Mahayana

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Tausendoarmiga Avalokiteshvara (Huzhou, China)

Mahayana (Sanskrit: महायान, mahāyāna, „mahā“ hoasst „gross“ „yāna“ hoasst „Wogn“ oda „Weg“, oisdann Grossa Wogn bzw. Grossa Weg) is de Bezeichung fia oane vo de drei Haptrichtunga vom Buddhismus. S Mahayana untateit in Buddhismus in Hinayana und Mahayana. Da Vajrayana zäid zan Mahayana.

Da Mahayana Buddhismus hod se vo Indien aus vabroadd, zeascht amoi af China, Japan, Vietnam, Korea, Singapore, Taiwan, Nepal, Tibet, Bhutan, and Mongolei. Zan Mahayana Buddhismus heidingdogs zejn da Zen, da Amitabha-Buddhismus (Bhuddhismus vom Reinen Land), da Tiantai, da Nichiren und aa de esoterischn bddhistischn Iwaliafarunga vo Shingon, da Tendai-shū und da Tibetischa Buddhismus.

D Mahayana Tradition is de gresste vo de zwoa wichtigstn Haptrichunga vom Buddhismus, wos heidingdogs no gibt. De anda is d Iwaliafarung vo da Theravada-Schui. Im Mahayana gehts aa um de Suach noch Ealeichtung (Nirvana) zum Woi vo oin empfindsaman Wesn. Deshoib nennt ma s Mahayana aa "Bodhisattvayana", oda in Bodhisattva-Wogn.[1]

Wortheakumft[VE | Weakln]

Da Jan Nattier moand daas Mahayana ("Grossa Wogn") a ehrnvoie Bezeichung fia ("Bodhisattva-Wogn") gwen warad;[2] oisdann da Wogn vo an Bodhisattva, wo de Buddaschoft dalanga wui zan Woi vo oin Wesn. Dees hoasst, dass Mahayana ois Bezeichung fian Weg und fia de Learn vom Bodhisattva entstandn is. Wei s oafoch a Ehrntitl fian Bodhisattvayāna woa, hod de Bezeichnung Mahayana koa signifikante Bedeitung fia de Entwicklung vo da Mahayana-Tradition.[2]

In de friarasdn afgschriema Mahayana-Traditiona kimmt s Wordd Mahāyāna ofd ois a Synonym fia Bodhisattvayana fia. Wos awa auf da andan Seitn recht rar is, is as Wordd Hīnayāna in de frian Texte. Vo dem hea deaf ma ned mõanã dass s Wortpaarl Mahayana und Hinayana seit jehea midanand wos z doan ghabt ham, weis nemle ned i da sejbn Zeid aufkemma san[3]

Oans vo de ollaeaschdn Iwaliafarunga wo s Wort Mahayana iwahapts fiakimmd is as Lotus Sutra (Skt. Saddharma Puṇḍarīka Sūtra) wo ebban zwischn 100 vor- und 100 noch Kristi Geburt aufkema is.[4] Nochn Seishi Karashima is dees sej Wort ojs easchdds im Gandhari oisa de Version in da Prakrit (oidindische Vakeassproch) vom Lotus Sutra aufkema, und zwoar ned ojs mahayana sundan im Verkeassprochnwort mahajana wos sofej ois wia grouss Wissn hoassd.[5] Schbaada is gee ind Kunstsprooch (Sanskrit) einezwengd worn in deara wo s náxste lauddliche Ekwivalendd vomahājāna s Wordd mahāyāna gween iis wos naddiale a ganz an andane Beideiddung ghood hood. Heakemma kus a a sej vo da Dubbedejdigkeit in da beriamddn Parabé von "brennadn Haus" wos um drei Waang (Skt: yāna) geet.[6][7]

Gschicht[VE | Weakln]

Da friare Mahayana Buddhismus[VE | Weakln]

Urojde buddhistische Stupas z Borobodur, Indonesien.
An ojde Buddha-Statue Buddha vo Gandhāra, 1.–2. Jhdt. n. Chr.

