Minga

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Minga
München
Wappn vo Minga
Minga
Deitschlandkartn, Position vo Minga heavoghom
Basisdatn
Bundesland: Bayern
Regierungsbeziak: Oberbayern
Landkroas: Kroasfreie Stod
Koordinatn: Koordinaten: 48° 8′ N, 11° 34′ O 48° 8′ N, 11° 34′ O
Hechn: 519 m ü. NN
Flächn: 310,43 km²
Eiwohna: 1.351.747 (28. Few.. 2009)
Bevejkarungsdichtn: 4354 Eiw. pro km²
Sonstige Datn
Postleitzoi n: 80331–81929 (oid: 8000)
Vorwoi: 089
Kfz-Kennzeichn: M
Gmoaschlissl: 09 1 62 000
Stodgliadarung: 25 Stodbeziak
Adress vo da
Stodvawoitung
:
Marienplatz 8
80331 Minga
Hoamseitn:
Politik
Obabuagamoasta: Christian Ude (SPD)
Mariensain mit Fraunkira im Hintagrund

Minga (amtli: München) is de Haptstod vo Bayern. In da nehan Umgebung (20-30km) hoasst mas oft aa oafach de Stod. Minga is mid 1,3 Millionen Eiwohna de gresste Stod vo Bayern und hinta Berlin und Hamburg de drittgresste Stod vo Deitschland. De Stod gheat zu de wichtigstn Wirtschofts-, Vakeas- und Kuituazentren vo Eiropa. Minga is aa da Vawoitungssitz vom Regiarungsbeziak Obabayern.

Minga is wejtweit zwengs da Wiesn und am Hofbräuhaus bekannt. Dazua hods no vui andare Sengaswiadigkeitn wias Glocknspui am Rathaus am Marienplatz, de Residenz und s Schloss Nymphenburg. Weida hods z Minga bedeitende Museen, wias Deitsche Museum, oda de oide, de neie und de Pinakothek vo da Modeane.

Vista-xmag.png Schaug aa: Portal:Minga - Portal:Bayern

Inhoitsvazeichnis

[drå werkln] Eadkunde

Minga liegt af da obabayerischn Hochebene, ungefea 50 km neadli vo de Oipn. De Hechn liegt duachschnittli ba 520 m iwa NN. Da hechste Punkt vo da Stod is da Warnberg im 19. Stodbeziak mit 579 m iwa NN, da tiafste Punkt liegt mit 482 m iwa NN im neadlichn Schwoazhejzl (amtle: Schwarzhölzel) im Stodtei Fejdmoching. De Isar duachfliasst as Stodgebiet af oana Leng vo 13,7 km vo Sidwest noch Noadost. Bekonnte Flussinsln san de Museumsinsl midn Deitschn Museum und de Protainsel in unmittlboara Nechn.

Im Umland san zoireiche grosse Seen, wia z.B. da Ammersee, Werthsee oda da Starnberga See. Nem da Isar gibts z Minga ois fliassende Gwassa no de Wiam, de ausn Starnberga See kimmt, an Hachinga Bach sowia a poar Stodbachal, wo vu da Isar obzweign, wia da Eisboch, da Auer Miiboch und da Brunnboch. Seen im Mingara Stodgebiet san da Kloahesseloha See im Englischn Goartn, da See im Olympiaglanda sowia de Dreiseenplottn (Lerchenaua, Fasanerie- und Fejdmochinga See) im Noadn vo da Stod. Im Sidn liegt no da Hintabrühla See.

[drå werkln] Ausdehnung

De Gsamtflechn vo da Stod Minga betrogt 31.041,91 Hektar. Minga is damit nach Berlin, Hamburg, Köln, Dresdn und Bremen de flechnmeesi sechstgresste Grossstod vo Deitschland. Vo de iba 310 km² entfoin 44,1 % auf Gebaide und zughearige Freiflechn, 17,2 % auf Vakeasflechn, 15,5 % af Landwirtschoftsflechn, 15,5 % auf Eaholungsflechn, 4,1 % auf Woidflechn, 1,3 % auf Wossaflechn und weidare 2,2 % auf Flechn mit andara Nutzung. De Grenz vo da Stod umfosst 118,9 km. De gresste Ausdehnung vom Stodgebiet betrogt vo Noad noch Sid 20,7 km und vo Ost noch West 26,9 km. [1]

Panorama vo Minga, vom Olympiaturm
Panorama vo Minga, vom Olympiaturm

[drå werkln] Mingara Beziak

Seids 1992 as Stodgebied nei gliedat hom, gibts stott wia voahea 42 Stodbeziak nua no 25. In oifabetischa Reihnfoig aufzejd hoassns:

Oidstodt-Lähchl Ludwigsvoastodt-Isarvoastodt Maxvoastodt Schwawing-West Au-Haidhausn Sendling Sendling-Westpark Schwanthalahäh Neihausn-Nympfnbuag Moosach Muibatshofn-Am Hart Schwawing-Freimånn Bonghausn Beag am Loam Trudaring-Riam Rammasdoaf-Bealach Owagiasing Untagiasing-Harlaching Doijkiacha-Owarsendling- Foastenriad-Füastenriad-Soijn Hádan Basing-Owamenzing Auwing-Lochhausn-Langwiad Allach-Untamenzing Fäidmoching-Håsnbeagl LoamStadtbezirke Lage in München.png
Iwer des Büidl
Blick afd Oidstod
Mingara Strossnschuidl

[drå werkln] Nochboargmoandn vu Minga

An Minga grenzn foigande Gmoana und gmoafreie Gebiete o:

Landkroas Minga
Obaschleißheim - Garching ba Minga - Ismaning - Untafering - Oscham - Fejdkira - Haar - Butzbrunn - Neibiberg - Haching - Bealacha Foast - Greawoid - Pulloch im Isartoi - Forstnriada Park - Neiriad - Planegg - Grefefing
Landkroas Fiastnfejdbruck
Geamaring - Buachham - Greemzej - Oiching
Landkroas Dachau
Koarlsfejd

[drå werkln] Klima

Klimadiagramm vo Minga

Minga liegt im Iwagangsbereich zwischn am feichtn atlantischn und am trockanen Kontinentalklima. Weidane wichtige Wettafaktorn san de Oipn ois middleiropejsche Wettascheidn und de Donau, de wo a regionale Wettascheidn is. Wegn dera Konstellation is s Wetta relativ wexlhoft. Da Föhn bringt s ganze Joar iwa woame, trockane Luft noch Minga. Deswegn hod ma in Minga in da Regl a guade Feansicht bis auf de Bayrischn Oipn.

[drå werkln] Bevejkarung

[drå werkln] Mingara oda Münchna

Af obaboarisch hoasst ma de Eiwohna vo Minga traditionej Mingara und Mingararin. Wei z Minga nua no wenig boarisch gredd wead, sogns do moastns Münchna und Münchnarin.

De Einwohna vo da Stod Minga nennan se sejm zu Leid, de vo aussauhoib kema, (Zuagroaste[2]) "Münchna", stott "Mingara", während sa se untanand im Oigemeinen mit da Stodteilbezeichnung z'dakenna gem.

So sogt zum Beispui a Mingara zu am Frankn I bin a Münchna (Mingara), weand a zu am Schwobinga sogt, "I bin a Hadana". Des guit bsondas fia de Stodtei, wo in de 30ger Joar z Minga kema san.

Wei Minga scho seit je her an Haffa Zuagroaste[3] ghabt hod, de in da Stod seßhaft woan san, untascheidn de Mingara drei Kategorien:

  • Mingara (Münchna) - Da (gwehnliche) Mingara (Münchna) is a jeda, dea sein Hauptwohnsitz in Minga hod.
  • Echte Mingara (Müncha) - Da echte Mingara (Müncha) is oana, dea z'Minga auf d Wäid kemma is und sein Wohnsitz in da Stodt hod.
  • Woschechte Mingara (Münchna) - A woschechta Mingara (Münchna) is oana, vo dem de Äidan in da Stodt born san, und dea säim in Minga born is und do wohnt.

Des typische am Mingara is sei Gmiatlichkeit und as Grantln[4].

Fia oan, dea no ned lang in da Stod lebt oda nua auf Bsuach do is, mog des Grantln ausschaung ois waradn de Mingara unfreindle oda imma schlecht afglegt. Tatsächli is a grantlnda Mingara in na fast mittlmäßign Stimmung. Es fejt eam grod des wichtigste fian Mingara: sei Griawiga. Wos no dazua beitrogt, dass de Mingara oiwei nua schlecht afglegt waradn, is de fia vui Leid mit stoakn keapalichn Beschweadn (Schädlwäh, Miadigkeit usw.) vabundane Auswirkung vom Fön.

As Nationalgetränk vo de Mingara (Münchna) soit eigentle as Bier sei, des wo ogeblich a Mingara (Münchna) erfundn hod. Des stimmt boads ned. As Bier is zerscht vo de Mesopotamia erfund worn, z Baiern wieda vo de Mönch ausm Klosta Weihenstephan z Freising und tatsächle wead vo de Mingara vui meara Wein drunga.

Zua Wiesn trogt da (echte oda waschechte) Mingara sei Stodara-Drocht zua dea koa Ledahosn und koa Huat mit Gamsboart ghead.

A Mingara Original wead a Person gnennt, de se im effntlichn Lebm hervorduad und bekonnt wead und dabei mid seina Mingara Oat typisch is.

[drå werkln] Boarische Sproch

Z Minga is no vor oa, zwoa Genarationa haptsächle Boarisch gredd worn. Heit is s Boarische z Minga kuaz vorn Aussteam. Wias bayerische Kuitusministerium scho im Jenna 2001 im Landdog hod song lossn, is s Boarische in da bayrischn Haptstod de Jingan unta 20 Joar scho fremd. Es gibt owa no vui Junge, wo s Boarische no vastenga, owa nimma midarananda Boarisch redn.

[drå werkln] Einwohnaentwicklung

Bevejkarungsentwicklung vo Minga

1852 hod de Einwohnazoi vo da Stod de Grenz vo 100.000 iwaschrittn, damit is Minga zua Grosstod worn. Nacha is Minga rapid gwoxn und 1883 hom in da Stod scho 250.000 Menschn glebt. Bis 1901 hod se de Zoi af eppa 500.000 vadopped. Damit is Minga nach Berlin und Hamburg de drittgresste Stod im Deitschn Reich gwen. 1933 is de Bevejkarungszoi af 840.000 ogstiegn und 1957 af iwa a Million. Oan easchtn Gipfe in da Einwohnazoi hods im olympischn Joar 1972 mit 1.338.924 gebm. Nacha is a wengal obe ganga, oba seitn Joar 2000 gehts wieda konstant affi. Im Mai 2009 hod Minga mit 1.351.747 Einwohnan (mit Haptwohnsitz z Minga) de bislang hexte Einwohnerzoi dalangt.

Mit 4.313 Einwohnan je km² hod Minga de hexte Bevejkarungsdichtn vo oin deitschn Grosstedd.

In da Planungsregion Minga lebm 2.606.021 Leidln (Stand 30. Juni 2007), in da Metropolregion Minga 5.203.738 (Stand 2006).

[drå werkln] Bevejkarungsstruktur

De gresstn Gruppm vo mejderechtli z Minga registriatn Auslendan kema (Stand vom 31. Dezemba 2009) aus da Tiakei (41.298), Krowozien (23.704), Esterreich (20.901), Italien (20.769), Griachaland (20.071), Bosnien und Herzegowina (15.795), Serbien (15.385), Poin (13.946), am Irak (9.396), Frankreich (7.330), Rumenien (6.502), Ungarn (6.112), Russland (5.818), da Ukraine (5.492) und de USA (5.306).[5]

[drå werkln] Religion

2009 worn z Minga 37,8 % vo de Einwohna remisch-katholisch, 13,8 % evangelisch, 0,3 % jidisch und 48.1 % hom oana andan Konfession bzw. Religion ogheat oda worn konfessionslos.[6]

[drå werkln] Berihmdheitn

[drå werkln] Berihmdheitn, wo z Minga afd Wejt kema san

[drå werkln] Berihmdheitn, wo z Minga gwohnt hom

[drå werkln] Gschicht

[drå werkln] Wortheakumft

Vo de moastn Sprochforscha wead ognumma, dass "Munichen", da ejtaste schriftle eawehnte Nama vo Minga vom oidboarischn Wort "munich" oiso "Mench" kimmt (vgl. Stodwoppm). Aus da Bezeichnung "ba de Munichen" (ba de Mench) soi nacha da Ortsnama "Munichen" entstandn sei. Noch Auffossung vom Mingara Sprochwissnschoftla Theo Vennemann[7] kannt de Wurzl vom Nama Munichen scho vui ejta sei und auf de Vaskonische Sproch zruckgeh, de mitm heitign Baskischen verwond sei soi[8]. Minga kannt demnoch in vorschristlicher Zeit "Munica" ghoassn hom. As Wort "Mun" hoasst im Baskischn "Ufer", "Beschung" und "Bodneahebung".

[drå werkln] Vuagschicht

Ausgrobunga in da Oidstod zoagn, dass de Gengd scho am End von da Jungstoazeit vor ebba 4000 Joor bsiedlt gwen is. Außerhoib von da mingara Oidstod oiso z.B. in Pasing, Berg am Loam, Moosach und Sendling hod ma sogor Graaba aus da Stoazeit gfundn. Im Mingara Umlond find ma aa Zeignisse aus da Kejtnzeit und vo de Rema. Von de Kejtn san des hauptsächli de oidn Viereckschanzn und vo de Rema a boor Graaba und zwoa remische Fernstrossn.

Aus da Zeit vo de Bajuwaren sab a Vuizoi vo Reihngreban z Minga gfunden worn. Siedlungsschwaapunkte vo de Bajuwarn worn de Flussufa vo da Isar und vo da Wiam. Untam Oidn Beda hod ma an gwejbtn Raum gfundn, wo ausm frian Mittloita sei kon.

[drå werkln] Stodgrindung

De ejteste schriftliche Urkund von Minga ois "Munichen", is vom 11. Juni 1158 im Augschburga Schied[9].

Des wor a Grichtsbeschluß vom Kaisa Barbarossa, wei davoa da Heinrich da Lew, Heazog vo Sachsn und seid 1156 aa vo Bayern, de Bruckn vo Fehring obrennd hod, um an Valaf vo da Soizstross iwa sei oaigne Bruckn z Minga z loatn. Damid guit da Heinrich da Lew ois oagantlicha Grinda vo Minga. Und mit da Bruckn und damit am Soizhandl, hod Minga vom Kaisa Barbarossa duach an Ausburger Schied s Moarkt-, Münz- und Zoirecht zuagsprocha kriagt. De Freisinga Bischef worn owa aa danoch proportional an am Gewinn beteiligt und hom bis in de Mittn vom 19. Jh. Gebian fia de Nutzung vo da Isarbruckn valangt.

[drå werkln] Middloida

Oida Hof

Scho zwanzge Joar noch da Grindung, im Joar 1175, hod Minga an Status ois Stod kriagt und es is de easchte Befestigungsolog baut worn. Wia da Heinrich nacha 1180 vom Kaiser geechtet worn is, is Bayern an de Wittelsbacha und Minga an an Bischof vo Freising. 1240 is nacha a Minga in an Besitz vo de Wittelsbacha kema und scho 1255 noch da easchtn Landesteilung zua herzoglichn Residenz worn.

Seit 1314 is da Herzog Ludwig IV. deitscha Kini gwen, seit 1328 aa remisch-deitscha Kaisa, und Minga wor sei Residenz. Deszweng is duach an zwoatn Mauaring stoark eaweitat worn. Ois Stodfoarbm san de Foarbm vom oidn Reich iwanumma worn, Schwoaz und Goid.

Seitn End vom 14. Joarhundat is imma wieda zu Afstendn vo da Biagaschoft geng de Herzeg kema. Deshoib homs ian Regiarungssitz vom Oidn Hof in de neie Residenz am Stodrand valegt. Zweng da Bedrohung duach de Hussiten is de Stodbefestigung 1429 duach an aissan Mauaring vasteakt worn.

1442 san de jidischn Biaga aus da Stod vatriem worn. Bis zua zwoatn Hejftn vom 18. Joarhundat hom desweng koane Judn mea z Minga glebt.

Im Joar 1468 is da Grundstoa zua neien Marienkiach „Frauenkiach“ glegt worn, de wo in nua zwanzg Joar baut worn is.

[drå werkln] Hapt- und Residenzstod

Blick vom Maximilianeum iwa de Isar auf de Oidstod z Minga, Ende 19.Jh.

In da Spadgotik hod Minga an neien Aufschwung dalebt und is im Joar 1506 mit da Wiedavaeinigung vom Land duach Albrecht IV. de Haptstod vo ganz Bayern worn. De Biagaschoft hod nacha an Einfluss valorn und de Wittelsbacha hom de Entwicklung vo da Stod bestimmt. Minga is unta da Herrschoft vom Wilhelm IV. und Albrecht V. a Zentrum vo da Renaissance, owa aa vo da Gegnreformation. 1589 is des Hofbräuhaus duach Wilhelm V. grindd worn.

Untam Herzog Maximilian I. vo Bayern is Minga 1623 kuafiaschtliche Residenzstod worn. 1632 is Minga nacha vo schwedischn Truppn bsetzt worn. A Zastearung vo Minga is nua duach a hochs Lesegejd und Geisln vahindat worn. A wengal spada is de Pest ausbrocha und hod a Drittl vo da Bevejkarung dahigrafft. Nachm End vom Dreissgjarign Kriag 1648 hod si de Stod owa schnej dahoit.

1704 is Minga im Spanischen Erbfoigekriag fia mearane Joar unta habsburgische Besotzung kema, wei si da Kuafiascht Maximilian II. Emanuel mit Frankreich vabindd ghobt hod. A Aufstand vo de Biaga und Bauan is in da Sendlinger Mordweihnacht bluadig niadagschlogn worn.

Noch da Kaisakrenung vom Kuafiascht Karl Albrecht hom habsburgische Truppn 1742 fia zwoa Joar de Stod wieda besetzt. Maximilian III. Joseph hod de Grossmochtpolitik vo seine Vorgenga afgebm und hod si vor oim innan Reformen gwidmet. So is beispuiesweis de "Bayerische Akademie der Wissenschaften" 1759 z Minga grindd worn. 1789 is da Englische Gortn in de Isarauen oglegt worn und a wengal spada is de middloitaliche Stodbefestigung gschliffa worn.

Obwoi Minga scho 1328 kaiserliche Residenzstod worn is, hod da Afstieg eascht 450 Joar spada eingsetzt. Gegn End vom 18. Joarhundat is Minga rapid gwoxn, wo 1806 no beschleinigt worn is, wia Minga de Haptstod vom napoleonischn Kinigreich Bayern worn is. Im Joar 1700 hod Minga grad amoi 24.000 Einwohna ghobt, 1871 scho 170.000 und 1933 840.000.

Unta da Regierung vom Kini Ludwig I. (1825–1848) is Minga zu oana bekonntn Kunststod worn. De Klassizisten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner hom de Ludwigstrossn gstoit, an Kiniplotz und de Eaweidarung vo da Residenz.

Da Sohn vom Ludwig da Max II. (1848–1864) hod bsundas de Geisteswissnschoftn gfeadat is. Ois Bauherr hoda an oaganen Stui pregt, an „Maximilianstui“, wo on de englische Gotik eainnad. So san unta ondam de Bautn on da Maximilianstross entstandn, wo heit oane vo de exklusivstn Einkaufsstrossn vo Eiropa is.

Unta seim Bruada Prinzregent Luitpold (1886–1912) hod Minga nacha oan gwoitign wiatschoftlichn und kuiturejn Aufschwung dalebt. De Prinzregentnstross und s Prinzregentntheata san enstandn. Schwabing is ois Kinstlaviatl populea worn, wo an Hauffa bedeitendee Dichda und Mola vakeat san. 1896 is de Mingara Kuituazeitschrift "Die Jugend" zum easchtn Moi aussakema, de wo fian Jugendstui an Nama gebm hod. 1911 is de Kinstlavaeinigung Der Blaue Reiter grindd worn.

[drå werkln] Revolution, Weimarer Republik und Nationalsozialismus

Wias nochn easchtn Wejtkriag z Minga a kommunistische Revolution gebn hod, is da letzte Kini Ludwig III. gstiazt worn. De Mingara Räterepublik, wia mas nacha gnennt hod, hod owa nua via Wocha ghoidn.

In de foigendn Joar is Minga zum Zentrum fia nationalsozialistische Aktivitetn worn. 1923 hod da Hitler bei da Fejdherrnhoin nacha an Putsch vasuacht, wo oba gscheitad is. Minga is bis zua Auflesung da Sitz vo da NSDAP bliebm.

1933 is Minga im Zug vo da Machtergreifung vo de Nationalsozialistn gleichgschoit worn. De Stod soit komplett umbaut wean, da zuastendige Architekt wor da Hermann Giesler.

1935 hod da Hitler Minga an Titl „Hauptstadt der Bewegung“ gebm. 1938 is des Münchner Abkommen in da Stod obgschlossn word, wo an Oschluss vom Sudetenland ans Deitsche Reich festglegt hod.

Im Zwoaten Wejkriag is Minga duach alliiate Luftogriff stoark troffa worn. De Oidstod is zu 90 % und de Stod insgsamt zu 50 % zasteat worn. Es deafat dabei rund 6.000 Menschn ums Lebm kema sein und rund 15.000 san valetzt worn.

[drå werkln] Neiare Gschicht

Da Wiedaafbau vo Minga nochm 2. Wejdkriag hod se am historischn Stodbuid orientiat. Minga hod se schnej zu am High-Tech-Standort entwicklt. Dazua san zoireiche Firmen aus da Deanstleistungsbranche kema, wia zum Beispui Bankn, Vasicharunga und Medien.

1972 hod Minga de XX. Olympischen Summerspui ausgricht. Dafia is a U-Boh-Netz afbaut und s S-Boh-Netz massiv ausbaut woan. 1983 is fia de Internationale Gartenausstellung (IGA) afn ehemolign Industrieglende und Brachland da Westpark gstoit worn.

1992 is da Flughofn Minga Franz Josef Strauß eaeffnet und da Flughofn Minga-Ream gleichzeiti gschlossn worn. Afm Glände vom oidn Fluhofn is de Messestod Ream mitm Reama Park afbaut worn. 2005 is da Reama Park im Rahma vo da Bundesgoartnschau (BUGA) eaeffnet worn.

[drå werkln] Politik

Ois Landeshaptstod is Minga aa da Sitz vom Bayerischn Landtag und vo da Staatsregiarung. Weidas is Minga da Sitz vo da Regiarung vo Obabayern, vom Beziak Obabayern und vom Landkroas Minga. Danem is Minga Sitz vom deitschn Bundesfinanzhof und vom Eiropäischn Patentamt.

Seit 1993 wead Minga vom Obaburgamoasta Christian Ude (SPD) regiat. De zwoate Buagamoastarin is de Christine Strobl (SPD) und da dritte Buagamoasta da Hep Monatzeder (Greane). Seit 1996 wead da Mingara Stodrot vo oana Koalition aus SPD, Bündnis 90/De Greanan und da Rosa Listn gfiat.

De Sitzvateilung im Stodrot seit 1946
Stodrotswoi 2. Meaz 2008 3. Meaz 2002 10. Meaz 1996 12. Juni 1994 18. Meaz 1990 18. Meaz 1984 5. Meaz 1978 11. Juni 1972 13. Meaz 1966 27. Meaz 1960 18. Meaz 1956 30. Meaz 1952 30. Mai 1948 26. Mai 1946
SPD 33 35 31 29 36 35 31 44 36 34 28 25 15 17
CSU 23 30 32 30 25 35 42 29 16 16 16 13 10 20
FDP 5 3 2 3 4 4 6 5 3 1 2 3 2
Greane 11 8 8 9 8 6
ÖDP 1 1 1 1
RoLi 1 1 1
Die Linke 3 1
BP 1 1 3 4 7 13
FW 1
BIA 1
Republikaner 1 1 4 6
DaGG / DaCG 1 1 1
ASP 1 1
BFB 2
JL 2
SRB 1
MB 1 2 2 4 3
SD72 1
BHE 1 2 2 2
NPD 1
Parteifreie Wählerschaft 1 1 1
Evangelische Wählergemeinschaft 1
KPD 2 4 6 2
Flieger- und Kriegsgeschädigte 1
Sozialgemeinschaft der Entrechteten 1
Königspartei 1
WAV 3 1
Parteilose Katholiken 1
Parteilose 1
Sitze gsamt 80 80 80 80 80 80 80 80 60 60 60 60 50 41
Woibeteiligung in Prozent 47,6 51,0 52,8 59,2 65,4 65,0 66,2 65,3 63,9 66,6 60,5 62,6 79,5 85,0

[drå werkln] Partnastedd

Minga hod zua Zeit foigende siebm Partnastedd

Schottland Edinburgh (Schottland) seid 1954
Italien Verona (Italien) seid 1960
Frankreich Bordeaux (Frankreich) seid 1964
Japan Sapporo (Japan) seid 1972
USA Cincinnati (USA) seid 1989
Ukraine Kiew (Ukraine) seid 1989
Zimbabwe Harare (Zimbabwe) seid 1996

De Stod Verona hod de Statue vo da Julia am Oidn Rathaus gstiftet.

