festglegt, òlso ebbs Kinstlichs, wos mit da Spròuchwirklichkeit nix zum Dou hòut. Und da Àsspròuchdudn is sogòr nu oaseiticher. Drum kåå der mir quase en Bugl àffesteing ;) -- Sinnierer 00:53, 24. Aug. 2007 (CEST)
Recht host, und donkscheen firs Umändern im Chemie-Artikl. So gfoits ma aa besser. Pfiat di, --Roland 11:09, 24. Aug. 2007 (CEST)

A gloana Blick auf private Beweggründ[Weakln]

Wos i bis jetzad eha zwischn de Zeil glesn hob, oda vielleicht geh i do a eha vo mir aus, sand de persönlichn Motive bei dera Diskussion. De wissnschaftlichn, gschichtlichn usw Motive sand olle arg intressant fia mi, vor oim weil i mi do eha wenig auskenn mit de ganzn Hintagründ. Wos aba fia mi ois Autor im Endeffekt aa relevant is: wejche Konsequenzn daad a Reglementierung vo da Schreibweis fia mi direkt ham?

De Situation momentan is aso: a jeda schreibt so wiara redt (= Idiolekt). Des hod den Vorteil, dass si koana vadrahn muas. Naturgemäß hod a jeda zu seim Idiolekt a starke, aa emotionale Vabindung. Des is aa oa Grund, warums a so vui Spass macht, do herin wos zum schreim - weil ma si wirkle richtig auslemm ko = Sejbstdarstellung pur. A weidana Vorteil is, dass kloane regionale Dialekte und Feinheitn ned untagengan in ara Einheitssproch.

Oa Aspekt beim Festhoitn an oana am Hochdeitschn ooglehntn Schreibweis is, dass ma dodabei ned umlerna muas. Aussadem: Obwoi mir olle Dialekt sprechan und den gern hom, wern aa einige in a gwissn Weis stoiz auf unsa Schriftdeitsch und dem seine Eingheitn (= oft Umständlichkeitn) sei. Vielleicht weil ma Sprochn insgsamt gern hod und gern mit eana arbat.

Da Effekt vo am stärka oda glei komplett vaeinheitlichtn Boarisch (Extremfoi): Es waar boid wia as Lerna vo a Fremdsproch. Ma muas se a neiche Schreibweis ootrainiern, im Extremfoi daad de Boarische Einheitssproch komplett vom Idiolekt abweichn - des is dann hoid wieda a Hochsproch, wia derzeit as Standarddeitsche.

Bei ra konsequent phonetischn Schreibweis waar da Ibagang zwischn Schriftdeitsch und Schriftboarisch jennfois vui weniga fliassnd. Des benachteiligt hoid de Leid, de se mitm Lerna vo ara neichn Schreibweis hart dean.

Bei ra künstlichn boarischn Schriftsproch biat si's andraseits scho oo, dass ma de Traditiona vum Schriftdeitsch hintafrogt. Sachan, de fia Norddeitsche relevant san, (wia Chemie = Schemie) kennan do gwies wegglossn wern, und dafia boarische Spezialitätn mehra betont (= Kemie). Am End werns vielleicht grod sejche Kloanigkeitn/Extrigkeitn sei, de noch ra Gwöhnugnsphasn den Stoiz vo da Beveikarung auf "eana" Schriftsproch ausmachn.

I wui damid jetz ned song, dass i wos fia oda geng de phonetische Schreibweis oda a Einheitsschriftboarisch hob, sondan blos amoi no a andane Sichtweis beleichtn :-) --Libellulia 17:15, 21. Aug. 2007 (CEST)

Òlso persenlich is, wòu i herståmm: Àsn westlichstn owerpfölzischn Låndkreis. In de Dialekte hòut se Nordboarisch, Mittlboarisch und Ostfränkisch vamischt. Geogràphisch grenzta ån Mittlfrånkn, Owerbayern und Niederbayern. Owerzentren, wòu se d Lait vom Håndl her, vo da Àrwat her, und nu mèjera orientiern, hàn Nirmberch, Inglstod, Reengschburch. Seit Jòhrhundertn àrwan d Lait zåmm, treim Håndl, tauschn se às, gits vawåndschaftliche Beziehunga, zejng d Lait vo oam zum åndern Dialektraum, is jå òllas niat weg weit. À leb ejtz schòu länger in Mittlfrånkn, ho schòu vorher durtn gàrwat, mei Vawåndschaft kummt à vo dòu und vo durt. I zejch koane Grenzn. Zu de Extremföll: I hòlt nix von aran "hejdlbrummadn" gsåmtboarischn, extra Stååt (Òltbayern + Esterreich + Sidtiroul), wàl dòu werad às am stòrk vaflochtana Gebiet àframòl a Grenzlånd. A boarische Einheitshòuchspròuch wàr niat vül besser. Bòl oaner vom westlichn nordboarischn Schnüpfl und oaner a bòr Külometer weiter eahnere Dialekte, da oane nordboarisch, da åndere ostfränkisch schreibt, nòu schaua dej pfàlgrod ziemle gleich às. Werad ejtz a urboarische Einheitshòuchspròuch und a urfränkische Einheitshòuchspròuch firs Schreim gschåffa, nòu vastàndadn dej zwoa eahner Schreiwads ament gòrnemmer. Es git a Dialektkontinuum, es git a geogràfisch-menschlichs Kontinuum, òllas flejßt, òllas gèjt inanånd iwer. Umso weiter oaner in da Mittn vom boarischn Spròuchraum hockt, umso wenger ändert se fir dean durch a stirkere innerboarische Bindung und Ogrenzung vom Niatboarischn. Fir d Lait ån de Ränder - dej wòu einggle koane hàn und zu sechtane erscht gmåcht wern - schaut nòucha òllas gånz ånderscht às. So Lait, des is amòl mei Dialekt-Philosophie. -- Sinnierer 21:17, 21. Aug. 2007 (CEST)

ˈɫɔtɐ ˈfœːɭɐ in dɐ ˈkoɐ̆tn̩ „Administrative Eiteilung und Gebietsãnsprüche“[Weakln]

siehe de:Diskussion:Administrative Gliederung der Volksrepublik China#Karte. --Babelfisch 03:19, 26. Sep. 2010 (CEST)

Wenn du uns sagst, welche Datei wir sonst nehmen könnten, die aktueller ist, dann überlegen wir uns das. --El bes 06:57, 26. Sep. 2010 (CEST)