D Heakumfd von Mahayana[VE | Weakln]

Wo da Mahayana heakemma is, woas ma ojwei no ned ganz genau.[8] De friarasdn Osichtn im Omdland hand ojwei davõ ausganga, daas zwo Schuina gem hod, de wo gengaranand oogagna hand: in "Mahāyāna Buddhismus" und in "Hīnayāna Buddhismus". Zwengs da Vaehrung vo Buddhas und Bodhisatvas is im Mahāyāna Buddhismus efdas a gressana Hingob und Untawiafigkeit nochegsogd worn und ma hod a ognumma, dass a vo da Stūpa-Vaehrung heakimmd [9] andane hamm aa Vogleiche zu de eirobbäischn Luddarana zong. Seechane Ansichtn glaabt häidingdoogs neambt mea ned zledzd desszweng wej fui oida Texzs hijd guad vafiagbor hand wo mia oisse gnau noochleesn ku.[10] De ganz ojdn Schrifdn berichtn vo ana schdreeng askäddischn Leemsweijs in da Wuidniss wo sich noch m mönchischen Bodisattvaweg hoidd wias zon Baischbui im Rhinoceros Sūtra [11] hoassd. Ojde Oosichdn iwan Mahāyāna ojs de alloanige gsetz-grichte hingewungsfoje Sektn wean heidzudoogns ojs stark fehgloadd und komplett fojsch oogseng.[12]

De friarastn Schriftn vo s "Mahayana" fiakimmt hand de Sutras von Oofang vo da gmoasa. Am Jan Nattier is aufgfoin, daas in in oa vo de ollafriaran Mahayana Schriftn (zB. wia s Ugraparipṛccha Sūtra s Wort "Mahayana" heagnomma wead obwojs durt no koane ojgmoana Leermeingungsuntaschiede zwischn Mahāyāna und dem "Mahayana" wo si auf de rigorose Nachfojge vo n Gautama Buddha auf säim Bodisattva-Weeg zu n komplett ealeichttn Buda gem hod.[13]

Mahāyāna hod woorscheinds nia a bsundane buddhistische Sektn oda Iwaliafarungsschui bezoachnet sundan des Wordd iis vui mera ois Sammebezeichnung und spaada fiara Doktrinsammlung fia Bodhisattvas heagnumma worn.[13]. Da Williams Paul hod aa bemeaggt, dass nia a exdrige Mahāyāna Ordnsrägl gem hod wias zun Beispui im Vinaya aufgschriim iis und aa koa exdrige Ordiantionslinie hoods nia gem. Schweestan (Bädlschweesta) und Baata (Bädlbaata) dia wo se zun Mahāyāna zuagheerig fuin, hand von dem hea grod dia, dia wo zu de ganz oidn Iwaliafarungsschuin ghean. Heidingdoogs iis dees de oosdaasische Dharmaguptaka-Ordinationslinie und de tiweddische Mūlasarvāstivāda-Ordinationslinie. Da Mahayana-Buddhismus kon aiso ned ois oane vo de frian Iwaliafarungsschuin von Budismus zäid wean, sondan grod ois bestimmts Wäsnsmerkmoi vo gwisse Schuin ogseng wean.[14]

A kinäsischa Pata, den wo s Yijing ghoassn ham, hod amoi umma 6-700 a.d. Indien bsuachd und hod zan Undaschiad vo Mahayana und Hinayana gschriem:[15]

"Oj zwoa hom de sejbe Ordnsregel, se hom eanane fimpf Gebote gemein und aa de fier edln Worheitn. Da wo Bodisattvas vaearn und wo de Mahayana-Sutren lesen dean, wean Mahayana-Ohenga, de andan wo dees ned dean, wean Hinayana-Ohenga ghoassn.

De moastn vo de ganz oidn Schriftn iban Ursprung vom Mahayana, wo no dahoidn san, san friare Kinäsische Iwaseedzunga. De Mahayana-Leahn san durchn kinäsischen Iwasetza Lokaṣema auf Kina eine kema. Dea hod im zwoadn Joarhundat de Mahayana Sutren ins Kinäsische iwasedzd.[16]

A statue of Prajñāpāramitā personified, from Singhasari, East Java, Indonesia.

De friahastn Mahayana Sutren[VE | Weakln]

A boor Gleate zejn de ollaeaschdn Fossunga vo da Prajnaparamita-Sutren, zamma mit Textln iwan Akṣobhya Buddha, wo worscheinli im 1. Jhdt. v. Chr. in Sidindien vafassd worn san, zu de frian Mahāyāna-Sūtren.[17][18][19]

Monche vo de frian Mahāyāna-Sutren san vom Kuṣāṇa-Mench Lokakṣema iwasezd worn. Da Lokakṣema is vo China auf Indien ans Kinireich Gandhāra kema. De easchdn Iwasedzunga vo eam hand a da kinäsischen Haptstod Luoyang zwischn 178 and 189 anno domine gmochd worn.[16] Zu de Mahāyāna-Sūtren de wo am 2. Jhdt. iwasedzd worn hand ghean a de:[20]

  1. Aṣṭasāhasrikā Prajñāpāramitā Sūtra
  2. Vimalakīrti Nirdeśa Sūtra
  3. Gross Sukhāvatīvyūha Sūtra
  4. Akṣobhyatathāgatasyavyūha Sūtra
  5. Ugraparipṛccha Sūtra
  6. Mañjuśrīparipṛcchā Sūtra
  7. Drumakinnararājaparipṛcchā Sūtra
  8. Śūraṅgama Samādhi Sūtra
  9. Bhadrapāla Sūtra
  10. Ajātaśatrukaukṛtyavinodana Sūtra
  11. Kāśyapaparivarta Sūtra
  12. Lokānuvartana Sūtra
  13. A frias Sūtra, wo mitn Avataṃsaka Sūtra vaknipft is

Davõ hand oanige worscheinle im 1. Jhdt. in Nordindien zammandgschdejd worn.[21] Drodzem gengan de Geleadn normal davõ aus, das de frirasdn Mahāyāna Sūtren haabsechle in Sidindian und de spaadan Sūtren und zuasedzlichen Schriftn im Nordn vo Indien vofassd worn hand.[22] Drod allen ko ma ned oafach von historischn Zuawachs vo Schriftn wo zu n Mahayana zeind, auf a zeitgenessische religiöse "Mahāyāna-Bewegung" schliassn.[23]

Mahāyāna-buddhistische Dreiagruppn, min Bodhisattva Maitreya, im Buddha säim, und im Bodhisattva Avalokiteśvara. 2.–3. Jhdt. n. Chr., Gandhāra.

Oide Inschriftn[VE | Weakln]

De oja äjdda Mahayana-massige Stoagravur, wo aa da Buddha Amitabha fiakimmt hod ma in Indian z Mathura gfundn, si is ummara 180 A.D. ogfertigt worn. Af Iwableibsl von ana Buddha-Statue is in da Brahmi gschriem: "Anno 28 undam Kini Huvishka, ... firn Buddha Amitabha gmocht" (Mathura Museum). Dees wor awa drotz ojm grod a oanzjne Randerscheinung im indischn Budismus zu dera Zeid.[24]

Vorm 5. Jhdt. kimmts Wort "Mahayana" in indische Inschriftn nädda Sejdn fia wemmas mid den Hauffa vo Mahayana-Schrifdn vogleicht wo domjos vo Zentralasien auf Kinä kemma hand.[25][26] De Õsicht, das sojchane Iwasedzunga und de Inschriftn unddaschiadliche auf andane Grundlagen aufbaun setz awa schõ vorraus das a Mahāyāna gibts wo si vo am "Hīnayāna" unddascheidt. Grod a sojchane Õsichd is a awa zu an groussn Doal noch neichara Learmeinung widerlegd. Heid guid, das da Mahāyāna-Budismus a oide Iwaliafarungstradition innahoib vom ganz frian Budismus gween iis.

Friaha Mahayana-Buddhismus[VE | Weakln]

In da Zeid von frian Mahāyāna-Budismus hom si, via wichtige Ideen ausbroadd:

De Madhyamaka (da mittlare Weg, de Leah vo da Laarheit), de Vijnanavada (aa Yogacara bzw. Yogapraxis); 'ois is substanzlos, ois is Geist'), de Buddha Natua (aa Tathāgatagarbha; 'ois wos lebt, ko Buddha wean') und de Buddhistische Logik (Logik vabundn mit buddhistischa Erkenntnistheorie) ois letzde un neiane.[27] In Indien worn de zwoa philosphischn Haptrichtunga vom Mahāyāna de Madhyamaka und spoda de Yogapraxis (Yogacara).[28]

As Erb von frian Mahayana-Buddhismus[VE | Weakln]

S Prajnaparamita, d Yogacara, s Buddha-Wesen, und da Amitabha-Buddhismus sand friare Vorstufn vo Mahayana, de wo aa hejtzdogs in Ostasien no ogseng sand. Oa ham zu neiche Bewegunga gfiad und andane wean eha traditionäi-synkretisch ghandhobt. Da Williams Paul sogd, dass im fernen Ostn awa ojwei as Sutren-Studium an Vorzug ghod hod.[29]

Spoda Mahayana-Buddhismus[VE | Weakln]

