Wikipedia:Stammtisch/Archiv/2006

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Ein paar Gedanken über dieses Projekt

Sollte man sich nicht zumindest auf einen Dialekt einigen wenn man schon keine einheitliche Rechtschreibung bzw. Grammatik hat? Da sonst Artikel in den verschiedensten Ausführungen enstehen und das ganze nur in einem Edit-War endet. Zum Thema Rechtschreibung sollte man sagen das es schon einige Projekte gibt die versuchen Dialektwörterbücher zu erstellen für Österreichisch wäre das zB ostarrichi.org, an solchen Projekten könnten wir uns orientieren anstatt hier eigenständig herum zu werkeln, die Gefahr ist viel zu groß das die lokalen Dialekte einfach gemischt werden und wir dann in 50 Jahren vor einer "Bairischen Sprache" oder besser "Bairischn Sproch" stehen die nicht mehr ist als ein Mischmasch den wir hier zufällig zusammengedichtet haben. Außerdem sollte das ganze nicht von 1 oder 2 Personen durchgequetscht werden, wir sind schließlich keine Rechtschreibungskommission die einen Dialekt zu einer Hochsprache standartisieren will.

Man sollte sich, wie schon oben erwähnt auch überlegen ob man den Münchner Dialekt oder den Wiener Dialekt verwenden will, denn beides zu mischen wäre meiner Meinung nach falsch, man sollte sich sogar überlegen ob nicht Bairisch und Österreichisch gesondert behandelt werden sollten.

Ich werde noch einiges mehr darüber schreiben, mir fehlt derzeit aber die Zeit mich anzumelden oder sonst etwas konstrukives von mir zu geben, nur so viel zu mir sei gesagt: Ich würde mich freuen wenn wir in 50 Jahren wirklich von einer "Bairischen Sproch" reden könnten, und ich würde mich freuen wenn ich etwas dazu beitragen könnte. :) --80.121.13.83 12:09, 10 September 2006 (UTC)

Grüsse aus der alemannischen Wikipedia un Glückwunsch dass es endlich auch eine bairische Wikipedia gibt! Wie ich sehe finden hier die selben Diskussione statt wie wir sie auf als. auch schon hatten (bzw zum Teil noch haben). Wir haben es so gemacht dass jeder seinen Dialekt und seine Schreibung benutzen darf (es gibt zwar eigentlich eine einheitliche Schrift, die Dieth-Schreibung, und drei, vier andere Vorschläge, lässt sich aber nicht durchsetzen). Dort: [1] sind diverse Richtlinien festgelegt (ich hoffe das ist für Bairischsprecher verständlich, aber wir sind ja Cousins). Die wichtigsten Richtlinien sind dass ein Absatz möglichts in einem Dialekt sein soll, es bei grösseren Erweiterungen allerdings erlaubt ist den Dialekt anzupassen und dass ein Artikel der ein regionales Thema hat aber in einem nicht-örtlichen Dialekt geschrieben ist, "übersetzt" werden darf. In allen anderen Fällen darf der ursprüngliche Dialekt nicht verändert werden. Viel Glück! --24.150.12.22 03:53, 3. Okt 2006 (UTC) (Benutzer Chlämens in der alemannischen Wikipedia)
Danke Chlämens! So sollte es hier auch gehandhabt werden: jeder Schreiber sollte seinen Dialekt deklarieren, wobei die Rechtschreibung variieren kann und ja überhaupt nicht so wichtig ist. Wir wollen doch kein Einheitsbairisch, oder schon? Die Alemannische Wikipedia ist diesbezüglich vorbildlich. Als Infolieferant sind die Dialektwikipedias ohnehin nur bedingt geeignet: Wenn ich etwas genauer wissen will, dann bediene ich mich der deutschen, englischen usw. Wikipedia. Eine Dialekt-Wikipedia kann nur bei ganz spezifischen Fragen, die nur den regionalen Raum betreffen informativer sein. Eine bairisch-österreichische Wikipedia sollte auf keinen Fall sich auf einen Dialekt festlegen, es sollte ein informatives Portal sein, auf dem verschiedene bajuwarische Dialekte präsentiert werden. Übrigens bin ich nicht ganz glücklich mit "Boarisch" als Bezeichnung, weil damit an sich nur die Dialekte in Altbaiern gemeint sind. Alternativen wären: Bajuwarisch, Boarisch-Estareichisch oder Bairisch-Österreichisch.

137.208.80.76 16:32, 16. Okt. 2006 (UTC)


Hallo,

Vielleicht wäre es sinnvoll, bei allen Artikeln anfangs (oder auch am Ende) anzuführen, in welchem bairischen Dialekt dieser Artikel geschrieben ist bzw. woher der Ersteller ungefähr stammt. Bei geografische Artikel oder regionalen Brauchtümern sollte meiner Meinung nach danach getrachtet werden, dass diese auch von dort lebenden und den dortigen Dialekt sprechenden Benutzern geschrieben werden. Optimalfall für mich wäre, dass man sich aufgrund von Artikeln über Orte und Gegenden vorstellen kann, wie dort ungefähr gesprochen wird. Ich habe mal mit einem Artikel über Frankenefls (Frongafös) begonnen...

schgr

Roman

Alte Diskussionen (die Rechtschreibung - é, è, ê, á, à, â, å, ú, ù, û)

Vielleicht sollte jeder in seinem Dialekt schreiben. Nützlich wäre dann aber, wenn man einen Hinweis erhalten würde, um welchen Dialekt es sich handelt.

Schade ist etwa, dass Beiträge auf Südtirolerisch umgemodelt werden in Bairische. Man bedenke aber, dass das ganze Prjekt aus einem vorschlag für eine Südtiroler-Wiki heraus entstanden ist. Daher meine ich, wenn jemand z.B. in südtirolerisch schreibt un dies kenntlich macht, dann sollte das nicht einfach niedergebügelt werden. Schließlich lebt das Bairische ja auch von seiner Vielfältigkeit.

Daher kann ich mir gut vorstellen, dass ein Beitrag aus Bestandteilen in mehreren Dialekten besteht. Was haltet ihr davon.

Gruß --ander 08:10, 19 September 2006 (UTC)


Hi Leute, ich finde es sehr toll dass es jetzt auch endlich eine Bayrisch-Österreichische Wikipedia gibt!! Ich würde vorschlagen, dass wir ein Wörterbuch anlegen. Dort können wir dann verschiedene Ausrücke und Schreibweisen vergleichen und etwas vereinheitlichen. Was haltet ihr davon? Grüße H ä s k (10:25, 5. Mai 2006)

Offensichtlich ist genau das von den Initiatoren nicht gewünscht, es soll offenbar jeder schreiben, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Das ist aber m.E. nicht praktikabel, die Schaffung einer „bairischen Hochsprache“ kann aber ebensowenig die Aufgabe einer Wikipedia-Ausgabe sein. Kurz gesagt: Mia wat’s am ollerliaban, wemma de Sach schnäi vagessn, des hod oafach koan Daug. -- Carbidfischer 11:23, 5 June 2006 (UTC)


Die letzte Änderrung war nicht gut!


Wiaso vagessn, es gibt jå schau a sowås wia a Reglwerk - des is de boarische Grámatik vau "Ludwig Merkle", waun se a jeda a bissl drau håit, dånn schauts jå går néd so schlecht aus um a "boarische Hochspråch" - und in da Alemannischn Wikipedia schreibt jå á a jeda wira wüü! -- Mucalex

Ich habe die alte Version wieder hergestellt, da ich nicht glaub dass jemand das "eu" mit "åi" umschreibt wie zB "Airopäische Unjon" - man schreibts nur wenn im Hochdeutschen ein "al" darin vorkommt - wie zB "Handball" in BAIRISCH: "Håndbåi. Ich würds schon für gut finden wenn wir ein bisschen was vereinheitlichen in der Schreibung und vorallem soll sich die bairische Schreibung doch noch am Hochdeutschen orientieren etwa wie das Luxemburgische zB Ich hätte ein paar Vorschläge:

  • das "å" für das dunkle a
  • "eu" bleibt eu außer wenn im Hochdeutschen ein "al" darin vorkommt dann "åi"
  • "á" für das helle a zB Káás - verwendet auch Ludwig Merkle
  • "é" für das helle e - wie zB in "dés is guat"
  • Diphtonge die nasaliert gesprochen werden mit "^" kennzeichnen wie zB in "Stôâ" - also alle nasalierten Laute
  • die Endung "er" mit "a" schreiben zB leichta anstatt leichter
  • das dunkle ü wie zB in "spüün" (spielen) mit 'üi' wiedergeben - für Bayern währe es 'ui' wie spuin
  • das dunkle ö wie zB in "wööhn" (wählen) mit 'öi' wiedergeben - also wöihn - für Bayern wäihn
  • das doppel t würde ich mit dt wiedergeben zB midtl (mittel) - weils ja so gesprochen wird (in Österreich)
  • ck wird zu gg - zB håggn (hacken)
  • pp zu bb - zB Grubbm (Gruppe)
und schon ist sich Bayern und Österreich näher in der Schreibweise :-)
  • weiters find ich sollten wir uns alle entweder am Münchner Dialekt oder am Wiener Dialekt orientieren - sind ja gewissermaßen "Paradedialekte"

hat jemand noch andere Vorschläge?-- Mucalex

Ma suit schon a einheitliche Schreibweise vo' die Wörta Einhoitn. Nur issas net guat wenn ma den nicht Münchna und nicht Weana irgendwos aufalegt. Daher würd I scho schaun, das ma vü' vaschiedene "untadialekte" berücksichtign. Oda warat des zu umständlich? Wos manst? --193.171.244.58 00:00, 14 June 2006 (UTC)
  • Dés wár håid nur a Idee gwésn - I söiba schreib håid an Mischmasch aus Weanarisch und Stådt-Såizburgarisch --Mucalex
Oba sunst muas I sogn die Umschreibung taugt ma, weil dann alle sie an wos hoitn kennan. Allerdings muas I no mei Tastatur umbelegn, sunst kriag I a kraumpf beim Eintippn vo' die ganzen Sonderzeichn :) --193.171.240.57 09:18, 14 June 2006 (UTC)
Es gibt ein gutes Buch von "Ludwig Merkle" die "bairische Grammatik" darin macht er ein paar gute Vorschläge zur besseren Vereinheitlichung vom Bairischen... und geschriebenes Bairisch schaut ja ganz anders aus als es gesprochen wird... wenn ein Salzburger, Wiener oder Tiroler schreibt, dann sind ja viele Wörter gleich! Das andere soll ja so bleiben, es soll ja schon noch erkannt werden von wo der Textschreiber herkommt! Es gibt einen Artikel in der Hochdeutschen-Wikipedia - die "Bairische Umschrift" darin ist das grob zusammengefasst - an dies könnten wir uns ja grob halten?!
Gute Idee. Jetzt können wir noch Regeln festlegen :) --81.28.129.97 21:46, 14 June 2006 (UTC)
So ich hab mal den Aritkel von de: kopiert. Da könnte man dann ja noch was ergänzen --81.28.129.97 07:48, 15 June 2006 (UTC)

Mal eine ganz ketzerische Bemerkung zur Sprachverteilung: Bitte nehmt um Himmels willen Nemberch (sprich Nürnberg ;) aus dem bayerischen Sprachraum raus sonst zerreißen euch fränkische Vandalen das Wiki. Nürnberg ist historisch und auch vom Dialekt fränkisch bessergesagt fränkischer geht es kaum noch. Man merkt bspw. deutlich den Unterschied zum zweifellos bayerischen Amberg und Neumarkt; Neumarkt liegt ziemlich auf der Grenze zwischen beiden Dialekten ich würde es gerade noch zum bayerischen Dialektraum zählen. Vorschlag zur Nordgrenze: Nehmt Neumarkt als Grenze und nehmt die Oberpfalz hinzu dann solltet ihr ziemlich genau die Nordgrenze des Dialekt nachbilden. Also bitte auch nicht die Fränkische Schweiz (ja ich wohne da) hinzunehmen, die Dialektgrenze zur Oberpfalz ist dort auch noch recht scharf ausgeprägt. Und ihr wisst ja selber dass die Franken noch heute sich von Bayern okkupiert fühlen. ;-) Also in dem Sinne viel Erfolg und hoffentlich wenig fränkische Vandalen. Gruß, Arnomane (der Preuße in Franken) mal als IP unterwegs...

