Laffa an da Soizach

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Woppn Koartn
Wappen vo da Stadt Laufen
Laffa an da Soizach
Deutschlandkarte, Position vo da Stadt Laufen hervorgehoben
47.93666666666712.9325405Koordinaten: 47° 56′ N, 12° 56′ O
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Obabayern
Landgreis: Berchtesgadener Land
Häh: 405 m ü. NHN
Fläch: 35,29 km²
Eihwohna: 6954 (31. Dez. 2015)[1]
Dichtn: 197 Einwohner je km²
Postloatzoi: 83410
Voawoi: 08682
Kfz-Kennzoachn: BGL
Gmoaschlissl: 09 1 72 122
Stadtgliedarung: 74 Gmoatei
Adress vo da
Stadtvawoitung:
Rathausplatz 1
83410 Laufen
Hoamseitn: www.stadtlaufen.de
Buagamoasta: Hans Feil (CSU)
Log vo da Stadt Laufen im Landkreis Berchtesgadener Land
Karte


Laffa bzw. Laffa an da Soizach (amtle: Laufen) is a Stod im Landgreis Berchtsgoana Land, in Obabayern. Si ligt umara 7 km neadlich vo Soizburg am Oipmfluss Soizach, de wo de Grenz za Estreich buidt. Auf da andan Fluss-Seitn ligt Owerndorf ba Soizburg. Laffa is de Greisstod vom ehemoling Landgreis Laffa gwen, dea wo am 1. Juli 1972 afgläst worn is.

Eadkunde[VE | Weakln]

Geografische Log[VE | Weakln]

D' Umgebung vo Laffa gheat zum Oipmvorland und stejd a floche Moränenlandschoft mid Hächn vo umara 400 bis 460 m und oanige Moarn doar. Da naxte Beag und da Hausbeag vo Laffa is da Haunsbeag (836 m), 5 km sidestlich im Soizburga Land; gengiwa vo seim Fuass mindt de Sur in de Soizach.

Geologie[VE | Weakln]

Geologisch ligt as Gmoandgebit am Rand vom Frailassinger Beckn. Bai Laffa wird d' Fliassrichtung vo da Soizach durch a owerflächnnohe Noglfua-Schwejn mid da Hoibinsl vo Laffa oglenkt, worduruch d' dopete Fluss-Schlinga entståndn is. In da Fluss-Schlaiffm ligt d' Oidstod. As Umland is sanft higelig, in waide Taile dicht bewoidet, im Westn tailwais moarig. Auwejder gib's entlång vo da Soizach.

Saniarung vo da Soizach[VE | Weakln]

Da friara stoark mäandriande, sedimentreiche Fluss is noch 1820 noch am Stootsvatrog zwischn Bayern und Estareich reguliat und begrodigt worn. Newa am Hochwosserschutz soidat aa d' Landesgrenz fixiart und begrådigt wern. Zwischn da Saalochmindung und Laffa san de Orwatn 1909 ogschlossn worn. Saidher san ower d' negativm Auswiakunga deitlich z' dakenna: a zuanemande Eitiafung vom Flussbett in'n woachm Untergrund, as osinkn vom Grundwosserspiagl und a Austrocknung vo de Aun. Auf längare Sicht san sogår d' Widaloga vo da Bruckn gfeadet. Desweng werd seid oanige Joarn in deitsch-estareichischa Kooparazion a Konzept fia an schonadn Rickbau daorwat.

De Wossaklass am Unterlaaf vo da Soizach is seid de 1977a duach Obwossa-Reinigung owahoib vo Soizburg vo da Giiteklass III-IV aaf II (mässig belostt) vabessat worn. Auf a längare Sicht hi wead Trinkwossaqualität ogstrebt.

Nochbagmoandn[VE | Weakln]

Grenzbrukn

Ausser an Esterraich (Owerndorf ba Soizburg) grenzt Laffa an foigande Gmoandn (vo Nordn gega'r'an Uarzaigersinn): Anscharing (Kirchanschöring) und Petting (Petting) boade im Landgreis Traustoa sowia Soidorf-Surham im Landgreis Berchtgoana Land.

Stodgliedarung[VE | Weakln]

De aus'm 15. Joarhundad stammade Oidstod ligt, duachn friara unbändigtn Fluss noch drei Seitn gschitzt in da Soizach-Fluss-Schlaifm. Nur d' sidliche Begrenzung mi'm „Owan Stodtor“ hod durch a Wearmauer befestigt wern miassn. D' Oidstod stet haid ois Gsåmtensemble unter Denkmoischutz. Da Rest vom Stodgebit is iwerwingd im 20. Joarhundert baut worn. Bai da Gebitsreform vo 1972 hod Laffa zoiraiche Eigmoandunga dahoidn; as grässte Dorf is des newaram Obtsdorfer See glegane Liangdorf (Leobendorf).

Gschicht[VE | Weakln]

As historische Laffa

De Stod is za. 1260 Joar oid. Uakundli weads as easchte Moi 748 dawähnt. Da Koasa Ludwig vo Bayern hod ogoadnet, dass as Soiz aus Hallain (15 km owerhoib vo Soizburg) nur no af da Soizach transportiat wern hod derfa. Wei a Fejsn ba Laffa, da sognennte Nogga, d' Fluss-Schiff-Fort bhindert hod, is d' Frocht in Laffa vo kleanare af grässare Schiffal umglon worn; Doher stammt aa da Nama Castellum ad louffi (as Kastell an de Stromschnejn). D' Laffarer hom vo d' Erträg aus d' Iwernochtunga, d' Zoie sowia am Schiffbau profitiart. D' Stod hod urspringlich zum Soizburggau vom Herzogtum Bayern ghärt. D' Soizburga Erzbischäf håm im 13. Joarhundert as Gebit vom spadern Rupertiwinke, in dem Laffa ligt, dawerm kenna. Ob 1275 hod mid da Odakennung vo d' Grenzn durch'n Bayernherzog d' letzte Fasn vo da Oläsung vom Soizburga Lsnd vo Bayern ogfanga. Im Joar 1326 is nacha Soizburg durch d' Erlossung vo ner oagna Landesvafossung zum waidgehand unobhenging Stoot worn. Da Nogga is 1773 gsprengt worn. 1816 is Laffa zamm mim sognenntn Rupertiwinke vo Soizburg trennt und Bayern zuagschlang worn. Domid is's Grenzstod zwischn Bayern und Estareich-Ungarn worn. Duachn Bau vo da Eisnboh is d' Soizachschiff-Foart oiwei mera weggadgfoin. 1866 hod da letzte Soiztransport stottgfuna. Ba am Hochwossa 1899 is d' Brucka weggadgrissn worn; a neie is an a andan Stej afbaut und 1903 eigweicht worn. Noch 1945 is d' Bevejkarung durch Sudetndeitsche und andane Hoamatvatriawane ogwoggsn.

Beleg[VE | Weakln]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).