In Indien find ma in Mahayana-Buddhismus in spodane Zeiz vor oim im Esoterischn Buddhismus. Und dea is oft in Indian und Sid-Ostasien durchn Theravāda-Buddhismus aus Sri Lanka und oft durchn Islam dasetzt worn, de widerum hand weiders in Indien und Zentralasien im frian Joortauset durchn Islam (Sufism usw.) und im Hinduismus easedzd worn und in Sid-Ostasien durchn Islam. In gwisse Regiona vom Himalaya lebd da Theravada-Budismus weida. Im tibetischen Buddhismus und andane Tradiona im Himalaya wean de Sutren wenn iwahabds, ned wia in Ostasien direggd, sondan meischdns iwa exegetische Abhandlunga studiat.[29]

Leamoanunga[VE | Weakln]

A Stoafigua vo n Buda Amitābha Buddha aus Borobodur, Indonesien.

Gwiss ku mia ned vui song zan Mahayana-Buddhismus,[30] gwiss ned zu da ganz frian indischn Form im Unddaschiad zan Buddhismus wiara in China, Vietnam, Korea, Tibet, and Japan praktiziad wead dea aa wo ois Mahayana-Buddhismus gejt.[31] Mahāyāna can be described as a loosely bound collection of many teachings with large and expansive doctrines that are able to coexist simultaneously.[32]

S Mahayana hod a Tradition nochunznoche Mideĩschliassn und Obassn vo neiche Sutren begrindt, de wo zu de frian Āgama-Texte middazuagnummo worn hand.Innahoib von Mahāyāna is d Meinung vabroadd, dass dei einga Leern diaffa in Buda sejn Dharma eĩdringan. De Mahāyāna-Sūtren lossns adiam so durchscheina dass a Ausrichtung auf eã võdeanstfoia iis ois wia s Ohenga an ned-Mahāyāna-maassigs Dharma (= Leere). So wead im Śrīmālādevī Sūtra behaapt, das a Õhengaschaft ans Mahāyāna võhausaus tugenhafta iis ois wia a Õhengaschaft vom Sravaka oda am Pratyekabuddha-Weg.[33]

De Grundloog võ de Mahāyāna-Leern iis de ojumfassade Befreiung vom Leid võ oim Lewenddigm wo a Gfui hood (desszweng "da grouss Wogn") und de Existenz vo Buddhas und Bodhisattvas in dene wo se de Buddha-Natur manifesdiad. A boor Mahayana-Schuina vadreddn aa de Osicht, das mia de Befreiund a schõ alloã durch de Gnad von Buddha Amitābha dalanga ku indem das mia sie vadraunsfoj da Achtsamkeit vom Buddha hingibt.

Da "Amitabha-Budismus" vadrett am sterkstn an seechan Leemswandl voja "Hingäbung", de Laar-Richtung hod aa fej zum Eafojg vom Mahāyāna in Oosdasien beidroong. Wichtige Glaubnelemende davõ hand de "Achtsamkeit vom Buda", Mantra und dhāraṇīs aussadem as Leesn võ de Mahāyāna-Sutren. Kinäsisch-budistische Baada, Schweestan und Lain praktizian an Amitābha-Budismus zammand mit n Zen.[34]

In de mäjschdn Mahāyāna-Schuina wead aa an iwanadialiche Boddhisattvas glaabt wo si de Verfojkommnunga (Skt. pāramitā), da Ojwissnheid (Skt. 'sarvajñāna), und da Befreiung vo ojm lewenddign wo Gfui hod hĩgem. Da Buda wead am Mahāyāna ojs ultimativs, heechsts, zu olle Zeidn in olle Wäsn gegnweaddigs Wäsn ogseng. De Boddhisattvas vakerban the universelle Idää vo da aufopfarungsfoin Sejbstlosigkeit zum Woi vo andane (Altruismus).

Da Bodhisattva Maitreya wo da zuakimpfdige Nochfoiga von Gautama Buddha wean soid. Klouschda-Thikse z Ladakh.

Universalismus[VE | Weakln]

In da Mahayana Tradition hoassds, dass de Stufn vom Arhat (Heiliga wo s Nirvana dalangt hod) no ned de Endstufn is. De Arhatschaft is a Voikommenheitsstuafn und de frian Buddhismus-Schuin wia z.B. de Mahasanghika-Schui mochan feine Unddascheidunga zwischen Nirvana (Ealschung]] und Parinirvana (vojstendige Ealeschung).

Noch de vaschiadna Buddhismus-Learmoanunga miassn de Arhats undaschiadlich eigorndet wean. Manche ojdn Schuin song, dass auf s Eareicha vom dauahaftn Nirvana zu Leebzeitn (bej dene hoassd dees dann Arhatschaft) zwangsweis as Parinirvana foigt, zB. wenn da Arhat stirbt. De Mahāyāna Schuina seeng des noamal ned aso. De soong, das a vojsténdig ealeichdda Buddha (wo a Nirvana erreicht hod; do wead in den Kontext na vo an 'samyaksaṃbuddha gredt), nochdem das a gschdorm is ned direkt ins Nirvana finddn ku (wos dan gleichbeideiddnd min Parinirvana dej daad). Manche Mahayana-Schuin hoidn do dageng, das wenn awa amoi a 'samyaksaṃbuddha auftreddn is, das dea solang an Weg ins Nirvana aufzoagd solang bis olle lèwendign Weesn wo aa leem meng ins Nirvana eigeengan bis koas mea iwrig iis (ojso ea seijm aa ned). Do red ma na võ am bodhisattva, dea wo freiwillig ned ins Nirvana eigeet solang bis olla andan erleesd hand.[35]

Noch de oidn Schuina wead a Maitraya da naxde Buddha wean und ea wead den Weg zun Nirwana, den wo da Gautama Siddharta gfundn hod nochdem das dea wida vagessn sej wead vo-neichm entdecka. Andane Mahayana-Schuina, behauptn zuasetzle no, dass da Maitreya, wen a aft noch säim Doud ins Mahāparinirvāṇa (as grousse Parinirvana) eĩganga sej wead a bis in olle Zeit weida s Dharma vokinddn. Weiters gibts aa no Mahāyāna-Schuina wo song, das da Maitreya in insam Wejddnsystem da naxde Buda sej wead wo si manifesdiad, dass awa sunst nõ an endlousn Hauffa võ andane Wejdsystema gibt wo fej nedda an Buddha oda Boddhisattvas ham wo manifesdiad hand.

Wei in da Mahayana-Tradition davo ausganga wead, dasa a jeda Nirwana (Ealeichung) dalanga ko, weads Mahayana a ois "universalistisch" bezeichnet. Im Gegnsotz dazua sogn de oidn Schriftn, dass s Nirvana von da jeweilign, individuejn Ostrengung obhengt.[36]

Bodhisattva[VE | Weakln]

Grod af a Ealesung vo Leidn und as Niravana auszgeh is nochm Mahayana lang ned Soch gnua, stoodsdeesn soid ma si sei Lebm fia dees einsedzn, dass olle andan Wes,n wo aa lebm meng, aa vom Samsara (Wiedagebuatskroas) befreid wean. Oana wo dees duad wead Bodhisattva ghoassn.

Wos a Bodhisattva bezweckn wui, is as Bodhicitta, dees hoassd es Eawachn vom Geist in da Buddhaschoft zum Woi vo oin andan Wesn vo aa lebm meng. Da Ananda Coomaraswamy schreibt dazua:"The most essential part of the Mahayana is its emphasis on the Bodhisattva ideal, which replaces that of the arhat, or ranks before it."[37] Nooch de Mahayana-Learn, bedeidd a houchrangiga Bodhisattva zan sei, dass ma voia Dabarmung fia olle andan is und dass ma aa a Prajna (Skt. prajñā), oiso a "transzendentale Weisheit" hod, so dass ma da Laarheit vo oi Phänomene und as obhengige Ensteh vo oim duachschaugt. Im Mahayana hoassds, dass dea dea wo si afm Weg ibt am End de Buddhaschoft dalanga wead.

Seks Voikommenheitn Paramita (Skt. pāramitā) hand traditionäiaweis noudwendi fia an gscheidn Bodhisattva:

  1. dāna-pāramitā: d Voikommenheit von Heagem
  2. śīla-pāramitā: d Voikommenheit vo da Anstendigkeit und von Auffian
  3. kṣānti-pāramitā: d Voikommenheit vom Gmiad und da Duidsamkeit
  4. vīrya-pāramitā: d Voikommenheit vo Kraft und Fleiß
  5. dhyāna-pāramitā: d Voikommenheit in da Meditation
  6. prajñā-pāramitā: d Voikommenheit vo da transzendentaln Weisheit

Upaya[VE | Weakln]

Upaya findd ma im Lotus Sutra, oam vo de friahastn Mahayana Sutren. Drunta vasteht ma Middl und Methodn, wia ma de Ealeichtung dalanga ko.