Jo das wird ein Problem, die ganzen Dialekte so zu trennen das jeder es noch lesen kann :) --193.171.244.58 00:02, 14 June 2006 (UTC)
Nürnberg ist aber doch schon mehr bayerisch beeinflusst als der Rest von Franken, oder?--84.166.180.65 14:24, 3. Okt 2006 (UTC)

Hallo Leitln! Es gibt Übergangsgebiete vom Bairischen ins Fränkische wie eben Nürnberg und Umgebung und vom Bairischen ins Alemannische, nämlich Bayern westlich des Lech und der Bezirk Reutte (Außerfern) in Tirol. Auf den Dialekt-Karten wird das bayerische Schwaben immer ausgelassen und das Außerfern immer mit einbezogen. Meines Erachtens gehört überhaupt das ganze westliche Tirol, jedenfalls auch der Bezirk Landeck, zum Übergangsgebiet. Man sollte diese Übergangsgebiete in der Karte als solche definieren. Ein Übergangsgebiet zum Slowenischen wurde ja auch eingezeichnet.

137.208.80.76 16:32, 16. Okt. 2006 (UTC)

'tschuidigst, Leidln, owa waun i á echts Weanarisch schreib, glaub i ned, dass des a Westbaia no vastehn wiad; und waun de Tiroula aunfangn, quea üwa a steirisches "Laeioum" (= Leoben) a echts "Inschbrukch" drüwa zan legen, dann kennt si koaner mehr aus. Is jo eh a liawe Idee, owa glaubst, dass des auf Daua hihaun wiad? —Nightstallion (?) 14:46, 14 June 2006 (UTC)

Jo I glaub scho, weil die Leut sich irgendwaun auf a schreibweise einigen. Daher söbst des Tirulerische wird net so schlimm gschriebn wie gsprochen --193.171.240.38 15:43, 14 June 2006 (UTC)
I woaß ned, da hob i zan Teil scho eher *sehr* extreme Schreibweisn gseng... Na, mia weans meakn. —Nightstallion (?) 19:05, 14 June 2006 (UTC)
als: hat genau dieselben Probleme. Letztlich ist ja eine Bairische oder Alemannische Enzyklopädie v.a. ein Experiment in geschriebenem Dialekt. Wer sich wirklich informieren will, wird sowieso bei de: bedient. Das Problem ist, dass wenn einmal ein Artikel in einer bestimmten Mundart begonnen ist, Schreiber anderer Mundarten nur schwer noch daran etwas ändern können, ohne dass ein unschönes Gemisch entsteht, das gar niemandem mehr zusagt. Zum Teil werden gar Schreibweisen wohlmeinend zur eigenen Mundart "korrigiert". Bei als: gibt es ein "Dialekt" template, das einen Artikel als in einer bestimmten Mundart verfasst ausweist, etwa Zürichdeutsch bei als:Zürichdeutsch. Zumindest auf Abschnitt-Ebene sollte man wohl verschiedene Mundarten nicht mischen. Das funktioniert alles nicht so richtig, und deshalb habe ich auf als: auch nur kurz mitgewirkt, aber anderen macht's Freude. 130.60.142.151 17:58, 22 July 2006 (UTC)

Stimme dir zu, ich bin der Meinung es sollten so viel wie möglich verschiedene Dialekte präsentiert werden, aber nicht vermischt werden. Das ist der Sinn so einer Wikipedia, so ein Einheitsbairisch will doch niemand! Andererseits können dann Änderungen nicht so ohne weiteres erfolgen, das ist der Nachteil.

137.208.80.76 16:32, 16. Okt. 2006 (UTC)


Wichtiger Hinweis zur Diskussion um die Verschriftlichung der a-Laute!!! Wie schon auf der Diskussionsseite zur Bairischen Sprache dargelegt, gibt es im Bairischen (zumindest im Bereich Oberbayern) drei verschiedene a-Laute: A Massl (= Glück), a Maß (= eine Maß Bier), a Måß (= z. B. Metermaß). Bitte kehrt diese Tatsache nicht unter den Tisch. Vielleicht könnte man ja alle drei unterschiedlich verschriftlichen. Vorschlag:
  • a Mássl
  • a Maß (Mass)
  • a Måß
Auch wenn das å entgegen der landläufigen Meinung im Skandinavischen kein dunkles a ist, hat es sich in dieser Funktion doch bei uns so durchgesetzt. Wenn in der bairischen Literatur dieser Buchstabe auftaucht, weiß eigentlich jeder, was gemeint ist. Daher sollten wir ihn auch so beibehalten, auch wenn er vom skandinavischen Standpunkt aus gesehen "falsch" ist. Wos moants ees? --Rokwe 14:39, 7. Okt 2006 (UTC)


Zeas! Åiso i bin dafia, dass ma de accents üba de "a" und "e" voikommen weglossn. I schreib sehr oft in mundoat, und kenn neamt, der des zum schreiben aunwendet. Außadem hob i a do nu kan g'funden, der wirklich a einheitliches system bei seiner accentsetzung drinn håd, weil jå nedmoi auf da wikipediaseitn für österreichisch-bairisch oda da Bairische Umschrift-seitn a eiheitliche regelung z' finden is! A in de zeitungen hob i nu kan artikel g'sehn, der mit accents åabat. Nur des "å" is a in offizielle nôchrichten aung'wendet.

Den accent circonflex (^) åis zeichen für einen nasal aug'sprochenen vokal find i åba ka schlechte idee. Nur gibt's då des problem'n "n". A dachal über'n "n" hob i nu ned g'sehn (=> då g'hearad jetzt ans drüba!).

Ausadem würde ich zum beispiel nie "åmtssproch" sogen, sondan "aumtssproch". Oda auf (ned åf) da titelseite steht "åfång", i würd "aufaung" oda vl. sogoa "aûfaûng" (wo das "n" auch ein ^ bekommt) wenn i's kompliziert hobm wü. Wobei i da meinung bin, dass ma üba zwielaute ka "^" måcha soit.

Und nu wos. Seit waun schreim ma "unjon" oda "religjon" mit "j"? DES hob i wirklich nu nie g'sehn (mit ^n) Der gaunze text is jetzt in meina mundoat g'schrim, de a in de offiziellen zeitungen so g'schrim wird.

Doppelungen

Bitte verschmelzen:

Gmåchat :-) --- MfG, Melancholie 23:40, 5. Okt 2006 (UTC)

Infragestellung des Projekts gerade mit Blick auf Südtirol

Hallo, offen gestanden bin ich absolut dagegen, Wikipedia-Projekte in Mundarten zu starten. Es ist gut, dass es die Enzyklopädie in allen großen Sprachen gibt, auch in bedeutenden MinderheitenSPRACHEN wie Katalanisch oder in Amtssprachen wie Weißrussisch, das vom eigenen Regime dort trotz des offiziellen Status unterdrückt wird. Ich bin aber nachdrücklich gegen Wikipedias in Plattdeutsch (das sage ich auch als Niedersachse), Alemannisch oder Bairisch. Alle drei sind Dialekte, die als gemeinsamen Standard die hochdeutsche Schriftsprache haben. Diese macht es erst möglich, dass wir heute nicht nur die Menschen aus dem nächsten Dorf verstehen. Die Wikipedia-Projekte in Dialekten sind in meinen Augen nicht sinnvoll. Mundarten sind gesprochene Sprachen, man kann sie nicht schreiben. Langsam nehmen diese Tendenzen aber in der Wikipedia überhand, wie auch im Italienischen zu beobachten ist. Die einzigen beiden Wikipedias, die dort neben der italienischsprachigen gerechtfertigt sind, sind die sardische und die friaulische. Beides sind anerkannte Minderheitensprachen. Alle anderen, wie Venezianisch, Neapolitanisch und Sizilianisch, sind lediglich Dialekte der italienischen Sprache. Pervers ist auch die Aufspaltung der serbokroatischen Wikipedia. Neben der serbokroatischen Einheitsversion gibt es eine in Kroatisch, Bosnisch, Serbisch und künftig auch in Montenegrinisch. Wem soll das helfen? Es führt höchstens dazu, dass alle auf niedrigem Niveau verharren. Ebenso gibt es eine Wikipedia, die Rumänisch in kyrillischer Schrift schreibt und sich "Moldawisch" nennt. Seit 1989 ist auch in Moldawien die rumänische Sprache in lateinischer Schreibweise amtlich, nur in der Wikipedia haben ein paar Sowjetnostalgiker diese "Sprache" wieder zum Leben erweckt. Wann kommt die Wikipedia in Deutsch aus der Zeit vor der vorletzten Rechtschreibreform, in der dann "Thür" und "Thal" geschrieben wird? Wichtiger als solcher Quatsch, zu dem ich auch die bairische Wikipedia zähle, wäre es, die deutschprachige weiter auszubauen. Wir stellen die zweitgrößte Ausgabe dar, also warum nicht die Englischsprachigen überflügeln, auch was das Niveau angeht? Das wäre ein sinnvolles Ziel! Mit Blick aus Südtirol möchte ich sagen, dass es mir Unbehagen bereitet, dass der Antoß zu einer bairischen Wikipedia ausgerechnet von dort kam. In Bayern und Österreich ist es nicht weiter schlimm "aus Spaß" auch mal im Dialekt zu schreiben. Für die Südtiroler sollte aber die Pflege des Hochdeutschen oberste Priorität haben. Das Beispiel Elsass zeigt, was geschehen kann, wenn man die große Standardsprache vernachlässigt und meint, ein regionaler Dialekt könne allein gegen eine große Sprache wie Französisch überleben. Das Ergebnis ist bekannt: Im Elsass wird heute fast ausschließlich Französisch gesprochen. Auch wenn ich die italienische Sprache liebe, möchte ich nicht erleben, dass irgendwann in fünfzig Jahren ein kleiner "Giovanni Pichler" kein Deutsch mehr versteht. So schlimm wird es hoffentlich nie kommen, aber ich würde kein Risiko eingehen wollen. Also, liebe Südtiroler: Bitte pflegt in Gottes Namen das Schriftdeutsch! Viele Grüße Juhan, deutschsprachige Wikipedia

Antwort (auf Deutsch, da ich als Alemanne nur lächerliches Bairisch von mir geben könnte):
  1. Wenn du etwas dagegen hast, dann soll es wohl so sein ;-)
  2. Auch das Standarddeutsche ist nur ein Dialekt des Deutschen; nur leider scheint das unausgesprochene Motte der Deutschen bezüglich der deutschen Sprache immer mehr "Du sollst keine Dialekte neben mir haben!" zu sein! Natürlich: Zur innerdeutschen "Völkerverständigung" benutze ich natürlich das standardisierte Deutsch, aber wieso soll ich mit meinem Nachbarn nicht sprechen dürfen, wie ich das von Kindheit an getan habe! Auch wenn du nun denken wirst, dass mir ja niemand verbietet im Dialekt zu sprechen: Das geschieht leider sehr subversiv durch Menschen, die dir argumentatorisch sehr ähneln.
  3. Zum en.WP überflügeln: Darauf bin ich aber gespannt! ;-)
  4. Zur Wikipedia in der "Altdeutschen" Rechtschreibung: Was würde dich daran stören, wenn das soweit kommen sollte? Jedem das Seine! Jeder darf selbst entscheiden was er für wichtiger hält. Jeder darf seine Energie dort hineinstecken wo er möchte, oder nicht?
  5. Wer sagt, das Südtiroler schlechter Standarddeutsch können als z.B. Hamburger (mal abgesehen vom Akzent)?
  6. Zum Elsässischen: Dialekte wurden in Frankreich einst verboten; alles nicht-standard-französische sollte mit voller Absicht ausgerottet werden! Und nach dem zweiten Weltkrieg hätten die Elsässer auch kein Standarddeutsch beibehalten dürfen. Als Zweitsprache natürlich schon, aber wer lernt in Deutschland schon außer Deutsch und Englisch noch eine weitere Sprache? Und wer lernt in Frankreich mehr als unbedingt nötig? Das sind die Gründe, warum die meisten Elsässer dort einfach nurmehr Französisch sprechen! Mit Dialekten zerstört man keine Kultur, lediglich mit oktroyierten Dachsprachen ist das möglich! Ich beherrsche zwei Dialekte des Deutschen, den einen nutze ich regional, den anderen überregional.
Und zum Schluss: Eine Sprache, die nicht schriftlich genutzt wird, stirbt aus! Die Zeiten der mündlichen Überlieferungen sind verüber. Leider heißt das Motto zu Zeiten der Globalisierung: "Etabliere dich, oder stirb!".
MfG, Melancholie 21:13, 10. Okt. 2006 (UTC)

