Heinrich Heine

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Heinrich Heine, 1831
Gmäide vo Moritz Daniel Oppenheim
De Untaschrift vom Heinrich Heine

Da Christian Johann Heinrich Heine, geborn ois Harry Heine, (* 13. Dezemba 1797 z Düsseldorf, Herzogtum Berg; † 17. Feba 1856 z Paris) wor oana vo de wichtigstn deitschn Dichda, Schriftsteja und Journalist vom 19. Joarhundat. Ea hod de Oidogssproch lyrikfehig gmocht. Seine Weake san heit so populea wia de vo kaum an andan deitschn Dichda.

Da Heine guit ois da "letzte Dichda vo da Romantik", de wora gleizeiti a ibawundn hod. Wegn seina Oagnstendigkeit und seim broadn Spektrum losst si dees Weak vom Heine koana literarischn Stremung zuaordna. Sei Biograf Joseph A. Kruse siagt in seim Weak Element vo da Afklearung, da Weimara Klassik, vom Realismus und Symbolismus.

Zwegn seina jidischen Heakumft und seina politischn Einstejung is a imma wieda ausgrenzt worn. Dees hod sei Lebm und sei Weak pregt.

Textprobe[VE | Weakln]

Das goldene Kalb[VE | Weakln]

Doppelflöten, Hörner, Geigen
Spielen auf zum Götzenreigen,
Und es tanzen Jakobs Töchter
Um das Goldne Kalb herum -
Brum - brum - brum -
Paukenschläge und Gelächter!
 
Hochgeschürzt bis zu den Lenden
Und sich fassend an den Händen,
Jungfraun edelster Geschlechter
Kreisen wie ein Wirbelwind
Um das Rind -
Paukenschläge und Gelächter!
 
Aaron selbst wird fortgezogen
Von des Tanzes Wahnsinnwogen,
Und er selbst, der Glaubenswächter,
Tanzt im Hohenpriesterrock,
Wie ein Bock -
Paukenschläge und Gelächter!

S goidane Kaiwal[VE | Weakln]

Ibasetzung

Um 1900 vom Ignatius Taschner illustriats Gedicht Das goldene Kalb

Doppefletn, Hearna, Geign
Spuin etz af zan Getznreign,
Und es danzn Jakls Dechta
Um des Goidne Koib herum -
Brum - brum - brum -
Pauknschlege und Gelechta!

Hochgeschiazt bis za de Lendn
Fossn si an dena Hendn,
Diandln vuanehmsta Geschlechta
Kroasn wia a Wirbewind
Um des Rind -
Pauknschlege und Gelechta!

Aaron säim wead fuat glei zogn
Vo am Danz in Wahnsinnswogn,
Und ea säim, da Glaubmswechta,
Danzt im Hohenpriestarock,
Wiar a Bock -
Pauknschlege und Gelechta!

Weak[VE | Weakln]

Originalausgobm[VE | Weakln]

Heinrich Heine: Der Doktor Faustus. Originalbroschur vom Easchtdruck

Nach Eascheinungsjoar in Buachform

  • 1823: Tragödien nebst einem lyrischen Intermezzo (mit William Ratcliff, Almansor und Lyrisches Intermezzo)
  • 1824: Dreiunddreißig Gedichte
  • 1826: Reisebilder. Erster Teil (mit Die Harzreise, Die Heimkehr, Die Nordsee. Erste Abteilung sowie verschiedene Gedichte)
  • 1827: Buch der Lieder sowie Reisebilder. Zweiter Teil (mit Die Nordsee. Zweite und dritte Abteilung, Ideen. Das Buch Le Grand und Briefe aus Berlin)
  • 1830: Reisebilder. Dritter Teil (mit Die Reise von München nach Genua und Die Bäder von Lucca)
  • 1831: Einleitung zu Kahldorf über den Adel sowie Reisebilder. Vierter Teil (mit Die Stadt Lucca und Englische Fragmente)
  • 1832: Französische Zustände
  • 1833: Über den Denunzianten. Eine Vorrede zum dritten Teil des Salons., Einleitung za Don Quixote und Der Salon. Dritter Teil (darin Florentinische Nächte und Elementargeister)
  • 1834: Der Salon. Erster Teil (mit Französische Maler, Aus den Memoiren des Herren von Schnabelewopski und vaschiedene Gedichte)
  • 1835: Der Salon. Zweiter Teil (mit Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland und da Gedichtzyklus Neuer Frühling)
  • 1836: Der Salon. Dritter Teil
  • 1836: Die romantische Schule
  • 1838: Der Schwabenspiegel
  • 1839: Shakespeares Mädchen und Frauen und Schriftstellernöten
  • 1840: Ludwig Börne. Eine Denkschrift und Der Salon. Vierter Teil (mit Der Rabbi von Bacherach, Über die französische Bühne und verschiedene Gedichte)
  • 1844: Neue Gedichte [1] (mit Deutschland. Ein Wintermärchen)
  • 1847: Atta Troll – Ein Sommernachtstraum
  • 1851: Romanzero und Der Doktor Faust. Ein Tanzpoem
  • 1854: Vermischte Schriften, 3 Bände
    (mit Geständnisse, Die Götter im Exil, Die Göttin Diana, Ludwig Marcus, Gedichte 1853 und 1854, Lutetia. Erster Teil und Lutetia. Zweiter Teil)
  • 1857 (postum): Tragödien
  • 1869 (postum): Letzte Gedichte und Gedanken
  • 1884 (postum): Memoiren
  • 1892 (postum): Heinrich Heines Familienleben. 122 Familienbriefe des Dichters und 4 Bilder. (Digitale Rekonstruktion: UB Bielefeld)

Gsamtausgobm[VE | Weakln]

  • Erste Gesamtausgabe. Heinrich Heine's Sämmtliche Werke, 18 Bände Hoffmann & Campe, Hamburg, 1867–1873
  • Nationale Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar / Centre National de la Recherche Scientifique in Paris (Hrsg.): Heinrich-Heine-Säkularausgabe. Werke, Briefwechsel, Lebenszeugnisse, 53 Bände, Akademie Verlag, Berlin 1970 ff.
  • Manfred Windfuhr (Hrsg.): Historisch-kritische Gesamtausgabe der Werke. 16 Bände. Hoffmann und Campe, Hamburg 1973–97.
  • Klaus Briegleb (Hrsg.): Sämtliche Schriften. Sechs Bände, Hanser, Minga 1968–76, ISBN 978-3-446-10726-7
  • Sämtliche Werke in 4 Bänden. Artemis & Winkler, Düsseldorf 2001, ISBN 978-3-538-05498-1.

Neiare Ausgobm (Auswoi)[VE | Weakln]

Im Netz[VE | Weakln]

Spruch: Heinrich Heine – Zitat af Boarisch
Wikisource
Boarischa Text: Heinrich Heine – gmoafreie Originaltext




 Commons: Heinrich Heine – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien