Nutza Dischkrian:Rotzbua/FAQ

Aus Wikipedia
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Boarische Schreibweis[Am Quelltext weakln]

Griass de Bua, luag amoi do (zum oitn Thema, wia soi ma Boarisch schraim): Leopold Auburger: Boarisch gredd – boarisch gschribn -Zur Orthographie des Boarischen (pdf). In: Schönere Heimat. Erbe und Auftrag. Hrsg. von Bayerischer Landesverband für Heimatpflege e. V. 99. Jg. 2010/Heft 1. S. 31-34. --Holder 10:29, 10. Mai 2010 (CEST)

Griassde Holder, dankschee fian Hiweis.
Leida nua, oida Wein (graua Essig gor) in neien Schlaichn. Oana vo de Dodngroba vo da Boarischn Sproch am Weak.
Soiche Leidln zabrecha si an Kopf driba, wia ma des Boarische Sprochkontinuum (ois Wuamfoatsotz vo da deitschn Sproch) meglichst genau obbuidet. Uns gehts um de praktische Belebung vo da Sproch und vo de Sprochn.
--Bua · faq · 08:26, 15. Mai 2010 (CEST)
Griass de Bua, i vozei da amoi wos: Feadd woidd i prowian dàss i a "Kindabiache" ("The Hobbit") ins Boarische iwasetz wei i meine oagna Kinda gean aufd Nochd wos boarischs virglesn hèd und weis sowas owa ned gem hod. Un na ho i hoid voglwuid o~gfanga damid - bis dohi ho i mi no iwahabts nit auskennt mid den sprochwissnschaftlichn Zeigl. Und nooch 30 Seitn bin i langsam mit mein eigna Krau und Ruam System as Schleidan kemma. Und dann hob i amoi nochdenggd und hob ma denggd wenn i scho de ganze Sauarwad dua na wàrs ebban gschaida wenn i a Schreibweis hernim wo ned grod i gscheid lessn ku sundan aa no andane - und eingle am liabstn so vui "Boarn" wia meglich. Dann bin i auf die Suche ganga und ho mid vui Leidd gredt und dischgriert und am End bin i auf a System kemma wo allgmain is und wo olle meine Vorschdellunga entspricht. Was i damit songn wui. Wenn ma d Schbrooch echt "belem" wui na ko ma ned aus dass ma iwas mindliche Hinaus gät und dann muass ma hoid schop a a bissl nochdengga driwa. "Belebn" is a mein Zui aba do gkearat fir mi à a Gmainbairische Literatur und Zeidungan und Schuiundaricht und Schuibiacha dazua. Pfiad di --Hofer Ànderl 18:36, 16. Mai 2010 (CEST)
Griassde Anderl, in da Ausgangsanalyse stimm i mit dia iwaein, aa de Frustration is vaständlich. I vasteh sogor, dass se Leidl gfrein, wanns endlich so a orthographisches Handbuach fias Boarische gibt...
Nua des Haggal- und Ösen-System is fia mi ned de Leesung, des vasteakt des Problem leida nua. Jo, des is imho sogor a grosse Gfoar fia de boarische Sproch. Es bringt no mehra Vuifoit, no mehra Vawirrung. In ana Zeit wos scho ums Ganze geht, wei de Assimilation duachs Hochdeitsche schnej vorweats drängt. (Und des Hochdeitsche seinaseits wead vom Englischn grod Schritt fia Schritt aufgfressn. Wos wead in zwoa Generationen vom Hochdeitschn iwrigbliem sein? Es gibt Expertn, de wo bereits heit sogor grosse eiropäische Sprochn, wia beispuisweis s Holländische, fia potenziell gfeadet oseng... Wen wundats, schaug da amoi o, wiavui deitsche Weata s no in vaschiedanen Bereichn no gibt: In da modeanan Musi, in da EDV, ba de Internet-Ausdrick, im Marketing, in da Weabung, in da Mode... ?? Und des wead Dog fia Dog mehra...)
Und "jugendkompatibl" is des Haggal- und Ösen-System scho glei gor ned. Im Zeioita vo Facebook, SMS, Foren mit so ana Vakompliziarung daher kema? Auf meim Handy, auf meine Laptop-Tastatur gibts sowos ned wia "Å å Á á Ã ã À à Ă ă Â â | É é È è Ĕ ĕ Ê ê | Ó ó Õ õ Ò ò Ŏ ŏ Ô ô | Û û" !!
Mia glaubm, dass des oafocha und lebmspraktischa geht. Bedeitende Schriftstella wia da Artmann und da Jandl homs voagfiaht (da Artmann a wengal zu radikal, deng i). Auf dera Basis vasuachma a poa Regln z entwickln...
Und wos Kindabiachl betrifft: Schaug da amoi des Kindabiachl Woaßt du ibahapts, wia gern dass i di mog? (vom Fischer Otti ins Boarische iabasetzt) o. Brauchts dazua "Haggal und Ösen"? Brauchts a Haggal, damit ma dein Nama Anderl vasteht? Schaugt jo "cool" aus ;) owa des is fia mi a Beispui fiara unnedige Vakompliziarung. (Es sei denn es is ois a Oart Marknzeichn docht :) Nix fia unguat.)
Herzliche Griass --Bua · faq · 00:19, 17. Mai 2010 (CEST)
Ich glaub nit, ass d Schryybwyys, wu fir Dialäkt brucht wäre, e große Yyfluss hän uf d Zuechumpft vu dr Dialäkt. Am Änd mien Dialäkt gschwätzt wäre un nit gschribe. Di bairische Dialäkt wäre nit untergoh dur Accents in dr Schryybig un si wäre doderdur au nit grettet vor em Verschwinde.
Insgsamt git s die Diskussion, wie mer Dialäkt soll schryybe, aber scho syt iber 200 Johr un alli maine syt 200 Johr, dr Dialäkt goht unter, wänn s nit eso gmacht wird, wie si s fir richtig halte.
PS: @Bua: Schreg find i s aber scho, ass Du uusgrächnet dr H. C. Artmann as Referänz nimmsch fir e „traditionälli“ Schryybwyys, wu doch grad dr Artmann un d Wiener Gruppe radikal broche hän mit dr traditionälle bairische Dialäktschryybwyyse un sich fir e extrem lutnochi Schryybwyys entschide gha hän, jo si zem Dail sogar no extra verfrämdet hän us ästhetische Grind.
LG, --Holder 12:20, 17. Mai 2010 (CEST)
Griass di nummoi, ja des Biache von Otti ho i aa dahoam - awa iadz grob is amoi wida aus und weas de Kinda firlesn! Dank da schee fir den Tipp! I ko mi grad drauf darinnan, dàs-a domois woris kààffd hob ned 100 pro iwazeigt gwen bi, ned vo da Schreibung hea, sundan zwengsn Boarisch wo fir meine Begriff ned ganz astroa~ is. Des Thema mit da Schreibung is so verzwiggd un fuischichtig, dés wean mia è ned aussabringa. Vileicht no oans dazua: a Boar woass normal èè wia s gschbrocha ghead vo dem hea alloa wàr fast wursch wia ma schreibt. Aba fia olle andan Fälle ... --Hofer Ànderl 19:11, 17. Mai 2010 (CEST)