Befreiung[VE | Weakln]

Im hingebungsvoin Mahāyāna gibts an Hauffa voschiadne Buddhas und Bodhisattvas, de wo in paradisische Himmeswejdn lebm. As Konzept vo de drei Kerpa (trikāya) stääd a hindda dem, das da Buddha säim ois a tranzendendale Wesenheit oogseng wead. Da Guang Xing sogd z.B. dass da Buddha im Mahayana a "ojmachdige Godheid" is "[38]

Vo de voschiadna Bedingunga kinnan de Reiche iwa de wo da Buda heaschd vo sein Jinga erreichd wean wenns widageborn wean. Domid kinnas undda idela Bedingunga de Budaschaft säim ostrebn. Obhengig vu da Glaamsrichdung ku mia in a sejchas "Paradias" kemma wemma hihgäbungsvoi is oda a duach de Vorstejungskraft aloas und sogar ebban grod duach oruaffa vom Nam von Buddha säim. Auf dera Vorstejung baud gee da hingewungsvoie und da Amitabha-Buddhismus auf.

Zwengs ana sejchan fuifäidige Vurschdejungswejd ku aa da Mahayana-Buddhismus a rechta Glaabms-Mischmasch sei, wo aa de Integrazion vo andane Godheitn und Glaamsoschaunga megli macht. Fia des wo de heidinga Forma vom Mahayana-Buddhismus heakemman wean an Hauffa voschiadne Hapteifussrichdunga dischgriad, wia zon Beispui da Hinduvoiksglaam (wo se aa bhakti hoassd), de Peasische Kuitua und aa de romano-griachischna Religiona de wo oisamd afn Mahayana-Buddhismus vo Nordwestn hea an Eiflus gnumma hom[39].

Buddha-Natua[VE | Weakln]

De Learn vo da Buddha-Natua baund woscheinds aufn Ealeichtungs-Konzept vo de Āgamas auf. De Grundidää so wias aa in de Sutren zua Buddha-Natua gsogd is, is dass koa Wäsn gibd, des wo ned a vosteggde innige Vobundnheid zum Eawochn vo bodhi hod und dass genau de Vobundnheid a ewiga Bstandtei (dhātu) vo jedn Wesn is, dea wo de unsteabliche, diamantane "Essenz vom Sejm" ausmachd [40]. Im Mahaparinirvana Sutra steht: "As Wesn vom Sejbst (ātman) is a de subtile Buddha-Natua ...". Oba im jingan Lankāvatāra Sūtra hoassts, dass d Buddha-Natua ois as "Sejm" (atman) ogschaugd wean ku, wos owa ned is. In de "Buddha-Natua"-Sutren wead as Wordd "Sejm" (ātman) in ana ganz spezjen un bsundan Art und Weis heagnumma, de wo fia de Sutras charaktaristisch is (schaug Atman.)

Noch oanige Learmoanunga, is d Buddha-Natua (tathāgatagarbha) koa "Sejm", wo irgand a Substanz hood, sundan se iis fui meara a konsdruktive Beschreibung vo da Laarn ('shunyata) de wo de Meglichket vo den das ma d Buddhaschaft miid buddhisdische Iwunga griang ko aufzoagd [41]. Si is as ächde "Sejm" wo an angeborna Aspekt von Idividuum meglich machd.

As eingliche "Säng und Wissn" vo dera Buddha-Wesenheit wead ois dea Faktoa ogseng, dea wo easchd d Ealeichtung megle mochd. Dera Buda-Wesnheid wead noochgsogd, das in jädn oanzejna Menschn, Albm, Godheid oda Wesn mit Mitgfui, drinnad is.

Mantra vom Mitgfui[VE | Weakln]

Om Mani Peme Hung in tibetischa Schrift

Om mani padme hum (Sanskrit), in tibetischa Aussproch Om Mani Peme Hung, is s Mantra vom Bodhisattva Avalokiteshvara und wead eam scho seitm 5. Joarhundat zuagordnet. De Iwaliefarung im Vajrayana-Buddhismus sogt, dass dees Mantra de Kroft hod, s Leid vom Samsara afzhebm und a oiumfrossends Mitgfui und Liab za oin Wesn z entfoitn.

Noch da iwaliefatn Bedeitung wor Manipadma a Nama („Kloaod-Lotus“) vom Bodhisattva. De Iwasetzung „Juwe in da Lotusbliah“, wo ma oft heat, is ned korrekt.

