Rätien

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Provinzn in die Zentrålpm um 'en Johr 150

Rätien, lokal aa Re(j)zien ausg'sprochn, oder af Latein Raetia isch dor antike Nôm vo a Gejgng, dej in groaßn Teil vo die Zentralålpm ôgedeckt håt, genauer g'såg in Schwårzwåld, es haintige Graubünden, a kloans Egg ven haintign Bayern und in Groaßteil vo Tiroul.

[drå werkln] Rezien in vorrejmischer Zeit

Es Gebiet war primär vo die Rêter bewount. Vo de woaß man haint nou net, wou sie hearkemmen sein. Sie wårn jedenfålls sehr ångriffsluschtig und stur gejgniber Roum. Andere Bewouner wårn a kältische und venetische Stämm.

[drå werkln] Rezien als rejmische Provinz

Als rejmische Provinz, wås es seit 'n 1. Johrhundert wår, håt Rezien an Vindelicia, Noricum und Gallia Cisalpina ûngegrenzt.

In 3. Johrhundert håbm die Alemannen in gånzn Nordweschten eing'nummen. D'råfter isch die Provinz af Raetia Prima und Raetia Secunda augetoalt g'wort'n. Haupstädte wårn Curia Raetorum (es haintige Chur) und Augusta Vindelicorum (es haintige Augschburg).

In 5. Johrhundert isch die Provinz vo germanische Stämme iberrennt g'wort'n. Ab 'n 6. Johrhundert sein die Kältn ålleweil weiter zrugg-gedrängg g'wort'n und die Germanen, haupsächlich Oschtgoutn, håbm sich niederglåssn. Ab 'm 8. Johrhundert isch es eschtliche Gebiet vo Rezien schun bajuwarisch g'wejsn (es gibb koane Ûnzeichn fir an Einwånderung), während dor Weschten nou kältisch (helvetisch und vindelisch) gebliebm isch bzw. alemannisch g'wort'n isch.

[drå werkln] D'rzua aa intressant

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