[drå werkln] Patnschaftn

Am 17. August 1952 is de Patnschaft fia de vatrieban Sudetndeitschn vo da Stod und vom Kroas Aussig on da Elbe iwanumma.

Um an Wiedaaufbau im ehemoligen Jugoslawien z untastitzn, hod Minga 1999 a Patnschaft fia de bosnische Gmoa Vogošća und 2000 fia de serbische Gmoa Subotica iwanumma.[10]

[drå werkln] Nama und Woppm

s grosse Woppm

S Woppm vo da Stod Minga zoagt af suibanan Grund oan Mench mit ana goidgrandatn schwoazn Kuttn und roudn Schuach; in da Linkn hoid a a rouds Eidbuach, de Rechte hod a zum Schwur erhom. De Stodform san schwoaz-gejb (goid). S heitige Stodwoppm is des sognennte kloane Woppm, des wo 1957 vum Stodrot festglegt worn is.

S sognennte grosse Woppm zoagt af suiban Grund a offans Stodtor zwischn zwoa Zinnatiam, mit schwoaz-goid zickzack-vaziatn Dächan; afm Stodtor is a goidan Lewe mit oana goidanan Kron; im Tor stäht da Mench vum kloanan Woppm.

Im amtlichn Vakea wead nur no s kloane Woppm vawendt.

Ausm Mench im Woppm hod se im Laf vo da Zeit s Minchna Kindl entwicket.

De Mingara Stodfoabm san seit da Zeit vum Ludwig IV., da Bayer ghoassn de Foam vum Heilign Remischn Reich: Schwoaz und Goid.

Noch neian Forschungen guit da Zammahang mitm Mench ois voiksetymologische Deitung vum Wort Minchn ("ba dena Menchn"). Duachaus megli is, dass Minga vum vorchristlichn Wort Munica kimmt, des wo Ort af da Ufaterrassn hoasst.[11].

[drå werkln] Kuitua und Sengaswiadigkeitn

[drå werkln] Architektur

Oids Rathaus z Minga

[drå werkln] Ejtaste Bauweake

Da Marienplotz im Zentrum vo da Oidstod guit ois da Mittlpunkt vo Minga. Do stengan s Neie und s Oide Rathaus, des wo aus da Gotik kimmt. In da unmittlboan Nechn liegt de Peterskiach, de ejtaste Kiach vo da Oidstod. Urspringli wors a romanischa Bau, heit is a gotische Neibau, wo im Innan barockisiat worn is. S Woarzeichn vo da Stod is de gotische Frauenkiach, mit dena zwoa markantn Tiam. Vo da oanstign Stodbefestigung stamma s Isartor, s Sendlinga Tor, s Karlstor und da Lewentuam am Rindermarkt.

[drå werkln] Vo Renaissance bis Rokoko

De Theatinerkirchn

De Architektur in da spodmittloitalichn Stod wor in easchda Linie vom Biagatum pregt. Noch da Wiedavaeinigung vo Bayern hod wieda da Hof de architektonische Entwicklung vo da Stod bestimmt.

Bedeitende Bauwerke vo da Renaissance san bsondas de Michaeliskiach, de gresste Renaissancekiach neadleh vo de Oipn, de Oide Akademie, da Innenhof vo da Oidn Münzn sowia einige Trakte vo da Residenz. Vo da Maxburg, oam Stodpalast vo da Renaissance, hod si nua da Tuam dahoidn. Des in da Renaissancezeit grindde Hofbräuhaus is heit in oam Bau ausm 19. Joahundat am Platzl.

Bavaria-Statue an da Theresienwiesn

De friaaste Barockkiach vo da Stod is de heit säkularisiate Karmelitenkiach, de wo no in da Tradition von da boarischn Bauhittn entstanda is. Mitm Bau vo da Theatinerkiach (St. Kajetan) is nacha da italienische Barock z Minga eizogn, wo fia mearane Joarzehnt an Ton ogebm hod, bis zum Zeitpunkt wo de franzesisch gschuitn Architektn Joseph Effner und François de Cuvilliés Hofbaumoasta worn san. Zoireiche weidane Kiacha aus da Barockzeit san in da Stod z findn, so wia de Biagasoikiach und de Dreifoitigkeitskiach. Driwa hinaus gibts mearane Palais, bsundas s Palais Porcia, s Oide und s Neie Palais Neihaus-Preysing sowia s Palais Holnstein, de wo heit de Residenz vom Erzbischof is. Haptweak vom boarischn Barock san de Schlessa Nymphenburg und Schleißheim. Deitle kloana is s gleichzeitig enstandane Schloss Fürstenried im Sidwestn vo da Stod.

Beim Sendlinga Tor liegt de Asamkiach, de wo im Innan in an prunkvoinn Spodbarock gstoitet woran is. Mit St. Anna im Lechl is de easchte Rokokokiach z Bayern baut worn. De bedeitendste Rokokiach aussahoib vo da Innenstod is St. Michael in Berg am Loam. Prunkstickln vom Rokoko san a de Amalienburg im Nymphenbrger Schlosspark und s Cuvilliés-Theata in da Residenz.

[drå werkln] Klassizismus, Historismus und Jugendstui

Neies Rathaus

S Nationaltheata unweit vo da Residenz is a Haptweak vom Klassizismus. Vo da Residenz weg fian a de via grossn Prochtstrossn, wo vo de Bayrischn Kinign oglegt worn san, in de oanzlnan Stodtei. Bsundas da Kini Ludwig I. hod scho ois Kronprinz in de Planung eigriffa. Duach de Architektn Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner hod a zoireiche klassizistische Prochtbautn baun lossn.

Noch Westn Richtung Nymphenburg fiat de Brienner Stross, de wo vo de Zastearunga vom Zwoatn Wejtkriag pregt is. Untabrocha wead de Stross vom Karolinenplatz mit seim Obeliskn und am Kinisplotz mitm Prachtor vo de Propyleen und vo da Glyptothek. Vo da lockan friaklassizistischn Bebauung hod si unta andam s Almeida Palais dahoidn.

Noch Nordn Richtung Schwabing is zwischen Fejdherrnhoin und Siegestor de Ludwigstross entstandn. Do liegn de Bayerische Staatsbibliothek, de Ludwigskiach und de Ludwig-Maximilians-Universitet. Eppa zua gleichn Zeit is an da Theresienwiesn de Bavaria vor da Ruhmeshoin baut worn.

Maximilianeum

Sidlich vo da Residenz, vor da Oper, fongt de Maximilianstross o, de wo in da Mittn vom 19. Joarhundat ois Paradestross oglegt worn is. Se fiat vo da Oidstod nach Ostn iwa de Isar in Richtung vom Maximilianeum, am Sitz vom Bayrischn Landtag. Do liegn a s spoda in an Jugendstui umgstoitate Mingara Schauspuihaus, s Regiarungsgebaide vo Oberbayern und s Vejkakundemuseum. Heit is de Stross a luxuriöse Einkaufsmein.

Vom friaklassizistischn Prinz-Carl-Palais am Hofgortn fiat de Prinzregentenstross noch Ostn. Do liegn s Bayerische Nationalmuseum, die Schackgalerie, de Villa Stuck und s Prinzregententheata. An da Isarterross stehd da Friednsengel.

Vo de Konstruktiona aus Glas- und Eisnmaterial, de wo zu iara Entstehungszeit in da Mittn vom 19. Joarhundat ois technische Moastaweake goitn hom, hod se de Schrannenhalle am Viktualienmarkt teiweis dahoidn, wearend da Glaspalast 1931 obrennt is. Seitm End vom 19. Joarhundat san vui Kirchn und Prachtbautn vom Historismus entstanda: So s neigotische Neie Rathaus am Marienplatz (Architekt: Georg von Hauberrisser), Paulskiach [St. Paul], da neibarocke Justizpalast am Stachus, s Armeemuseum am Hofgortn (heit is duatn de Bayerische Staatskanzlei) und de im Neirenaissance-Stui baute Akademie vo de Buidendn Kinste z Schwabing. Do stengan aa mearane Wohnhaisa im Jugendstui.

S Müllersche Voiksbad in da Au is im Jugendstui ausgstottet und is s äitaste effentliche Hoinbod z Minga (hod 1901 afgmochd). In Minga gibts ca. 1.200 Brunna, davo ca. 700 städdische. Da äitaste is da Fischbrunna afm Marienplotz. Weidane markante Brunna san bsundas da Wittelsbacherbrunna am Lenbachplotz und da Vater-Rhein-Brunna af da Museumsinsl. Da zwoa san vom Adolf von Hildebrand.

[drå werkln] Moderne

Jidisches Gmoahaus (links) und Jidisches Museum (rechts)

De Borstei is a denkmoigschitzte Wohnsiedlung im Stodtei Moosach, de wo zwischn 1924 und 1929 baut worn is.

Vo de Bautn aus da Zeit vom Nationalsozialismus hom se unta andam s Haus der Kunst und de Parteigebaide am Ostrand vom Kenigsplotz dahoidn.

Im Zwoatn Wejtkriag sa da gresste Tei vo de Mingare Gebaide in 66 Luftogriffa stoark bschedigt oda zasteat worn. Nur 2,5 % vo de Gebaide san unbeschedigt bliebm und fost de Hejftn vo da gsamtn Baumassn is vanicht worn. Bsondas stoark betroffa wor de Bohhofsgegnd, de Oidstod und Schwabing. Fost olle historischn Bautn, de wo heit s Mingara Stodbuid pregn, san nochm Kriag wieda afbaut worn; zum Tei ois Rekonstruktion, zum Tei im Stui vo da Oidstod.

In dena Joarzehnt nochm Zwoatn Wejtkriag san nur vaoanzlt bedeitsame Beispui fia moderne Architektur enstandn. Seit de 1990a Joar hod si des owa gendat und es is wieda meara ospruchsvoije Architektur baut worn. Ois bsondas spektakuleare Beispui gejtn vor oim de Allianz Arena, de BMW-Wejt, as BMW-Hochhaus (da "Viazylinda"), de Highlight-Towers z Schwabing und s neie Jidische Zentrum. Mit 146 m is mitm "Uptown München" s hechste Hochhaus vo da Stod entstandn.

Am 9. Novemba 2006 is as neie Jidische Zentrum am St.-Jakobs-Platz in da Innenstod daeffnet worn. Des is as gresste jidische Zentrum vo Eiropa. Damit san olle jidischn Eirichtunga vo da Israelitischn Kultusgmoa an oam Ort vaeinigt und des mittn im Zentrum vo da Stod. Des Ensemble besteht aus da neien Haptsynagogn, am jidischn Gmoahaus und am Jidischn Museum. Da Entwuaf kimmt vo de Architekten Wandel, Hoefer und Lorch, de wo aa scho de Dredsna Synagogn umbaut hom. As Jidische Zentrum hod an Deitschtn Städtbaupreis 2008 gwuna.

[drå werkln] Parks, Woid und Wiesn

Monopteros im Englischa Goartn

Z Minga gibts a boar scheene Parks wia

  • an Englischn Goartn (den ma am Grafn Rumford z vadanga hod) mit seim bekanntn Biergartn am Chinesischen Turm. Sei Valängarung driwahoib vom Mittlan Ring entlang vo da Isar hoasst Tucherpark.
  • Meara zua Stodmittn hi gibts an Hofgoartn, wo inan Englischn Goartn iwageht und in da Nechn vom Haptbohhof an Oidn Botanischn Goartn.
  • Des Schloss Nymphenburg hod an grossn Schlosspark und nebmo is glei da Neie Botanische Goartn.
  • Glei nemdro westle liegt da Hirschgoartn, wo tatsechle Rodwuid zicht wead und dea nembei mid 8000 Pletz, den gresstn Biagoartn vo Minga[12] und vamuatle ganz Bayern und aa vo da Wejt, beheabeagt
  • Entlang da Isar verlaffd a broada Greanstroafa, de Isarauen, wo duach de ganze Stod bis om im Noadn auffe noch Landshuat und im Sidn noch Woifratshausn gehd.
  • Inmittn vo da Maxvoastod (Oidschwabing) liegt da Leopoldpark, glei hinta da Mensa v da Uni.
  • Iwrigblim vo de Olympischn Spui 1972 is am Obawiesnfejd da Olympiapark mit seim Aussichtsbergl. Ma ko owa aa mitm Afzug afn Olympiatuam affifoan und vo do a guade Aussicht.
  • Zwischn Olympiapark und an Englischn Goartn gibts no an Luitpoldpark, a mit Aussichtsbergl und grossm Spuiplatz für de Kinda[13]. A dort gibts an scheenan Biergortn, dazua a Sommaschwimmbad im Nordn.
  • Im ehemolign Mollglände liegt, inzwischn a weng vakloanat, da Westpark, oglegt zua IGA 1983.
  • Im Westn, in Pasing, ziagt se entlang da Wiam da Pasinga Stodpark und Paul Diehl Park und in Owamenzing zum Nymphnburga Park hi. An Duachblick.
  • Im Noadwestn, z Allach gibts trotz Rangierbohhof und A99, an Allacha Woid, dea ois Lohwoid mittlawein wos extrem sejtans dorstejt. Dazua hod ma um an Rangiabohhof an Park mid am See (Hundssee) drin ooglegt, wo se vo da Lasallestross bis zum Allacha Forst entlang vo de Gleis ziagt.

Aussadem gibts in Allach no d Angerloh, emfois a Lohwoid und am oidn Autobohdamm (d'Kiesbeag) a neis Noheaholungsgebiet des im Lochhoiz endd. Vom Schoddavabrauch voam oidn Autobohdamm und aem neicha Autobohring West(A99) is da Grosse Langwieda Sää und da kloane Langwieda See (Birkensee) und da Luassee iwablliem, de im Summa stork ois Bodeseen gnutzt wern[14]. Z Aubing hods de Aubinga Loh und de Moosschwaing

  • Im Ostn gibts den Ostpark mitm Michaelibad, Tei vom Perlacha Forst und m Truderinga Woid im Stodgebiet, a weng meah zua Stod zua an Zamilapark und an Denninga Anger.
  • Im Sidn is da Sendlinga Woid, aa Sidpark gnennt und z Hintabrui da Hintabruija Park.
  • Im Noadostn liegt ban ehemolign Flughofn Ream, heid Messestod-Ost, da Reama-Park midm Reama See.

[drå werkln] Museen

Minga is international fia sei Sammlunga vo da oidn und klassischn Kunst bekonnt. De Oide- und de Neie Pinakothek, sowia de Pinakothek vo da Moderne und s Lenbachhaus khean beispuisweis zu dena wejtweit renommiatastn Galerien. Zamma mit da Glyptothek, da Staatlichn Antiknsammlunga und am Museum Brandhorst buidns as Kunstareal Minga, as Mingara Kunstzentrum. Aa s Staatliche Museum fia Ägyptische Kunst kriagt an Neibau im Kunstareal.

Neman Kunstareal is as Lechl a weidane Museumslandschoft: Haus der Kunst, Nationalmusäum, Archäologische Staatssammlung, Schackgalerie und Vejkakundemuseum. Estli vo da Isar an da Prinzregentenstroß liegts oanzigortige Jugendstuigebaide Villa Stuck mit oana Gemejdesammlung (Franz Stuck) und hochkaretign Wexlausstellunga. S Mingara Stodmuseum steht am ehemolign Zeighaus am St.-Jakobs-Platz – gengiwa vom Jidischn Museum, des wo duatn mit da neien Synagogn und am jidischn Gmoazentrum s neie Jidische Zentrum buidn duat.

De Staatliche Münzsammlung is in da Residenz untabrocht. Im Schloss Nymphenburg is as Marstallmuseum, de Nymphenburga Porzlansammlung und as naturkundliche Museum Mensch und Natur. Dazua gibts in da Stod weidane Museen mit naturwissenschoftlichn Sammlunga vom Staat, de wo bis etz no ned zammagfosst woan san: As Paläontologische Museum, as Museum Reich vo de Kristalle, sowia Museen fia de Anthropologische, de Geologische, de Botanische und de Zoologische Staatssammlung. A Publikumsmagnet is aa s Deitsche Jagd- und Fischereimuseum. S Deitsche Museum is as gresste technisch-naturwissenschoftliche Museum vo da Wejt und khead mit iwa oana Million Bsuchan pro Joar zu de frequentiatastn Museen vo Eiropa. Zweigstejn san de Flugwerft Schleißheim und as nei eaeffnede Vakeasmuseum on da Theresienwiesn.

S Valentin-Musäum is a Museum, wo an legendean Mingara Komika Karl Valentin gwidmet is. De Hoamat vom Museum is s Isartor, dees wo a Tei vo da ehemolign Stodbefestigung is.

[drå werkln] Kunst und Literadua

Im 19. Joarhundat hom unta ondam da Heinrich Heine, Friedrich Hebbel und Hans Christian Andersen fia lengare Zeit z Minga glebt.

In de letztn Joarzehnt vom Kinireich Bayern hods literarische Lebm in Minga an grossn Aufschwung ealebt. S Zentrum dabei wor vor oim Schwabing. De bedeitendstn Schriftstella aus dera Zeit Lena Christ, Ludwig Thoma, Thomas Mann, Rainer Maria Rilke und Frank Wedekind.

In da Weimara Republik worn de bekontastn Mingara Literaten da Bertolt Brecht und da Oskar Maria Graf. Speda da Eugen Roth und da Erich Kästner.

[drå werkln] Hofbräuhaus und Oktobafest

Hofbräuhaus
(Philip de Laszlo, 1892)
D Wiesn bei Nacht

Des Hofbräuhaus am Platzl, mittn im Zentrum is de berihmdaste Biahoin af da gonzn Wejt. Es betreibt aa s zwoatgresste Zejt af da Wiesn, am berihmdaste Voiksfest vo da Wejt. Zwoa Wocha lang, Ende Septemba bis Ofang Oktoba, ziagts Oktobafest Millionen vo Besuchan in de Biazejt und zua de Voiksfestattraktiona. Des Oktobafest is zan easchtn Moi am 12. Oktoba 1810 obghoitn worn, zweng da Hozad vom Kronprinzn Ludwig I mit da Prinzessin Therese vo Sachsen-Hildburghausen. Des Fest is mit am Pferdlrennen beendet worn. Des Pferdlrennen is nacha in dena nextn Joarn wiedahoit austrogn worn und mit da Zeit is draus des Oktobafest entstandn, wiamas heit kennt.

[drå werkln] Lukullisches Minga

Weisswuascht

De Weißwuascht is 1857 in Minga eafundn woan und is de woi berihmdaste kulinarische Spezialitet aus Minga. Schweinsbrodn mit Knedln und Kraut sowia Schweinshaxn san typische Haptspeisn. Unvazichtbor ois Gruispezialitetn san a hoibs Hendl und Steckerlfisch. De berihmdaste Mingara Suppm is de Lebaknedlsuppm. Beliabte Siassspeisn san Opfestrudl mit Vanillesauce, Millirahmstrudl, Dampfnudln, Schmoiznudln (Auszogane) und de brihmte Prinzregentnduatn. Gfrogte Brodzeitspezialitetn isan Obatzda, Radi, Brezn, Lebakaas, Wuascht- und Eadepfesalod. Und unvazichtbor as Mingara Bia.

Minga is a fia seine Brauarein bekonnt und fias Weissbia (Weizenbia oda Woaznbia) oana boarischn Spezialitet. A Mass is a Lita Bia und de wichtigste Biaeinheit z Minga. A Radler is a Mischung zua Hejftn aus hejm Bia und weissn Kracherl. Z Minga gibts aa rund 20 wichtige Biageatn, da gresste is da Hirschgortn.

De bekonntastn Brauarein z Minga san:

[drå werkln] Meakte

Da Viktualienmorkt is z Minga da populeaste Morkt fia frische Nohrungsmittl und fia Delikatessn.

De Auer Duit is oana vu de ejdastn Meakte z Minga und wead dreimoi im Joar obghoidn. Da Auer Dult guit ois da gresste Gschirrmoarkt vu Eiropa. Af zoireichn Standln wean Porzellan, Keramik und Tepf obotn. Dazua owa aa no vui meara: Haushoitszuabehea, Kloadln, Antiquitetn usw.

Drei Wocha vor Weihnochtn gibts z Minga traditionelle Christkindlsmeakte afm Marienplotz und af ondan Platzln.

[drå werkln] Sport

Olympiasee
Allianzarena
Olympiastadion

De gresste Sportvaostoitung z Minga worn de Olympischn Summaspui 1972. Zua Zeit bewiabt si Minga um de Olympischn Wintaspui 2018. Im Nordn vo da Stod liegt da Olympiapark, wo fia de Olympischn Summaspui 1972 baut worn is. Des Glende ist wejtberihmd, voa oim zweng da gwagtn Zejtdochkonstruktion vom Olympiastadion. Im Mai 2005 is de Allianz Arena afgmochd worn, de wo am Nordend vo da Stod liegt. De Allianz-Arena wor da Austrogungsort fias Eaeffnungspui vo da Fuassboiwejtmoastaschoft 2006. S traditionsreichste und ejtaste Stadion z Minga is as Stadion an da Greawoida Stross (ehemoligs 60a-Stadion). Fian Pferdlsport gibts de Trabrennboh Daglfing und die Galopprennboh Ream.

Da bekonntaste Mingara Sportvarein is da meafoche deitsche Fuassboimoaste FC Bayern Minga, wo seit 1965 ununtabrochn in da Fußboi-Bundesliga spuit. Da zwoate grosse Fuassboivarein san de Sechzga (TSV 1860 Minga). De zwoa Vereine spuin seit 2006 in da neien Allianz Arena z Frettmaning draussn. Da FC Wacker Minga wor friaha da drittgresste Mingara Fuaßboivarein und spuid etz nua no in da Kroasklass Minga.

[drå werkln] Wissnschoft und Buidung

[drå werkln] Hochschuin und Forschungsinstitute

Ludwig-Maximilians-Uni Minga
Akademie vo de Buidenden Künste
  • Ludwig-Maximilians-Universität Minga (LMU); grindt 1472 in Ingoistodt, 1802 nach Landshut und von duat 1826 nach Minga valegt, ane vo de nein deitschn Eliteuniversitätn.
  • Technische Universität Minga (TUM); grindt 1868 ois Polytechnische Schui Minga, 1872 um a landwirtschafdliche Abteilung erweidat, 1930 is de Hochschui fir Landwirtschafd und Brauerei Fachhochschui Weihenstephan eigliedat worn. Seit 1970 trogt's an heitign Nam. Oane vo de nein deitschn Eliteuniversitätn.
  • Hochschui fir ogewandte Wissenschafdn – FH Minga / Munich University of Applied Sciences; grindt 1971 durch Zammaschluss vo siem Ingenieurschuin und Heharen Fochschuin, is de gresste Fachhochschui vo Bayern und de zwoatgresste in Deitschland
  • Munich Business School (MBS) – private, staatlich oerkannte Hochschui
  • Helmholtz Zentrum Minga – Deitsches Forschungszentrum fir Gsundheit und Umwäit (HMGU); S'HMGU erforscht Grundlogn vo ana zuakinftign Medizin und Vasorgung sowia Ökosysteme mit wesentlicha Bedeitung fir de Gsundheit.
  • Hochschui fir Politik Minga; grindt 1950; interdisziplinäres Studium mid an Obschluss Diplomaticus scientiae politicae Universitatis (Dipl. sc. pol. Univ.), der vo da Ludwig-Maximilians-Universität valiehn wiad.
  • Universität vo da Bundeswehr Minga; mid Sitz in Neubiberg; de Hochschui is 1973 ois Ausbuidungsstättn fir Offiziere und Offiziersowärta vo da Bundeswehr. Studium daher in da Regl nua fir Oghearige vo da Bundeswehr.
  • Akademie der Buidenden Künste Minga; grindt 1808 ois Kenigliche Akademie vo de Buildenden Künste, 1946 mid da Keniglichn Kunstgwerbeschui Minga und da Akademie vo da Ogwandtn Kunst vaeinigt.
  • Hochschui fir Musik und Theater Minga; grindt 1830 ois Singschui, 1867 auf Oregung vom Richard Wagner in de Keniglich-boarische Musikschui umgnennt. Nach mehran weidan Umbenennungen trogt si seit 1998 den heitign Nam.
  • Hochschui fir Fernsehen und Fuim Minga; grindt 1966 ois staatliche Eirichtung zur Ausbuidung vo Redakteurn, Regisseurn und Drehbuchautorn
  • Hochschui fir Philosophie Minga; grindt 1925 in Pullach; a Hochschui fir Priestaausbuidung. 1971 nach Minga umzogn. Träga vo dera Hochschui is da Jesuitnordn.
  • Fachhochschui fir Oekonomie & Management; private, staatlich oerkannte Fachhochschui mit bundesweitn Studienzentren.
  • Katholische Stiftungsfachhochschui Minga; grindt 1971 aus via heharn Fochschuin fir Sozialorwat und Sozialpädagogik. Dees is a Fachhochschui in Trägerschafd vo da katholischn Kirchn, de z Benediktbeiern im Klosta Benediktbeiern a weidare Abteilung hod.
  • Ukrainische Freie Universität München (UFU) is a private Exil-Universität
  • Euro Business College (EBC) is a private, staatlich ned oerkannte Fachhochschui fia Betriebswirtschafd.
  • AKAD-Privathochschui is a private, staatlich-oerkannte Hochschui

