Aurophilie

Aus Wikipedia
Wexln zua: Navigation, Suach

Da Begriff Auriophile (oda kuaz Aurophilie) is vom Schmidbaur Hubert prägt worn und bezoachnets Phänomen, dass Goid-Atomer mid ana formaln Oxidationsstufn vo +I (oans) in Festkerpastrukturn ofdmois si rechd nahend hebei stengand. Und zwor naha ois wia da doppede Van-der-Waals Radius vo Goid, des hoassd oiso 2 x 166 pm = 332 pm. Findn duad ma ungfeehr an Bereich vo 275 bis 325 pm. Do redd ma na vo da Aurophilie. Komisch is dees deszweng wei si de Au(I)-Atome in erschda Näharung obstessn miassadn wei formal oxidiade Metalle oiwei aa formal gloodn hand. Und zammt denn gibds bein Goid(I) scheinbar aa no oziagade Kraftkomponentn. An theoretischn Hinddagrund vo da Aurophilie hod na da Pyykkö easchdmois aufklead. Und do hod si zoagd, dass relativsitische Effekter a grousse Roin spuin. De Standardeaglärung is heintzudoogs, dass des a Van-der-Waals Wechselwiarkung is, de wo durch de Lanthanidnkondraagzion und relativistische Effekter so vasteakt weadd, dass in de Festkerpastrukturn zon droong kimmt. Theoretisch ko ma zoang, dass des aa fia freie Molekuia gäidn muass, aba bis heind is dees no ned experimentej (fia Gase ebban) nochgwisn worn.

Da Begriff Aurophilie is nacha zum Begriff Metallophilie daweitad worn, wia gsegn worn is, dass a andane Metalle aa zu soichan Wechslwirkunga fähig san.

Beleg[VE | Weakln]

  • Christoph Elschenbroich: Organometallchemie. Vieweg+Teubner Verlag, 2008