Paradeiser

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Paradeiser
Pomodorini sulla pianta.jpg
Paradeiser(Solanum lycopersicum)
Systematik
Oadnung: Nochtschottenoatige
(Solanales)
Familie: Nochtschottengwächs
(Solanaceae)
Gotung: Nachtschatten
(Solanum)
Untagotung: Potatoe
Sektion: Paradeiser
(Solanum Lycopersicon)
Oat: Paradeiser
Wissnschoftlicha Naum
Solanum sect. Lycopersicon
Carl Linnaeus

A Paradeiser, Paradeis oda Tomatn (lat.: Solanum lycopersicum) is a Pflaunznoat aus da Famülie vau de Nochtschottngwäx. In da Umgaungssproch is damid vua oim de rode Frucht vo dea Pflaunzn gmant.

Etymologie[VE | Weakln]

Paradeiser kummt vo Paradeisapfel bzw. Paradiesapfel und is aa des uaspringliche Wuat im Deitschen. Aundare Nauman san aa no Goidopfe bzw. Liabopfe gwesn. Woascheinlich sans zweng da vafiararischn Foab so gnennt wuan. S Wuat Tomatn is a Lehnwoat ausm Romanischn, des wos aus da Azteknsproch Nahuatl kummt und do xitomatl haßt, des wos sovü wia Schwöpflaunzn bedeidt.

Gschicht[VE | Weakln]

De Paradeiser kumma aus Mittl- und Südamerika. De wüdn Fuamen va de Paradeiser gibts vau Noadchile bis Venezuela. De gräßte Vüfoit is in Mittlamerika z findn. Duatn sans scho vo de Atztekn und Mayas vau 200 v. Chr. bis 700 n. Chr. ois „xitomatl“ kultiviat wuan. Paradeiser-Sauman san bei Ausgrobunga südlich vo Mexiko Stod und in dena Höin im Thuacan-Toi gfundn wuan.

Vawendung[VE | Weakln]

Paradeiser san in da austro-boarischn Kuchl recht beliabt und wean vüfötig vawendt. Etwoa 80% vo da Paradeiser-Erntn wiad industriö vaorbat: Moak, Soft, Wiazpuiva, Ketchup, in Dosn eiglegt.

Paradeiser san owa a ois gsunde Rohkost oda im Salod beliabt. Aa kocht kumman Paradeisa in vün Speisn vua: Suppn, Saucen, ois Beilog, ois Püree, gfüd usw.

Im Netz[VE | Weakln]

Boarisches Weatabuach: Paradeiser – Bedeitungserklärunga, Woatheakunft, Synonyme und Ibasetzunga
 Commons: Tomate – Paradeiser