Beschorner-Kreiz

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Der Artikl is im Dialekt Weanarisch gschrim worn.
Beschorner-Kreiz (Foto von 2015)

Des Beschorner-Kreiz is a historische Pestsäu'n aun da Favoritenstråß'n zwisch'n de Haus-Numman 173 und 175 im 10. Weana Beziak Favoriten, Beziaksteu Oberlaa. Es staummt aus dera Barockzeit, is im Zweit'n Wödkriag schwaa beschädicht und späta wiedarum restauriat wua'n.

G'schicht'[VE | Weakln]

Des Beschorner-Kreiz is aa bekaunnt ois „Favoritna Pestsäu'n“. De Dreifaltigkeitssäu'n is 1679 nåch ana Pestepidemie von de Eheleut' Laurenz und Walburga Beschorner sowia vom Matthias Resch zum Daunk füa's End von da Pest g'stift' wua'n. De Säu'n is viakantich aus Saundstaa g'måcht, steht auf an Sock'l, ob'n befindt si a Skulpta von da Dreifoitichkeit (da „Gnadenstuhl“). Auf'n Pfeula san vua'n und hint'n Widmungsinschrifte'n.

Wäahrend'n Zweit'n Wödkriag is da Schaft beschädicht und de Figua'ngrupp'n gaunz zastöat wuan. Nåch oide Fotografien is des Denkmoi 1978-1979 restaurieat wua'n. Des Origenäu von da Säu'n steht jetzt'n im Beziaksmuseum Favoritn, aum oid'n Plåtz is heutz'tågs nua'r a Kopie zum sehg'n.

Literatua[VE | Weakln]

  • Beschornerkreuz. In: Felix Czeike: Historisches Lexikon Wien. Band 1: A–Da. Kremayr & Scheriau, Wean 1992, ISBN 3-218-00543-4, S. 345.
  • Werner Schubert: Favoriten. Verlag Beziaksmuseum Favoritn, 1992; S. 171.
  • Christine Klusacek/Kurt Stimmer: Favoriten. Zwischen gestern und morgen, Mohl Verlag, Wien 2004, ISBN 3-901781-38-1; S. 198.
  • Maria Kinz: Lebenswertes Favoriten, J&V Edition Wien, Wien 1992, ISBN 3-85085-083-0;S. 37.

im Netz[VE | Weakln]

 Commons: Beschorner-Kreiz – Sammlung vo Buidl, Videos und Audiodateien

48.16705555555616.381527777778Koordinaten: 48° 10′ 1″ N, 16° 22′ 54″ O