Fee
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Feen san wundascheene, weibliche Geistwesen mit magischn Kräftn, de bevorzugt in Seen, Wäidern und Grotten lem.
Des Wort kimmt vo "Fata" (vo lat. fatum: Schicksoi), römischn Schicksoisgettinnen - ital. fata, engl. fairy, franz. fée.
Inhoitsvazeichnis |
Wos Feen ausmocht [dro werkln]
Unsa Buid vo de Feen is stoark vo dera käitischn Sognwäid geprägt. Es fliassen do oba vui indoeuropäische Traditionen zsamm, wia Schicksoisglaam, Verehrung vo weisen Frauen und Elementargeistern, Fruchtborkeitskulte sowia da Glaam an Lichtgottheitn.
Wann de Feen ois Dreiergruppn aftretn, dann san vor oim zwoa Aspekte prägend. De Feen ois Schicksoisgettinnen wia in da griechisch-römischen Mythologie de Moiren und Parzen sowia de Feen ois Muttergottheiten wia in da käitischn Mythologie. Deshoib hom de meistn Feen, de ois Dreiergruppn agiern, aa an Doppecharakter ois schicksoisbestimmende und miatterliche Wesen.
Oanzelne Feen san stärka vo rein käitischn Formen bestimmt. Dann san Feen wundascheene, dämonische Wesen, mit Zauberkräftn, den in Seen, Quäin, Wäidern, Grotten und fernen Insln lem. Si häifn guadn Menschn und bestrofn Undankbore. Es tretn oba aa Feen in Erscheinung, de mit Naturgeistern wia Äifn (Elfen) verwandt sind.
Feen in da Dichtung [dro werkln]
- Morgan le Fay aus der Artussage. Von Ihr kimmt dea Begriff "Fata Morgana".
- Oberon und Titania ausn "Mitsommernachtstraum" vo William Shakespeare.
- Tinkerbell, die Fee bei "Peter Pan".
- Die Fee mit den dunkelblauen Haaren (la Fata dai Capelli turchini) in Pinocchio.
- De 12 weisen Frauen in Dornröschen
Sammlungen vo Gschichten [dro werkln]
- Hetmann, Frederik (Hg.): Irischer Zaubergarten - Märchen, Sagen und Geschichten von der grünen Insel. Frankfurt a. M., 1983
- Hetmann, Frederik (Hg.): Märchen von Feen. Frankfurt a. M., 1984
Sekundär-Literadua [dro werkln]
- Leander Petzoldt: Kleines Lexikon der Dämonen und Elementargeister, 3. Auflage München 2003, Seite 72–73 ISBN 3-406-49451-X
- Botheroyd, Sylvia und Paul F.: Lexikon der keltischen Mythologie. München, 1995 (3. Auflage)
Im Netz [dro werkln]
| Boarisches Weatabuach: Fee – Bedeitungserklärunga, Woatheakunft, Synonyme und Ibasetzunga |