Kiefan

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Kiefan
Illustration Pinus sylvestris0 new.jpg

Gmeine Kiefa (Pinus sylvestris)

Systematik
Untaobteilung: Samapflanzn (Spermatophytina)
Klass: Coniferopsida
Ordnung: Koniferen (Coniferales)
Famij: Kiefangwax (Pinaceae)
Unterfamij: Pinoideae
Gattung: Kiefan
Wissnschaftlicha Nama der Unterfamij
Pinoideae
Link
Wissnschaftlicha Nama der Gattung
Pinus
L.

De Kiefan, Föhrn oder Farchn (auf hochdeitsch Kiefern, Föhren oder Forlen) buidn a Pflanzngattung vo Nodlhuizgwaxa (Pinophyta) in da Familie vo de Kiefangwax (Pinaceae). Des Wort Farch gibts in fast oin germanischn Sprochn, z.B. engl. fir. De Kiefan (Pinus) san de oanzige Gattung vo da Untafamilie Pinoideae.

Bschreibung[VE | Weakln]

De moastn Kiefan-Arten waxn ois Bam, a boa a ois Streicha. Kiefan san immagreane Liachtbamart'n und riachn recht guad. Kiefan wean bis iba 50 m hoach und kenna a ebba 1000 Johr oid wean. A boa Artn, wia P. lambertiana wean meara ois 60 m hoach und iba 700 Johr oid.[1].

Iare Nodlbladl san im Verglei mit andere Nodlbamgattunga bsonders lang. Es san a oft zwoa Typn vo Nodlbladl am soim Bam do: de oan san wia a Spiroin an de Zwoag o'gordnet de andern noch ira Art entweda zu zwoat, zu dritt oda a zu fünft (soitena oanzln oda a zu sext) in Bindln an Kurztrieb stehad, währad sunst (bei Feichtn, Tanna) de Nodln oanzln an de Zwoag waxn (schau aufs Buidl). De Kiefannodln vo an Kuaztrieb wean vo a Schoad umschloßn.

De Kiefan-Artn san meist'ns oaheisig g'trenntgschlachtig (monözisch); sie hom eiso Manda und Weiba ois Zapfn an oan Bam. A boa Artn san manchmoi zwoaheisig g'trenngschlachtig[2]. Kiefan wean mit da Huif vom Wind bsteibt (Anemophilie). De Zapf'n, de Manda san, san ziemli vui und stean olle auf an Haufn. Weiba gibts an oan Bam ned so vui und de stehn a aloa rum, manchmoi aba a zu zwoat oda a zu dritt. De Zapfn braucha oanahoib bis zwoa Johr bis se reif san, dann macha se auf und lassn den Sama ausse. De Zapfn foin dann in Oam z'Boun. De Sama hom a grings Gwicht, san g'fligalt und wean mitn Wind davo drong. A boa Artn hom schwarare Sama, de wean mit de Viecha davo drong, de Sama hom dann koane Fligal, oda zumindast so ziemli reduzierte.

Verbreitung und Anbau[VE | Weakln]

Kiefan gibts voa oim auf da Noadhoibkugl. Und do steans voa oim im kila, feichtn Klima. Vui Artn waxn aba a in de Subtropn oda a in de Tropn. Iwaroi auf da Woid, wo Kiefan waxn kenna, wean se a obaut. Bsonders in Korea und Japan is de Kiefa a bsonders Gwax: Dort steht a Kiefa fia Stärkn, a langs Lem und vui Geduid.

Fia d'Forstwirtschaft is woidweit gseng de Kiefa des wichtigste Huiz. Dea Bam braucht weni und waxt guad.

Systematik[VE | Weakln]

De klassische Untateilung da Gattung in drei Untagattunga is weng molekulargenetischa Studien auf zwoa Untagattunga reduziert worn. Noch Gernandt et al. 2005 wern de 111 Artn wie foigt g'liedert:[3]

Zapfn vo daAleppo-Kiefa (P. halepensis, links), da Bargkiefa (P. mugo, Mitt'n) und da Pinie (P. pinea, rechts).
Am Zwoag umschliaßt a Schoad mehrare Kiefannodln vo an Kurztrieb.
Querschnitt durch an fünfjahrign Kiefastamm.

Nutzung[VE | Weakln]

Huiz vo Kiefa und a Feichten im Vergleich: De zwoa linkn Bredl san aus Kiefanhuiz, des rechte is a feichtans.

Kiefanhuiz kheat neban Feichtnhuiz zu den wichtigstn Nodlhuiza. Es waxt grod und schnoi, braucht wenig und ma ko des Huiz guad heanemma. De mechanischn Eigenschaftn vom Huiz san guad, da Streibereich is aba a sea groaß, des kummt hoit drauf o, wo des Huiz gschlong worn is.

Heanemma ko ma des Huiz ois Bau- und Möbehuiz, aba a ois Brennhuiz. Es is a awichtigs Huiz um Spanplattn zu baun. Ois Bau- und Konstruktionshuiz wiad Kiefahuiz fast iwaroi eigsetzt. Ma nimmts her fia Dochkonstruktiona, Huizverkleidunga, Glander, Treppen, Fuaßbön, Fensta und Dian. Aba a fia Fassadenverkleidung, Terrassendecking, Kindaspuisach, Zein und im Gartn und Landschaftsbau. Dazua kemma no Sachn wia Mastn, Pfostn, Rammpfoi im Wassa-, Hafn- und Bergbau und ois Schwoinhuiz beim Gleisbau.

Kiefan wean a zua Harz- und Bechg'winnung g'nutzt. De Sama oanzalna Kiefanartn san so groaß, dass ma se ois Nahrungsmittl hernemma ko, wia de Pinienkern, oda de Zedanüss.

Buidl[VE | Weakln]

Beleg[VE | Weakln]

Oanzlbeleg[VE | Weakln]

  1. http://www.conifers.org/pi/pin/lambertiana.htm
  2. Beschreibung der Gattung. (engl.)
  3. David S. Gernandt, Gretel Geada López, Sol Ortiz García, Aaron Liston: Phylogeny and classification of Pinus. Taxon, Band 54, 2005, S. 29–42 (pdf)

Im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Kiefan – Oibum mit Buidl, Videos und Audiodateien