Junibummerl

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Gerippter Brachkäfer
Amphimallon solstitialis (2008-06-17).jpg

Gerippter Brachkäfer (Amphimallon solstitiale)

Systematik
Ordnung: Käfer (Coleoptera)
Untaordnung: Polyphaga
Famij: Blatthornkäfer (Scarabaeidae)
Unterfamij: Melolonthinae
Goddung: Amphimallon
Oart: Gerippter Brachkäfer
Wissnschoftlicha Nama
Amphimallon solstitiale
(Linnaeus, 1758)
Beim Schnacksln

A Junibummerl (dt.Junikäfer bzw. Gerippte Brachkäfer) (lat. Amphimallon solstitiale) is a Käfa aus da Famülie von de Blatthornkäfer (Scarabaeidae).

S'gibt owa no aundare Vatreta von da Gattung Amphimallon oda Rhizotrogus (wia zum Beispüü Rhizotrogus marginipes) und aa da Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola),[1] zua denan sogt ma maunchmoi aa Junibummal.

Meakmoi[VE | Weakln]

De Käfaln haum a Läng vo ziaka 14 bis 18 Mülimeta und schaun aa tüpisch wia Blatthornkäfer aus. Da keapa is a Oat gööb bis braun, da Scheitl und des Hoisschüüdl san a wengl dinkla. De Fühlafächa haum drei Gliada, bei de Mandln sans fost dopped so laung wia da gaunze Rest von de Fühla, bei der Weiwal a bißl kiaza. Des Hoisschüüdl, de Basis und des Randl von de Deckfliagln haum launge Boaschtn und san kuaz behoat.

Fia an jen Deckfligl haum de Viecha drei hehagstööte Rippm; dazwischn san de Deckfligln tupft und behoat.[2] Des Hoisschüüdl is mid aana höllaran Linie in da Middn täut.[3] De Schienan (Tibien) vo de vuadaran Haxn haum bei de Weiwaln drei, bei de Mauna zwaa Zähnd.

Waun ma ned schaut, kenntad ma de Käfa vawexln min Amphimallon ochraceum, der wos am Dog umanaundafliagt. Dea is owa klaan, rostrot gfaabt und hod kaane Hoaa an de Randln vo seine Deckfligln.[2] Da Amphimallon solstitiale losst si vom Rhizotrogus marginipes weng seine laungan Wimpanboaschtn aun de Seitn von de Fliagldeckn untascheidn.

Vuakumman und Leemsraum[VE | Weakln]

De Oat gibz in Europa und Noadafrika, de neadliche Grenz waa da Siidn vo Norwegen und s'zenträule Schweden und Finnland. In England gibz de Oat nua stöönweis. De Käfaln bsiedln Woidrandln, Geatn, Paaks, Fööda im Flochn und bis ins Higllaund. In de Beag aa, oba nua aun a boa Platzln.[2]

Biologie[VE | Weakln]

Am End vom Juli legt a befruchtets Weiwal ziaka 35 Eia in dar Ead oo und geht daun boid ei. De Loavn (Engerling) leem vo klaanare Wuazn und Pflaunznrestln und wean so ziaka finf Zantimeta laung. Zwaa Moi iwawintans. Im drittn Joa, im Friehjoa, vapuppn sa si. Im Noadn vo Eiropa brauchns länga, do brauchns via Joa. De ausgwoxanan (adultn) Käfaln san in da Nocht aktiv, am Dog vakräun sa si. Ende Juni, in da Demmarung vo woame Necht fliagn s in große Schweam umadum. Fressn dans Bladdln und Bliah.[2]

Beleg[VE | Weakln]

  1. Karl Wilhelm Harde, František Severa: Der Kosmos-Käferführer. Franck´sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart 1988, ISBN 3-440-06959-1
  2. 2,0 2,1 2,2 2,3 Jiri Zahradnik, Milan Chvala: Insekten: Handbuch und Führer der Insekten Europas. Aventinum, Praha 1991, ISBN 3-89440-040-0 (formai foische ISBN).
  3. Gerhard Scherer: Käferkompass Gräfe und Unzer GmbH, München, ISBN 3-7742-5030-8

Litaratua[VE | Weakln]

  • Karl Wilhelm Harde, Frantisek Severa und Edwin Möhn: Der Kosmos Käferführer: Die mitteleuropäischen Käfer. Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co KG, Stuttgart 2000, ISBN 3-440-06959-1.
  • Georg Möller, Reiner Grube, Ekkehard Wachmann: Der Fauna Käferführer I - Käfer im und am Wald Fauna-Verlag, Nottuln 2006, ISBN 3-935980-25-6.
  • Gerhard Scherer: Käferkompass Gräfe und Unzer GmbH, München, ISBN 3-7742-5030-8
  • Jiri Zahradnik, Milan Chvala: Insekten: Handbuch und Führer der Insekten Europas. Aventinum, Praha 1991, ISBN 3-89440-040-0 (formai foische ISBN)
  • Jiři Zahradnik, Irmgard Jung, Dieter Jung et al.: Käfer Mittel- und Nordwesteuropas. Parey, Berlin 1985, ISBN 3-490-27118-1.

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Gerippter Brachkäfer – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien