Remischa Beton

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As Pantheon z Rom, Italien, is aus Remischn Beton baut woan.
A Segment vo da remischn Eifewossaleitung aus Remischn Beton; nua da Segmentbong is aus Natuaschtoa

Remischa Beton, lat: Opus caementicium, aa Hoaßkoichbeton gnennt, is oane vo de Oidn Rema eafundna Baustoff, dea wo aus am Zuaschlogstoff wia Sand, Kies, Schoda und am hoaßn Koich zammagmischt wead. Ea guit ois Voaleifa vom heidign Beton.

Da Remische Beton is wia da Nam scho sogt, im Remischn Reich voa meah ois 2000 Johr eafundn worn. Dea Beton wead aus Stoana, Sand und meglichst frisch brenntn Koichstoa trockn gmischd und nacha mid Wossa oogriahd. Wei da brennde Koich, wanna mid Wassa gleschd wead, sakrisch hoaß (ummara 160 °C) wead und sei Volumen vagrässad, wead dea Kunststoavabund aus dem Gmisch recht schnäi recht fest und dicht.

Ma had entweda richti gmauat damit, oda ma had a valorne Schalung aus Breddan gmacht oda a gmauerte blaebnde und da drin Stoina glegt und den Betonmörtl eigstampft. De Holzschalung had ma nach uma viazeah Tog wegschlogn kinna.

Mid dea Eafindung vom Remischn Beton hod d Menscheid s easchte Moi an Stoa in a Foam bringa kenna wias woin hod, ohne daßn miahsam aus am Fäisn aussehaun hod miassn oda gressane Mauan mauan ohne de schwarn Findling zsammaschlichtn zmiassn.

Vawendt hom de oidn Rema den Beton hauptsächle füa Fundament, Wassaleitungan oda Hafnmoihn. Des viellaecht greßte Wossareservoar is di bestn erhaltne Piscina Mirabilis in da Näh vo Misenum bae Neapl. Des is a untairdischs Bauwerk, ungfeah fuffzeah Meta tiaf im Bodn, und üwa a Grundflächn vo siebzg auf fümfazwanzg Meta habm fast 13000 Kubikmeta Platz. S Dach davo werd vo 48 Pfaelan aus opus caementicium tragn.[1]

Aa duat, wo de Rema z.B. in Deitschland an da Doana stationiad worn, homs Mauan zong und mid dem Beton gmeatld. Im Middloita is dea Beton recht gean vawendt worn, z.B. zum zum Mauan vo Kiachafundament.[2] Nochgwiesn is de Vawendung vo feina Hoaßkoichmeatl zum vaschiaßn vo Sarkophagn im 12. Johrhundat[3].

De Festigkeid vo dem Beton is enorm. So hoitn de Bruckn aus da Remazeid de no stenga oiwei no und dean eanan Dienst. In Köin woitns nochm Kriag an Mauarest aus da Remazeid wegmoche und homs mid mechanische Mittl ned gschafft. Dea Beton war a so fest, daßn sprenga hom miassn[4].

Ma hod in Beton taewaes aa gar ned oagns mischn miassn, wae ma di bae Puteoli(Pozzuoli in Kampanien)) im Togbau gwonnane Erdn, den pulvis Puteolanus[5] wia Zement had vowendn kinna. Eamare Laet mochan des mit dera Puzzolanerdn haet no aaso.

Literadua[VE | Weakln]

  • Kurt Wehlte,Werkstoffe und Techniken der Malerei. 1985

Beleg[VE | Weakln]

  1. Des Reservoar is ned im gringstn baufälli; es zwar ned öffntli zuagängli, aba man kann si s zoagn lossn oda si an Schlissl gebm lassn.
  2. An Beleg dafia findt se auf dem + Buidl vom Pieter Brueghel d.Ä., wo ma dakenna koo, daß weiße Stoana vor am Loch lieng, wo da Rauch ausse kimmd, wos drauf hiweist, daß da Koich direkt auf da Baustäi brennt wead, wos den Koich no bessa macha soi. Quäijn: Kurt Wehlte,Werkstoffe und Techniken der Malerei, 1985
  3. Quäijn: Kurt Wehlte,Werkstoffe und Techniken der Malerei, 1985.
  4. http://de.wikipedia.org/wiki/Opus_Caementitium
  5. Seneca, Naturales quaestiones 3,20,3

Im Netz[VE | Weakln]