Kranawitt

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(Weidergloatt voh Gemeiner Wacholder)
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Kranawitt
Lüneburger Heide 006.jpg

Kranawitt (Juniperus communis)

Systemaatik
Ordnung: Koniferen (Coniferales)
Famij: Zypressengewächse (Cupressaceae)
Unterfamij: Cupressoideae
Gottung: Wacholder (Juniperus)
Untergottung: Juniperus
Oart: Kranawitt
Wissenschoftlicher Naum
Juniperus communis
L.

Da Kranawitt, aa Kranawittn (Juniperus communis, dt. Gemeiner Wacholder), is a Pflanznoart, wo zua Gattung vo de Wachoida aus da Familie vo de Zypressn (Cupressaceae) kheat.

Inhoitsvazeichnis

[drå werkln] Bezeichung

Da Nom kimmt vom mhd. "kranech" fia Krechza (vamutle zweng de krechzandn Laute vom Krammetvogl / Kranewittvogl = Wachoidadrossl) und "wit" fia "Untahoiz, Gebisch". Im Boarischn gibts dafia vui Noma: Kranewitt, Kranewitten, Kronabit, Krammetsbaam, Feiabaam, Machandl, Jochandl, Raichastrauch, Wochtlbian usw.[1]

[drå werkln] Voiksglaam

Zua Weihnochtszeit san Kranawittn-Zweigal iwa de Stoitian obrocht worn, um bese Geista und Hexn obzhoidn.

[drå werkln] Nutzung

[drå werkln] Hoiz

Da Kranawitt is a Keanhoizbaam. Da relativ broade Splint hod a hejgejbe Foab, des Keanhoiz is rodbraun. De mittlare Rohdichtn betrogt 0,55 g/cm³. Des Hoiz is sea wittarungsbstendig und hod an ognehman Duft. Wei de Baama ned so gross wean, wead des Hoiz eha fia Kloameben, zan Drexln und Schnitzn vawendd.

[drå werkln] Fricht

De Fricht hoassn a Kranawittn oda Kranawittnbean, obwois Zopfn san.

Gewiaz: De Kranawittn san a wichtigs Gwiaz in vielen europäischen Küchen, bundas fia de boarische Kuche (unentbeale fia Sauakraut, Wuid). De Fricht soin eascht kuaz vor da Vawendung zudruckt wean, damits Aroma voi wiakt.

Schnops: Kranewitta hoasst ma an Schnops, wo aus Kranawittn brennt is (Variantn vom Kranawittnschnops san: Steinhäger, Gin, Genever, Köhm).

[drå werkln] Medizin

Bodwossazuasotz: steigat de Bluadzirkulation [2]

Kranawittntee: 1 EL zadruckte Bean af oana Tassn kochands Wossa, noch 10 Minuten obseichn und dringa. [2]

Kranawittnwein: 50 zaquetsche Bean in 1 l Wein schittn und a Woch steh lossa; duach a Sieb gebm und de Bean ausdrucka. Soi gegn Rheuma hejfa. [2]

Kranawittnej (Aetheroleum Juniperi) wead duach Wossadampfdestillation aus reifn, drickadn Kranawittn gmocht. Wiakt harntreibend. [3] [4] [5]

[drå werkln] Galerie

[drå werkln] Refarenzn

[drå werkln] Beleg

  1. Heinrich Marzell. Wörterbuch der deutschen Pflanzennamen. Bd. II, Leipzig 1972.
  2. 2,0 2,1 2,2 Rautenberg, Hans-Georg; Köppen, Ronald: Lexikon der Küchenkräuter und Gewürze Abgerufen am: 6. August 2009.
  3. Arzneidrogenprofile für die Kitteltasche, Gehrmann et al., DAV Stuttgart 2000, 1 Auflage 2000, ISBN 3-7692-2672-0
  4. Lexikon der Heilpflanzen, Thurzová et al., Lingen Verlag Köln 1976
  5. Leitfaden der Phytotherapie, H. Schilcher & S. Kammerer, Urban & Fischer, 1. Auflage 2000, ISBN 3-437-55340-2

[drå werkln] Biachl

  • Olaf Schmidt (Red.): et al.: Beiträge zum Wacholder. Berichte aus der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, Nr. 41. Herausgegeben von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF). LWF, Freising 2003
  • Gerd Haerkötter, Marlene Haerkötter: Rund um den Wacholder. Kochen - Heilen - Zauberei, Buch 6. Eichborn, Frankfurt am Main 1987, ISBN 3-8218-1305-9

[drå werkln] Im Netz

Commons: Kranawitt – Buidl, Videos und/oda Audiodatein
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