Schau aa[VE | Weakln]

Literadua[VE | Weakln]

  • Geshe Kelsang Gyatso: Freudvoller Weg des Glücks, Tharpa Verlag, ISBN 978-3-908543-29-9
  • Geshe Kelsang Gyatso: Einführung in den Buddhismus, Tharpa Verlag, ISBN 978-3-908543-30-5
  • Lowenstein, Tom. The Vision of the Buddha. ISBN 1-903296-91-9
  • Lynch, Kevin (2005). The Way Of The Tiger: A Buddhists Guide To Achieving Nirvana. Yojimbo Temple
  • Murdoch (1910). History of Japan, volume i.
  • Schopen, G. "The inscription on the Kusan image of Amitabha and the character of the early Mahayana in India", Journal of the International Association of Buddhist Studies 10, 1990
  • Suzuki, D. T. (1907). Outline of Mahayana Buddhism
  • Williams, Paul (1989). Mahayana Buddhism. Routledge.

Beleg[VE | Weakln]

  1. "The Mahayana, 'Great Vehicle' or 'Great Carriage' (for carrying all beings to nirvana), is also, and perhaps more correctly and accurately, known as the Bodhisattvayana, the bodhisattvas vehicle." - Warder, A.K. (3rd edn. 1999). Indian Buddhism: p. 338
  2. 2,0 2,1 Nattier, Jan (2003), A few good men: the Bodhisattva path according to the Inquiry of Ugra: p. 174
  3. Nattier, Jan (2003), A few good men: the Bodhisattva path according to the Inquiry of Ugra: p. 172
  4. Ven. Dr. W. Rahula, Theravada - Mahayana Buddhism
  5. Williams, Paul. Buddhism. Vol. 3. The origins and nature of Mahāyāna Buddhism. Routledge. 2004. p. 50.
  6. I have assumed that, in the earliest stage of the transmission of the Lotus Sūtra, the Middle Indic forn jāṇa or *jāna (= Pkt < Skt jñāna, yāna) had stood in these places ... I have assumed, further, that the Mahāyānist terms buddha-yānā ("the Buddha-vehicle"), mahāyāna ("the great vehicle"), hīnayāna ("the inferior vehicle") meant originally buddha-jñāna ("buddha-knowledge"), mahājñāna ("great knowledge") and hīnajñāna ("inferior knowledge"). Karashima, Seishi (2001). Some Features of the Language of the Saddharma-puṇḍarīka-sūtra, Indo-Iranian Journal 44: 207-230
  7. Williams, Paul. Buddhism. Vol. 3. The origins and nature of Mahāyāna Buddhism. Routledge. 2004. p. 50
  8. Akira, Hirakawa (translated and edited by Paul Groner), 1993. A History of Indian Buddhism. Delhi: Motilal Banarsidass: p. 260
  9. Akira, Hirakawa (1993), A History of Indian Buddhism: From Sakyamuni to Early Mahayana: p. 271
  10. e.g. Williams, Mahayana Buddhism
  11. "As scholars have moved away from this limited corpus, and have begun to explore a wider range of Mahayana sūtras, they have stumbled on, and have started to open up, a literature that is often stridently ascetic and heavily engaged in reinventing the forest ideal, an individualistic, antisocial, ascetic ideal that is encapsulated in the apparently resurrected image of “wandering alone like a rhinoceros.” Macmillan Encyclopedia of Buddhism (2004): p. 494
  12. "One of the most frequent assertions about the Mahayana ... is that it was a lay-influenced, or even lay-inspired and dominated, movement that arose in response to the increasingly closed, cold, and scholastic character of monastic Buddhism. This, however, now appears to be wrong on all counts." Macmillan Encyclopedia of Buddhism (2004): p. 494
  13. 13,0 13,1 Nattier, Jan (2003), A few good men: the Bodhisattva path according to the Inquiry of Ugra: p. 193-194
  14. Williams, Paul (2008) Mahayana Buddhism: The Doctrinal Foundation's: p. 4-5
  15. Williams, Paul (2008) Mahāyāna Buddhism: The Doctrinal Foundation's: p. 5
  16. 16,0 16,1 "The most important evidence — in fact the only evidence — for situating the emergence of the Mahayana around the beginning of the common era was not Indian evidence at all, but came from China. Already by the last quarter of the 2nd century CE, there was a small, seemingly idiosyncratic collection of substantial Mahayana sutras translated into what Erik Zürcher calls 'broken Chinese' by an Indoscythian, whose Indian name has been reconstructed as Lokaksema." Macmillan Encyclopedia of Buddhism (2004): p. 492
  17. Akira, Hirakawa (translated and edited by Paul Groner) (1993. A History of Indian Buddhism. Delhi: Motilal Banarsidass: p. 263, 268
  18. "The south (of India) was then vigorously creative in producing Mahayana Sutras" – Warder, A.K. (3rd edn. 1999). Indian Buddhism: p. 335.
  19. Akira, Hirakawa (translated and edited by Paul Groner) (1993. A History of Indian Buddhism. Delhi: Motilal Banarsidass: p. 253