Lieber Juhan, gebe dir teilweise Recht: es ist wirklich eine gewisse Sprachverwirrung die da stattfindet. Diese Dialektwikipedias haben den Sinn regionale Varianten am Leben zu erhalten, wer wirklich wissenschaftlich etwas beitragen will, sollte auf Deutsch schreiben, und natürlich auch in Englisch und anderen Sprachen. Im deutschen Sprachraum hat meines Erachtens vorallem die Plattdeutsche Wikipedia eine nicht zu unterschätzende Funktion. Diese Dialekte sind doch vom Aussterben bedroht und sind im übrigen gar keine hochdeutschen Dialekte, sondern näher mit dem Niederländischen verwandt. Deine diesbezügliche Einstellung als Niedersachse ist deshalb bemerkenswert. Daneben haben im deutschen Sprachraum faktisch das Alemannische und das Luxemburgische den Status einer eigenständigen Sprache. Tendenziell vielleicht auch noch das Ripuarische/Kölsche. Einfach weil im Sprachgebrauch in diesen Gebieten Dialekt und Standardsprache getrennt werden und nicht so ohne weiteres wechselseitig verständlich sind. Im übrigen deutschen Sprachraum, so auch im bairisch-österreichischen werden Standardsprache und Dialekt in jeder Art und Weise kombiniert und sind auch wechselseitig verständlich. Bei einer bairisch-österreichischen Wiki sollte es daher im wesentlichen um Dialektpflege gehen, bei der auch Gemeinsamkeiten dieses Raumes hervorgehoben werden.

137.208.80.76 16:32, 16. Okt. 2006 (UTC)

I hob de Gschicht vo Anfang o vafoigt und i dad song, ma kon des Projekt af an oafachn Nenner bringa: Ois a Schmarrn. I kon ned mein eigna Dialekt af dasäibn Blattform pfleng wiara Obapfäiza oder a Östarreicha. Des hob i damois scho gsogt und des sog i ah etz und wia’s ausschaugt, liag i damit ned ganz vakehrt. Es miaßt’s eich bloß amoi de Letzn Änderungen oschaung... -- 129.187.43.196 04:30, 17. Okt. 2006 (UTC)

Hallo, zuerst einmal zu Melancholies Antwort: Du irrst! Hochdeutsch (Standarddeutsch) ist kein Dialekt sondern eine geschaffene Standardsprache. Die Webseite, die du als Quelle nennst, meint mit "Upper German" die oberdeutschen Mundarten und nicht die deutsche Standardsprache (um derartigen Missverständnissen vorzubeugen, bevorzuge ich selbst auch den Begriff "Standarddeutsch" vor dem weiter verbreiteten "Hochdeutsch"). Letztere wird heute in ihrer reinsten Form tatsächlich in Teilen Niedersachsens gesprochen, doch ist sie meilenweit von unseren Mundarten entfernt. Die bairischen Dialekte stehen der Standardsprache wesentlich näher, gerade deshalb wird in Süddeutschland ja auch heute noch Dialekt gesprochen, während es bei uns nur ein entweder oder gab und sich schließlich (damals politisch gewollt) die Standardsprache durchsetzte. Gerade weil die deutsche Standardsprache damals zur Verschriftlichung der deutschen Dialekte geschaffen wurde, sollten wir alle sie auch benutzen und nicht anfangen, Mini-Standardsprachen zu entwerfen! Denn nichts anderes sind die neuen Wikipedias in Dialekten. Das Plattdeutsche um Braunschweig ist völlig anders als um Bremen. Wie also schreiben? Bei den bairischen Dialekten liegt eben dieses Problem auch vor. Und was spricht abgesehen von praktischen Erwägungen denn eigentlich auch dagegen, sich mit dem Standarddeutschen zu identifizieren? Diese Sprache schafft einen großen gemeinsamen Kulturraum. Ist das denn nur schlecht? Ich persönlich kann mich wunderbar mit der deutschen Standardsprache identifizieren! Ich bin erst Deutscher, dann Niedersachse. Und für das zweite brauche ich kein Plattdeutsch! Bayern und Österreich sind für mich auch nicht in erster Linie Dialektgebiete, sondern ich sehe die regioanle Kultur, die sich von der norddeutschen unterscheidet. Diese Vielfalt im deutschen Sprachraum ist in der Tat bewahrenswert! Dialekte sind mittelfristig schon aufgrund der immer weiter steigenden Mobilität der Bevölkerung dem Untergang geweiht! Und dennoch werden Bayern und Österrreich (wie auch Niedersachsen) immer ihre wunderbare Eigentümlichkeit bewahren, auch wenn dort irgendwann ausschließlich mehr oder weniger stark gefärbtes Standarddeutsch gesprochen wird! Der Versuch, die lokalen Dialekte regional zu standardisieren, wird diese Entwicklung nicht aufhalten, sondern falls er erfolgreich sein sollte, lediglich dazu führen, dass sich mehrere deutsche Standarsprachen entwickeln. Wem aber wäre damit gedient? Ich möchte bezüglich Südtirol an dieser Stelle einen Italiener zitieren: "Uns ist es gerade recht, wenn diese Älpler ihren Dialekt pflegen. Umso schneller wird sich unsere italienische Hochsprache durchsetzen!" Dies sollte allen Südtirolern eine Mahnung sein, besonderes Augenmerk auf fehlerlosen Ausdruck in der standarddeutschen Schriftsprache zu legen und den Dialekt wirklich nur zu sprechen. keinesfalls zu schreiben! Meine persönliche Meinung geht allerdings weiter: Ich glaube, dass sich die Zukunft der deutschen Sprache in Südtirol an der Frage entscheidet, ob es gelingt, die zugewanderten Italiener zum Deutschsprechen zu bewegen oder nicht. Welcher Italiener wird aber jemals gewillt sein (jenseits aller politischen Motivationen), sich einen Dialekt anzueignen, mit dem er außerhalb seiner örtlich begrenzten Heimat nichts anfangen kann? Die deutsche Standardsprache dagegen wird von Flensburg bis Bozen verstanden. Genau hier liegt der entscheidende Punkt! Im übrigen gilt dies auch für junge deutschsprachige Südtiroler. Mit dem in der Schule gelernten Standarditalienisch kommen Sie in ganz Italien zurecht. Ihren Dialekt versteht man nur in Tirol, weshalb sie, wenn Sie sich überall im deutschen Sprachraum verständigen können wollen, im Grunde mit Standarddeutsch noch eine dritte Sprache beherrschen müssen. Nur außerordentlich begabte Menschen können drei Sprachen perfekt beherrschen. Bei der Masse bleibt eine auf der Strecke. In Gesprächen mit Schweizern merke ich, dass dies Standarddeutsch ist. Südtiroler können sich in der Regel besser in der deutschen Standardsprache ausdrücken als Schweizer, aber eben auch deutlich schlechter als Österreicher oder Bayern und dies ist mit Hinblick auf den Italianisierungsdruck nicht gerade beruhigend. Wenn Südtiroler meinen Text hier lesen, kann ich sie nur bitten, die Augen nicht vor der Realität zu verschließen! Wenn man die deutsche Sprache in Südtirol insgesamt retten will, muss man in erster Linie den Gebrauch des Standarddeutschen fördern, denn der Dialekt wird so oder so mittelfristig aussterben, entweder zugunsten des Standarddeutschen oder aber zugunsten des Standarditalienischen! Dass dies eine für Lokalpatrioten schmerzhafte Wahrheit sein mag, ist mir bewusst. Aber die Alternative wäre eine weitere schleichende Italianisierung! Die Elsässer lehnten die deutsche Standarsprache nach dem II. Weltkrieg als zu Deutschland gehörend ab und konzentrierten sich auf ihren reginalen Dialekt. In Kombination mit der rigiden französischen Sprachpolitik führte diese Haltung zu dem überaus raschen sprachlichen Wandel im Elsass. Wozu sollte ein zugezogener Franzose auch Elsässisch lernen? Und was bringt einem Italiener die Beherrschung des südtiroler Dialekts? Bewegt die südtiroler Italiener zum Standarddeutschsprechen! Dann hat die deutsche Sprache in Südtirol langfristig eine Chance. Andernfalls sieht es in fünfzig Jahren in Südtirol ähnlich aus wie im Elsass heute und dass trotz der offiziellen Zweisprachigkeit. Diese wird nutzlos, wenn die ursprüngliche Sprache im öffentlichen Leben faktisch zurückgedrängt wird, wie etwa das Französische im Aostatal. Gruß Juhan

  1. "Standarddeutsch" = Standarddialekt des Deutschen; siehe en:Dialect#Standard_and_non-standard_dialects; kann man aber natürlich sehen wie man will
  2. Was uns unterscheidet: Ich bin zuerst Weltbürger, ansonsten aber von der Reihenfolge her zuerst meiner Familie, meiner Stadt, meiner Region, danach Bayern, erst danach Deutschland, und dann Europa verbunden!
  3. Wieso soll jemand, der über 90 % ihres/seines Lebens in der Heimat verbringt nurmehr die Austauschsprache "Standarddeutsch" verwenden? Das Standarddeutsche ist eine deutsche Hilfssprache (standardisierter Austauschdialekt ;-), und das ist auch gut so. Nur warum sollen sich zwei Südtiroler auf Standarddeutsch unterhalten/anschreiben müssen? Warum dann nicht gleich einfach nur Englisch? Dann doch lieber Vielfalt statt Einfalt!
  4. Um die Südtiroler brauchst du dir momentan übrigens keine Sorgen machen: de:PISA#Deutschsprachige_Länder
  5. Zu den Schweizern: Das Schwyzerdütsch entwickelt sich zu einem de:Kulturdialekt; was ist schlecht daran? Immerhin können die Schweizer besser Standarddeutsch, als du ihnen unterstellen möchtest! Ein Akzent ist unverkennbar, ja. Aber das ist doch etwas Schönes, oder etwa nicht?
  6. Die Oberdeutschen können im Allgemeinen sehr gut Standarddeutsch (vgl. PISA); die Frage ist nur, ob sie es in bestimmten Situationen in gestochener Weise anwenden wollen, oder nicht!
MfG, Melancholie 23:11, 18. Okt. 2006 (UTC)


Kann man die "Sprache Bairisch" gleichsetzen mit der "Sprache Hochdeutsch"? Ich meine nicht. Zwischen Dialekten und der Hochsprache besteht keine Konkurrenz, sondern Komplementarität. Insofern finde ich es genauso falsch, bairisch zu schreiben wie (außer bei Verständigungsnotstand) hochdeutsch zu sprechen. Vergessen wir nicht: Hochdeutsch ist ein Konstrukt, das es uns ermöglicht, über unsere Dialektgrenzen hinweg zu kommunizieren - genau dazu sollten wir es nutzen (siehe Kodifizierungsstreit und Problematik weiter oben auf dieser Seite!). Nur deswegen ist Hochdeutsch entstanden, als de:Lingua Franca, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Geben wir dem Hochdeutschen seinen Raum - schriftlich, zur Weitergabe und Speicherung von Informationen in allgemein lesbarer Form - eben auch in Wikipedia, einem Projekt zur Speicherung von Informationen; aber auch dem Dialekt seinen Raum - in der Sprachpflege von Mensch zu Mensch. Gruß einer überzeugten Bairisch-Sprecherin -- Giftzwergin 16:49, 24. Okt. 2006 (UTC)

Hallo Giftzwergin, hallo Melancholie, ich habe im Südtiroler Archäologiemuseum in Bozen selbst erlebt, wie eine Gruppe südtiroler Museumsmitarbeiterinnen sich mit gerade mal zwei italienischen Kolleginnen nur auf Italienisch unterhielt. Und da soll ich mir keine Sorgen machen? Solange es nicht gelingt, die ortsansässigen Italiener zum Deutschsprechen zu bewegen, haben weder Dialekt noch die deutsche Standardsprache in Südtirol langfristig eine Überlebenschance, da die Zeit für das Italienische arbeitet. Ich meine nicht, dass zwei Südtiroler sich zwanghaft ausschließlich auf Standarddeutsch unterhalten sollen. Schreiben sollten sie aber keinesfalls im Dialekt! Würde dies die Mehrzahl der Südtiroler tun, hätten die dortigen Schüler bei Pisa entsprechend schlechter abgeschnitten. Die sprachliche Entwicklung hin zum Standarddeutschen ist nichts, was man mit Nachdruck forcieren muss, sondern vielmehr eine in Deutschland und in schwächerer Form auch in Österreich nicht zu übersehende Entwicklung. Ich würde die Prognose wagen, dass sich in Deutschland und Österreich die deutsche Standardsprache in den nächsten fünfzig Jahren restlos durchsetzen wird, natürlich mit dialektal gefärbter Aussprache (diese hat in der Tat ihren Reiz, stellt aber einen deutlichen Unterschied zu dem von mir unten noch näher beschriebenen Fall dar, dass ich von Schweizern nicht verstanden wurde). Südtirol wird entweder, wenn die Entwicklung aus deutschsprachiger Perspektive positiv verläuft, einen ähnlichen Weg gehen oder aber das Italienische wird sich dort durchsetzen und die deutsche Sprache verdrängen. In der Schweiz kann ich mir die Etablierung einer schweizerdeutschen Schriftsprache, analog dem Luxemburgischen oder früher dem Niederländischen, vorstellen. Dies hätte eine Abtrennung vom deutschen Sprachraum zur Folge. Die Entwicklung geht sprachlich momentan in diese Richtung. Ich muss dir, Melancholie, widersprechen, dass die Schweizer gutes Standarddeutsch sprechen! Es ist mir bereits mehrmals widerfahren, dass mich gerade junge Schweizer kaum oder einmal sogar überhaupt nicht verstanden. Im letzten Fall handelte es sich um etwa zehnjährige Kinder. Die Eltern "übersetzten" ihren Kindern was ich sagte. Die schriftlichen Fähigkeiten der Schweizer Schüler halten sich laut Zeitungsberichten ebenfalls in Grenzen. Faktisch herrschen in der Deutschschweiz schon längst luxemburgische Verhältnisse, was sich etwa daran ablesen lässt (im wahrsten Sinne des Wortes :-) ), dass in Schweizer Internetforen häufig im Dialekt geschrieben wird. Anders als in Luxemburg ist es jedoch fraglich, ob die Politik diese Entwicklung unterstützt oder aber dagegen angeht. So ist eine Verbreitung der Standardsprache in der Schweiz durch politische Förderung genauso denkbar wie eine Etablierung einer schweizerdeutschen Standardsprache. Nur über eines solltest du dich nicht täuschen: Die Etablierung von neuen Schriftsprachen auf dialektaler Basis bedeutet nicht automatisch eine Erhaltung der lokalen Dialekte. Wie das Beispiel Niederlande zeigt, verdrängt vielmehr die neue Standardsprache nun ihrerseits die lokalen Dialekte. Das Ergebnis ist also eine Zersplitterung des Sprachraums und gerade diese Folgen sollte man sich genau überlegen. Deutsch ist in der EU die Sprache mit den meisten Muttersprachlern. Faktisch werden aber als Arbeitssprachen in den europäischen Institutionen vor allem Englisch und Französisch verwendet. Deutsch ist nach wie vor unterrepräsentiert. Offenbar gehen die Franzosen hinsichtlich der Verbreitung ihrer Sprache insgesamt geschickter vor als wir! Zweifellos stärkt es unsere Sprache nach außen nicht, wenn wir sie selbst zerlegen. Welche der vielen Standardsprachen soll ein Mensch denn lernen, der sich das Deutsche als Fremdsprache aneignen möchte? Eine schriftliche Zergliederung des Deutschen schadet der Sprache insgesamt und damit zwangsläufig auch den Dialekten, die man ursprünglich damit schützen wollte. Deswegen möchte ich mich Giftzwergin ausdrücklich anschließen: Dialektpflege im mündlichen Bereich ist legitim, Verschriftlichung von Dialekten jedoch ist schädlich! Deshalb kann ich nur noch einmal an alle Beteiligten appellieren, dieses Projekt einer bairischen Wikipedia und auch der anderen Wikipedias in Mundarten abzubrechen! Gruß Juhan

Dein Vergleich mit dem Elsass hinkt etwas. Das Elsässische ist zum einen kein Einzelfall in Frankreich, alle Regionalsprachen Frankreichs stehen praktisch unmittelbar vor dem Aussterben; das Elsässische ist sogar noch vergleichsweise gut dran! Im Elsass hat das Elsässische wenigstens noch die Chance in einigen Nischen zu überleben, dass Normannische oder Bretonische werden in 30 Jahren warscheinlich nicht einmal mehr von jemandem verstanden. Die sprachliche Situation im Elsass wie auch die Identität der Elsässer ist unheimlich kompliziert und lässt sich nicht darauf zurückführen dass die Elsässer Standarddeutsch abgelehnt haben (was nicht einmal stimmt). Das allerblödste was die Elsässer tun könnten wäre jetzt auf Standarddeutsch zu setzen; das könnte sehr wohl der Todesstoss für das Elsässische sein. Das Alemannische war bis vor kurzem das Element dass die Brücke zwischen Baden, dem Elsass und der Schweiz bildete. An dieser Brücke sägen wir seit 50 Jahren fleissig. Was soll die drei Länder noch verbinden wenn die Elsässer Französisch sprechen, die Badner Standarddeutsch und nur noch die Schweizer Alemannisch?
Ich denke auch nicht wie du dass die Elsässer oder Tiroler zwischen Standarddeutsch und Italienisch/Französisch wählen wollen. Die meisten wollen wohl ihren Dialekt beibehalten! Wenn man mich vor die Wahl stellen würde ob ich denn lieber vom Standarddeutschen oder vom Französischen geschluckt werde würde ich die Person für bescheuert halten. Am besten wir sprechen mit unseren Kindern sowieso nur noch Mandarin-Chinesisch, dann sprechen wir bald alle die gleiche, sterile Standardsprache. Wie schön!
Bei Sprachwechseln ist es meistens nicht die Standardsprache die entscheidend ist sondern die gesprochene Umgangssprache. Das beste Beispiel ist die Schweiz, wo Rumansch nicht durch dass Standarddeutsch bedrängt ist sondern durch die Umgangssprache, Schwyzerdütsch. Eine nichtkodifizierte Sprache ist leichter zu lernen als eine rigide Standardsprache. Ich kenne z.B nur eine handvoll von Ausländern die fehlerfrei und akzentfrei Standarddeutsch sprechen, dafür aber mehr als genug die Alemannisch wie ein Muttersprachler sprechen. In Südbaden sprechen die Italiener z.B oft absolut fehlerfrei Alemannisch. Hmmm, wieso die sich wohl eine Sprache ohne Zukunft angeeignet haben? Die einzigen die sich beharlich weigern das Alemannische anzunehmen sind die zugezogenen Standarddeutschsprecher mit ihrem sterilen Hannoverdeutsch. Das ware nicht einmal so schlimm; was schlimm ist dass diese Minderheit meint allen anderen ihren Standarddeutschen Dialekt aufzwängen zu müssen. Aber logisch, schliesslich steigt niemand von seinem hohen Ross herunter der sich sowieso schon überlegen vorkommt.
Übrigens stimmt es dass Standarddeutsch auch "nur" ein Dialekt ist. In der Sprachwissenschaft sind alle Varianten gleichberechtigt, keine steht über einer anderen. Eine Standardsprache ist lediglich der Dialekt mit dem grössten Prestige. Selbst im englischen Raum, wo man ansonsten wirklich alles andere als Sprachbegeistert ist, ist man zum Teil weiter wie das deutsche Schulsystem. Dort hat man nämlich erkannt dass man eine Sprache (also Englisch) am besten dadurch lehrt indem man von der Muttersprache des Schülers ausgeht. In Deutschland meint man immer noch dass Standarddeutsch am besten vermittelt wird indem man die Regionalsprachen abwürgt. Wer mit mehreren Sprachen aufwächst hat es später oft leichter weitere hinzuzulernen.
Ich muss immer grinsen wenn ich als Lokalpatriot bezeichnet werde weil ich meine Sprache pflege; ich spreche nämlich 3 Sprachen (Alemannisch inklusive) auf Muttersprachlerniveu und zwei weitere fliessend bis beinahe-fliessend. Darüber hinaus habe ich einen Grossteil meines Lebens im Ausland verbracht. Also bin ich ja wirklich dass Paradebeispiel eines hinterweltlerischen, engstirnigen Lokalpatrioten! Aber in Deutschland sind die meisten heutezutage ja schon zu faul Französisch zu lernen; da brabbelt man lieber mehr schlecht als recht auf Englisch daher.
Ich weiss nicht mit was für Schweizern du verkehrst, aber selbst ich als Alemanne 700m von der Grenze entfernt muss Schweizer schon zum Dialektsprechen bewegen da die Schweizer schon so weit sind dass sie mit Deutschen nur noch Standarddeutsch reden, auch wenn diese wie ich den gleichen Dialekt wie sie selber sprechen. Und dass zehnjährige Kinder kein Standarddeutsch verstehen ist ja unheimlich dramatisch. Wie viele Sprachen konntest du denn mit 10? Und die Verwendung von Schwyzerdütsch in der privaten Korrespondenz dürfte vorallem die Ursache haben dass man in der eigenen Sprache persönliche Gefühle weitaus besser vermittel kann als in einer Fremdsprache.
Im Übrigen ist dass Aussterben von Sprachen nichts unabwendbares. Höchsten dann wenn man nichts dagegen unternimmt. Das von dir zitierte Katalanisch ist lebendig und behauptet sich dem Spanischen gegenüber weil es von staatlicher Seite unterstützt wird und weil die Katalanen sprachlich selbstbewusst sind. Für dich ist die katalanische Wikipedia also genau aufgrund der Kräfte Existensberechtigt die du bei den deutschen Dialekten anprangerst. Das Alemannische ist in Deutschland jetzt am entscheidenden Punkt. Entweder wir zeigen jetzt mehr Selbstbewusstsein und erklären klar dass das Alemannische die Sprache unserer Heimat ist oder wir werden weiterhin langsam vom Standarddeutschen geschluckt. Aber vielleicht kommen auch die Deutschen in 40 Jahren wenn es nicht mehr genug aktivierbare Spracher gibt auf die Idee dass Vielfältigkeit doch nicht ganz so bescheeurt ist. --24.150.12.22 01:51, 9. Nov. 2006 (UTC) (Benutzer Chlämens in der alemannischen Wikipedia)

