Landgreis Amberg-Suizboch

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Der Artikl is im Dialekt Owapfoizisch gschrim worn.
Woppn Koartn
Wappen des Landkreises Amberg-Sulzbach Deutschlandkarte, Position des Landkreises Amberg-Sulzbach hervorgehobenp1
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regiarungsbeziak: Owapfoiz
Vawoitungssitz: Amberg
Fläch: 125,75 km²
Eihwohna: 103.568 (31. Dez. 2015)Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Noch nicht auf Metavorlage umgestellt
Dichtn: 824 Eihwohna je km²
Kfz-Kennzoachn: AS, BUL, ESB, NAB, SUL
Greisschlissl: 09 3 71Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Fehler in Gemeindeschlüssel
Greisgliedarung: 27 Gmoana
Adress vo da
Greisvawoitung:
Schlossgraben 3
92224 Amberg
Hoamseitn: www.kreis-as.de
Landrod: Richard Reisinger (CSU)
Log des Landkreises Amberg-Sulzbach im Bayern
Karte

Da Landgreis Amberg-Suizboch (amtli: Landkreis Amberg-Sulzbach) liegt im Westn vum bayrischn Regiarungsbeziak Owapfoiz. Nochboakreise san im Nordn da Landgreis Bayreith und da Landgreis Neistodt an da Woidnaab, im Ostn da Landgreis Schwandorf, im Sidn da Landgreis Naimakk in da Owerpfolz und im Westn da Landgreis Niamberga Land. D'greisfreie Stod Amberg, da Vawoitungssitz, is ganz vum Landgreis Amberg-Suizboch umgem.

Geografie[VE | Weakln]

As Greisgebiet wiad vu da Vils und ihrane Nebenfliss durchzong. D'Vils entspringt im Nordn vum Landgreis, gejd owa z'eascht aweng nau Nordn, dann nau Westn und danau nau Siidn, bevors neadlich vu Kallmünz as Greisgebiet verlaufd und in d'Naab flejßt. Da Fluss teit as Greisgebiet in zwoa guad gleich grouße Stickln. Da Kreis hod Antei an da sognannten Owapfoiza Alb und an de Auslaifa vum Naabgebirge im Siidn. Neadlich vu Amberg erstreckt si a abwechslungsreiche Weiha- und Moorlandschaft.

Städt und Gmoana[VE | Weakln]

Gschicht[VE | Weakln]

As Gebiet um Amberg gheat scho seit im 14. Joarhundat za Bayern bzw. zu de wittelsbachischen Linien Pfoiz-Neiburg und Pfoiz-Suizboch. 1803 san af'm Gebiet vum heidigen Landgreis Amberg-Suilzboch d'Landgrichta Amberg und Suizboch erricht worn. De g'hern ab 1808 zum Regenkreis (Hauptstod Straubing, ab 1810 Rengschburg). 1809 is Amberg a kreisunmittelbare Stod worn. 1838 is zusätzlich as Landg'richt Vilseck bilt worn. Alle drei Landg'richter hom dann zur Owapfalz g'hert. 1862 san aus de Landgerichter Amberg und Vilseck as Bezirksamt Amberg und as'm Landgricht Suizboch as gleichnamige Bezirksamt worn. Nachdem 1934 d'Stód Suizboch mit da Nachbarstód Rosenberg zammg'legt worn is und seitdem an Doppelnamer fihrt, is a as Bezirksamt umbenannt worn und hoaßt seitdem Bezirksamt Suizboch-Rosenberg. De zwoa Bezirksämta (Amberg und Suizboch-Rosenberg) wern ab 1939 ois Landgreise bezeichnet. Bei da Gebietsreform 1972 san de zwoa Landgreis unta Einbeziehung vu a boa Gmoana as de Landgreise Neimorkt in da Owapfalz und Escherbóch in da Owapfalz zum neier Landgreis Amberg vereinicht, dem sei Sitz de greisfreie Stód Amberg worn is. 1973 hód da Landgreis sei heidige Bezeichnung „Landgreis Amberg-Sulzbach“ erhaltn.

Verkehr[VE | Weakln]

D'AG der Bayerischen Ostbahnen hod scho 1859 ihr easchte Verbindung vu Nírnberg nau Rengschburg durchs oberpfälzische Industrierevier um Amberg und Sulzbach-Rosenberg erbaut. Eascht 1875 is de Zweigbahn Neikirchen–Vilseck–Weiden dazou kumma.

De bald draf – 1877 – vu de Bayerischen Staatseisenbahnen eröffnete Hauptbahn Nírnberg–Bayreith hód nur an äußersten Ásläufer vum Kreis im Westen bei Michelfeld gstreift. Vu ihr zweing seit 1903 in Ranna a Stichbahn zu da Berchstód Auerbach ó.

D'Kreisstód Amberg is Ausgangspunkt vu drei Lokalbahnen in d'Umgebung worn, de leider niad bis zu oaner benachbarten Hauptbahn weiterg'fihrt worn san:

  • 1898 nau Schnaittenbach iwer Hirschau,
  • 1903 nau Lauterhofen iwer Kastl,
  • 1910 nau Schmidmühlen iwer Ensdorf.

As vu Personenzích befoahrene Netz hód etz 154 km Strecken umfasst und hód si in de letzten Joar durch d'Stilllegung vo alle Lokalbahnen af 80 km reduziert. Allerdings spüllt d'Streck Amberg–Schnaittenbach im Gütavakea vu de Kaolinwerke nu a grouße Roll'n. Dstillg'legten Verbindungen im oanz'lnen:

1962: (Amberg–)Drahthammer–Kastl–Lauterhofen 24 km
1966: Amberg–Drahthammer–Ensdorf–Schmidmühlen 21 km
1970: Ranna–Auerbach 7 km
1976: Amberg–Hirschau–Schnaittenbach 22 km

Literatua[VE | Weakln]

  • Ursula Pfistermeister: Im Herzen der Oberpfalz. Das Amberg-Sulzbacher Land. Buch & Kunstverlag Oberpfalz, Amberg 1998, ISBN 3924350515

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Landgreis Amberg-Suizboch – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien