Bsundas Metoigöd

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Unta bsundas Metoigöd, dt. besonders Metallgeld vaschtehd ma monitäre Sundafuaman vom Metoigöd. Des kau a Axtgöd, Messagöd, oda Schpotngöd sei. Owa a des Hock- oda Wooggöd gherad dazua. Des Metoi kau nu aus Kupfa sei. Owa moast woas aus Bronze oda a aus Süwa.

Oxt- oda Beilgöd[VE | Weakln]

A origineua Nochbau vom Ötzi sein Kupfabeil

Weu ma Hoatfund vo mera Schtoabeilklingan gfundn hod nimmd ma au das domois de Schtoabeil ois Zwischntauschgüta vawendt wuan san.

Schboda in da Kupfaschtoazeit san de scheen ausgoawadn Kupfabeilklingan afkema. De woan owa nua a Schtatussymboi. Den zan Oawadn woan de Schtoabeil gschickta. Den des Kupfa woa zwaach. Mid an Kupfabeil hed ma kan Baam umhocka kena. Weu ma owa mera schlecht goawade Kupfabeil gfundn hod, nimmd ma au, daß de nedda zweng an Kupfaweat aufghebt wuan san. De hod ma vamuatli a ois Zwischtauschgiata vawendt.

Eisane und brozane schlecht nochgoawade kloane Beile san af oan Hauffa mera in da nuadlign Middlmeergegand gfundn wuan. De hod ma vamuatli a zan Eitauschn gossn, den de hom nu geowe Gießrandl ghobd. Olle haum de söwe Greß ghobd, wos vamuatn loßt, das gnuamd gwest wan. Und ma eanan Metoiweat im Haundlsbroach kennd hod. Se haum daun scho de Götung vo an Metoigöd ghobd.

Schpotn oda Messagöd[VE | Weakln]

  • De Schpotn oda Messagöda woan im oidn Kina gbreichli. Ois im 3. Joahundat in Kina da Schtoot Qi sein Nochboan Qis eaowat, hod ea aa des duat scho lenga gbreichlige Schpotngöd Bu.
Kineschischs Messa und Schpotngöd ausn 5 Joahundat v. Kr.
  • In da Zeit vo de schtreidboan Reich woa in Kina des Messagöd Dao weid vabroat. Es woan gossane Brozeschtickl. Zwoa gbrauchsuntaugli, owa mit eipregda Weataugob(Gwichtl).
  • Weidas woan in dera Zeit a nu aundare Fuaman ibli. Wia Entnschöwi; Yibi, Brotschpieß, de woan owa fian noameun Gbrauch ned zan Braucha.

De Gerätgöda woan bis za Einigung vo de kinesischn Reich untam easchtn kinesischn Kaisa Qin Shihuangdi gbreichli. Dea hod daun de gleichn Gwichtl und Maß im gaunzn Reich eigfiat und ea hod a de Käschmünzn zan Zoin ois Schtandart brocht. De Käschmünzn hods a in Japan und Korea gem.

De Larin[VE | Weakln]

Des woan zaumbogane Süwadraht mid eppa 2,5 Gramm. De woan an da Küstn vom indischn Ozean und am peasischn Goif gbreichli. Hod ma eniga ois an Lari braucht, so hod ma a Schtücke owazwickt.

Hock- oda Wooggöd[VE | Weakln]

Hocksüwa ausm Museeum fia Hambuaga Gschicht.

Des Hock- oda Wooggöd is de Vuafuam vom Münzgöd. Des hods gem in Barrnfuam oda ois Edlmetoi a in Schpiralfuam. Hod ma a Schtickl brauchd, hod mas owaghockt. Um en gnauan Weat vo dem Schtücki zeafoahn, hod mas owegn miaßn.

Hocksüwa:

Des woa aus zahockte Süwagschia, Schmuck oda Blechteu. Bis ins 10 Joahundat woas bei de Germanen recht bliabd. Im Middloata hod ma a remische oda arabische Münzn zahockt. Und in Ostasien woa des Hocksüwa nu bis zan Aufaung vom 20 Joahundat übli.

Litaradua[VE | Weakln]

  • Kempgen, Heinz-Wilhelm: Frühe chinesische Münzgeschichte - Zur Chronologie der Spatenmünzen (7. bis 3. Jahrhundert v. Chr.), Stuttgart 1993, ISBN
  • Kempgen, Heinz-Wilhelm: "Zur Geldgeschichte des Staates Qin: Tuchgeld-Münzen-Gold." Von den Anfängen bis 207 vor Chr., 2007
  • Patalas, Wilhelm: Chinesische Münzen. Von ihrem Ursprung bis 1912. Ein Bestimmungsbuch. Klinkhardt & Biermann, Braunschweig, 1965
  • Thierry, François: Monnaies d´extrême Orient, I Chine. Administration des Monnaies et Médailles. Les Collections Monétaires. Paris, 1986.

Im Netz[VE | Weakln]