Um einen Südtiroler, der vielleicht das Standarddeutsche gegenüber seinem Dialekt vernachlässigt, mach ich mir keine Sorgen. Wenn er aber einmal die Selbstverleugnung soweit treibt, dass er seinen Dialekt zugunsten von "Hochdeutsch" aufgibt, dann redet die nächste Generation gleich nur mehr Italienisch. --193.170.148.128 19:55, 10. Nov. 2006 (UTC)

Ich möchte mich als Südtiroler Neuzukömmling auf Wiki-Boarisch zu einigen Stammtischgesprächen äußern. Einerseits fühle ich es von meinen Sprachverwandten sehr zuvorkommend, wie sie sich für uns Südtiroler (ich benütze dies Wort nicht allzu gern) einsetzen, andererseits bin ich von einigen Beiträgen gar erschüttert. Sicherlich ist das Problem der Italianisierung vielleicht gerade heutzutage am schlimmsten. Aus meiner Bekanntschaft kann ich etliche Beispiele von Italianisierten nennen, die sich teilweise sogar weigern Deutsch zu sprechen. Auch hunderte Beispiele von faschistoider Italianisierungspolitik und das rücksichtslose Verhalten der Italienischsprachigen bringen mich immer öfter zum Weinen. Und das sage ich mit Klarsicht und Mäßigung. Ich sehe für das deutschsprachige Südtirol nach jüngsten Vorfällen keine Zukunft mehr. Um noch ein Beispiel zu nennen: Kürzlich habe ich eine österreichische Fahne erworben - meines Erachtens, die Fahne meines Vaterlandes (doch das ist nicht Gegenstand der Diskussion). Meine Mutter war darüber sehr aufgebracht und beschuldigte mich des Italienerhasses, und das ich es so nicht mehr allzuweit bringen werde. Es war die Angst im Unterbewusstsein, die Italien den Südtirolern eingepleut hat. Nun hegen die Südtiroler aufgrund des Fremdenverkehrs recht engen Kontakt zu Bayern, Österreich und Deutschland, so dass wir immer wieder mit Standarddeutsch verkehren. Natürlich begiebt sich der Deutsche in die eher ländlichen Gebiete, was zur Folge hat, dass er mit "Berglern" - der Begriff entstammt meinem Vokabular (jeder weiß, was ich damit meine ;) ) - in Kontakt gerät. Freilich beherrschen die keine Art von Hochsprache, aber würde ein norddeutscher Hinterwäldler - ohne Beleidigungen auszusprechen - besser dran sein? Weiters die Diskussion um den Begriff "Hochdeutsch". Rein wissenschaftlich gesehen ist der Südtiroler Akzent (soweit es so einen überhaupt gibt) "hochdeutscher" als jener hamburgische, denn Südbairisch, oder wenn nötig "Südtirolerisch", ist sprachwissenschaftlich Ober- oder Hochdeutsch, "Hamburgisch" Niederdeutsch. Ich finde einen Nord- oder Mitteldeutschen Hochdeutsch sprechen äußerst schwerfällig. Somit soll dieses Thema endlich geklärt sein. Nebenbei will ich bemerken, dass die südtiroler Schulen im Regionalvergleich der PISA-Studie in Deutscher Sprache besser abgeschnitten haben, als die meisten Bundesländer Deutschlands. Natürlich spielt die Mundart eine wichtige Rolle im Geistesleben der Südtiroler, denn die Mundart hält den Bezug zur Hochsprache aufrecht. Ich selbst bin eigentlich ein Gegner des Mundart-Gebrauchs in den Medien und meine Leserbriefe darüber sind auch in der Tageszeitung in Bozen (einer Institution in Hochsprache) zu lesen. Doch auf germanofoner Ebene muss ich mich anders äußern, dem Umstand entsprechend. Ich beziehe mich auf Johan (siehe oben), der zurecht über die Situation bei mir hier weiß. Allerdings, Johan, behaupte ich, solange es Spuren von Boarisch oder wie auch immer in Südtirol geben wird, und sei es ein noch so krasserer Dialekt als jetzt, gibt es eine Zukunft und Wiki-Boarisch kann viel dazu beitragen. Ich empfand sie anfangs natürlich wie alle Mundart-Projekte als sinnlos. Jetzt, nachdem ich manche Meinung kenne, bin ich bestärkt darin, hier umso mehr mitzuarbeiten, als ich es vorher tat - im Sinne aller Süddeutschen und ihrer nativen Sprache. Und vielleicht hilft das den Südtirolern auch aus der Abschottung, als Beistand von Norden sozusagen. Hoffentlich habe ich einige Gemüter überzeugt, dass es keine äußerst netten Italiener gibt (ansonsten soll er sich bei mir melden und ich erzähle ihm vom Alltag). Ich danke allen mit ganzen Herzen, die stundenlange Arbeit für die Realisierung dieses Projektes auf sich genommen haben, um auch den versiegenden, südlichen Tirolern etwas abzugeben. Schöne Grüße nach Norden. Hannes M., Bozen (oder bald Bolzano?) 21:24, 23. Nov. 2006 (UTC)

Servus Hannes,

i bin amoi fuachtbar daschrocka, wia i glesn håb, daß mehra Italenar wia Tiroler in Bozen lebn. ´s håt aba koa Sekundn dauat, bis ma kemma is, daß es in meiner Heimatståd Minga net andas is. Då sans hoit net de "Welschn", sondan de "Preissn". Und de moana no, uns eahna Niedadeitsch ois bühnenreifes Hochdeutsch vekaffa z´kenna.

Schlimmer is, wenn im Feansehn auf Eurosport da Kommentator drauf hiweist, daß da nexte Beitrag aus Vipiteno in Alto Adige kimmt, nua no traurig. Umso meahra hoit i aba a bairische Wiki füa wichtig.

Scheene Griaß nach Bouzn 00:07, 24. Nov. 2006 (UTC)

S'is is nid needich ea Wikipedia z'mochn föa d'Rachschreibung fun d'oidn Johrn. Do nimst a Wöüta-Biachl im Kompjuta und a klain's Programml und dos rechndt Dia dos oiß um. Host mi? -- 88.76.204.186 02:26, 7. Dez. 2006 (UTC)

Artikelnamen in Hochdeutsch?!

Ich schreib mich jetzt ganz frech auf die Diskussionsseite ganz vorne dran, weil ich ein ganz dringendes Anliegen habe: Um zu vermeiden, dass Artikel auf grund der Schreibung des Artikelnamens nicht gefunden werden, schlage ich vor, Artikelnamen in Hochdeutsch anzulegen. Wer das nicht will und trotzdem möchte, dass sein/ihr Artikel gut auffindbar ist, dem schlage ich vor, beim Erstellen eines Artikel über z.B. "Minga" eine Seite names "München" zu eröffnen und hier ganz einfach eine Weiterleitung anzulegen. Das geht ganz einfach:

Das gibt man beim Artikel "München" ein Und so sieht es aus
#REDIRECT [[Minga]] 1. REDIRECT Minga

So bleibt der Seitenname im (lokalen) Dialekt erhalten und jeder findet garantiert den Eintrag. Die Alemannen schreiben übrigens auch nur hochdeutsche Artikelnamen.

lg, Stephan --,Inhocsignovinces 13:57, 15. Nov. 2006 (UTC)

Ja gute Idee. --Birnkammer fabian 15:36, 15. Nov. 2006 (UTC)


Fände ich auch gut. Habs aber erst jetzt gelesen, davor aber schon einige Artikel geschrieben. Wie stehts nun? Artikelnamen nun auf Standarddeutsch oder nicht? Weil sonst müßte man meine Überschriften bitte ändern, bzw. die Verweise und Vernetzungen prinzipiell auch dahingehend ausrichten, sonst hat das ja wenig Sinn. Danke, Michi F.

Nein einfach die Dialekt-Ausdrücke und den Hochdeutschen Begriff auf das Lemma weiterleiten. --Birnkammer fabian 09:46, 2. Dez. 2006 (UTC)

Verwendung des Buchstaben å

Nachdem ich auch skandinavische Sprachen beherrsche und dort der Buchstabe å immer für das lange geschlossene o (wie im Deutschen Floh, Zoo, los usw.) verwendet wird, erscheint es mir fragwürdig, dass man im Bairischen/Österreichischen diesen Buchstaben für das dunkle a verwenden soll, der noch dazu auf der deutschen Tastur gar nicht vorhanden ist.

Einfacher wäre folgende Regelung:

  • a (ohne Akzent) steht für das dunkle a
  • á (mit Akzent) für das helle ("normale") a

Diese Vorgehensweise findet man bereits bei Stelzhamer, ist also nicht aus der Luft gegriffen und kommt auch in der ungarischen Sprache zur Anwendung.

Es sollte dann auch konsequent das dunkle a immer als a geschrieben werden, wenn im Deutschen der Wortstamm ein a enthält, also etwa sprach und nicht Sproch

Grüße, Rainer



Das å

Ich muss als Wiener sagen, dass das å diesen Laut am Besten trifft, weil hier im Boarischen Wiki. man ja so schreibt wie man redet. Es wäre komisch wenn wir jetzt für Deutschland - Deitschland oder Deitschlond schreiben würden, weil a und o alleine diesen Laut ohne das Andere nicht treffen es ist halt eine Art ao.

Vielleicht sollten wir es mit ao (nur ein Vorschlag) schreiben bsp.

Fraonkreich, Deitschlaond, Spraoch etc...

Außerdem sollten wir Östarreich in Estarreich ändern, hier spricht jeder ein E statt dem Ö.

Andere Beispiele: örtlich-ertlich, böse-bes, Wörter-Werta, nötigen-netign usw. usf.

Grüße, Eduard

Das stimmt nur beschrenkt für die Esterreicher mit sehr viel behmische Wuazln.

Das ist in der Tat schwierig, da die Dialekte ja doch in gewissen Umfange voneinander abweichen. Als halb Oberösterreicher/halb Steierer spreche ich zum Beispiel das "an" wie in Land aus wie das "au" in Auto, also "laund". Persönlich bin ich ein Anhänger von ethymologischen Schreibweisen und nicht von phonetischen, ich würde in diesem Beispiel auch einfach "land" schreiben wie im Hochdeutschen und das einfach als abweichende Aussprache (vgl. die Schreibweisen und Aussprachen im Englischen und Französischen) hinnehmen, aber darüber ließe sich ewig diskutieren, phonetische Schreibweisen sind eben generell beliebter.

Ich seh das genauso wie der Eduard, das å triffts einfach am besten. Es ist halt nur saublöd zum schreiben, die Zeichentabelle ist permanent offen. Aber man sollte es betonen, ich find, das gehört zum bairischen dazu, das dunkle a.

Das ö verschwindet bei Oberbayern sowieso wie bei Tirolern, Salzburger und Oberösterreicher zu einem ee Ist schon so eine Krux, Mundart zu schreiben.

Gruß Takeshi

Na tuat ma láád oba dés ö is bei mir åis wåschechta Såizburga néd vaschwundn! In Såizburg spricht ma dés sehr wohl aus! Gruß Alex

Servus, i seh des aa genauso. Nämlich erstns, dass ás å den Laut am bestn trifft, aber auf dá andern Seitn ja eigentlich ned des dunkle a ersetzt. Es gibt a helles und a dunkles "a" - des wia im ungarischen a bzw. á gschrim werd, aber genauso ham mia im Boarischn doch aa a helles und a dunkles o! Und genau des werd dann o und å gschrimm. D'Ungarn schreim då übringens o und ó und im griechischen gibt's den Unterschied aa: O (Omikron) und Ω (Omega). Dass im Skandinavischen "å" dem deitschn "o" entspricht und "o" wia "u" ausgsprocha wird und letztendlich a "u" wi ü klingt duad doch då herent eingentlich nix zur Sach, oder?