  20. Akira, Hirakawa (translated and edited by Paul Groner) (1993. A History of Indian Buddhism. Delhi: Motilal Banarsidass: p. 248-251
  21. Akira, Hirakawa (translated and edited by Paul Groner) (1993. A History of Indian Buddhism. Delhi: Motilal Banarsidass: p. 252, 253
  22. "The sudden appearance of large numbers of (Mahayana) teachers and texts (in North India in the second century AD) would seem to require some previous preparation and development, and this we can look for in the South." - Warder, A.K. (3rd edn. 1999). Indian Buddhism: p. 335.
  23. "But even apart from the obvious weaknesses inherent in arguments of this kind there is here the tacit equation of a body of literature with a religious movement, an assumption that evidence for the presence of one proves the existence of the other, and this may be a serious misstep." - Macmillan Encyclopedia of Buddhism (2004): p. 493
  24. "In other words, once nontextual evidence is taken into account the picture changes dramatically. Rather than being datable to the beginning of the common era, this strand of Mahayana Buddhism, at least, appeared to have no visible impact on Indian Buddhist cult practice until the 2nd century, and even then what impact it had was extremely isolated and marginal, and had no lasting or long-term consequences — there were no further references to Amitabha in Indian image inscriptions. Almost exactly the same pattern occurs (concerning Mahayana) on an even broader scale when nontextual evidence is considered." - Macmillan Encyclopedia of Buddhism (2004): p. 493
  25. "Certainly, we have for this period an extensive body of inscriptions from virtually all parts of India. ... But nowhere in this extensive body of material is there any reference, prior to the fifth century, to a named Mahāyāna.", Macmillan Encyclopedia of Buddhism (2004): p. 493
  26. "What is particularly disconcerting here is the disconnect between expectation and reality: We know from Chinese translations that large numbers of Mahāyāna sutras were being composed in the period between the beginning of the common era and the fifth century. But outside of texts, at least in India, at exactly the same period, very different — in fact seemingly older — ideas and aspirations appear to be motivating actual behavior, and old and established Hinayana groups appear to be the only ones that are patronized and supported., Macmillan Encyclopedia of Buddhism (2004): p. 494
  27. Akira, Hirakawa (translated and edited by Paul Groner) (1993. A History of Indian Buddhism. Delhi: Motilal Banarsidass: p. 8,9
  28. Harvey, Peter (1993). An Introduction to Buddhism. Cambridge University Press: p. 95.
  29. 29,0 29,1 Williams, Paul (1989). Mahayana Buddhism: p.103
  30. "There are, it seems, very few things that can be said with certainty about Mahayana Buddhism", Macmillan Encyclopedia of Buddhism (2004): p. 492
  31. "But apart from the fact that it can be said with some certainty that the Buddhism embedded in China, Korea, Tibet, and Japan is Mahayana Buddhism, it is no longer clear what else can be said with certainty about Mahayana Buddhism itself, and especially about its earlier, and presumably formative, period in India.", Macmillan Encyclopedia of Buddhism (2004): p. 492
  32. "It has become increasingly clear that Mahayana Buddhism was never one thing, but rather, it seems, a loosely bound bundle of many, and — like Walt Whitman — was large and could contain, in both senses of the term, contradictions, or at least antipodal elements." - Macmillan Encyclopedia of Buddhism (2004): p. 492
  33. Hookham, Dr. Shenpen, trans. (1998). The Shrimaladevi Sutra. Oxford: Longchen Foundation: p.27
  34. Welch (1967). Practice of Chinese Buddhism. Harvard: p. 396
  35. Cook (1977). Hua-Yen Buddhism. Pennsylvania State University Press
  36. Harvey, Peter (1995). The Selfless Mind. Curzon Press: p. 87.
  37. Ananda Coomaraswamy: Buddha and the Gospel of Buddhism, S. 229, Boston: University Books, Inc. 1975
  38. Guang Xing (2005). The Three Bodies of the Buddha: The Origin and Development of the Trikaya Theory. Oxford: Routledge Curzon: pp.1 and 85
  39. Lowenstein, Tom: The Vision of the Buddha
  40. Nirvana Sutra
  41. Heng-Ching Shih, The Significance Of "Tathagatagarbha"—A Positive Expression Of "Sunyata".

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