[drå werkln] Akademien

  • Bayerische Akademie der Wissenschaften, a Kerpaschafd vom effentlichn Recht, in die Wissenschafdla und Glehrte beruafn wern, de duach eanare Forschungen zu ana wesentlichn Erweiterung vom Wissnsbestand vo eanan Fach beitrogn ham
  • Bayerische Akademie für Werbung und Marketing (BAW) grindt 1949 ois Ausbuidungsinstitut fir Berufe in Marketing, Kommunikation, PR und Medien.
  • Bayerische Verwaltungsschule (BVS) mit'n BVS-Buidungszentrum Ming, Obieta fir Aus- und Fortbuidung im staatlichen und kommunalen Bereich in Deitschland.
  • Fachakademie fir Augnoptik (FFA), Vollzeitschui fir berufliche Weiterbuidung im Bereich vo da Augnoptik. Schwerpunkt is de Ausbuidung zum/zur Staatlich prüftn Augenoptiker(in).

[drå werkln] Institute

Max-Planck-Gsejschafd
  • Max-Planck-Gsejschafd
  • Fraunhofer-Gsejschafd
  • Bundeswehr Institute
  • Institut fir Rundfunktechnik (IRT)
  • Institut fir Sozialwissenschafdliche Forschung (ISF)
  • Deitsches Jugendinstitut (DJI)
  • Goethe-Institut
  • Spanischs Kuituainstitut (Instituto Cervantes)
  • Franzesischs Kuituainstitut (Institut français)
  • Britischs Kuituainstitut (British Council)
  • Italienischs Kuituainstitut (Istituto Italiano di Cultura)
  • Sprochn & Dolmetscha Institut Minga

[drå werkln] Wiatschoft und Infrastruktur

[drå werkln] Wiatschoft

BMW-Zentrale mitm BMW-Viazylinda und BMW-Museum
Eiropäisches Patentamt

A Vagleichsstudie (vo de Zeitschriftn Wirtschaftswoche, vo da Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und vo da Kölna IW Consult GmbH) zoagt, dass Minga unta de 50 gresstn deitschn Städd de zwoathexte Wiatschoftskroft hod.[15] De neiaste Studie vo da Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und vom Magazin Wirtschaftswoche fiat Minga prognostiv wieda zua wiatschoftlich eafoigreichstn Stod vo Deitschland. De Studie beweatet Wiatschofts- und Struktur-Indikatoren wia Produktivität, Bruttoeinkommen, Investitiona, Innovationa, Orbatslosnquotn und Zoi vo de Hochqualifiziatn.

Mit mea wia 20.000 Hightech-Firmen is Minga de Spitzn unta dena deitschn Technologiestandortn. Es san oba aa vui andare Branchen z Minga stoak vatretn. Wichtige Wirtschoftszweige z Minga san Tourismus, Foazeig- und Maschinenbau, Elektrotechnik und Softwareindustrie. Minga is aa a wichtiga Finanzplotz und des wichtigste Vasicharungszentrum vo Deitschland. De Stod sowia de Vorstod Planegg san a bedeitenda Standort fia Biotechnologie. Owa aa ois Medienstandort hod de Stod a grosse Bedeitung. Z Minga hom wäidweit, noch New York, de moastn Valog ian Sitz; Fernseh- und Fuimindustrie san in da Stodt und in da unmittlboan Umgebung vatretn (Fernsehindustrie z Untafehring und Fuimindustrie z Geiselgasteig und z Greawoid). De Messe Minga is a bedeitenda Messeplotz. Mit Allianz SE, BMW, Linde AG, MAN, Münchener Rück und Siemens hom sechs DAX-Unternehman z Minga ian Haptsitz. Damit belegt de Stod vor Düsseldorf und Frankfurt am Main mit je drei DAX-Unternehma an Spitzenplotz in da deitschtn Statistik dazua. Unta den Städd mit Fortune Global-500-Unternehmen is Minga 2008 wejdweit af Rang 9 glegn.[16]

Effentliche Einrichtungen fia de Wiatschoft z Minga san unta ondam s Eiropäische Patentamt und de Deanste vom Landesbeaftrogtn vom THW Landesvaband Bayern vo da Bundesostoit Technisches Huifswerk.

[drå werkln] Medien

Minga is Sitz vom Bayerischen Rundfunk und vo da Programmdirektion vom ARD-Gmoaschoftsprogramm Das Erste. Weidas gibts z Minga und im direktn Umland zoireiche private Fernseh- und Radiosenda.

Minga is mit 250 Valogn a a wichtige Standort fia Printmedien; Beispui san: Burda Valog, Süddeutscher Valog und Langenscheidt. De greßte Togeszeidung is de Süddeitsche, weidas gibts no an Merkur und mit da AZ und da TZ no zwoa Tradschbladdln.

Vakaffte Aflog vo Togeszeidunga z Minga
Titl Ausgob Ort Vakaffte Aflog Mo-Fr Vakaffte Aflog Sa
Süddeutsche Zeitung Gsamtausgabe 425.994 535.250
Süddeutsche Zeitung Minga 117.486 137.830
tz Minga 104.391 127.887
Abendzeitung Minga 100.856 114.547
Bild Zeitung Minga 66.378 57.507
Münchner Merkur Minga 26.864 27.982

[17] [18]

[drå werkln] Infrastruktur

Minga hod sea guad ausbaute Vakeasnetze.

[drå werkln] Radlvakea

Radlweg in da Mingara Goethestross

S Mingara Radlwegnetz is mea wia 1.200 Kilometa lang; dees is eppa mea wia 50 Prozent vo da gsamtn Leng vom Mingara Strossnnetz. Fia de Radlfoara gibts in da Stod iba 25.000 Radlstenda und on de Hoitestejn vo effentlichn Nohvakea gibts iba 50.000 Stejpletz fia Radln (Stand: 2010).

2010 mocht da Radlvakea 14 Prozent vom Vakeasafkomma z Minga aus. Damit is Minga Spitznreida una oin deitschn Grosstedd. De Stodvawoitung hod des Zui an Radlvakeasotei bis 2015 af 17% z steigan. Dazua wean de Mittl fia de Feadarung vom Radlvakea ob 2010 vadreifocht - af 4,5 Millionen Euro.

[drå werkln] Luftvakea

Flughofn Minga

Im Arrdinga Moos nordestli vo da Stodmittn liagt da internationale Flughofn Franz Josef Strauß (internationala Flughofn-Code: MUC (IATA-Code) EDDM (ICAO-Code). Ea is mit fost 35 Mijona Passagian im Joar 2008 da zwoatgresste Flughofn vo Deitschland und da siemtgresste vo Eiropa gwen. Seit da Entscheidung vo da Lufthansa, Minga ois zwoats Draakreiz nebm Frankfurt z etablian, wead da Flughofn international imma bessa einbundn. Iwa 20 Langstrecknflugzeig san do stationiat. Des Kontinentalnetz vo da Lufthansa is sogor umfongreicha ois ba jedm ondan deitschn Flughofn. Da Flughofn is iwa de Autoboh A92 z dareicha, genauso wia mit de S-Bohlinien S1 und S8 vo da Mingara Innastod aus.