Scheene Griass

Qhiro

No wås zum å: Des is hiar jå ned da erste Ort, wo boarisch gschrim werd. Freiling gibts koa feste Rechtschreibung, åba ma braucht si ja bloß de Texte z.B. vo de Biermösl Blosn oschaung. Se soiber schreim de zwår ned "Biermösl Blåsn", wia's eingtle hoaßat, åba dafür nehmans des å sunst überåi her. Oda in der hochdeitschn Wikipedia im Artikl "Bairisch", då steht aa überåi a å. Des is hoid a Fakt, daß der Laut, nemme a ganz a dunkls "a", auf boarisch aso gschrim werd, des is fast scho so wås wia "gäitade Rechtschreibung". Då iss dann ganz wurscht, was da Lautwert in de skandinavischn Språchn is, aa wenn des å no so oft då herkummt (wesweng i aa imma "a mit schwedischm Akzent" dazuasåg). --84.154.87.17 21:56, 17. Dez. 2006 (UTC)


Scherzårtikel

Und I man jetz net die, die wos ma im Gschäft kaufn kånn. Wås I vümehr sågn wüll is dass ma leicht in an humoristischn Unterton vaföllt beim vafåssn von Årtikln auf bairisch. Sehts zum Beispül då, den Musik-Årtikl. Des kånn net wirklich da Ernst sei, oder?

So, des geht jå auf ka Kuahaut mehr, schauts eich bittschen den Årtikl Sexualität an. Simma beim Gaudimax oder wås?
Schwierige G'schicht, mecht' e' son'g.

Es is ja scho fast a weng bläd, wann mia Bayarn ietz unsa Sprach ois an Scheaz empfindn. Grod da Beidrog in da Musi' hodt ma zoagdt, daß ma do draus koa Übasetzung vo da deitschn Wickipedia macha soit'n. Wei wenn i wos wissn wui wos füa olle guidt, dann schaug'e do noch. Wenn e me aba füa a boarische Beschreibung intareessia, nach do herinna. Füa mi ois Mingara Stodtmensch iss des, findt'e, a guade Gelengheidt de oid'n Wöadta aus meine Kindazeit wieda zum findn (oda schreim) bevoas valoarn ganga sann. Und, wos nedt unwichtig iss: da boarische Humor, dea ja grodt in so Zwoadeitigkeit'n (und grod a in da Musigg) vo da Sprach g'lebdt wead.

ma ko's nedt an jed'm recht macha, des iss klaar. Da oa vastäht wos ma moant, da anda nedt. Aba wann ma des Projekt a so: "jeda schreibdt ois wia eam da Schnobe g'wachs'n iss" weidtafüahn wui, dann soidd' ma a de oaste boarische Maxime gäit'n lassn: Lebn und lebn lassen.... und wenn da wos g'scheidas eifoidt zu an Thema, dann stäht's da ja frei, des in deinm Sinn zum ändern. Des is ja doch des guadte an dera Wicki!!


Frage und Vorschlag zur Schreibung des L

Es is ja aso, dáss im Boarischn (Boarisch-Estarreichischn) as L nach am Vokál ned oa'heitli ausgsprocha werd. Im Nordboarischn als a dicks L, im Sidboarischn als a normals L (?) und im Mittlboarischn vokalisiart als a I odar a J ... I als Nidarboar bin mittlboarisch áfgwaxn. Wann i nach am Vokál a L les, aft sag i s automátisch wia a I odar a J ... Drum ka' ma s - find i - á beim gschribna L belassn. Aso kinnan á de Nord- und de Sidboarischn de Texte oa'fachar lesn. Und mir Mittlboarischn tán uns á ned wirkli schwár ... Was moants Ees?

eiso i als Nidarboar, kenns a a so. Des is wirklich am besten, sunst kennt si koana mehr aus. --Birnkammer fabian 14:32, 18. Okt. 2006 (UTC)


Rechtschreibung? Standardbairisch?

Was ich auch vorhin auf der Diskussionsseite zur "Bairischen Umschrift" in österreichisch/boarisch geschrieben habe, bringe ich auch hier und zwar in hochdeutscher Form an. Wichtiger als die Rechtschreibung im Detail und hier besonders die Akzentuierung einzelner Vokale ist es meiner Meinung die Charakteristika des bairischen Sprachraums nicht unter den Tisch fallen zu lassen. Genetive, Infintivkonstruktionen, Präteritum oder gar Plusquamperfekt kommen in der gesprochenen Mundart halt nicht vor. Das wörtliche Übersetzen von standarddeutschen Seiten unter Verwendung soeben beschriebener sprachlicher Merkmale ist meines Erachtens der größte Fehler den ein Autor begehen kann und zehrt massiv an der Substanz und der Idee der bairischen Wikipedia. Was unterscheidet denn das Standarddeutsche vom Bairischen, abgesehen von der Klangfärbung einzelner Vokale? Was, wenn nicht die Kultur der Sprecher macht den Unterschied aus, es sind die sprachlichen Bilder, die dem Zuhörer und hoffentlich bald auch Leser eine Vorstellung von der Welt der Menschen geben die in diesen Regionen leben und aufgewachsen sind. Eine bairische Wikipedia hat mehr zu sein als eine Umschrift hochdeutscher Texte. Ich weiß, dass es einfacher ist den bereits existierenden Artikel als Template zu verwenden, aber genau hier liegt die Gefahr: eine bairische Wiki ist nur authentisch, wenn sie von AutorInnen geschrieben wird, die bairische Texte schreiben mit Gedanken, die auf bairisch in ihrem Kopf entstanden sind und eben diesmal geschrieben statt gesprochen werden. Wenn der Gedanke schon auf Standarddeutsch vorliegt, ist es im Prinzip Zeitverschwendung ihn auch noch zu übersetzten, jeder Bayer und Österreicher wird ihn auch so verstehen. Transkription ist eine Farce, ein Beharren auf sprachliche Unterschieden, die, seien wir uns doch ehrlich, viel zu gering sind, als dass die den Aufwand einer eigenen Wikipedia rechtfertigen. Wenn die Triebkraft hinter dem bairisch-schreiben die Abgrenzung von allen anderen Deutschen sein soll, dann ist das in der Tat Kleinstaaterei und zerfleddert den deutschen Kulturraum. Wenn das, wie weiter oben diskutiert, die Schweizer so machen wollen, bitteschön, ich finde das destruktiv. Eine erfolgreiche bairische Wiki kann meiner Ansicht nach nur eine sein, die sich an der gesprochenen Sprache der Bayern und Österreicher orientiert, denn die Schrift gehört schon lange dem Standarddeutschen, jeder von uns Deutschsprechenden lernte das Schreiben in dieser Varietät. Mehr als ein Abbild der bairischen Mundart, rasch zu Papier (sic!) gebracht kann diese Wikipedia auch gar nicht sein. Kein Deutscher (und Österreicher) braucht eine neue deutsche Sprachvarietät für den Schriftverkehr, insofern ist es auch völlig obsolet die Schreibung normieren zu wollen, es reicht vollkommend aus, wenn der Südtiroler beim Wikipedia lesen versteht, was der Niederbayer sagen (im unmittelbarsten Sinne des Wortes) will, wie er's schreibt kann ihm eigentlch wurscht sein.

lg, Stephan

-- Inhocsignovinces 07:23, 25. Okt. 2006 (UTC)

vollkommen richtig - zudem finde ich, dass das Fehlen eines gesamtbayerischen Standards (oder will man sich darauf einigen, hier nur tirolerisch, niederbayerisch etc. zu schreiben? Und damit die Idee des Dialekts ad absurdum zu führen?) eine Wikipedia auf bayerisch von vornherein zum Scheitern verurteilt...verwendet eure Energien lieber zum Ausbau und zur Verbesserung der (hoch)deutschen Wikipedia
PS: Wenn ich mir die Artikel so ansehe, dann kann ich beim besten Willen nicht entscheiden, ob das ernstgemeint ist (auch der Sprachstil, wo hemmungslos Dialekt und Hochdeutsch in den absurdesten Kombinationen gemischt werden) oder eine Wikipediaparodie sein soll...

Merkt ihr was? Die Artikel werden nicht ernst genommen. Einige Themen sind so aufbereitet, dass man sie tatsächlich für eine Parodie halten kann (z.B. Sexualität oder Geschichte). Ob das wohl an der Verschriflichung des Dialekts an sich liegt?! Ich denke ja. Dialekt in Schriftform ist für mich ein Widerspruch in sich. Bitte lasst das sein. Bitte. -- Giftzwergin 15:29, 25. Okt. 2006 (UTC)

Johaaah.... Wos is denn los, hey ? :)

Ich freu mich über die boarische wiki!

Verschiedene Dialekte

Ich will darauf Hinweisen, dass KEIN Österreicher einen bayrischen Dialekt spricht (abgesehen von der Minderheit die an der Grenze zu Bayern lebt.) Die Dialekte in Österreich sind schon alleine untereinander sehr verschieden und keiner ähnelt dem bayrischen Dialekt. Man kann den bayrischen Dialektsprecher leicht von z.B dem oberösterreichischem Dialektsprecher trennen. In dem Gebiet wo ich wohne wird es auch größtenteils als Beleidigung gesehen uns einfach dem "Bayrischen Dialekt" einzuordnen.


Sprachwissenschaftlich wird in Österreich sehr wohl bairisch gesprochein, außer natürlich in Vorarlberg (man beachte die Karte auf der Hauptsaitn!!). Nur weil du dich vielleicht in deinem Lokalpatriotismus verletzt fühlst, ändert das gar nix an dieser Tatsache: Österreicher sprechen deutsch und suddan boarisch.
åiso Buam und Dirndln, weidaschreim! Båid haumma den Hundata, daun måch ma a Flaschal auf!!
lg, Stephan --Inhocsignovinces 22:38, 28. Okt. 2006 (UTC)


Das wird eigentlich überall wo ich jemals war in Österreich so gesehen. Nichts für ungut aber es gibt nicht viele Österreicher die sich gern als Deutscher - sei es Baier oder Ostfriese - bezeichnen lassen. Zum bairischen "åiso Buam und Dirndln" würde im Innviertler Dialekt eher so heißen: Oiso Buama und Mescha (Dirndl wird nicht wirklich oft verwendet, so gut wie garnicht um genau zu sein), weidaschraim! Boid homma an Hundata, daun mochn ma a Floschn af.

Auf dem ersten Blick kein großer Unterschied aber Aussprachlich weist es weitere Unterschiede auf.


Also du Klugscheißer, erstens bin ich kein Bayer sondern Traunviertler und zweitens weiß ich überhaupt nicht worüber du dich die ganze Zeit aufregst, zumal: "In Oberösterreich bildet die Mundart des Innviertels mit dem angrenzenden Niederbayerischen eine historische Einheit – politisch wurde das Innviertel erst 1814 österreichisch." siehe de: Bairische Sprache!!
Ich denk mir halt, dass wir Österreicher wert auf Eigenständigkeit legen, ist verständlich und historisch bedingt, aber was du dir da an Unterschieden herauspickst, ist wirklich Haarspalterei!! Sollen vielleicht die Südtiroler mit den Bayern eine Wikipedia machen und die Österreicher dazwischen eine andere? Die Boarische Wikipedia ist für den bairischen Sprachraum gedacht und nimmt auf politische Grenzen keine Rücksicht. Nur für den Fall, dass dir das nicht bewusst wird: Hier geht es nicht um Politik sondern um Sprache!
Übrigens: "Menscha" sagt man bei uns auch!
lg, Stephan Inhocsignovinces 19:38, 3. Nov. 2006 (UTC)


