Zurglbam

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Zurglpaam
Celtis australis branch.jpg

Zweig van an Zurglpaam

Systematik
Rosiden
Eurosiden I
Ordnung: Rósn-Órdnung (Rosales)
Famij: Hånif-Familie (Cannabaceae)
Gattung: Zurglpaam (Celtis)
Oart: Zurglpaam
Wissnschaftlicha Nama
Celtis australis
L.

Wó er wåxt[VE | Weakln]

Dr Zurglpam (Europäischer Zürgelbaum) isch an Årt aus der Hånif-Familie, nåch an åndrer Eintoalung gheart’r zu dr Ulmen-Familie. Er isch in die wårmen Gégetn um-en Mittlmér drhoam, pis in die Weinpaugepiate va Sidtiról, weitrs aa in Órient. Er håt gern Kålchpódn, vrtrågg åbr aa saurere Pédn. Óft wåxt’r in dr Nechnt va dr Mannaésch, va Oachn ódr va dr Stoanpuach.

Peschreibung[VE | Weakln]

Dr Pam unt sei Hólz[VE | Weakln]

Pis ibr 20m kånn’r hoach wern. Die Rintn isch grau unt pleip lång glått, die Zweig sein dinn unt glibig (biegsam). A psundrs dicks Exemplar mit 5,5m Umfång wåxt in Flórenz.

Labr[VE | Weakln]

Af dr Óbrseit sein die Labr runzlig unt a pissl dinklr wia druntr, mit an zahnltn Rånt und an lången pógnen Spitz, pis 15 cm lång unt 5 cm proat, mit an kurzn Stingl. Der Pam wirft in Wintr die Labr å.

Plua unt Frichte[VE | Weakln]

Die Plua kémmen in April-Mai, sein 2 pis 3mm unt unscheinpår. Draus wåchsn spéter kloane schwårze Kerschtn (Kirschen), só groaß wia Erpsn; man hoaßt sie Zurgelen. Es isch só weanig Fruchtfleisch drpei, dass es sich nét auszåhlt, sie zu éssn; giftig sein sie nét. As Poandl (Stein) isch rundlt.

Vrwéndung[VE | Weakln]

A kloanr Zurglpaam

Håntwerk[VE | Weakln]

Mitn hértn Hólz kånn man Werkzuigstiele, Peitschnstiele, Ténnisschlégr unt éhnliche Såchn måchn. Die Rintn gip a gele Fårb å.

Gårtnpau[VE | Weakln]

Dr Zurglpam wert in die Stédt als Ziarpam ångsétzt; er måcht viel Schåttn unt vrtrågg dréckige Luft. Die Wurzn reißn åbr gern in Pódn auf (dr italienische Nåmen 'spaccasassi pedaitet „Stoanpréchr“).

Vólksmedizin[VE | Weakln]

Die Kerschtn unt Labr wirkn gégn Entzindungen. Aa Ånwendung gégn Fraunleidn isch in dr Literadua vrzeichnt.

Literadua[VE | Weakln]

  • Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol; M. A. Fischer / W. Adler / K. Oswald; Biologiezentrum OÖ / Landesmuseen; Linz 2005
  • Bäume und Sträucher Europas; Oleg Polunin; BLV-Bestimmungsbuch; BLV-Verlag; München 1980
  • Luigi Pomini: Erboristeria italiana (= Kraitrkunde); Edizioni vitalità; Torino, 1973