Weidare Flughofn in da Mingara Umgebung san Obapfahofa und Schleißham, wo fia de oigmoane Luftfoart zum Tei nua eingschrenkt nutzbor san. Da 90 km entfeante Flughofn Memmingen wead vo Ryanair ois Flughofn Minga-West vamorktet.

[drå werkln] Schienenvakea

Mingara Haptbohhof

Af da Schienen is Minga guad ans internationale Strecknnetz ogeschlossa. Unta andam passian foigende Fernvakeasvabindunga an Mingara Haptbohhof oda fanga duatn o:

Danem gibts mitm Bohhof Minga-Pasing und Minga Ost zwoa weidane Fernbohhef. Fian Eisenbohgitavakea hod ma an Rangierbohhof Minga Nord Rbf.

Duach Nochtzig gibts unta andam Direktverbindunga mit de foigandn Destinationa:

[drå werkln] Strossnvakea

Autobohna und Mittlerer Ring

Des Stroßnetz um Minga is lange Zeit vo Fejplanunga beeinträchtigt gwen. De Stod hod wirtschoftliche Valuste befiachtet, wann da stoarke Urlaubavakea noch Italien ned in da Stod ohoidn dadat. Deshoib is da Autobohring um Minga, dea wo scho in da Vorkriagszeit trassiat woan is, nua sea langsam ausbaut woan. In de 1960a is ois Ersotz da Mittlare Ring baut woan. Da Autobohring um Minga is bis heit ned voiständig ferti gstejt.

Foigande Autobohna fian vo und noch Minga:

Nebm da Bundesstroß 471, de wo parallej zum heitign Autobohring lafft, fian foigande Bundesstroßn duach Minga:

  • Bundesstross 2 Grenz/PL – Berlin – Leipzig – NiambergAugschburg – Minga – Garmisch-Partakira – Grenz/A
  • Bundesstross 2 R Mittlara Ring/Minga
  • Bundesstross 11 Grenz/CZ – Landshut – Minga – Kochel am See – Grenz/A
  • Bundesstross 12 Lindau (Bodensee) – Minga (als A94/A96)Passau – Grenz/CZ
  • Bundesstross 13 WiazburgInglstod – Minga – Däiz
  • Bundesstross 304 Dachau – Minga – Freilassing

Z Minga is am 1. Oktoba 2008 a Umwejtzona eingricht woan. De umfosst de Strossn innahoib vom Mittlan Ring. Da Mittlare Ring sejm ghead ned zua Umwejtzon, um a nochteilige Valogarung vom Vakeasfluss zan vameidn. De Umwejtzon deaf nua mit Kroftwogn mit ana Feinstaubplakettn passiat wean.[19]

[drå werkln] Effentlicha Nohvakea

MVV Schienennetz mit Metrobuslinien

Im effentlichn Personanahvakea gibts zehn S-Boh-Linien. Im Bereich vo da Innastod san olle Haptlinien in am zentrein Stammstreckntunnej bindlt. Wei da Tunnej scho voi ausglostad is, wead deazeit da Bau vo oana parallej valaffandn Zwoatn Stammstreckn vuabereidd. De MVG (Münchner Verkehrsgesellschaft), a Dochta vo de Stodwerke Minga, betreibt siebm U-Bohlinien, zehn Strossnbohlinien und a umfangreichs Busnetz mit 67 Linien. Da Vakea im Busnetz is dabei zu etwa 45% an private Kooperationspartna ausglogad. As U-Boh-Netz vo Minga is mit 103 km as drittlengste vo Deitschland (untairdisch mit 80,4 km sogoa as zwoatlengste) und befeadat Dog fia Dog rund 920.000 Menschn.[20] Olle effentlichn Vakeasmittl vo Minga foarn zan oaheitlichn Tarif innahoib vom Münchna Verkehrs- und Tarifverbund (MVV).

[drå werkln] Refarenzn

[drå werkln] Beleg

  1. Statistisches Taschenbuch München 2008 (PDF)
  2. Tasächle is damit da "Zuazongne" gmoant, oiso oana dea sein Haptwohnsitz in da Stod hod awa ned do afd Wejd kema is. De Bezeichnung is z Minga weitgehendst neutral, je noch Betonung und Zsammenhang
  3. Im Johr 2006 san alloa aus'm umligadn Baiern 31843,und insgesamt 92390 Mensch noch Minga zuagroast, bzw. zuazong)
  4. Guat doagstäit in dem Stickl "Ein Münchner im Himmel" vom Ludwig Thoma, des wo bsondas bekonnt woan is in da Hearspuiversion vom Adolf Gondrell
  5. Statistisches Amt Minga: Die ausländische Bevölkerung nach der Staatsangehörigkeit
  6. http://www.mstatistik-muenchen.de/themen/bevoelkerung/jahreszahlen/jahreszahlen_2009/p_jt100117.pdf
  7. Alfred Bammesberger, Theo Vennemann: Languages in Prehistoric Europe. Winter, Heidelberg 2003, 319-332. ISBN 3-8253-1449-9
  8. Elisabeth Hamel und Theo Vennemann: Vaskonisch war die Ursprache des Kontinents, Spektrum der Wissenschaft Mai 2002, Seite 32
  9. Augsburger Schiedsspruch Kaiser Friedrich I., 1158, Bayerisches Hauptstaatsarchiv München
  10. Europabericht 2002, S. 24
  11. Genauare Informationa zua Etymologie vum Nama Minga san im Wiktionary nochzlesn
  12. http://www.hirschgarten.de/
  13. In dem Spuiplotz steht de Statue vom bekanntastn Mingara Koboid: vom Pumuckl
  14. Bis 2009 is da MVV mid'm "Bodebus" an Sää ogfahrn
  15. INSM: Frankfurt am Main belegt an 1. Plotz bei da Wiatschoftsleistung
  16. Städd mit via oda mea Fortune-500-Unternehmen
  17. IVW IVW Online. Mai 2009
  18. IVW Verbreitungsanalyse: IVW Verbreitungsanalyse Online Mai 2009.
  19. Umweltplakette für München
  20. De Mingara Vakeasgsejschoft in Zoin

[drå werkln] Biachl

  • Lion Feuchtwanger: Erfolg. Roman über die Situation in München in den Anfangsjahren der Weimarer Republik. (Süddeutsche Zeitung Bibliothek „München erlesen“, 2008, Band 2, ISBN 978-3-86615-628-9)
  • Erich Keyser: Bayerisches Städtebuch. Band V 2. Teilband Ober-, Niederbayern, Oberpfalz und Schwaben. In: Deutsches Städtebuch. Handbuch städtischer Geschichte. Im Auftrage der Arbeitsgemeinschaft der historischen Kommissionen und mit Unterstützung des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städtebundes und des Deutschen Gemeindetages. Stuttgart 1974.
  • Hubert Ettl und Bernhard Setzwein (Hrsg.): München. Reise-Lesebuch. Text-Bildband, Hardcover, 179 S., mit Texten von Herbert Achternbusch, Carl Amery, Bruno Jonas, Hermann Lenz, Gerhard Polt u. a. und Fotos von Volker Derlath, Heinz Gebhardt, Regina Schmeken u. a. edition lichtung, Viechtach 1999, ISBN 3-929517-28-0.
  • Reinhard Heydenreuter: Kleine Münchner Stadtgeschichte. Pustet, Rengschburg 2007, ISBN 978-3-7917-2087-6.
  • Joachim Käppner, Wolfgang Görl, Christian Mayer (Hrsg.): München - Die Geschichte der Stadt. Süddeutsche Zeitung Edition, Minga 2008, ISBN 978-3-86615-622-7.
  • Peter Claus Hartmann: Münchens Weg in die Gegenwart. Von Heinrich dem Löwen zur Weltstadt. Schnell & Steiner 2008, ISBN 978-3-7954-2009-3.

[drå werkln] Im Netz

Commons: Minga – Buidl, Videos und/oda Audiodatein


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