Dann lasst uns mal einfach eine eigene "Ostarrikipedia" starten. :)
Sprachwissenschaftlich gesehen spricht ganz Österreich außer Vorarlberg BAIRISCH - mit AI wohlgemerkt, nicht mit AY. Österreichische Sprachwissenschaftler verwenden manchmal auch "BAIRISCH-ÖSTERREICHISCH". Ganz selten liest man auch "OSTOBERDEUTSCH". -- Benutzer: Klaus
Das Problem in den beiden bairisch-sprachigen Ländern (Altbayern und Österreich) ist, dass sich die Dialektfärbungen immer mehr den beiden größten Städten (München und Wien) anpassen, und zwar geschieht die Trennung an den Grenzen, d.h. benachbarte Grenzdörfer, die ehemals den gleichen Dialekt hatten, nähern sich immer mehr dem Dialekt der Hauptstadt an, was ich als Verarmung empfinde. Dies kann ich gut beobachten, da ich aus Reit im Winkl stamme, das an der Grenze zwischen Bayern, Salzburg und Tirol liegt. Ursprünglich (nis Mitte dieses Jahrhunderts!) wurde im Grenzgebiet der gleiche Dialekt gepflegt, der eine Mischung aus dem tiroler Unterinntalerischen und dem Oberbayrischen darstellt. Viele "endemische" (kann man das so Schreiben?) Wörter waren in nur wenigen Dörfern beiderseits der Grenze zu finden. in den letzten Jahren nähern sich die Dialekte den Kreisstädten an (Traunstein und Kitzbühel), die Dialekte in den Dörfern, die ehemals identisch waren, sind heute relativ unterschiedlich. Damals kam auch niemand auf die Idee, seinen Dialekt nach der Herrschaft, die gerade im land war, zu bezeichnen. Dies zeigt auch, dass Salzburg heute österreichisch ist, aber als älteste bairische Diözese und Stadt anzusehen ist und auch, bis es durch Napoleon und seinen Nachfolgewirren Österreich zugeschlagen wurde, ohne jemals die Bevölkerung (diejenigen die sprechen und dort leben) zu fragen, als Entschädigung für linksrheinische Gebiete, wo die Großmächte eigentlich auch nichts zu suchen hatten. Dabei war Salzburg seit den Anfängen Teil Baierns (das seit König Ludwig I. erst Bayern heißt, also nach 1800) immer bairisch und war geographisch dem bairischen Reichskreis zugeordnet. Die damaligen Grenzen wurden willkürlich gezogen, der kleinere Teil Salzburgs (Rupertiwinkel) kam zu Bayern, der größere zu Österreich. Dem Dialekt tat dies keinen abbruch, er ging in Österreich nahezu verloren bzw. wurde assimiliert und dem Einheitssprech (wie überall) angepasst. Der Nord-Salzburger Dialekt z.B. konnte sich bis heute halten, und zwar nur im (heute bayrischen) Rupertiwinkel, weil er eher dem in Bayern vorherrschenden Dialekt entsprach! Der Ausdruck "bairisch" für den Dialekt trifft also sehr wohl zu, da beide Länder (Altbayern und Österreich östlich des Arlbergs) sehr wohl gleiche Wurzeln haben (eben die "bairischen") und sehr viel Verwandtschaft zeigen. Am Schluss möchte ich noch ein Beispiel für diese grenzüberschreitende Verwandtschaft und Verbundenheit von Bayern und Österreich geben: W.A. Mozart. Auch wenn die Wiener ihn als ihren Mozart bezeichnen, er ist aus Salzburg, und zwar war er das zu einer Zeit, als Salzburg geographisch noch zu Baiern gehörte und politisch eigenständig war.

Gruß jagaloisl

Medt: Bis in die Mitte dieses Jahrhunderts woa joa dös lötsde gmaint oda? -- 88.76.204.186 02:36, 7. Dez. 2006 (UTC)

Begriffe

Hob a Broblem mid dem Dialegd. Is ned so,dass i ejz nix vasteh dad. I vasteh ois im Text. Aba wiar soi ma wissn, wenn ma nach am Begriff suchd, wie der Autor ´des gschrim hod? Man konn a Wort af dausnd Variantn schreim, wiar soi i des dann wissen? I dad vorschlong, dass ma olle Suchbegriffe bzw. Überschrifdn in Hochdeitsch schreim und an Text in Dialekt. Sonsd kend se irgendwann koar sau mehr aus.

Is ned beis gmond --Benutzer: Karo

Ketzer! Böse! Hochdeutsch! Wo kämen wir denn da hin?! Ja, und überhaupt!
Do sigd ma moi wieda, dass in dem wiki recht vui eignahte oxn umanand laffn, wenn dein Kommentar zum Karo iam guadn Vorschlog liesd.

jagaloisl

Ma kunnt jo in Hochdeitschartikel ois redirect mocha (zB: New York: #REDIRECT [[Nju Joak]]), daun warats kloa... Man77 10:38, 23. Nov. 2006 (UTC)

Grundsätzliches zu Schreibung, Lesbarkeit, Praktikabilität

Zwar bin ich kein Sprachwissenschaftler, aber ich beschäftige mich seit fast 20 Jahren mit dem Thema Bairisch - geschriebenes Bairisch. Ich kenn so ziemlich alle verschiedenen Ansätze, die zwischen Tirschenreuth und Salurn entwickelt wurden, um den jeweiligen bairischen Dialekt schriftlich festzuhalten. Was fast alle gemeinsam haben, ist das Bestreben, den jeweiligen örtlichen Dialekt möglichst genau wiederzugeben, ohne auf Lesbarkeit oder gar auf Verwendbarkeit in einer Online-Enzyklopädie Rücksicht zu nehmen. Außerdem wird viel zu sehr die bairisch-österreichische Phonetik betont. Eine Sprache besteht aber nicht nur aus dem Klang der Worte, sondern vor allem auch aus der Grammatik und dem Wortschatz selbst.

Meines Erachtens ist es viel bairisch(-österreichischer), "Ertag" zu schreiben (Irta = altes, fast schon ausgestorbenes Wort für Dienstag), als "Dinsdog". Wenn man sich andere "Kleinsprachen" anschaut, die bereits eine Sprachnorm haben, so war es fast überall wichtiger, dass die Schreibung überhaupt normiert wurde, als dass alle Dialekte in allen Nuancen zu ihrem Recht kommen.

Also: Lieber "abstrakter", aber einheitlicher Schreiben und jeder spricht es so aus, wie es in seinem Dialekt ausgesprochen werden muss, als jetzt z.B. Westmittelbairisch ("Oberbayrisch") schreiben und die Nord-, Zentral- und Ostmittelbairisch und die Südbairisch sprechenden Benutzer können nix damit anfangen.

Ein extremes Beispiel: deutsch "viel", norbairisch "vüll" (dickes L), westmittelbairisch "vui", zentralmittelbairisch "vej", ostmittelbairisch ("Wienerisch") "vü", südbairisch "vil", mittel-südbairisch (Salzburger Land) auch: "vii". Das deutsche "ie" hat im Bairischen nix verloren, müsste strenggenommen "ia" ausgesprochen werden (Liebe - Liab). Also warum nicht "VIL" schreiben? Jeder im gesamten Bairisch-Österreichischedn Sprachraum würde doch fast automatisch dieses "VIL" so lesen, wie es zu seinem Dialekt passt...

Gerade für die Wikipedia ist es aber wichtig, dass einheitliche Schreibregeln definiert werden, sonst findet man wirklich keinen einzigen Artikel (wie auch schon Karo oben schreibt). --Benutzer:Klaus

Hob übrigns grod drei verschiedene Seidn vo Ösdareich (Östareich, Österreich, Östarreich) enddeckt. --benutzer:Karo
Jo, an Artikl und zwa Redirects. Basst doch!? --84.156.120.80 16:28, 6. Nov. 2006 (UTC)

Wiki-bar

Kenn´ma des englische Wikilogo net duach a boarisch´s ersetzen? (und a de Menüpunkte im Dialekt schreim)

Griaß aus da Holledau --Eppasandas 15:39, 15. Nov. 2006 (UTC)

I woas ned ob des da Melancholie ändern ko. Aber schreib einfach moi a Anfrage auf meta:Requests for logos. Du muast aber an Nam auf Wiki.png ändern. --Birnkammer fabian 15:55, 15. Nov. 2006 (UTC)
Das Logo sollte von einem Programmierer wohl bald aktiviert werden, siehe MediaZilla:7929.
Zu den Menüpunkten: Da ich zwar Bayer, nicht aber Baier bin, bin ich auf eure Nennung passender Begriffe angewiesen: Wikipedia:Bairische Menüpunkte --- MfG, Melancholie 01:30, 16. Nov. 2006 (UTC)

Ansprechperson

Ganz allgemein gfrogt, zu wos konn i Benutzer:Melancholie frogn, wenn konn i bittn, z.B. d´ bar-wiki-Uhr um a Stund voaz´ste-in? --Eppasandas 14:36, 16. Nov. 2006 (UTC)

Des konnst seiba a macha, schau moi auf de Einstellungen unta Datum und Zeit --Birnkammer fabian 16:55, 16. Nov. 2006 (UTC)
Zur wiki-globalen Uhrzeit: Habe ich dort mal beantragt. --- MfG, Melancholie 00:40, 17. Nov. 2006 (UTC)

ja, wea hodt denn do eigantlich an Huat auf do her'rin? Gibt's do an Admin oda sowos a? Tczillay

Bis 2007-01-06 is da Melancholie da Admin. Aba vei mea derf a a ned macha (de:Wikipedia:Administratoren). Und dua bitte imma mid --~~~~ untaschreibm --Birnkammer fabian 20:37, 17. Nov. 2006 (UTC)

Presseansprechpartner

Wae Ansprechpartna fia d'Presse üba d'boarische Wikipedia wearn mecht soid si bei mia meldn, wei a a Anfrage vom Verein griagt hob. --Birnkammer fabian 17:58, 17. Nov. 2006 (UTC)

Schaugts aa: Wikipedia:Presse. --- MfG, Melancholie 00:25, 18. Nov. 2006 (UTC)

Richtung?

Mich würde jetzt ganz einfach mal interessieren, wohin sich die Bayerische Wiki hin entwickeln will/soll. Dieses ewige geöde ob es jetzt Sinn macht in Mundart zu schreiben oder nicht, oder daß die Artikel "anders" sind als in der deutschen Wiki, vergällt einem die Freude dran. Für mich gehört zum Bayerischen nicht nur die Sprache sondern auch die Art und Weise wie wir uns ausdrücken. Das wirkt für aussenstehende vielleicht witzig (nicht umsonst ist Ottfried Fischer in Norddeutschland so beliebt), gehört aber zu unserem Leben so dermassen dazu, daß ich es nicht verstehe daß einem das so peinlich sein kann, wie sich hier manche damit anstellen. Jetzt würde mich einfach interessieren wo ihr hinwollt mit der Wiki.

  1. Wollt ihr eine Übersetzung der deutschen/anderssprachigen Artikel?
  2. Oder wollt ihr eigenständige, durch und durch Bayerische, sowohl in Wort als in Art und Ausdruck?

Es wäre schön, wenn das einmal klar gestellt werden könnte. Wenn auch nach der Diskussion ob in Mundart und in welcher Spielart (je nach Schnabel?) noch der Punkt geklärt wird welche Worte man wählen darf in seinen Artikeln.

Als letzte Anmerkung noch eine Bitte: Wenn ihr einen Artikel seht, der noch kaum Inhalt oder euch unsinnig erscheinenden Inhalt hat, dann haltet euch an die Regeln zum Löschantrag und wartet doch erst mal ab wenn ihr schon selber keinen besseren daraus machen wollt. Vielleicht hat der Autor ja blos eine grobe Idee und wartet auf Hilfe von aussen, oder er schreibt später weiter? Vielleicht stoßt ihr statt eines Löschantrages erst mal eine Diskussion an? Tczillay 23:27, 17. Nov. 2006 (UTC)

Grieß di Tczillay, wenn du einen konkreten Artikel wiederhergestellt sehen möchtest, einfach mir sagen/schreiben. Allerdings lösche ich wirklich nur das sofort, was nicht im geringsten einen enzyklopädischen Charakter hat, alles andere lösche ich nur sehr ungern (verschiebe Artikel nämlich lieber mal ins Wikipedia:Archiv). Leider gibt's/gab's hier auch "Schmarrn" (und POV ohne Ende): Euro?oldid=4327#Umrechnungskuas, etc. Ich bin natürlich für deine Nummer 2, aber trotzdem muss dies eine im Kern ernsthafte Enzyklopädie bleiben! --- An schääne Grueß, Melancholie 00:18, 18. Nov. 2006 (UTC)
Servus mitanand, oiso i mecht eigentlich bloss zum Ausduck bringa, das i eigentlich beides guad find. Oiso sowohl´s lustige Schreibm, ois a transcribierte Artikel, de wo einfach a durchs boarische lustiger san. Ma ko ja im boarischen trockane Sachan vui schneer schreibn und so bin i da Meinung, das eigentlich beide Sachan OK san. Was wiederum tauglich is des is a anderne Sach und des ko ma ja dann beredn mitanand. Aber Sinn soit des ganz scho ham wos da steht. --DaDeus 00:14, 8. Dez. 2006 (UTC)

Korrektur von Mundartausdrücken

Ist es sinnvoll, wenn Texte von anderen, deren Dialakt um Nuancen abweicht, korrigiert werden? In meinem Schnodakreiza-Artikel ist es mir aufgefallen, dass z.B. "Won wer a Kind auf d'WÖD bringt" auf "Won wer a Kind auf d'WEIT bringt" geändert wurde. Nun ist es aber tatsächlich so, dass in meiner Gegend man Wöd sagt und nicht Weit... Vielleicht sollte bei den Artikel auch dabeistehen, von welcher Gegend der Autor stammt.

--Roman Tuder 10:23, 22. Nov. 2006 (UTC)

Nein das sollte nicht geändert werden, siehe auch Wikipedia:Hilfe. Es ist aber auch so, dass der Artikel dann nicht von einem Autor stammt, sondern eben alle, die daran mitgeschrieben haben, also ist das keine gute Idee ausfzuschreiben woher der Autor kommt. --Birnkammer fabian 10:33, 22. Nov. 2006 (UTC)
I håb das revertiert. Wo kumma ma denn då hi, wånn a IP so oafåch åis auf a "Standardboarisch" korrigiert? Mia håm se jétz amåi auf a bestimmte Mundårtpolitik féstglégt. --Maxx82 10:37, 22. Nov. 2006 (UTC)
Dé Umadumkorregierarei is a Bledsinn!!! Lossts dés Leitln. Jeda soid so schreibm wira wüi --Mucalexx
I håb jetz scho moi beim Artikl zu de Sechzga a bisl rumausbessad, wei des hoid a Mingara Verein is und des Boarisch då håd se scho a weng eesdarreichisch ogheadd. I moan, do miass ma aufbassn, zu weichana Gegnd da Artikl jeweils gheadd. Wann dees wos mit Südtiroi is, zon Beischbui a Artikl über Bozn, dann muaß dees scho südtirolarisch bleim. Aba wenn's ebbs vo Oba- oda Niedabayern is dann soid's in den Dialeggd bleim. --Maxl 22:23, 14. Dez. 2006 (UTC)

Ausdrück

I mecht den Artikl üba de Sexualitädt no weita ausbaun und a Untaseitn mit de jeweilign G'schlechta macha. I mecht dazua a Buidl macha, wo an Mo und a Wei darsschtäidt. Dazua mecht i de jeweilig'n Nam vo de oanzelna Köapateile auf möglichst olle boarischn Dialektfoamen drin hom. Jetzt war i eich dankbar, wannts ma beim Z'sammtrong vo dera Listn häiffa kunnts! Danggsche! Tczillay 22:55, 1. Dez. 2006 (UTC)


Link vo da deitschn Hauptseitn

irgandwea hodt vo da deitschn Hauptseitn den Link zur boarischen ausseghaut. a so a Sauschtoi! 192.109.50.10 12:47, 6. Dez. 2006 (UTC)

I hob iatz moi nochgfogt, warums denn Link rausgnumma hom --Birnkammer fabian 16:53, 6. Dez. 2006 (UTC)
Ána håds désshåib rausgnumma, weila gmáánt håd Dialekt ghert néd ins Wikipedia (Alemannisch is fir erm kâ Dialekt)... sé håmms dånn unta "andere Sprachen" einitån! -- Mucalexx
Oiso, boi's und wirkle ned håm woin bei da Wikipedia mid unsan Dialeggd, dann gibts aa no ebbs andas wås ma macha kanntn. Schaugds moi auf http://www.acc.de - då griagdd ma kosdnlos a Wiki, då kanndn ma's na aa ooleng. --Maxl 22:28, 14. Dez. 2006 (UTC)
Um dés gehts durtn jå går néd, dé sång håid, so wias jétz is, is de boarische Wikipédia nu néd so guad, dass ma drauf valinkn kå. Dés stimmt á, åwa dés soit uns nur dazua bringa, dass mas béssa måchn. Wåmmaramåi dausnd Artikü beinånd håm, de wås gscheid gschriem san, werns uns wieda eininehman miassn. Da Wiki söiwa bleibt auf jén Fåi, es gibt á gnua, de wås nu vüi schlechta san. Des Schlimmste, wås ma måchn kanntn, wara Fork. --Maxx82 11:55, 16. Dez. 2006 (UTC)

Dös Schriaben Bschriabn

I daat's scho schee finn, wemma dös med d'Buachschtobn wos zammfoßn und in a extra Söitn schriabn datn. Und do folinkn wias di Ondan mochn: als:Orthographie, als:Hilfe:Schrybig, als:Dieth-Schreibung, als:Wikipedia:Schopf/Gesamtalemannische_Schrift http://www.noth.net/n11schreibung.htm http://members.aol.com/minoritas/vergflr.htm Erzgbirgisch lb:Wikipedia:Eis_Schreifweis ksh:Wikipedia:Schrievwies/Ripoarėsch Töhn nds:Plattdüütsche Orthographie.

gibts eh schau... unta Boarische Umschrift is 's zfindn... -- Mucalexx

Um wos gähds eingle?

Wemma unsa boarische Wikipedia machand, dann gääds need drum, dass ma de ganze Wejd auf Boarisch zamschreim. An Adiggl für New York oda an Busch Schos (George W. Bush) brauchds in da boarischen Wiki wirggle need. I moa oiwein, des Wichtigsde waar na scho, dass ma de Leidln zoang, wia Boarisch richtee is. Då waar's nacha am beesddn, wenn ma wås üba boarische Weadda zambasdln und üwa'd boarische Grammaddig. Då kennan' d Leid dann leana, wås Boarisch is. Und i moa scho aa, dass ma dees dan hi griang miassad, damma vagleicha ko zwischn de vaschidna regionaln boarischn Dialekta. I moa oiwei, då warand Lisdn mid vaschidne regionale Ausdrigg går ned foisch. I woaß, dass des scho vo Ort zu Ort andast sei ko. Im Landkreis Rosenheim, wo mei Mama im letztn Griag gwohnd håd, dass' weg is von de Bombn, hoaßt dees Viech, wås ma auf Schriftdeitsch "Hornisse" nennd, "Hurneißn", aba in da Landshuada Gegnd, bei mein Gödn hoaßds "Hunisn". Oiso, i moa scho ma miassad då måi schaung, dass ma Dialektausdrügg zammsammed, dann håd des boarische Wikipedia an Sinn. Mia missaand ned d Weijd erklärn, bloß Boarisch. Und oans no: Schreibts bitte aa bei de Dischkursn zu de Ardiggln und då herin im Schdammdisch bloß boarisch, dees wáár scho as bessde. ;) Warum i des såg? Ja, dees kummd deszwengs, wei i moan, dass do no koa Schdruggdur ned drin is in da boarischn Wikipedia. Då muaß no vui dro garwad wean. Und i moa hoid, damma ausredn miassn, wås ma do wirggle zamgriang woind mit da boarischn Wiki. Dass ma irgndwos für a Zeigl zamschuasdan mit irgndwejche Ausdrügg, wo's in da deitschn Wikipedia sowieso vui bessane Artikln gibt, dees wáár a soichtdana Schmaan, naa mia miassnd uns konzendrian auf de vaschiedna boarischn Dialeggda. Sunst wead då går nix draus aus den Brojeggd... --Maxl 23:48, 14. Dez. 2006 (UTC)

Maxl, host fast recht! Nua: de Eaklärung vo de Wöata, des soidt in am Wiktionary stattfindn. Soit'ma a in Ogriff nemma find'e. Do, in da boarischn Wikipedia soidt ma scho aa de Wäit eaklärn, hoidt auf de boarische Weis'. S'is a weng umständlicha, aba i find jetzta de Artikl vo da deitschn Wiki aa nedt a so bsondas guat, do kannt ma scho ganz andare Sachan macha. (Schaug da moi de Alemannische oo!) Wos fäit is de Struktua, des gibe zua. Aba, mia san ma jetzt knapp 3 Monat do. Wundat die des? Es gibt a sooo vui zum schreim, daß'i oiwei goor nedt woaß wo ofanga! Und drum soit ma oafach weidamacha wia bisher. Es find'se oiwai oana dea den Artikl wiedaschreibt, wannst a säim koa Zeid mea host.

Mid de untaschiedlichn Ausdrück host a recht, säibst wann i des auf na Wiktionary am liawan hätt. Ma soit in de Artiklde Möglichkeit nutzn, sei Version mit einez'schreim. Machts hoit oafach!!

Und: wos vielleicht ganz wichtig is: wanns irgandwo a Biache gibt, wo des wos ma sogt drinstäht: in da Litaratualistn aufführn! Tczillay 20:31, 15. Dez. 2006 (UTC)

I gib da Recht, Tczillay, a Enzyklopädie is dazua då, dass ma d'Wöid bschreibt, und in da boarischn Wikipédia håid auf Boarisch. Natürli san boarische/östareichische/Sidtiroula Themen zerscht amåi des Wichtigste, dés stimmt scho. Åwa á åis Åndane håd sein Blåtz. Und Maxl, i find á, dass åis in da boarischn Wikipédia auf Boarisch sei soit, á de gånzn technischn Gschichtln und natürli á de Bspréchungen vo de Artikün. Då miass ma håid nu drå årwatn, åwa dés wird scho nu. Und nu wås: Wenns in an Artikü um a bestimmte Regioun gehd, dånn soit dés á in dem jeweuling Dialekt steh. Då bin i fir a bår Schreibrégün, åwa gånz stårk géng a "Standardboarisch". --Maxx82 12:02, 16. Dez. 2006 (UTC)
Des is a mei Meinung, deswegn miasts uns a mid da Iabasetzung vo de ganzn Befehle heifa. Schauts eich moi auf Spezial:Allmessages um, und schreibts, wia ma des schreim soiad. --Birnkammer fabian 14:14, 16. Dez. 2006 (UTC)

Relativpronomen

Ich muss jetzt als Alemanne doch einmal fragen wieso auf der bairischen Wikipedia überall die Relativpronomen: der, die, das auftauchen, sogar auf der Hauptnsaitn: "der do dazugheart". Ich hatte den Eindruck dass in ganz Süddeutschland ein Relativsatz mit "wo" oder ähnlich eingeleitet wird, also: "wo do dazugheart". Wieso wird diese grammatische Regel hier überall ignoriert? Oder ist der Relativsatz mit der, die, das im Bairischen schon die Regel? was dann auf hochdeutsche Interferenzen zurückgehen würde. Ausserdem fällt mir auf dass die Endung -er immer als -a geschrieben wird, dieses -a ist mir vorallem als norddeutsche Aussprache bekannt, wird aber inzwischen in ganz Deutschland selbst von sonst guten Dialektsprecher benutzt. Gerade im bairischen hätte ich aber an dieser Stelle ein Zungenspitzen-r erwartet, und keinen Vokal a la Hannover.

Ein guter Rat aus Erfahrungen der alemannischen Wikipedia, wenn ihr ernstgenommen werden wollt müsst ihr auf allerhöchsten sprachlichen Standard achten, also keine Umgangs- oder Jungendsprache. Sonst bleiben kompetente Schreiber nämlich fern. --24.150.12.22 16:19, 31. Dez. 2006 (UTC) (Benutzer Chlämens in der alemannischen Wikipedia)