Kosmanstaud

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Ggósmånstaud

Die Ggósmånstaud (Ruscus aculeatus) håt man friaher zu der Familie va die Liliengewächse zéhlt; hait rechnt ma sie zu die Mäusedorngewächse. Tåtsächlich schaugg sie går nét wia a Lilie aus. Die Staud isch dreiviartl Meter hoach, håt kurze, stéchete Seitnsprósse, wås wia Plattlen ausschaugn, echte Plattlen håt sie nét. Die Pluah sein unscheinpår. In Hérpst fintet man af der Unterseit va dé Pseudoplattlen roate rundlte Frichte, a pissl gréßer wia’n Erps. Die Staud pleip in Winter grean unt die Frichte pleibm lång óbm. In der taitschn Literatur wert der Nåmen Mäusedorn óder Stech-Mäusedorn praucht. Die Italiener verwéntn die Staud gern als Weihnåchtsschmuck unt hoaßn sie pungitopo (Mäusestecher). Sie kimmp in die Walder in Sideurópa vór, pis in Sidn va Sidtiról.

Der Nåmen Kósmanstaud óder Ggósmånstaud isch in Sidtiról iblich unt nimmp Pezug afn Nåmen Kosmas óder afn Hl. Kósmas. In Moritzing pa Poazn isch as Kirchl zun Hl. Kosmas unt Damian in der Nechnt va die Kósmanstaudn.